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8 Ji.
Milde, woblschmeckend und fett zedn Jahren bewährt ist der
HoVSnd. Tabak von ©♦ Becker in Deesen a. Harz, 10 Pfd.
— Man nehme ftetS daS Beste. Beerfelden, Proo. Sta^ ken- burg. Hiermit gestatte ich mir, Ihnen für die freundliche Zusendung der Apotheker Richard Brandt'- Schwetzerpillen (Preis ä Schachtä 1 Mk.) meinen besten Dank anszusprcchcn und theile Jynen mit, daß ich durch dieselben von meinem setiherigen Leide:; (sich teilweise wiederholende Blähungen und Kopfschmerzen) fast ,>anz b.frett bin und kann ich dieselben hiergegen Jedermann empfehlen. In Kürze werde ich wahrscheinlich wieder einige Schachteln bestellen. Aug. Willenbücher. (Untersch'ist von der Großh. Bürge'meisteret beglaubigt.) Haupt-D pol: AdlerNpoth-ke in Frankfurt a. M., Trierscher Platz.9971
Eine weitere Inschrift lautet:
„Sein Meister: Johann Berger genannt
Gott behuts vor Master und Brannt
Gehe bald
Ehdann du werft krank und alt,
Dann hie doch kein Bleibens nicht mehr ist
Deine Wohnung mach bei Jesus Christ."
Johannes Triebert brachte folgende Inschrift an: „Der Bauherr dieses Haus genannt Sein Rahme ist wohlbekannt.
Wir bauwen alle fest
Und sein doch fremde Gäst.
Und da wir sollen ewig sein,
Da bauen wir gar wenig ein."
Auch lateinische Inschriften sind vorhanden- wir geben folgende Proben:
„Ausiliante Deo domus haec est Bartolo- maei Draubi etructa Del quam pia destra tegat. — Hans Hoffmann civis incola Laubach. 18. September 1617.“
(Unter Gottes Beistand ist dies Haus des Bar- tolomäus Draub errichtet worden; möge es Gottes heilige Rechte schützen. — Hans Hoffmann Bürger und Einwohner von Loubach. 18. Sept. 1617.)
Die folgende, ebenfalls lateinische Inschrift ist dadurch interessant, daß sie aus eine Episode des 30jährigen Kriegs Bezug nimmt- es ist Klosterlatein und die lateinkundigen freundlichen Leser dieser Zeitung finden vielleicht Veranlassung, sich mit der Uebersetzung zu befassen. Wenn richtig copirt, lautet sie:
„Anno quo Comiti Palatino bello serebat
Caesa per Spinolae taeta (falsa) severa trucis, haeo Albertus Otho Bilgenius horrea strusit, quae tegat a cunctis Christus Jova malis.
Foelis introitus, felicior esitus esto.“
Den Schluß unserer heutigen Mittheilungen möge, indem wir das interessante Laubach verlassen, eine alte Inschrift an der Ruppertsburger Mühle machen. Der Müller muß allerhand Erfahrungen mit seinen Freunden gemacht haben, denn seine Hausinschrist, die er im Jahre 1674 anbringen ließ, lautet:
^Da mirs wohl ging auf Erden
Wollte Jeder mein Freund werden.
Als ich aber war in Roth, Waren alle meine Freunde tob."
geldlich uno pori' i CQtfanbt wird.
A Aus Oberhefseu, 28. Nov. I n t e r e s s a n t e Häuser- Inschriften. Eines der interessantesten und wohl auch ältesten Städtchen in unserer Provinz Oberhessen ist Laubach, das durch die in dem verflossenen Sommer eröffnete Bahn Hungen-Laubach an den Weltverkehr angeschlossen worden ist. Schon durch sein Gymnasium wurde es bekannter- jetzt läßt es sich leicht erreichen. Eine Tour dorthin ist sehr lohnend. Die Ausbeute an interessanten Häuserinschriften war unge- anein reich und ist bei weitem noch nicht erschöpft.
Laubach ist uralt- schon im achten Jahrhundert kommt -es in Urkunden vor- die Klöster Hersseld und Lorsch hatten Besitzungen daselbst. In Betreff der nachfolgenden Jnschrif- ten bemerken wir, daß die ursprüngliche Orthographie überall beibehalten wird. Die Inschriften zeigen fast alle einen frommen Sinn, z. B.:
„Auf Gottes Güt' hab ich gebäumt Nemind als ihm allein verträumt Behud dis Haus, o treuer Gott Vor Wasser u d vor Feuersnolh Ewig las dir befohlen sein All die darin gehn aus und ein."
