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(Schluß folgt.)
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Rmtr. Wellen.
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Elisabeth mit den Vögeln um die Wette.
An einem lieblichen Sommeretablissement machte die Mutter endlich Halt und beide beschlossen, hier ein wenig zu rasten. Da es noch ziemlich früh am Tage war, fanden ste den Garten wenig besetzt. Lisa links zur Seite saß an einem kleinen Tische einsam ein junger, eleganter Herr, anscheinend sehr in eine Zeitung vertieft,' doch ein r £— achter hätte wahrnehmen können, daß seine _
Holz-Versteigerung
im Gießener Stadtwalde.
Montag den 6. April, 1895, von Vormittags 9 Uhr cm, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Faulerboden und Mühlkopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
A Bau«, Werk- und Nutzholz.
auf seiner hübschen Nachbarin ruhten. Hinter ihm und Lisa saß eine Gesellschaft von zwei Damen und ebenso viel Herren. Zufällig wandte sich Elisabeth um und erkannte in beiden Damen Elsa und Margot Vollert, zwei frühere Schulfreundinnen von ihr. Freundlich grüßte sie hinüber, doch di: Damen dankten kaum. Da die Gesellschaft dicht hinter Lisa saß und der eine der Vettern noch dazu eine helle, leicht verständliche Stimme hatte, so nahm das junge Mädchen bald darauf folgende, ziemlich deutlich gesprochene Bemerkung
Donnerstag den 2. April, Nachmittags 2 Uhr, in der Bieker'jchen Hosratthe hier sollen durch den Unterzeichneten gegen Baar öffentlich versteigert werden:
1 Cassaschrank, 1 Pianino, 1 Eis- schrank, Ladentheke u. Waage, 1 Regulator, 1 Sopha, 1 Spiegel rc.
Versteigerung voraussichtlich theilweise
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Gießen, 1. April 1891.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.
eigentlich?"
„Na, mein grüßte."
„Ach, was
Prügelh. Rmtr.
86
101
2
in erlesenen feinsten und feinen Qualitäten, roh und gebrannt, empfiehlt [1320
Emil Fischbach.
Nammhotz- und Htangen-Versteigerung
im Butzbacher Stadtwald.
DienStag den 7. April, Vormittags 9 Uhr ar.fangend: 97 Eichenpämme, 86 Kiefernftämme,
4200 Stück Derb- und Reisstangen, 20U0 Stück Bohnenstangen.
Butzbach, den 24. März 1891. Großh. Bürgermeisterei.
Joutz.
Gruß."
„Ach was, so so! Hätte nicht geglaubt, daß die Kleine nur eine Geschäftsfee wäre!"
Die Unterhaltung ging auf etwas anderes über. Und Elisabeth? Jedes der gefallenen Worte hatte sie verstanden und wie Dolchstöße trafen sie dieselben. Ihre Brust war zum Zerspringen voll, nein, sie konnte hier nicht länger ruhig
Nachstehend benannte Personen:
1) Kaspar Junker, geb. am 12. Januar 1865 zu Queckborn, > zuletzt wohnhaft in Gießen, Kellner,; evangelisch,
2) Salomon Walldorf, geb am 9. October 1859 zu Londorf, zuletzt in Gießen, Kappenmacher, Israelit,
3) Jost Nickelei, geb. am 13. September 1854 zu Trais a.d.Lda. zuletzt wohnhaft daselbst, Maurer, evangelisch,
4) Ferdinand Karl Meister, geb. am 31. December 1853 zu Gießen, zuletzt wohnhaft daselbst, Schuhmacher, evangelisch,
jetzt alle mit unbekanntem Aufenthalte abwesend, werden beschuldigt,
zu Nr. 1 als beurlaubter Reservist, zu Nr. 2 als beurlaubter Wehrmann I. Aufgebots
olme Eclaubniß ausgewandert zu fein, 'zu Nr. 3 und 4 als Wehrleute
II. Aufgebots ausgewandert zu fein, ohne von der bevorstehenden Auswanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben — Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs.
Dieselben werden auf
Freitag, de» 24, Juli 1891. Vormittag- 10 Uhr
vor das Großherzogl. Schöffengericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen.
Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strasprozetzordnung von dem Großh. Bezirks-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung ver- urtheilt werden. 1925
Gießen, den 16. Februar 1891.
Der Großh. Amtsanwalt.
Br Zimmermann.__
Marca Hungaria
Reiner, kräftiger Rothwein
*) Zerkleinerung der Cokes betreffend.
