Madrid, 29. August. In den Provinzen Alicante, Badajoz, Tarragona, Teledo, Valenzia sind gestern 72 Cholera-Erkrankungen vorgekommen, 36 davon mit tödt- lichem Ausgange.
Athen, 29. August. Der König und Prinz Nicolas sind heute über Korinth, Venedig nach Berlin abgereist. Die allgemeinen Wahlen finden am 26. October statt. Die' Deputirtenkammer tritt 14 Tage später zusammen.
Melbourne, 29. August. Eine Batterie Artillerie ist hier eingetroffen, um etwaigen Ausschreitungen vorzubeugen. Die Vereinigung der Arbeitgeber vergrößert sich stets. Die Zusammenkunft der Rheder und Besitzer von Kohlengruben und anderer Arbeitgeber findet am 5. September in Sydney statt. Ein Bries der Arbeiterunion verlangt vom Bürgermeister Melbournes die gleichzeitige Lösung aller Meinungsverschiedenbeiten. Die Lage hat sich bereits gebessert, doch ist die Stadt noch ohne Gas, der Post- wie der überseeische Dienst ruht. Die großen Seegesellschaften werden von nichtunionistischen Seeleuten bedient. Die Mannschaften von 5 Küstenfahrern schlossen sich nicht dem Ausstande an. Die Küstenschifffahrt mit Queensland und Neuseeland wird theilweise mit Nichtunionisten ausrechterhalten.
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Gießen, 30. August.
— Zur Beachtung für heirathslustige Rekruten, welche sich vor ihrer Einstellung in den activen Dienst verehelichen wollen, mögen folgende Vorschriften hier Platz finden. Zunächst ist die Ausstellung eines Heirathsconsenses beim zuständigen Bezirkscommando nachzusuchen. Dann ist zu betonen, daß weder die Frau des betreffenden Rekruten, noch aus dieser Ehe entsprossene Kinder Unterftützungsanspruch an den Staat oder Gemeinde haben. Während der Ableistung der activen Dienstzeit wird keine Rücksicht auf die Ver- heirathüng genommen, sondern der Betreffende stets als un- verheirathet betrachtet und ein Anrecht auf frühere Entlassung erwirbt er sich ebenfalls nicht.
*— Einem Commis der Bankfirma Sch. & Co. dahier war Fortuna überaus hold; derselbe gewann bei der letzten Ziehung der Türkenloose den höchsten Treffer mit Frcs. 600 000.
Friedberg, 28. August. Der gestrige Sturm hat in Flur und Feld mancherlei Schaden angerichtet. Namentlich die Obstbäume sind hart mitgenommen worden. Außer zahlreichem Fallobst ist auch eine Anzahl älterer Obstbäume dem starken Winde zum Opfer gefallen. Am ärgsten hauste das Unwetter in Frankfurt und der ganzen Umgegend. Dort wurden allenthalben Bäume entwurzelt und geknickt. (O. A.)
Friedberg, 29. August. Das Comite des Alice- Frauen-Vereins für Krankenpflege dahier wird in den nächsten Tagen einen Ausruf aller deutschen Vereine für Kranken- und Wohlthätigkeitspflege in Circulation setzen und hofft, daß ein schöner Erfolg das Werk krönen möge. Das Ergebniß der Sammlung soll unter dem Namen „Frauen- Dank" der Kaiserin und Königin AUgusta Vietoria überreicht werden. Die Absicht ist, die Erträge der Sammlung mit der von der verstorbenen Kaiserin Augusta zur Feier des goldenen Hochzeits-Jubiläums im Jahre 1879 begründeten Stiftung „Frauen-Trost" zu vereinigen. Dste gemeinnützigen und wohl- thätigeu Unternehmungen sämmtlicher Deutscher Frauen- Vereine unter dem Rothen Kreuz, denen diese Stiftung in so hohem Maße gedient hat, werden hierdurch im Sinne der verstorbenen Protectorin von Neuem belebt und gefördert werden. Damit also jeder deutschen Frau die Möglichkeit gegeben werde, die Gefühle der ehrfurchtsvollen Dankbarkeit für die verstorbene Kaiserin zum Ausdruck zu bringen, bittet man um einmalige Gaben im Betrage von 10 Pf. bis zu 10 Mk. Auch die kleinste Beisteuer darf des wärmsten Dankes sicher sein.
