Ausgabe 
3.11.1891
 
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S Ruppertenrod, 30. October. Unseren gestrigen H erbst - markt begünstigte schönes, aber sehr kaltes Wetter. Der Viehmarkt, ausschließlich Schweinemarkt, war sehr stark befahren und von Käufern recht gut besucht; über 700 Stück Schweine waren aufgetrieben. Der Hmidel mit Schweinen zeigte einen viel lebhafteren Fluß, als auf dem vor 14 Tagen zu Grünberg stattgefundenen Gallusmarkt. Die Preise zogen an und wenn sie auch lange nicht die abnorme Höhe der vorjährigen erreichten, so zeigten sie doch auch nicht den tiefen Stand, wie er aus anderen Gegenden berichtet wird. Die Preise, wie sie gestern hier bezahlt wurden, find eben die eigentlich normalen. Man bezahlte für das Paar Ferkel durchschnittlich 18-24Mk., bessere 2430 Mk., beste Qualität sogar 3042 Mk. Allerdings näherte sich diese Art schon den Läufern, für die man per Paar 6080, 80100 Mk. anlegte. Fette Schweine bezahlt man das Pfund Lebmdgewicht mit 38 und 39 Pfennige. Der Krämermarkt war mit Verkaufsständen gut besetzt und auch von Marktgästen gut besucht.

Homberg cu ©, 30. October. Der vorgestern dahier ab­gehaltene sogenannteKalte Markt" verdimte diesmal seinen Namen mit Recht, denn an diesem Tage wehte ein Nordost-Lüftchen, das stark nach Eis roch. Der Winter ist dmn auch in der That in der folgenden Nacht eingezogen. Der Markt war trotz des winterlichen, rauhm Wetters gut besucht und mit Schweinen sehr gut befahrm. Der Handel darin ging jedoch nicht besonders flott, weil die Ver­käufer, die seitherigen hohen Preise gewöhnt, sich noch immer nicht recht in die jetzigen Preisverhältnisse schicken wollen. Dessenungeachtet waren die Preise für die Ferkel gar nicht ungewöhnlich niedrig. Bezahlt wurde für das Paar im Durchschnitt 1622 Mk., 22 bis 28 Mk., 28-40 Mk., Läufer galten das Paar 50-70 Mk., 70 bis 90 Mk. Der Krämermarkt zeigte guten Besuch und gute Kauflust namentlich in Wtnterwaarm.

Frankfurt a. M«, 31. October. Auf der Freibank wurden gestern Vormittag folgende Fleischsorten zu nebenbeigesetzten Preisen verkauft: Ochsenfleisch 45 Pfg. per Pfund, Kuhfleisch 35, Hammel­fleisch 30 und 45, Schweinefleisch 30 und 40 Pfg. Die verschiedenen Obstsorten wurden gestern bei korbweiser Abnahme zu folgenden Preisen verhandelt: Dürkheimer Trauben 25 Mk., Kronberger Kastanien 14, Pfirsische 12, Graureinette-Aepfel 912, Tafeläpfel 910, Kochäpfel 67, Borsdorfer Aepfel 12, Mollebouche-Birnen 1011, Kochbirnen 56, Zwetschen 67 Mk., Alles per Centner.

,Unter allen Künsten der Menschen gibt es keine, die sich einer richtigeren Beurtheilung und deren Prodücte allgemeinere Anerkennung genietzen, als die, welche sich mit der Zubereitung der Speisen beschäftigt", so schrieb Liebig in dm 60er Jahren; heutigen Tages besteht sein Aussprüch mit noch mehr Recht, wo die Köchin, ihr selbst unbewußt, die Resultate der exacten Wtsienschaft benutzt. Wohl eine der schönstm Früchte, die das Eingreifen der physiologischen Wtsienschaft in das hauswirthschaftliche Leben gezeitigt hat, ist ein Nahrungsmittel, das mit denkbar bester Verdaulichkeit und Nährkraft, angenehmm Geschmack und geringm Preis vereint, das Kemmerich'fLe Fleisch-Pepton, ein Labsal für Kranke, ein Genuß für Gesunde. 1462

Schlffsnachrichtem.