Außer der seither üblichen Zerkleinerung der Cokes für größere Füllöfen wird jetzt noch, um daS Nachrutschen der Cokesstückcheuin den neueren Oefcn mit engeren Füllschächten 3« erleichtern, eine Zerkleinerung in der Korngröße von Anthracitkoylen, sowie eine noch etwas kleinere Sorte als letztere hergeftellt.
M bitten unsere geehrten Abnehmer, durch Versuche die zweckmäßigste Korngröße für die betreffenden Oefeu zu ermitteln und bei Bestellung von zerkleinertem Cokes die gewünschte Sorte — Nr. 1 etwas größer als Anthracit, Nr. 2 in der Größe des Antbracit, Nr. 3 kleiner als Antbraeit — zu bezeichnen.D. O.
Feuilleton.
Elisabeth.
Rovellette von Hedwig Erli».
(Nachdruck verboten.)
Sie hieß Elisabeth und war siebzehn Jahre alt. Eine anmuthige, schöne Gestalt und freundliche, wenn auch nicht regelmäßige, so doch interessante Gesichtszüge machten ste zu einer angenehmen Erscheinung.
Soeben tritt sie aus dem eleganten Confecttonsgeschast, in welchem sie seit Kurzem als dritte Verkäuferin angestellt ist. Ihre Wangen sind etwas bleich, gewiß von der vielen Arbeit der vergangenen Woche und vom Aufenthalt in dem staubigen, drückenden Locale, bei der entsetzlichen Julihitze.
Ja, früher, als der Vater noch lebte, hatte sie das alles nicht nöthig gehabt, da war ihr sogar der Besuch einer- höheren Schule vergönnt gewesen. Doch als der Ernährer plötzlich vom Tode ereilt wurde, hörte das Wohlleben auf und sie mußte der einsamen Mutter die Sorgen tragen Helsen. Um in ihrer nunmehr veränderten Lebensweise irgend etwas Verletzendes zu finden, dazu war Elisabeth noch zu harmlos- gern arbeitete sie, gern wollte sie alles erdulden, wenn nur die geliebte Mutter erst wieder fröhlich lächeln wollte. Ach, das gute Kind wußte ja kaum, daß Arbeit, die Arbeit, die es so mit Stolz erfüllte, sogar als eine Schande betrachtet werden kann, natürlich nur von Leuten, die neben einer guten Herkunft und viel Geld sonst nichts^aufzuweisen haben.
Der nächste Tag war ein Sonntag. Alt und Jung pilgerte fröhlich hinaus in die freie, schöne Natur, um sich von den Mühen der vergangenen Woche zu erholen. Auch Elisabeth hatte mit ihrer Mutter die Stadt verlassen, um einen kleinen Spaziergang zu unternehmen, und während sie ein kleines Tanuengehölz, wo die Lust kühl, und der Boden mit seinen Nadeln besäet war, durchschritten, sang und jubelte
Versteigerung.
Freitag den 3. April, Nachmittags von 2 Uhr ab, werde« im früher Rahn'scheu Hause, ««tzsteingasse, mehrere Tausend alte Ziegel, Thüren, Oefeu, Fenster, ein noch sehr guter kupferner Kessel und eine Parthi« Brenn- und Nutzholz
meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. 2912
sitzen bleiben.
„Mütterchen, laß mich ein wenig in die Anlagen gehen, ich möchte ein Sträußchen winden."
Mit diesen Worten fand sie eine Gelegenheit, der Mutter, die in eine Zeitung vertieft, überhaupt nichts von dem ganzen Vorgang bemerkt hatte, ihr Verlassen des Platzes zu erklären.
Bald hatte Elisabeth eine einsame, ganz im Laube versteckte Bank gefunden. Hier war sie endlich allein und den Kopf in beide Hände geborgen, weinte sie bitterlich. „Nur eine Confectio -use!" Das also war es, warum man ,.ch von ihr zurÜC g. Man verachtete sie, weil sie für Geld arbeitete. Ach, sie alle wußten es ja nicht, wie süß es war, dem geliebten Mütterchen das selbsterworbene Geld in dte
> zu legen und ihren Dank, ihr Lächeln dafür zu em
pfangen. Des armen Mädchens Thränen flössen reichlicher, ob aus verletztem Stolz oder ob aus Mitleid mit seinem eigenen Ich, das wußte es selbst kaum.
Plötzlich raschelte es im Laube. Erschrocken schaute Elisabeth auf. Vor ihr stand derselbe Herr, der im Garten ihr Nachbar gewesen war. Erröthend, sich ihrer Thränen schämend, senkte sie die Blicke nieder. Es war eine peinliche Situation, denn der Fremde blieb unbeweglich stehen und sah forschend auf das verlegene Mädchen.