Ilbeshausen, 26. August. Am vorigen Sonntag wurde dahier ein Kriegerverein gegründet, welchem alsbald 32 Mitglieder beigetreten sind. Zum Präsidenten desselben wurde Herr Holzhändler H. Georg IV. gewählt.
Bleichenbach, 28. August. Das gestern Nachmittag zwischen 6 und 7 Uhr über die hiesige Gegend gezogene Gewitter war von einem sehr starken Orkan begleitet, welcher sehr viel Obst herunter schlug, Obstbäume abbrach und entästete, starke Baumkronen bis ins Feld trieb und aufgestellte Fruchthaufen mitunter in ganz andere Gewanne trug. Die sämmtlichen Baumbrüche zeugen noch vom Winter 1879/80 und dürfte es durch solche elementare Wahrnehmungen angezeigt sein, neue Baumquartiere in umsichtigster Weise zu schaffen, da alle älteren Bäume nicht mehr widerstandsfähig, sondern in Aesten und Stämmen morsch und faul sind.
L. Alsfeld, 28. August. Aus Südwesten kommend überzog gestern Abend gegen 6 Uhr ein heftiges Gewitter unsere Gemarkung, richtete jedoch keinen größeren Schaden an. Dagegen stellte sich bald nachher heftiger Sturm ein, welcher zeitweise zum Orkan anwuchs und sowohl an Gebäuden, wie in Gärten und Fluren viel Unheil anrichtete. Abgeflogene Ziegeln, eingestürzte Schornsteine, abgebrochene Obstbäume, wie Kraut und Rüben durcheinander geworfene Bohnenstangen in den Gärten, auseinandergeflogene Fruchthausen in den Feldern u. s. w. bezeichnen deutlich den Weg, welchen das Unwetter genommen hat. — Heute Morgen (7 Uhr + 10° R.) haben wir wieder schönes Wetter mit etwas Wind. Hoffentlich hält dasselbe an, damit der reiche Erntesegen endlich eingebracht werden kann. t
vermischtes.
*nn. Darmstadt, 29. August. Die unter dem Vorsitze des Präsidenten der Großh. Centralstelle für die Gewerbe, Geh. Baurath Sonne, gestern in Heppenheim stattgefundene Generalversammlung des Landesgewerbevereins für das Großherzogthum Hessen war außerordentlich zahlreich und hauptsächlich von den Mitgliedern der Berg
straße besucht. Seitens Großherzogl. Staatsregierung war Mmisterialrath Emmerling anwesend.
Nach erfolgter Begrüßung durch den Vorsitzenden des Festcomites, Herrn A l l e n d o r s, wurde in die Tagesordnung eingetreten und über die Thätigkeit des Landesgewerbevereins durch den Generalsecretär Dr. Hesse eingehender Bericht erstattet, aus dem Folgendes zu entnehmen ist: Der Ge- sammtmitgliederstand beträgt heute 4525 gegen 3590 in 1885 und 3170 in 1880. Im Lause des Jahres haben sich drei neue Ortsgewerbevereine gebildet und zwar zu Neu- Dienburg, Grünberg, Arheilgen. Die unter der Aussicht der Großh. Centralstelle stehenden Handwerkerschulen werden von einer Gesammt-Schülerzahl von 6757 frequentirt; davon gehören 61 pCt. dem Baugewerbe, die übrigen anderen Berufen an.
Auch auf dem Gebiete der freiwilligen Gesellen-Prüsimgen wurde eine weitere Thätigkeit entwickelt und die von der Commission entworfenen Bestimmungen für Einführung dieser im ganzen Lande einstimmig gutgeheißen. Hierbei wurde noch erwähnt, daß bereits zu Offenbach und Darmstadt solche Prüfungen mit gutem Erfolge abgehalten wurden, und daß, wenn dadurch auch noch nicht viel erreicht worden sei, sich die Ortsgewerbevereine nicht abhalten lassen sollen, mit Hand ans Werk zu legen, damit in späteren Zeiten ein einheitliches Ganzes erreicht wird.
