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ttßchrn»tzSMstLlt für • december unter bem n Dr- Dietz in Darin, u. Ä. das Statut bc- borgenommeu wurde. R Vorsitzenden des ijtab Böhm-Osienbach, i W. Merck-Damsiadt. in den Vorstand ge- lhier, als dessen erster ib als zweiter Ersatz-
Als Vertreter der itfirer Peter Thomas, Georg Scherer und nstadt. Zu Delegirten lg wurden gewählt die ector Groh-Mainz und ern des Schiedsgerichts ;bt der Arbeitgeber die dach, Fabrikant Köhler- ler-Biugen, Landwirt!) :tor Siuppert-Stockheim, Jus btm Glaube der gofef SNbtSmgtn, 'elkrmciitev Sorvinnö- jr$ Setztz-Damswdt, pi tzMchM des taube der Arbeitgeber Wer, Fabrikant Simon ch Maurermeister W- l4 Yiichdruckereibesitzer .mswdt. ö. W dm
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In der NaK vor Weihnachten wurde sodann in die Gummi- waarensabrik von Pfeiffer & Mertins Hierselbst eingebrochen. DaS Fabrikgebäude liegt vor dem Weserthore, dicht bei der Artillerie-Kaserne. Die Diebe mufften über ein Mühlenwehr setzen, eine eiserne Gitterthür und die anderen Thüren wurden erbrochen und daraus bis in die erste Etage in das Geschästs- contor eingedrungen. Sie verdunkelten die Fenster, steckten daraus die Lampen an und nun wurde Alles durchwühlt und Geld und Geldeswerth mitgenommen. An baarem Gelde sollen die Diebe über 1000 Mark und außerdem noch Obligationen von hohem Werth aus einem erbrochenen Privat^ pulte des Chefs gestohlen haben. — Bon den in der Provinz vorgekommenen Fällen ist der verwegenste Streich in dem bekannten Städtchen Ziegenhain verübt worden. Dort ist eine Diebesbande in der Nacht zum 23. December — also eine Nacht vor dem Kasseler Diebstahle — in das in der Nähe de§ Zuchthauses liegende AmtSgerichtsgebäude eingebrochen, um den eisernen Geldschrank des Gerichts zu stehlen, sortzuschleppen und an einem sicheren Ort zu öffnen und zu berauben. Die Diebe hatten alle Vorkehrungen getroffen. Aus zwei
großen, aneinander gebundenen Leitern waren sie vom Garten auS in den zweiten Stock gestiegen, drückten eine Fensterscheibe ein, erbrachen mehrere Thüren und gelangten dann in das Kaffenzimmer. Da alles mißlang, den Schrank gewaltsam zu öffnen, so stürzte man schließlich den 7 Centner schweren Eisenschrank durch das Fenster in den Garten. Allein der mitgebrachte Wagen erwies sich zu schwach, er krachte zusammen, ebenfalls ein in der Eile herbeigcholter Karren ging in Stücke, als der Geldschrank aufgeladcn war. Inzwischen war es Morgen geworden und die Diebe mußten ihre reiche Beute nach so schwerer Arbeit im Stiche lassen. Bis jetzt hat man noch keine Spur von den Dieben.
Sd>ift#itady*idytett.
Der Postdampfer „Rooi bland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 27. December wohlbehalten in New- york angekommen.
Universität» < Nachrichten
— Privatdecent Alberti in Halle ist zum außerordentlichen Professor für sp-cielle Tbierzuchtledre und Molkereiwesen ernannt.
Eine neue Auszeichnung!
Unter den vielfache« «nSzeichnnngen, welche dm Marke« der Deutsch-Italienischen Wein-Jmport-Vesellschaft bereit« zu Theil wurden, dürste da» UrlheU, welches bei der General-Probe dieser Weine Seitens detz Internationalen Vereins der Safi- Hofbesitzer gelegentlich dessen Tagung in Berit« vom 4. bi« 7. Deccmver d. I. abgegeben wurde, und dahin zusammenzufassen ist, daß die Weine der Deutsch Italienischen Wein-ImpoU-Geielllchast in Bezug auf .Geschmack, Bekommen und Preis nichts zu wünsche« übrig taffen*. nicht in lebte Vtnic zu stellen fern, war doch hier ein Sttchtereollegtrrm der competentefte« Benrtheile aller Länder versammelt.
Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.
Katholische Gemeinde.
Neujahr 1891.
Mittwoch: Nachmittag« um 4 Uhr und Abend« um Vt8 Ubr Gelegenheit zur hl. Beichte. Abends um V»7 Uhr Sylvesterandacht mit Predigt und Te Dcum.
Donnerstag: Morgens von 6 Ubr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um V>7 Uhr AuStheilung der hl. Communion; um Va8 Uhr MilitSrgotteSdienft mit Predigt; um ®/<10 Uhr Hochamt. Nachmittag« um Vi3 Uhr Festandacht.
Bekanntmachung
Zur möglichen Verhütung der aus dem Mangel jeglicher Trichinenschau erwachsenden Gefahren und bis zur gesetzlichen Einführung der zwangsweisen Trichinenschau hat die Stadtverordneten - Versammlung im Sillvernehmen mit den Wünschen der hiesigen Schweinemetzger vor einem Jahre eine freiwillige Trichinenschau für Gießen eingerichtet und es ist die hierüber getroffene Vereinbarung neuerdings wieder auf ein Jahr
verlängert worden.
Danach habm sich die Theilnehmer verpflichtet, alle von ihnen geschlachtet werdenden Schweine, sowie alles von ihnen etwa von auswärts eingeführte oder von hiesigen Personen, welche der Vereinbarung nicht bei* getreten sind, bezogene Schweinefleisch im städtischen Schlachthaus einer mikroskopischen Untersuchung aus Trichinen durch die von der St.-V.-V. dafiir bestellten, geprüften Personen bei Meidung hoher Conventionalstrase zu unterwerfen.
Zur Zeit haben sich zur freiwilligen Trichinenschau aus Grund vorstehender Bestimmungen verpflichtet die nachstehenden Metzgermeister:
Heinrich Meister,
aus ausdrücklichen Wunsch statt. Gießen, den 27. December 1890.
Jean Boller, Ä. Braun, 3 ». «aler, Wilhelm Faast, Ghristiau Hestler A Hilgardt, Mug. Hofmann, Ernst Jughard, ». Kiefer, I Klein, Georg Kraft, Gustav Kreuder, Friedrich Kühn,
Im Uebrigen findet eine Untersuchung der hier geschlachteten Schweine oder de» von auswärts eingeführten Schweinefleische« auf Trichinen nur
Karl Metzger, Adolf Möhl, Ludwig Pier, Karl Sack I., G. Ludwig Sack, LouiS Sack, Fritz Schlörb, Heinrich Schmall, Karl Schneider, Friedrich Schreiner Ghristiau Sem«, Johannes Seng, Gustav TrinkauS.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
10677
Holz-Versteigerung
im Gießener Stadtwalde.
Montag de» *. Januar 1891, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem Dißrict Oberhag, Abtheilung Wehrholz, nachverzeichnetes Holz versteigert «erden:
A. Bau-, Werk- und Nutzholz.
123Fichten-Stämme mit 67,15 Fstm., 47 Fuhten-Stangen mit 7,45 Fstm.,
B. Brennholz.
Scheith. Priigelh. ktockh. «rish.
Ämtr. Rmtr. Rmtr. Wellen.
Sichen 174 106 122,5 4455
Nadel 20 26 31 2760
Die Zusammenkunft ist auf dem altenSteinbacherweg an der 2. Schneise in der Nähe des Pflanzgärtchens.
Gießen, den 29. December 1890.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. 10495 Gnauth.
Montag den 12.Ianuar1891,
Nachmittags 2'/, Uhr,
soll aif dem hiesigen Ortsgericht die dem Schuhmacher Marti« Schmidt in Gießen gehörige Hofraithe:
Ulur I Nr. 797 — 37 Meter in der Schlotzgaffe
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 1- December 1*90.
Großh. Ortsgericht Gießen.
% V-:
Bogt. 10018
Versteigerung
Dienstag den 80. December d. IS., Nachmittags 2 Uhr.
versteig-re ich Mark'platz 20 dahier:
1 Pferd, 1 P.rtie Damen- und Kinderhüte, 1 Pianino, > Bett, 1 Schreibjecretär, 1 Nähmaschine und anderes HauSmobiliar, ferner goldene und silberne Taschenuhren und Juwelen.
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