Ein im Jahre 1656 von David Virling und Caspar Roß gebautes Haus trägt folgende Inschrift:
„Gott bewahre dieses Hauß
Und führe alles in Gnaden auß
Er lasse den Einwohner in F» irden leben
In Wor en und Werken nach seinen Geboten streben.
Sa wird alles woblgethan, Wenn er gehr die Himmelsbahn."
Einfach, aber gehaltvoll ist die Inschrift, welche die Eheleute Schmitt ihrem Hause einfügen ließen- sie heißt:
„Der Segen des Herrn macht Reich ohne Muh-." Durch Goths 'Degen erbaut von den Eheleuten Adam Schmitt und Sibyla im Jahr 1667 d. 14. Mal.
vermkfchtss.
* Mainz, 25. November. Das „M. Tagebl." schreibt in launiger Weise: Ein eigentümlicher Beginn der Flitterwochen. In einer Stadt am Mittelrhein, die Castel gegenüber liegt und sich zwischen den Ortschaften Weisenau, Zahlbach und Mombach malerisch erstreckt, heirathete dieser Tage ein junger Schuster. Als um 3 Uhr Nachmittags die Förmlichkeiten der Trauung, Hochzeit u. s. w. beendet waren, eilte das junge Paar in seine Behausung und „Endlich allein" — das Bild ist ja bekannt, wo die junge Gattin erschöpft von den Anstrengungen des Hochzeitssestes halb bewußtlos in die Arme des Mannes gesunken ist. Nur ging die Fortsetzung in dem Hause des Schusters etwas anders. Denn schon um 5 Uhr vernahmen die Nachbarn aus der Wohnung des jungen Ehepaares ein Geräusch, das sich nicht wie das Austauschen von Küssen anhörte, sondern eher schließen ließ, daß der Schuster bereits bei seiner gewöhnlichen Arbeit sei, daß er nämlich etwas versohlte und daß dieses Etwas die junge Gattin sei. Dieser ungewöhnlich rasche Eintritt in das praktische und häusliche Leben läßt schließen, daß man es hier mit einer Vernunftheirath zu thun hat, bei der die blinde Leidenschaft keine Rolle spielt.
* Der bekannten Weltfirma Gas-Motoren Fabrik Deutz in Köln-Deutz, welche wie so viele andere auch die Betriebsmaschinen für die Druckerei unseres Blattes geliefert hat und welche längst schon über hundert erste Auszeichnungen besaß, wurden auf den 1890 stattgehabten und von derselben beschickten Ausstellungen neuerdings wieder folgende Auszeichnungen zuerkannt: 1) Aus der Nordwestdeutschen Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Bremen: a. die höchste Aus- t zeichnung, Goldene Medaille, b. ein Ehrenpreis „für den i besten Gas-Motor", c. ein Ehrenpreis „für den besten Petroleum-Motor". 2) Ans der Landwirthschaftlichen Ausstellung in Mainz: Goldene Medaille sür der Landwirthschast werthvolle Maschine in vorzüglicher Ausführung. 3) Aus der Landwirthschastlichen Ausstellung in Köln die Silberne Staats- medaille „sür Gas-Motoren". Außerdem wurden die Gas- Motoren der Gas Motoren Fabrik Deutz noch auf einer Anzahl von Fachausstellungen mit Ehrendiplomen ausgezeichnet, so z. B. auf der Allgemeinen land- und sorstwirthschaftltchen Ausstellung in Wien, aus der Deutschen Conditorei- und 1. Bayerischen Kochkunst- und Nahrungsmittel-Ausstellung in Würzburg „für vorzügliche Ausführung der ausgestellten I Gas-Motoren und sür die Verdienste, die sich die Firma um I die Entwickelung des Gasmotorenbaues erworben hat". Ferner I auf der Ausstellung von Maschinen-Werkzeugen und Bedarfsartikeln für Drechsler und Bildschnitzer in Leipzig „für her- I vorragende Leistungen" und endlich aus der Ausstellung sür I volksverständliche Gesundheits- und Krankenpflege in Stuttgart I „sür hervorragende Leistungen". Die Gas-Motoren Fabrik I Deutz ist auch aus der Gewerbe Ausstellung in Heppenheim I vertreten gewesen und dort prämiirt worden. Es darf zum I Schluß noch ganz besonders daraus aufmerksam gemacht I werden, daß die eben ausgezählten Auszeichnungen die höchsten I überhaupt zur Vertheilung gelangten Preise aus allen genannten I Ausstellungen darstellen.