Um dem fortwährenden Mangel an tüchtigen Lehrkräften in den Handwerkerschulen abzuhelfen, beabsichtigt die Großh. Centralstelle, demnächst ein Lehrerseminar einzurichten, um hierin geeignete Lehrer für die Schulen heranzubilden. Der Präsident, Geh. Baurath Sonne, betont hierbei, daß es an der Zeit sei, daß man tüchtige Lehrer für das Handwerk selbst heranziehe, anstatt diese durch Anzeigen in öffentlichen Blättern zu suchen. Von der Versammlung wird dieser Vorschlag mit Freuden begrüßt.
Der Vorsitzende der Landesschul-Commission, Oberbaurath Müller, erstattet Bericht über die Ausstellung von Schülerarbeiten der Sonntags - Zeichenschulen. Diese umfaßt die Handwerkerschulen der Provinz Starkenburg, sowie der Kunstschulen zu Offenbach und der Landesbaugewerbeschule zu Darmstadt. 2890 Schüler haben diese Schulen besucht, darunter 415, welche noch die Volksschule besuchen und bei späteren Ausstellungen nicht mehr in Betracht gezogen werden sollen. Die Leistungen werden als im Ganzen befriedigend bezeichnet.
Hieraus erfolgte die Neuwahl des Landesausschusses, welche alle zwei Jahre stattzufinden hat.
Aus Antrag des Herrn Commercienraths Römheld- Mainz, die Einführung eines systematischen Unterrichts zur Führung der Geschäfts- und Lohnbücher in sämmtlichen Handwerkerschulen des Landes, beschließt die Versammlung, die Prüfung dieser Frage einer Commission zu übertragen, welche im Landesausschuß gewählt werden soll.
Als Ort der nächsten General - Versammlung wurde Ober-Ingelheim bestimmt. Nach Schluß der General- Versammlung fand im „Halben Mond" ein gemeinsames Mittagessen statt.
* Die Burschenschaft „Arminia" auf dem Burgkeller zu Jena erhielt von ihrem alten Herrn Dr. Brehme, Stationsarzt zu Bagamoyo, ein Glückwunschschreiben zum 75jährigen Jubelfeste der Burschenschaft. Das Schreiben enthielt unter Anderem folgenden Auszug eines an Dr. Brehme gerichteten Brieses Emin Paschas:
Mmwapwa, 6. Juni 1890. Verehrter Freund und College! Wenn Sie nach Jena schreiben, so vergessen Sie gewiß nicht, in meinem Namen einen herzlichen Glückwunsch auszusprechen. Die Ideale, denen wir einst zugejubelt, die Ziele, denen wir trotz aller Hindernisse zugestrebt, sind heute großentheils realistrt worden, und was man einst als Burschenschafts-Träume verlachte und wohl auch mit gewaltiger Hand zu unterdrücken versuchte, heute ist es ein Gemeingut der Völker geworden. Der stolze Bau des deutschen Kaiserreiches wölbt sich über uns Alle und nicht wenig Preis gebührt den Burschenschaften, die unentwegt durch Verfolgung und Mißgunst an der nationalen Idee festhielten, bis die Stunde ihrer Verwirklichung gekommen.
Darum ein vivat, floreat, crescat! Denen, die heute das Banner der Burschenschaft tragen und die Traditionen ihrer Vorgänger aufrecht erhalten.
Ihr aufrichtig ergebener Dr. Emin.
Emin Pascha gehört der Burschenschaft Arminia zu Breslau an.
* Fulda, 28. August. In der neuesten Nummer des kirchlichen Amtsblattes spricht sich der Bischof dagegen aus, daß Geistliche, wenn sie zu Amtshandlungen über Land reisen, das Velociped benutzen, da das Volk Anstoß daran nehmen würde.
