Frankreich vorhandenen Brieftauben. Nach dem Entwurf kann die Einfuhr von Brieftauben durch Deeret verboten werden.
London, 3. November. Nach einer Meldung des Reuter- schen Bureaus aus Valparaiso von gestern hat sich dort die durch den Angriff gegen die Matrosen des amerikanischen Schiffes „Baltimore" hervorgerusene Erregung wieder gelegt. Die Präsidentschaft der Republik Chile sei George Montt angeboren worden. Die Eröffnung des Congresses ist aus den 16. d. M. angesetzt. Der größte Theil der politischen Gefangenen ist wieder in Freiheit gesetzt worden. Die Regierung ist bereit, den berechtigten Forderungen der Fremden zu genügen.
Petersburg, 3. November. Eine Depesche der „Nowosti" aus dem Gouvernement Kasan meldet, daß in den Kreisen Ziwilks und Jadrinsk der Hungertyphus ausgebrochen sei. Der Gouverneur traf Maßnahmen gegen die Epidemie.
Depeschen des „Bureau Herold".
Berlin, 4. November. Nach den „Berl. Polit. Nachr." sollen zur planmäßigen Erforschung der römisch-germanischen Limes 200,000 Mk. in den Reichshaushalt Etat eingestellt werden. Eine siebengliedrige Commission, bestehend aus Preußen, Bayern, Württemberg, Baden, Heffen, sowie den Akademien von Berlin und München, soll ernannt werden und der Sitz derselben Heidelberg sein.
Berlin, 3. November. Die „Voss. Ztg." meldet aus London: Die Petersburger Polizei entdeckte nihilistische Verbindungen in Petersburg, Charkow und Odessa. Es wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen.
Berlin, 3. November. Die Zahlungs-Einstellung der Firma Hirschfeld & Wolfs erregt sehr großes Auf- sehen. Die Passiva sind noch nicht genau bekannt, dieselben werden auf 6—8 Millionen, die Activa auf 3 Millionen geschätzt. Die Firma zahlte gestern noch Börsendifferenzen. Die Börse wird durch das Falliment wenig berührt, dagegen wird das Privatpublikum, namentlich höhere Stände, stark in Mitleidenschaft gezogen. Den äußeren Anstoß zum Falliment gab der Umstand, daß ein Kunde sein Depot von ft. 200,000 Arkansas-Obligationen zurückforderte, welche die Firma lombardirt hatte. Jetzt verlautet, das Haus sei schon seit Jahren für schwach gehalten worden.
Berlin, 4. November. Die Anmeldung des Concurses der Firma Hirschfeld L Wolff erfolgt morgen. Die Verhandlungen mit den Gläubigern, welche 300 an der Zahl sind, blieben bisher resultatlos. Das Börsengerücht von einem Selbstmord Wolffs wird von dem „Berl. Tageblatt" als falsch bezeichnet.
Straßburg i. E., 3. November. In der Gegend der Burg Niedeck soll ein kaiserliches Jagdschloß gebaut werden.
Königsberg, 3. November. Das Vorsteheramt der Kaufmannschaft hat von der Direction der Südbahn die Mittheilung erhalten, wonach Getreide nur morgen noch die Grenze passirt, wenn der Aufgabe-Stempel der russischen Station vom 2. November datirt ist.
Trieft, 3. November. Die Torpedofabrik Whitehead entläßt 600 Arbeiter wegen Arbeitsmangel.
Mailand, 3. November. Es verlautet, Rudini werde in seiner Programmrede eine Erhöhung der Finanzzölle ankündigeu und nachweisen, daß diese und die mit Deutschland und Oesterreich geschlossenen Tarif - Verträge Italien jährlich 17 Millionen Lire einbringen.
Arras, 4. November. An der Abstimmung über den Aus stand nahmen 7164 Bergleute Theil. 5160 stimmten für, 1968 gegen, 36 enthielten sich der Abstimmung. In Folge dessen steht ein General st rike in Aussicht.
