alle aus, für die Universalrepublik alles vorzubereiten.^ Beim Concert sangen die deutschen Theilnehmer im Chor unter lebhaftem Beisall die „Arbeiter - Marseillaise" und schließlich stimmte die ganze Versammlung die „Carmagnole" an. Ein Ball beendete das Fest, welchem auch Mitglieder der Depu- tirtenkammer und des Stadtraths beiwohnten.
Paris, 3.April. Bergarbeiter-Congreß. Hottin, Vertreter der Bergarbeiter des Loire-Departements, und der Engländer Abraham sind gegen den allgemeinen Ausstand- letzterer trat für den gesetzmäßigen Weg ein, um von den Parlamenten den Achtstundentag zu erreichen. Schröder bemerkte, bevor man sich für den allgemeinen Strike entscheide, müsse man sich fest organisiren. Carnoch (Oesterreicher) erklärte, die österreichisch-ungarischen Arbeiter seien im Princip für den allgemeinen Ausstand.
Brüssel, 3. April. Der Jndustrie-Arbe^itsrath von C h a t e l e t beschloß, den Anschluß an die übrigen Arbeits- räthe des Landes zu verlangen, um über die augenblicklich dringendsten Fragen, namentlich die allgemeinen Strikes, ein Einvernehmen zu erzielen.
Rom, 3. April. Die „Risorma" veröffentlicht einen Bries aus Megehe in Abessynien vom 1. Februar, wonach die Herrschaft Meneliks durch die Unzufriedenheit der alten Häuptlinge von Schoa bedroht sei und die Unzufriedenheit durch eine anhaltende Hungersnoth in einigen Provinzen sich dermaßen gesteigert habe, daß eine Revolution befürchtet werde. Die „Riforma" folgert daraus, der Negus könne nichts gegen Italien unternehmen.
Sofia, 3. April. Ein Rescript des- Fürsten Ferdinand erklärt das Bedauern und die Entrüstung der bulgarischen Nation über die Ermordung eines der besten Menschen, sowie die allseitige Freude, über die Errettung Stambulows vor gleichem Schicksal bekundeten, daß die Feinde Bulgariens vergebens versuchen dürfen, das Land durch Aufstände zu vernichten, auch wenn die Mörder unentdeckt blieben. Das unschuldig vergossene Blut Beltschews werde den Patriotismus festigen, an dem die schlechten Absichten der Feinde zerschellen müßten. Der Fürst beglückwünscht aus's Wärmste Stambulow, seinen ersten Rathgeber und ausgezeichneten Mitarbeiter an der Unabhängigkeit und Freiheit Bulgariens, zu dessen Errettung und hofft, die Energie der Regierung werde die letzten Reste der feindlichen Elemente im Lande vernichten.
Athen, 3. April. Die Kammer beschloß nach erregten Verhandlungen mit 64 gegen 26 Stimmen, die Mitglieder des früheren Cabinets Trieupis vor eine Untersuchungs- Commission von zwölf Mitgliedern zu stellen. Die Opposition nahm an den Debatten nicht Theil. Das Ergebniß der Untersuchung dürfte der Kammer erst im Oetober zugehen.
Philadelphia, 3. April. Nach späteren Nachrichten aus Morewood sind noch zwei der Strikenden ihren Wunden erlegen. Eine Abtheilnng Truppen ist nach Morewood gesandt, da die Arbeiter mit Repressalien drohen. Der österreichisch-ungarische Consul ordnete eine Untersuchung an, da ihm gemeldet worden ist, daß sich Oesterreicher unter den Todten befinden.
Paris, 4. April. In der heutigen Versammlung der Bergarbeiter feierte Caumeau die Revolution als Mittel zur Gründung eines europäischen Staatenbundes. Schröder betonte, für die deutschen Soeialisten gebe es keine Grenzen, ihr Vaterland sei da, wo sie große Freiheit genießen.
Cocalc» und OrovinzicUes.
Gießen, 4. April.
— Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Aller- gnädigst geruht, am 21. März den außerordentlichen Professor an der Universität Würzburg Dr. Robert Bonnet zum ordentlichen Professor in der medicinischen Faeultät der Landes- Universität Gießen, mit Wirkung vom 1. April d. I. an, zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen.