— Frankfurt a. M., 29. August. Internationale electrotechnische Ausstellung. Der Ausstellungsvorstand hatte auf gestern Abend den weiteren Ausschuß sowie Fachausschüsse zusammenberusen, damit der nunmehr festgestellte Haushaltungsplan genehmigt werde. Derselbe sieht in Einnahme und Ausgabe 920,000 Mk. vor. Der Garantiefonds hat den Betrag von 500,000 Mk. bereits überschritten, soll aber bis aus 700,000 Mk. gesteigert werden. Vom Vorsitzenden des Ausstellungsvorstandes, Herrn Sonnemann, wurden sodann Mittheilungen über den Stand des Unternehmens gemacht. Das Wichtigste sei kurz zusammengefaßt. Die Anmeldungen sind ungemein zahlreich eingelaufen, es mußten sogar wegen Raummangels Abweisungen erfolgen. Das Druckluftsystem wird auf der Ausstellung ebenfalls vertreten sein. Die Kraftübertragung auf 175 Kilometer, von Lauffen nach Frankfurt kommt zur Ausführung; die beteiligten Regierungen haben ihre Unterstützung zugesagt. Die projectirten vier electrischcn Bahnen werden ausgeführt, desgleichen die Anwendung der Electricität für Schifffahrt gezeigt werden. Die Preußischen Staatsbahnen haben für die Eisenbahn-Ausstellung umfangreich angemeldet- für telephonische Musik- und andere Uebertragung hat die Reichspostverwaltung ihre Unterstützung
zugesagt. Für die Anlage des Bergwerkes hat der Handelsminister die erforderlichen Kosten aus Staatsmitteln zur Verfügung gestellt. Frachtfreier Rücktransport und Zoüfreiheit der Ausstellungsgegenstände ist von den maßgebenden Behörden bewilligt worden. Der Congreß der Städteverwaltungen, der Electrotechniker und voraussichtlich auch der Naturforscher werden während der Ausstellung Hierselbst tagen; die Gas- und Wafferfachmänner werden von Straßburg aus die Ausstellung besuchen. — In den weiteren Ausschuß wurden 22 Herren zugewählt, als Vertreter des electrotechnischen Vereins in Berlin die Herren: Chefredacteur Uppenborn, Paul Jordan, Wirkl. Geh. Oberregierungsrath a. D. Elsässer, Wilhelm v. Siemens-Berlin, Th. Guilleaume-Köln und Commcrzien- Rath Schuckert-Nürnberg, als Vertreter des electrotechnischen. Vereins in Wien die Herren: Prof. Dr. A. v. Waltenhofen, Franz Fischer, Friedr. Bechtold, Jos. Kareis, Moritz Kohn, uni) Carl Schlenk ernannt.
* Aus Rheinhessen, 28. August. Der Landwirtschaftliche Verein für die Provinz Rheinhessen hat eine Vorstellung, an die Regierung beschlossen, dieselbe möge ihren Staatsbeitrag zur Förderung der landwirthschaftlichen Interessen in Rheinhessen von seither 6660 Mk. wesentlich erhöhen und ' die diesseitige Provinz den mehr begünstigten Provinzen Starkenburg und Oberheffen thunlichst gleichstellen. Es ist dies umsomehr angebracht, da Rheinhessen durch die Reblaus-Ueberwachung und ähnliches besondere Lasten habe. Der bei der Versammlung anwesende Vertreter der Regierung sagte warme Unterstützung dieses Antrags zu und gab die Versicherung, daß die hessische Regierung für alle Bestrebungen zur Förderung der Landwirthfchaft offenes Ohr und offene- Hand habe; insbesondere sei auch an die Vermehrung der landwirtschaftlichen Winterschulen zu denken und dabei Rheinhessen, das solche Schulen noch nicht hat, in erster Reihe zu- berücksichtigen.