Der PostdampferWesternland" derRed Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 28. October wohlbehalten in Newyork angekommm.

Spülplan der vereinigten frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Dienstag den 3. November: Meistersinger. Gewöhnliche Preise.

Mittwoch dm 4. November: Excelsior. Außer Abonnemmt. Große Preise.

Donnerstag den 5. November: Golo. Große Preise.

Freitag dm 6. November: Vorstellung bei ermäßigtm Preisen. Boccaccio. Außer Abonnement.

Samstag den 7. November: Undine. Gewöhnliche Preise.

Sonntag den 8. November: Neu einstudirt: Der Wasser­träger. Hierauf: Cavalleria rusticana. Große Preise.

Montag den 9. November: Zu Schillers Geburtstag. Vor­stellung bei ermäßigtm Preisen. Die Jungfrau von Orleans. Außer Abonnemmt.

ScharrspielharrS.

Dienstag den 3. November: Zum ersten Male wiederholt: Bauernehre (Cavalleria ruaticana). Hierauf: Der Hunger­thurm. Abonnement A. Gewöhnliche Preise.

Mittwoch den 4. November: Der Vogelhändler. Abonne­mmt B. Gewöhnliche Preise.

Donnerstag den 5. November geschlossen.

Freitag den 6 November: Schuldig. Hierauf: Neu ein- ftudirt: Mit der Feder. Abonnement A. Gewöhnliche Preist.

Samstag den 7. November: Bauernehre. (Cavalleria rustioana.) Hierauf: Madame Bonifvard. Abonnement B. Gewöhnliche Preise.

Sonntag den 8. November, Nachmittags 31/» Uhr: Gemein­schaftliche Hochzeitsreise. Außer Abonnement. Kleine Preise. Abends 7Uhr: Zum ersten Male: Großstadtluft. Schwank von Blumenthal und Kadelburg. Abonnement C. Gewöhnliche Preise.

Eingesandt.

Gießen, 2. November.

Oesserttliche Bitte an die hiesige Polizeibehörde.

Die Tage sind kürzer geworden Und meinen bfild ganz kurz fein. Bei den engen Straßen in Gießen ist es schon am Tage schwer, wegen des Fuhrwerks und anderer möglicher Hindernisse dem ©nt- gegenkommenden auszuwetchen, wie schwer aber, ja entschieden un­möglich, bei Schnee, Eis oder den Wegschaffungsarbeiten, und nun gar in der Dunkelheit in Straßen, wo nm eine Person auf dem Trottoir Platz hat! Die Folgen sind Rempelei, Zank, Streit, mög­licherweise Schlägerei! Und doch ist es so leicht, dem Allen abzuhelfen, wmn nämlich, wie es in Frankfurt, Köln und allen großen Städten

geschieht, die Behörde darauf halten wollte, daß Jeder, der i* eine Straße eintritt, immer auf der rechten Seite geht, so daß die Eintretendm immer auf der Seite gehen, die ihrer rechten Schulter zunächst ist. Vorerst würde eS genügen, an den vier Haupt­thoren, am Wallthor, Neustädter, Seltersberger und Neuenweger etwa rechts und links Tafeln aufzuftellen mit der Aufschrift, rechts: Eingang, links: Ausgang, da sich erwarten läßt, daß Jeder, der auf Bildung Anspruch macht, der wohlgemeinten Anordnung Folge leisten werde.

Literat«» «ad Aanft.