— Die „evangelische Konferenz für das Großherzog- thum Hessen" hält ihre diesjährige Versammlung am Montag, den 6. April d. I., Morgens lV/2 Uhr in der Rosenau in Frankfurt ab. Die von Decan Meyer in Friedberg über die „Behandlung verwahrloster Kinder" gestellten Thesen sind von so allgemeinem und practischem Interesse, daß die Theilnahme von Mitgliedern wie Nichtmitgliedern in möglichster Ausdehnung Wünschenswerth erscheint.
Lauterbach, 3. April. An Stelle des Herrn Dr. Brun wurde Herr Dr. Ackermannals Amtsanwalt für den hiesigen Bezirk ernannt.
*** Wölfersheim, 3. April. Nachdem vor Kurzem ein hiesiger Bewohner durch Selbstmord seinem Leben ein Ende gemacht, indem er sich in seiner Wohnung erhängte, ereilte gestern einen anderen hiesigen Einwohner ein jäher Tod. Der Manu stürzte bei seinem mit Heu beladenen Fuhrwerke plötzlich nieder und war sofort tobt. Auf einem anderen zufällig des Weges kommenden Fuhrwerke wurde der Verstorbene hierher verbracht. Aerztlicherseits wurde als Ursache des Todes Herzschlag constatirt.__
XJermtM
* 3n Berlin hat am 1. dss. Mts. die Enthauptung des Raubmörders Klausin in früher Morgenstunde durch den Scharsrichter Reindel stattgefunden. Klausin hatte
am 14. September 1889 den entsetzlichen Doppelmord an der eheverlassenen Henriette Vaneß und deren 75jährigen Mutter in der Frankfurter Allee verübt. — In Berlin striken seit Mitte voriger Woche sämmtliche Hundesänger, weil sie mit dem bisherigen Lohne — 50 Psg. pro Hund — unzufrieden sind. Sie verlangen eine Verdoppelung ihres Lohnes.
UniverfUäte - Nachvichten.
Marburg, 1. April. Durch einen Anschlag am schwarzen Brett der Universität wird der Studentenschaft von einem Leipziger Ausschüsse, an dessen Spitze der stud. jur. et cam. Prinz Heinrich XXXI. von Neuß Köstritz steht, aufgefordrrt, durch Beiträge von je 1 JL. eine möglichst allgemeine Sammlung zu veranstalten, aus ter im Laufe des kommenden Sommers dem Fürsten Bismarck ein silberner Ehrenhumpen überreicht werden soll. Die Namen aller Zeichner werden in Listen vereinigt, die in Form einer Adresse zugleich mit dem Humpen übergeben werden sollen.
— An Stelle des Professors der Zoologie in Rostock, Dr. Braun, welcher zu Ostern einem an ihn ergangenen Rufe nach Königsberg folgte, tritt Dr. Fr. Blochmann in Heidelberg, außerordentlicher Professor für Zoologie nnd vergleichende Anatomie.
— Fünf türkische Studenten werden demnächst in Berlin eintreffen, um auf den verschiedenen landwirthschaftlichen Schulen Deutschlands agronomische Studien zu machen und die öconomischen Fortschritte und die Vorzüge der teutschen Wirtschaftssysteme selbst aus Anatolien zu übertragen. Um eine gute Unterkunft der jungen Leute in Deutschland sicherzustellen, hat der Sultan den Generaldirector der landwirthfchaftlichen und statistischen Institute seines Reiches beauftragt, die Studenten nach Berlin zu begleiten, wo sie zunächst die Organisation des agronomischen Instituts kennen lernen sollen.
— Der bisherige Privatdoccnt Dr. Earl F uchs zu Straßburg ist zum außerordentlichen Professor m der phllosophifchen Facultät der Universität Greifswald ernannt worden
Aus Leipzig wird vom 1. ds. Mts. geschrieben: Nach langjährigem schweren Leiden ist vorgestern der Professor der Botanik Dr. A. Schenk im Alter von 75 Jabren gestorben. Seit längerer Zeit uns Krankenlager gebannt, sah sich Professor Schenk schon vor ewigen Jahren gcnölhigt, feiner Lebrthattgkeit zu entsagen. Sein Nachfolger im Amte wurde damals der bekannte Botaniker Professor Dr. Pfeffer.