Loudon, 4. November. Wegen des bevorstehenden Verbotes des russischen Weizen-Exports und wegen der steigenden Tendenz fremden Weizens erhöhte der Müller- Verband in Leeds den Mehlpreis um 3 sh. 2 d. per Sack.
Belgrad, 4. November. In Folge des Rücktritts Tanchanovitschs demissionirte das ganze Cabinet. Pasitsch bildet ein neues Ministerium.
Warschau, 4. November. Der Ukas betreffend die Ausdehnung des Ausfuhrverbots ries eine förmliche Panik hervor. Bedeutende Posten von Sommer-Getreide und Kartoffeln, welche auf Vorschuß nach Deutschland verkauft sind, müssen in Folge des sofortigen Inkrafttretens des Ukases zurückgehalten werden.
totales unfc provinzielles.
Gießen, 4. November 1891.
— Bou der Universität. Dem „D. Tgl. Anz." wird von hier geschrieb.-n: Die Besetzung der durch Hoffmanns Tod erledigten Professur der Botanik, die schon wegen der mit dieser verbundenen Prüfungen eine ganz eilige ist scheint in den maßgebenden Kreisen als das empfunden zu werden, was sie auch ist — eine sehr schwierige Aufgabe. Die früheren Schüler und Anhänger Hoffmanns, denen wohl nicht versagt werden kann, Wünsche auszusprechen, betonen, daß schon im Interesse des von Hoffmann geschaffenen botanischen Instituts ein der systematischen Botanik näherstehender Mann die verwaiste Lehrcanzel einnehmen müsse. Es wäre übrigens sehr zu beklagen, wenn in Folge der Neubesetzung die Systematik, die nun einmal (zumal für Forstleute, Pharmaceuten re.) nicht entbehrt werden kann, in den Hintergrund treten würde. Für den betreffenden Herrn ist es ja ohnehin ein schwerer Standpunkt, Nachfolger eines so bedeutenden und allseitig verehrten Mannes, wie Hoffmann zu sein, möge man es ihm dadurch leicht machen, daß er aus der Zahl derjenigen berufen wird, die des verstorbenen Forschers Arbeiten nicht zu ferne stehen!
— Von der Handwerkerschule. Wie wir erfahren ist der Hauptlehrer an der hiesigen Handwerkerschule, Herr- Ar chite et A u g. H u g', zum Director und Hauptlehrer des
cantonalen Technikums in Burgdorf (Schweiz) gewählt worden.
— Neues Theater. Nachdem die Haubenlerche einen so durchschlagenden Erfolg zu verzeichnen hatte, kommt dies großartige Werk am Donnerstag den 5. November zur dritten Aufführung. Wir haben daher die feste Ueberzeugung, daß das Theater auch an diesem Abend ein besetztes sein wird.
— Dramatische Vorträge von Oscar Zack. Die Hexe, Trauerspiel von A. Fttger, soll am Mittwoch, den 11. d. M., den Schluß der diesjährigen Vorträge bilden und dürfte wohl geeignet sein, eine noch größere Zugkraft auszuilben, als die beiden vorangegangenen Recitationen. Wir werden ein Stück aus der Geschichte des 30jährigen Krieges, oder besser gesagt, aus den Nachwehen desselben zu hören bekommen, welches seines Stoffs wegen nicht allein, sondern auch seiner edlen Sprache und seiner characteristischen Personen wegen von hohem Interesse ist. Wer kennt sie nicht, die Verblendung des Volkes, welches in seinem Fanatismus in jedem aufgeklärten weiblichen Wesen eine Hexe, in jedem Gelehrten, der etwas Neues, nicht gleich faßbares hervorbrachte, einen Zauberer verurtheilte und ganz Deutschland in einen Scheiterhaufen verwandeln half? In jener Zeit des Aberglaubens und des Fanatismus spielt oben genanntes Drama und wir glauben, daß es kaum einen effeetvolleren Inhalt für ein Bühnenstück geben kann, als solchen die Ereignisse der Hexenzeit zu bieten vermögen. Wir messen dem Werke eine hohe Bedeutung bei und wollen deshalb nicht versehlen, hiermit aus den Vortrag aufmerksam zu machen.