„Mein Fräulein!" sagte er endlich eigenthüwlich langsam, dann schwieg er wieder.
Elisabeth hatte erwartungsvoll ausgesehen, jetzt wagte sie endlich die naive Frage: „Ja, was wollen Sie denn eigentlich von mir, weßhalb sehen Sie mich immerfort an?"
„Weil Sie weinten, mein Fräulein, und weil ich wußte, warum Sie weinten."
„Nein, das konnten Sie ja gar nicht wissen."
„Doch, mein Fräulein, man kränkte Sie, ich weiß alles, denn ich saß im Garten dicht neben Ihnen, sah Ihr Erbleichen ..."
Wieder tropfte eine verrätherische Thräne von Lisas
2981 j Einen Schreinergesellen sucht A. Klirigelmeyer, Sandgasse 33.
wahr:
„Du, Margot, kennst Du denn die drüben?"
„Bitte, drücke Dich deutlicher aus,
Wange.
„O, verderben Sie doch nicht Ihre wunderschönen Augen mit diesen unnützen Thränen," fuhr der Fremde sein lächelnd fort, unbeirrt durch das Erröthen Lisas, „und nun erlaube« Sie, daß ich mich ein wenig zu Ihnen setze und Sie tröste- ich hoffe doch, mein Fräulein, daß wir uns vertragen."
Elisabeth war es merkwürdig zu Muthe. Sie war noch so unerfahren, was sollte sie eigentlich thun? Sollte Sie den Fremden bitten, sie zu verlassen? Das konnte sie doch auch wieder nicht, denn der Herr war ja ganz artig und dann schließlich durste er sich auch ohne ihre Erlaubniß auf die Bank setzen, höchstens hätte sie dann ausstehen können. Aber das ging doch auch nicht so ohne Weiteres.
Jetzt stellte er sich ihr vor. Rechtsanwalt v. Sendler sich. Wie vornehm das klang. Nein, da wagte sie nichts zu sagen. Aengstlich rückte sie aus die Seite und nur zuweilen blickte sie verschämt aus ihren Nachbar, der bald prüfend, bald bewundernd sein scharfes Auge auf ihr ruhen ließ. Jetzt kam er ihr sogar ganz nahe und sagte in eigentümlichem Tone: „Ich kenne Sie bereits, mein
Neubau einer Turnhalle für öie Realschule
Die Grobschlofferarbeiten sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. n .
Arbeitsverzeichnisse liegen im Geschäftszimmer Nr. 3 zur Einsicht und werden daselbst unentgeldlich abgegeben. Die Angebote sind bis spätestens Montag den 6. April, Bormittag» 10 Uhr,
Eichenstämme mit 53,96 Fstm., Nadelstämme „ 6,14
Fichten-Stangen mit 66,67 Fstm.
Rmtr. Gichen Nutz-Scheit Holz.
B. Brennholz.
den unter der Controlle des Herrn Dr. Theodor Petersen stehenden Kellereien von
Franz Schiemann, Frankfurt a. Kl.
Preis per ^4 Literflasche Ml. 1.— mit Glas.
Ferd. Drebes, Marktplatz.
E. Dort, Wallthorstraße 45.
E. Fischbach, Seltersweg 24.
C. G. Kleinhenn, Bahnhofstraße.
P. F. Thomas, Wallthorstraße 6.
In Grotzen-Linden: Georg Post.
„ Lollar: H. Geissler VI. „Zur Germania“
„ Langgöns: C. Weil III. „Zum Schwanen66.
„ Leihgestern: J. Hess XX 1529
weiß ich, wer es
„yvu, Dich doch nicht so an, Du mußt sie doch
kennen, mich grüßte sie jedenfalls nicht."
„Ach, richtig, ich erinnere mich, nun, wenn Du Dich für die so interessirst, so wisse, daß der Gegenstand Deiner Be- wrmderung nur eine Confectioneuse ist- ich kaufe alle meine Bänder und Schleifen bei ihr, daher auch der zuvorkommende
war."
2396] Spaten, Hacken Schippen
Rechen, Hecken» und Rosenscheeren, _ —
Barrmsäaen Sicheln, Sensen empf. 2993] Schreinergeselle gesucht.
Carl Hensel. Wallthorstraße. C.. “ “ ” ' .
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Freitag den 3. April Giefteirev Anzeiger. Beilage zu Nr. 76. - 1891
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2937 Gr. G-r,chts°°llzi-b-r. j tjschwiesen auf der Grünbergerstraße
n-, ! Gießen, am 28. März 1891.
(Break) jSufe* * Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Sattlermstr. SpieS, Neuenweg. I Gnauth. 2915