Verkehr, Land« und Volks w i ; chcrst.
Bietzen, 4. April. Marktbericht. Auf dem heurigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. v* 1,00—1,15, Hühnereier 1 St. 5—6, 2 St. — Enteneier 1 St. 7--H, 2 St. — H,
Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 20 Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar 0,80—1,00, Hühner pr. Stück xM. 1,20—140, Hahnen pr. St 1,50-2,00, Enten pr. Stück v* 1,80-2.20, Ochsenfleisch pr. Vsd. 70-74 Lkuh- und Rindfleisch 60—64 3>, Schweinefleisch 60—70 Hammelfleisch 50—70 4, Kalbfleisch 60- 00 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 7,00-7,50, Weißkraut pr. St. 3—7 Zwiebeln ver Centner wtL 7,00—8,00, Milch per Liter 12-18 L, Gänseeier 11-12 H.
Frankfurt, 3. April. Vieh markt. Es waren angetrieben 35 Ochsen, 1 Bullen, 34 Kühe, Stiere und Rinder, 567 Kälber, 23 Hämmel und 202 Schweine. Die Preise stellten sich für Ochsen I. Qual, auf JL 70—72 pr. Ctr- Schlachtgewicht, 2. Qual. «*k 63—66, Bullen JL — , Kühe und Rinder 1- Qual. JL 58—60, 2. Qual. JL 46-50, Kälber 1 Qual. 70—75 H, 2. Qual. 60—65 H, Hammel 1. Qual. 67—70 H, 2. Qual. 58—60 H per Pfd , Schweine 1. Qual. 57—58 H, 2. Qual. 55—56 H pr. Pfd- Schlachtgewicht.
— Als bester Fußboden Anstrich, von Jedermann leicht selbst zu bewirken, unübertrefflich an Trockenkraft, Härte, Glanz und Dauer, gilt der von der Earl Ttcdemann'schen Lack- und Firniß- Fabrik in Dresden (unter der Schutzmarke „Herkules") alleinig erzeugte Bernftein-SchneUtrocken-Oellack. Dieser, aus härtestem Bernstein sorgfältig hergestellte Futzboden-Oellack mit Farbe, übertrifft durch seinen Oelgehalt die bisher zum Hausgebrauch vielfach angewandten sprituösen Fußboden-Lacke bedeutend an Haltbarkeit und Dauer. DaS Präparat tii in fünf verschiedenen Farben, vier braunen und einer grauen, streichrecht zum Gebrauch fertig und trocknet in einer Nacht hart auf, ohne nachzukleben. Zum einmaligen Anstrich für 15 Quadratmeter genügt 1 Kilo. (Siehe Inserat.)
Sthiftrna^rchte«.
Bremen, 3. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Eapitän H. Hellmers, vom .Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 25. März von Bremen und am 26. März von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Morgens wohlbehalien in Newyork angekommen.
AttSMg aus den SLnndesttnrtsregtfterkn der Stadt Gietzerr.
Aufgebote.
März: 28. Georg Schlörb, Metzger dahier, mit Elisa Schmitt- Höfer von Kirn. 31. Dr. Felix Mosbacher, pract. Arzt in Schweinfurt, mit Betty Katzenstem von hier. 31. August Stürtz, Etsendreher dahier, mit Wilhelmine Katharine Philippine Georgine Mandler dahier. April: 3. Dr. Karl Weimar, Reallehrer zu Oppenheim, mit Anna Luise Friederike Koch von hier. 3. Wilhelm Rühl, Jnstituts- biener dahier, mit Antonie Henriette Emilie Friederike Julie Karoline Brückmann dahier. 3. Carl Greb, Polizei-Sergeant zu Barmen, mit Elise Metz zu Gießen.
Ehefchlietzrrngen.
April: 1. Johs. Weitz, Bahnaroeiter dahier, mit Maria Bierau zu Lollar. 2. August Christian Noll II., Kaufmann dahier, mit Karoline Philippine Lenz dahier.
Geborene.