* Krankenkaffen. Im deutschen Reich bestanden Ende- 1888, ohne die Knappschaftskassen der Bergleute mit zu rechnen, 20 468 Krankenkassen. Die Anzahl der Mitglieder betrug 4 842 226, dazu die Mitglieder der Knappschaftskaffen. der Bergwerke 1078342, so giebt das eine Gesammtzahb der Mitglieder von 5 920 568. Die Ausgaben der Krankenkassen betragen an Krankengeldern 61 561 500 Mk., an Verwaltungskosten 4 503 300 Mk., im Ganzen 66 064 800 Mk.
* In Berlin veranlaßte die Angst um einen „verschwundenen" Schornsteinfeger neulich Nachmittags eine Allarmirung der Feuerwehr nach der Großbeerenstraße 35... Aus dem Hause hatte man die Geräthe eines Schornsteinfegers bemerkt, welche ungewöhnlich lange dort liegen blieben.. Man schloß daraus, daß der Besitzer Unfall im Berufe gehabt hatte und holte zur Untersuchung des Schornsteins die Feuerwehr. Als die Wagen mit lauten Geläute anvasseltcn, erschien plötzlich der Vermißte in der Thür einer Destillation, und die Feuerwehr konnte wieder umkehren.
Universitäts < Nachrichten.
Der Dr. med. Lothar Heidenhain zu Berlin ist zum a. o„ Professor in der medtcinischen Facultät der Universität GreisSwald ernannt worden.
— Der bisherige Privatdocent, Professor Dr. Paul Ehrlich zu Berlin ist zum außerordentlichen Profeffor in der medicinischen. Facultät der dortigen Universität ernannt worden.
Verkehr, Canö» unO Vsiksrvirthfchafr.
Gießen, 30. August. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. ju 1,08—1,12, Hühnerner 1 St. 6, — 2 St. 13 H, Enteneier 1 St.----H, 2 St. —
Käse pr. St. 4—7 Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 16 Linsen pr. Liter 26 H, Tauben pr. Paar JL 0,60—0,80, Hühner pr. Stück «X 0,90-1. 40, Hahnen pr. St- 0,70-1,00, Enten pr. Stück JL 1,40—1,60, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70—74 H, Kuh- und Rindfleisch 60—64 H, Schweinefleisch 68—70 H, Hammelfleisch 50—68 4, Kalbfleisch 66—60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo JL 4,00—8,00, Weißkraut pr. St.--Zwiebeln per Centner JL 6,00—7,00, Milch per
Liter 12-18 H.
Marktpreise in Berlin, am 28. August, nach Ermittelungen des Königlichen Polizei-Präsidiums. Wetzen per 100 kg guter von 19,80—19,20 Mk., mittlerer von 19,10—19,00 Mk., geringer von 18,80—18,50 Mk. Roggen per 100 kg guter von 16,80—16,50 Mk., mittlerer von 16,30—16,00 Mk., geringer von 15,90—15,60 Mk. Gerste per 100 kg gute von 19,00—15,50 Mk., mittlere von 15,20 bis 15,00 Mk., geringe von 14,50—13,00 Mk. Hafer per 100 kg guter von 16,00—15,40 Mk., mittlerer von 15,20—14,60 Mk., geringer von 14,40—1400 Mk. Stroh, Richt- per 100 kg von 0,00—0,00 Mk. Heu per 100 kg von 0,00—0,00 Mk. Erbsen per 100 kg von 35,00 bis 22,00 Mk. Speisebohnen, weiße per 100 kg von 45,00—20,00 Mk., Linsen per 100 kg von 62,00—26,00 Mk. Kartoffeln per 100 kg von 6,25—3,75 Mk. Rindfleisch von der Keule per 1 kg von 1,80. bis 1,20 Mk. Bauchfleisch per 1 kg von 1,40—1,00 Mk. Schweinefleisch per 1 kg von 1,80—1,20 Mk. Kalbfleisch per 1 kg von 1,80- bis 1,20 Mk. Hammelfleisch per 1 kg von 1,60—1,20 Mk. Butter per 1 kg von 2,60—1,80 Mk. Eier per 60 Stück von 4.20—2,40 Mk.
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