— Wie aus dem Jnseratentheil ersichtlich, findet am nächsten Freitag das erste diesjährige Concert des Marburger Akademischen Concertvereins statt, und zwar für großes Orchester, unter Mitwirkung einer hervorragenden Violinvirtuosin. Dasselbe bietet ein so großartig schönes Programm, daß eö für die Kunstfreunde hiesiger Stadt von Interesse ist, näher auf dasselbe einzugehen. Eingeleitet wird das Concert mit Mozarts letzter Symphonie C-dur Nr. 4, die den Beinamen „Jupiter" führt und die bekanntlich für Mozarts größte Leistung im Symphonienfache gilt. Dieser folgt das neunte Violinconcert in Form -einer Gefangsscene von L. Spohr. Spohr pflegte bekanntlich zu sagen, Musik ist Gesang und diesen Gedanken hat er voll und ganz in diesem Concertstück zur Geltung gebracht. Vorgerragen wird dasselbe von der Violinvirtuosin Fräulein Gabriele Wietrowetz. In der Besprechung eines Abonnementsconcerts des Großh. Hoftheaters in Karlsruhe, schreibt die „Badische Presse" vom 27. October vorigen Jahres über diese Künstlerin: „Die Solistin war Fräulein Wietrowetz, in der wir eine Violinvirtuosin ersten Ranges kennen lernten. Bei dem Vortrage der Spohr'schen Gesangsscene konnte die Künstlerin alle Vorzüge ihres Geigenspiels zeigen, unter denen die Reinheit und Vornehmheit des Tons, innige Empfindung und unfehlbare Technik die hauptsächlichsten sind." Dieser Nummer reiht sich wieder ein Orchesterstück von Richard Wagner, der Trauermarsch aus der „Götterdämmerung" au, womit der Componist gleichsam einen Nekrolog Siegfrieds mit feinen klagenden Tönen zu erkennen giebt. Den Freunden Wagner'scher Musik wird mit der Aufführung dieser Nummer sicher eine besondere Freude bereitet werden. Hieran reihen sich dann wieder zwei Solovorträge für Violine, von Frl. Wietrowetz vorgetragen. Auch über diese beiden Vorträge der verehrten Künstlerin liegen die günstigsten Kritiken vor. Den Schluß dieses Concerts bildet die Symphonie D-moll von R. Schumann. Selbstredend ist auch diese Symphonie ein Concertstück größter Vorzüglichkeit. Dieselbe wurde im Jahre 1841 zuerst aufgeführt. Das Werk selbst besitzt einen hohen Kunstwerth und bildet ein wichtiges Document unter den Schumami'schen Compositionen. Bei der großen Sorgfalt, mit der Herr Professor Barth, der Dirigent des Vereins, bekanntlich diese Concerte einübt, ist auch der Besuch der Generalprobe schon ein lohnender, Üa in derselben das Programm vollständig durchgespielt wird, und nur geringe Wiederholungen vorkommen. Für die Hin- und Rückfahrt nach und von Marburg liegen die Eisenbahnzüge günstig.
— Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- h erzog haben Allergnädigst geruht, am 31. October den Steuercontroleur Steuerassessor Jacob Müller zu Lauterbach zum Steuercommissär des Steuercommissariats Alsfeld zu ernennen.
— Das am 3. dss. Mts. ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 29) enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, die Neuwahlen von Beisitzern für die Unfall-Schiedsgerichte betreffend. 2. Zusammenstellung der Ergebnisse der Rechnung über die Staatsschuldenverwaltung für das Etatsjahr 1889—90. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Oppenheim, die für die Zeit vom 1. April 1891 bis dahin 1892 zur Bestreitung der Communalbedürfniffe der Gemeinde Friesenheim zu erhebenden Umlagen betreffend.