März: 22. Dem Universitäts Professor Dr. Gustav Krüger eine Tochter, Henriette Margarethe Helene. 25. Dem Amtsgerichts- diener-Substttulen Franz .taoer Andres eine Tochter. 26. Dem Conditor Hieronymus Heinrich Hettler eine Tochter, Sophie Luise. 26. Dem Oeconomen Ludwig Euler eine Tochter, Minna Marie. 28. Dem Schlosser Johannes Zecher ein Sohn, Clemens. 29. Dem Fabrikant Gustav Mueller eine Tochter, Edith Theieie Cäcilie. 29. Dem Kaufmann Carl Bieler ein Sohn.
____ Gestorbene.
Marz: 27. Johann Christian Martin Hermann Walther, Steuerbote dahier. 27. Wilhelm Müller, 22 Jahre alt, Fabrikarbeiter von Alten-Bufeck. 28. Minna Helene Katdarine Marie Hofmann, 11 Tage alt, Tochter von Schreiner Karl Hofmann dahier.
28. Ernestine Helene Gerndt, 26 Jahre alt, ledig dahier. April: 1. Elisabethe Möhl, 41 Jahre alt, Köchin dahier. 2. Wilhelm Breuninger, 2 Jahre alt, Sohn von Bierbrauer Georg Michael Breuninger dahier.
AttSMg aus den ^iechenvüchevn der Stndt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 1. ApAl. Johannes Weiß, Bahnarbeiter, ein Wittwer, und Marie Bierau, Tochter des verstorbenen Forsiwarts Ludwig Bierau von Lollar.
Den 2 April. August Christian Noll II., Kaufmann, ein Wittwer, und Karoline Philippine Lenz, Tochter des verstorbenen Bäckermeisters Martin Lenz zu Gießen.
Getaufte.
Den 29. März. Dem Schänder Karl Dechert eine Tochter, Lina, geboren den 5. Februar.
Denselben. Dem Secondlieutenant Heinrich Frhr. von Dalwig eine Tochter, Alfreda Elgare Altne Hedwig Wilhelmine Ida, geboren den 27. Februar.
Denselben. Dem Schlosser Karl Schäfer eine Tochter, Ernestine Margarethe Luise Auguste, geboren den 6. Februar.
Denselben. Dem Korbmachermeister Ferdinand Parthier eine Tochter, Friederike Henriette Meta Anna, geboren den 6. Februar
Denselben. Dem Kaufmann Carl Alexander Reichert eine Tochter, Erna Anna, geboren den 25. Februar.
Denselben. Dem Küfer Johannes Hilgärtner eine Tochter, Helene Christine Marie, geboren den 11. Januar.
Denselben. Dem Tapezier Georg Keßler ein Sohn, Friedrich Heinrich Georg, geboren den 2. Januar.
Denselben. Dem Schlosser Eduard Koplin eine Tochter, Agnes Katharine Christine, geboren den 6. Februar.
Denselben. Dem Feldwebel Heinrich Adolph ein Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 24. December 1890.
Denselben. Dem Vicefeldwebel Wilhelm Maurer eine Tochter, Paula Anna Lina, geboren den 1. März.
Denselben. Dem Kutscher Heinrich Karl Dechert ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 28. Januar.
Denselben. Dem Schneider Wilhelm Huthmann ein Sohn, Heinrich Gustav Karl, geboren den 1. Februar.
Denselben. Dem Vicefeldwebel Johannes Wahl eine Tochter, Emma Johanna, geboren den 1. Februar.
Denselben. Dem Metzger Emil Schmidt eine Tochter, Charlotte Emilie Elisabeth, geboren den 12. März
Denselben. Dem Müller Karl Sier ein Sohn, Otto Friedrich Ludwig Martin, geboren den 26. Januar.
Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Fuchs eine Tochter, Elisabeth Christine Karoline, geboren den 28. December.
Denselben. Dem Statlonsafsistent Johann Georg Giegling ein Sohn, Karl Rudolf, geboren den 31. Januar.
Den 30. März. Dem Gepäckträger Georg Klein eine Tochter, Karoline Margarethe, geboren den 3. Februar.
Denselben. Dem Schlosser Karl Oskar Weißbach eine Tochter^ Johanna Elisabeth Käthe, geboren den 11. Januar.
Denselben. Dem Schmied Ernst Döll ein Sohn, Konrad, geboren den 23. Januar.
Denselben. Dem Maschinenarbeiter Ludwig Schäfer ein Sohn, Otto, geboren den 10. Januar.