Novellen-Bibliothek der Jllnprirten Zeitung. Samm­lung ausgewählter Erzählungen. Zehnter Band. 390 Seiten. Preis geheftet 2 Mk., in Original-Leinenband 3 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Der so oft gehörte Vorwurf, daß in Deutschland zu wenig Bücher gekauft würden, ist jetzt durchaus nicht mehr ganz zutreffend, denn heutzutage besitzt jede gebildete Familie ihre eigene HaUs- bibliothek und setzt ihren Stolz darein, dieselbe alljährlich um so manches gute Werk zu vermehren. Allerdings läßt sich die An­schaffung sehr kostspieliger Bücher nicht gut mit jedem Einkommen ermöglichen, um so dankbarer wird es jedoch von allen Seiten an­erkannt, wenn ein wirklich gediegenes und gehaltvolles Werk für einen überaus mäßigen Preis geboten wird. Und die Vereinigung dieser Vorzüge läßt sich wohl kaum irgend einem andern Unternehmen in so gerechter Weise nachrühmen wie derNooellen-Btbliothek der Jllustrirten Zeitung". Die im zehnten Band enthaltenen siebzehn Novellen bringen wiederum in buntester Abwechselung eine Reihe meisterhaft gezeichneter Bilder aus dem vollen Menschenleben, die alle ihren eigenthümltchen fesselnden Reiz haben, ob nun die Stranddüne des schlichten Fischerdorfes, das Boudoir einer eleganten Weltdame, die (Steppe hohen Norden oder eine sonnenbeglühte Felslandschaft im beißen Süden als Hintergrund gewählt sein mag. So regen die Erzählungen in vielseitigster Weise das Interesse des Lesers an und eignen sich so recht dazu, die langen Winterabende auf angenehme Art verkürzen zu helfen, wobei die geschmackvolle äußere Ausstattung noch überdies dazu beiträgt, sie zu einer passenden Festgabe für den Weihnachtstisch zu machen.

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.

Bibelstunde heute Montag den 2. Novbr., Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Römerbrief, Kap. 1, VerS 8: des Apostels Herzensoerhältniß zu der röm. Gemeinde; das Evangelium eine Gotteskraft zur Seligkeit. Pfarrer Dr. Naumann.

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Der Voranschlag der Gemeinde Hausen für das Jahr 1892/93 liegt vom 3. November l. I. an acht Tage lang zur Einsicht

Großherzogliche Bürgermeisterei Lauter. Feldmann.

Betheiligten auf hiesiger Bürgermeisterei offen.

Allendorf an der Lahn, am 31. October 1891.

Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lahn.

Volk.

Der Voranschlag der Gemeinde Allendorf a. d. Lahn für 1892/93 liegt vom 3. November an acht Tage lang zur Einsicht aller

Der Voranschlag der Gemeinde Lauter liegt vom 6. bis 14. November d. I. aus dem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht der Be­theiligten offen.

Lauter, den 1. November 1891.

Birklar, am 31. October 1891.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Birklar. Müller.

Beltershain, am 1. November 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Beltershain.

Bast.

auf hiesiger Bürgermeisterei offen.

Hausen, am 31. October 1891.

Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen.

Dern.

Burkhardsfelden, am 31. October 1891.

Großherzogliche Bürgermeisterei Burkhardsfelden.

Hoffman n.

In Sachen betreffend [9718 das ConcurSverfahren über das Ver­mögen der minderjährigen Kinder des verstorbenen Georg Rinn II. zu Bieber wird die Anmeldefrist bis zum 20. November l. I. ver­längert und anderweiter Prüfungs- termin auf den Gerichtstag zu Rod­heim am 10. December l. I., Nachmittags 4 Uhr, anberaumt.

Gladenbach, 20. October 1891. Königliches Amtsgericht Abth. II.

Der Voranschlag der Gemeinde Stangenrod liegt acht Tage lang vom 4. bis 12. November aus dem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht der Betheiligren offen.

Stangenrod, den 1. November 1891.

Großherzogliche Bürgermeisterei Stangenrod.

Der Voranschlag der Gemeinde Burkhardsfelden für 1892/93 liegt vom 1. November an acht Tage lang zur Einsicht und Entgegennahme etwaiger Einwendungen auf hiesiger Bürgermeisterei offen.

Bekanntmachung.

In den Waldungen der Stadt Lich, District Vorderwald, können 200 Stück drei Meter hohe im Freien gezogene Lindenstämme, das Stück zu 40 abgegeben werden und kann sich wegen Bezugs derselben an den Forstwart Eise dahier gewendet werden.

Lich, am 31. October 1891. "Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Beltershain für 1892/93 liegt vom 5. bis 13. November l. I. auf unserem Geschäftszimmer zur Einsicht und Entgegennahme von Einwendungen auf.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Birklar für das Rechnungs­jahr 1892/93 liegt vom 5. bis 13. November 1891 zur Einsicht aller Betheiligten aus dem Bürgermeisterei-Bureau daselbst offen.

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