— Kirchliche Dieustnachrichten. Heber den Besitz der nach Art. 1 und 4 des Gesetzes vom 5. Juli 1887, die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betreffend, zur Mber- nahme eines Kirchenamtes nothwendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden bezüglich der Candidaten der katholischen Priester Bernhard Wah lig aus Lorsch und Johannes Flath aus Darmstadt.
— Der Hauptgewinn der Electrotechnischen Ausstellungslotterie im Betrage von 100000 Mk. fiel auf Nr. 52898, der zweite Gewinn von 50000 Mk. fiel auf Nr. 78327 20000 Mk. auf Nr. 17053.
L. K. Heuchelheim, 3. November. Der hiesige Turnverein unternahm am Sonntag bei großer Betheiligung einen Turngang. Gegen 6 Uhr Morgens wurde abgerückt und gelangte man gegen 11 Uhr nach Braunfels. Nach mehrstündigem Aufenthalt und Besichtigung der besonderen Sehenswürdigkeiten wurde gegen 3 Uhr die Heimreise an
getreten. Es ist erfreulich, bei dieser Gelegenheit conftatiren Zu können, daß der Turnverein Heuchelheim über eine größere Anzahl Mitglieder verfügt, die demfelben auch wirkliches In- teresse entgegenbringen. Möge der junge Verein auch fernerhin gedeihen, und in diesem Sinne rufen wir ihm ein kräftiges „Gut Heil" zu.
x. Laubach, 3. November. Die hiesige Wafferleituug ist dieser Tage fertiggestellt und dem öffentlichen Betrieb übergeben worden. Sie functionirt ausgezeichnet jetzt erst weiß man zu schätzen, wie nützlich und angenehm es ist, das Waffer in so bequemer Art zugeführt zu erhalten. DaS Wasser ist von vortrefflicher Qualität, wie die chemische Untersuchung durch die Gießener Untersuchnngsanstalt bezeugt. Die Kosten der ganzen Anlage, welche anfangs auf'43 000 Mk. veranschlagt waren, belaufen sich nach gänzlicher Fertigstellung der Leitung auf rund 61 500 Mk. Die Männer der Stadt, welche diese Leitung ins Leben gerufen, haben sich mit diesem Werk ein bleibendes Denkmal geschaffen.
Nidda, 3. November. Die Sonnt agszeicheuschul e wird von 72 Schülern und die gestern in dem neuen Gebäude eröffnete Erweiterte H an d w e r ke r sch ule von 28 Schülern besucht. Die Frequenz übertrifft die Erwartungen, so daß sich die Localitäten jetzt schon säst als zu klein erweisen.
Alsfeld, 2. November. Heute fand dahier die Eröffnung des heurigen Semesters der landwirthschaftlichen Win ter schule statt. Zur Aufnahme hatten sich 31 Schüler eingesunden, außerdem waren die Eltern der Schüler, die Mitglieder oes Curatoriums und die Lehrer anwesend. In Vertretung des Vorsitzenden des Aussichtsraths, des Herrn Kreißraths von Grolman, eröffnete Herr Amtmann Rach die Schule, in seiner Ansprache besonders auf die Bedeutung und den Zweck der Anstalt hinweisend. Der Schulvorsteher, Herr Landwirthschastslehrer Leithiger, dankte im Besonderen für das der Schule allseitig entgegengebrachte Jntereffe und sprach die Hoffnung ans, daß die neu in das (Kuratorium eingetretenen rind anwesenden Herren: Landtagsabgeordneter Fr. Schade und GutSpächter Psannstiet, Befriedigung und Freude in ihrer neuen Function haben möchten. — Wie zuverlässig mitgetheilt wird, wird die diesjährige Schülerzahl die höchste seit Bestehen der Schule sein, da zu den heute aufgenommenen 31 noch weitere hinzukommen werden. Erfreulich ist es ferner, daß von den Schülern des unteren Cnrsus feit einer Anzahl von Jahren fast alle zum Besuche des oberen Cnrsus zurückkehren und zwar über 90 pCt. (D. Z.)