Denselben. Dem Taglöhner Daniel Müller eine Tochter, Elisabeth Wilhelmine, geboren den 20. Januar.
Denselben. Dem Schneider Jakob Morgenthaler eine Tochter, Elisabeth Helene Katharine, geboren den 30. December 1890.
Denselben. Dem Fuhrmann Philipp Lich ein Sohn, Ludwig Wilhelm, geboren den 2. März.
Denselben. Dem Taglöhner Philipp Schmidt ein Sohn, Wilhelm, geboren den 21. Februar.
Denselben. Dem Spengler Johann Heinrich Wilhelm Rühl ein Sohn, Georg Theodor Julius Hans Adolf, geboren den 30. Jan.
Denfckben. Dem Bureaugehtlfm Ernst Heine ein Sohn, Wilhelm, geboren den 13. Februar.
Denselben. Dem Gastwirth Wilhelm Weber eine Tochter, Friederike Elisabeth, geboren den 16. Januar.
Denselben. Dem Schneider Johannes Welter eine Tochter, Frida Auguste Margarethe Katharina, geboren den 20. Januar.
Denselben. Dem Taglöhner Konrad Röhrig eine Tochter, Karoline Margarethe, geboren den 25. Februur.
Denselben. Dem Schneiderr^eister Friedrich Schomber ein Sohn, Friedrich Max Karl, geboren den 22. Januar.
Denselben. Dem Korbflechter Huao Hoffmann eine Tochter, Johanna Luise Anna Elisabeth, geboren den 5. Februar.
Denselben. Dem Schornsteinfeger Eduard Rupp ein Sohn, Eduard Heinrich Julius, geboren den 6. Januar.
Denselben. Dem Taglöhner Philipp Weiß ein Sohn, Wilhelm Philipp Karl, geboren den 8. Februar.
Denselben. Dem Stadlpostboten Johannes Schmalz eine Tochter, Anna Katharina, geboren den 9. März.
Denselben. Dem Schreiner Karl Peter eine Tochter, Katharina Maria Elisabeth Philippine, geboren den 16. März.
Denselben. Ern außerehelicher Sohn, Ludwig, geboren den 6. December 1890.
Den 31. März. Dem Graveur Max Rühl ein Sohn, Friedrich Otto Wilhelm, geboren den 9. December 1890.
Denselben. Dem 'L-chuhmacher Jakob Gilbert ein Sohn, Adam Wilhelm, geboren den 8. Februar.
Denselben. Dem Schneider Hermann Eise eine Tochter, Johanna Christiane Luise, geboren den 4. März.
Den 3. April. Dem Hilfsbremser Jakob Meyfarth ein Sohn. Karl Friedrich Wilhelm Theodor, geboren den 14. Februar.
Beerdigte.
Den 30. März. Hermann Walther, Steuerbote, alt 65 Jahre, starb den 27. März.
Den 31. März. Helene Gerndt, ledige Tochter des verstorbenen Stationsassifientcn Julius Gerndt, alt 26 Jahre, starb den 28. März.
Den 3. April. Bertha Katharine Georgine Elisabeth Möhl, ledige Tochter des verstorbenen Mehgermeisters Friedrich Möhl, alt 41 Jahre, starb 1. April.
Niederste
Mittlere
Mittel früherer Jahre .
Höchste .
Temperatur in Gießen.
März 1891.
Der März 1882 hotte eine Mitteltemperatur von H- 5,9»: der von 1853 — l,Oo.
5,0 »B.
3,53 „
2,89 „
12,0 „
2,16 Par. Zoll.
1,44
Niederschlag an 13 Tagen.....
„ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen
Verding über Blitznbleiteranlagen.
Die Lieferungen und Arbeiten der Blihableiteranlagen für drei Gebäude der hiesigen Zellenftlatanftalt, veranschlagt zu 620 Mark foUen
SamStag bett 18. April. Vormittags 10 Uh«.
-in einzelner'. Loosen oder auch zusammen zur Vergebung gelangen. Voranschläge und Bedingungen - welche gegen Einsendung von einer Mark in Reichspostmarken Don uns bezogen werden können, liegen bis zu oben angegebenem Zeitvunkt zur Äenntniß der Inteteffenten bet m.S offen. H 0
Butzbach, den 3 April 1891.
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