Seligenstadt, 2. November. Der neue Gesängnißbau nahm dieser Tage den ersten Insassen in der'Person eines wegen Bettelns verhafteten Handwerksburschen aus Württemberg auf. Der Häftling brach in bittere Thränen aus, weil er nicht dem Neubau zu Gevatter stehen mochte. Der Volkswitz belegte jetzt das Gefängniß mit dem Titel „Württemberger Hof". Das alte Haftlocal führte die Bezeichnung „Weiskirchen".
Von der Bergstraße, 2. November. In einem Zuge der Nebenbahn Weinheim—Heidelberg unterhielt sich unlängst ein Bauersmann aus A. mit einem Fremden. Dieser entnahm dem Gespräche sehr bald, daß jener ein Pferd zu kaufen wünsche und versprach demselben am folgenden Tage ein schönes Thier zuführen zu wollen. Das Geschäft wurde abgeschlossen und der Bauer erhielt ein prachtvolles Pferd im Werthe von 700 Mk. schon um 310 Mk. Einen Tag später aber erschien beim vergnügten Käufer ein Mann aus Sandhofen in Begleitung eines Gendarmen und reguirirte nach feinem ihm aus dem Stalle gestohlenen Pferde. Wohl oder übet mußte der betrogene Bauer das Thier wieder herausgeben. Der Pferdedieb wurde am Freitag in Straßburg verhaftet und dem heimathlichen Gerichte zu- geführt.___________________________________ (D. Ztg.)
Dermifdytes,
* Coblenz, 2. November. Zum fünften Male in einem Zeitraum von drei Wochen brach in verflossener Nacht in Lützel-Coblenz Groß feuer aus. Dieses Mal hatte sich der Brandstifter das Holzlager der Firma Douquö und Aldenhoven ausersehen. Die großen Vorräthe von Holz verbrannten und das Feuer theilte sich einem nebenanliegenden großen Wohnhause der Bahnbeamten mit. Auch dieses brannte total nieder. Die auf Ermittelung des Brandstifters ausgesetzte Belohnung von 600 Mark hat die Köniql. Regierung auf 1000 Mark erhöht. ö 1
* Aachen, 2. November. Gestern Vormittag ist zwischen Haaren und Aachen eine 49jährige Bauersfrau ermordet worden. Sie wurde noch lebend aufgefunden,' es war ihr ein Auge ausgeschlagen, der Unterkiefer zerschmettert und die Zunge abgeschnitten. Sic wurde in das hiesige Hospital gebracht, wo sie Nachmittags starb.
* Oppeln, 3. November. Der Häusler Kitok aus Großdöbern ist durch 11 Axthiebe ermordet worden. Die Leiche wurde im Forst gefunden. Als muthmaßliche Mörderin ist die Ehefrau des Ermordeten verhaftet worden.
Wöchentliche Uederficht der Todesfälle in Gieren
43. Woche. Vom 25. October bis 31. October 1891.
Emwohnerzahl: 20 611 (tncl. 1600 Mann Militär). SterdlichkettSziffer: 35,33 ®/w bezw. 27,76 nach Ausschl. der Ortsfremden. _ Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: tm vom
1. Lebensjahr: 2.—Ib.Jahr:
Lungenschwindsucht 1 1
Acute entzündliche Erkrankungen der Ath-
mungs-Organe
3
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Gebirnschlag
Andere bekannte
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Krankheiten 8
(3)
6 (2)
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Unbekannter Krankheit
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Summa: 14 (3) 10 (2) 4 (1) —
,, ?nm. Di- in Klammern gesetzten Ziffern geben <ut, wie °i-l- der TodeSMe tn dcr betreffenden Krankheit auf von AnSwirt» nach Gießen gebrachte Kranke kommen