* tzeirathslustige Nabobs. Die Zweckmäßigkeit von I „Heirathsgesuchcn" leuchtet neuerdings auch den Hindus ein. I Eine indische Zeitung brachte jüngst in ihrem Jnseratenthcile I nachstehende zwei Gesuche: „Ein Rajah der Provinz Bengalen, I mit einem Vermögen von 15 000 000 Rupien und einer jähr- I liehen Nettoeinnahme von 99 000 Rupien, wünscht mit einer I achtbaren europäischen jungen Dame in Briefwechsel zu treten j zum Zwecke der Verehelichung. Man wolle Photographien I beilegen, Adresse usw." — „Ein achtungswerthcr eingeborener
mäßig gemein, mäßig faul, mäßig falsch durch ihre Trunkgewohnheiten werden, die man auch nicht zu den eigentlichen Säufern rechnet, bilden bereits eine arge Pestbeule unserer Tage und füllen täglich und überall alle Wirthshäuser.
CoceU* und proHmkßei»
Gießen, 29. November.
— Die Ausdehnung des landwirthschaftlichen Genossen- fchaftswcsens im Großherzogthum Heffen. Verbesserte gesetzliche Bestimmungen, Empfehlung durch die Verwaltungsbehörden und das Großh. Ober-Consistorium, Mitwirkung | der Landwirthschaftslehrer aus Veranlassung der hohen | Staatsregierung und nicht minder die erhöhte, fast fieberhafte > Thätigkeit der Organe des Verbandes der hessischen landw. ! Genossenschaften fördern die Ausbreitung des landwirthschaftl. Genossenschaftswesens im Großherzogthum Hessen in einer noch vor wenigen Jahren kaum geahnten Weise. Fast täglich lausen Berichte über Gründung oder Einrichtung von Sparund Darlehenskassen ein. Die gelegentlich der Revisionen von landwirthschastlichen Consumvereinen abgehaltenen Versammlungen führen — in Anerkennung der Thatsache, daß ein Consumverein, ohne daß eine Creditgenossenschast in derselben Gemeinde, nicht in ausgiebiger Weise zu wirken im Stande ist — zur Errichtung solcher, in wirthschastlicher wie moralischer Beziehung wohlthätig wirkender Ortskassen. Von den 34 innerhalb 8 Wochen gegründeten Genossenschaften haben ungefähr die Hälfte ihren Geschäftsbetrieb und zwar mit einem, den gegebenen Verhältnissen entsprechenden recht guten Erfolg bereits eröffnet. Dadurch, daß bei der Gründung dieser Genossenschaften fast stets der Vertreter des Vorstandes zugegen und die Geschäftseröffnung, sowie der erste Kassentag dann regelmäßig von einem Verbandsbeamten geleitet werden, kommen diese jungen genossenschaftlichen Unternehmungen sofort in das richtige Fahrwasser. Die jüngst -errichteten Spar- und Darlehenskassen vertheilen sich auf die einzelnen Kreise wie folgt: Kreis Alsfeld (unter Mitwirkung von Landwirthschaftslehrer Leithiger) 7, Kreis Lauterbach (derselbe) 1, Kreis Büdingen (Landwirthschaftslehrer Dr. Ull- anann) 7, Kreis Heppenheim (Amtmann Bichmann) 5, Kreis Bensheim (Amtmann Buchinger bezw. Landwirthschaftslehrer Lang-Langen) 8, Kreis Dieburg (Amtmann Jrrle bezw. Land- wirthschastslehrer Weitzel-Langen) 3, Kreise Erbach und Offenbach (Landwirthschaftslehrer Weitzel-Langen) je 1, Kreis Darmstadt (Lang-Langen) 1. Bei den meisten dieser Gründungen war der Verband durch den Verbandsdirector, Kreisrath Haas-Offenbach, oder den Vecbandsrevisor Ihrig daselbst (letzterer allein bei 25 derselben) direct betheiligt. — Die aus allen Landestheileu an die Verbandsleitung ergehenden Wünsche um Beschickung von Vertretern des Verbundes behufs Errichtung von landwirthschaftlichen Genossenschaften mehren sich von Tag zu Tag — ein gutes Zeichen sür das zunehmende Verständniß für diese gute, dem Gemeinwohl dienende Sache.
— Lebensmittel-Preise Ende October 1890. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes- staüstik kosteten:
Bremen, 26. November. (Per transatlantischen Telegraph-1 Der Schnelldampfer Eider, Capt. H. Baur, vom Norddeutsche» Lloyd in Bremen, welcher am 15. November von Bremen und am 17. November von Southampton abgeganaen war, ist gestern 11 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Gut gewählt mutz ein Geschenk sein, wenn der Geber seinen Zweck, wirkliche Freude zu bereiten, erreichen soll. Das kann aber nur der Fall fein, wenn dss Geschenk recht praktisch, durch und durch solid und das Auge befriedigend ist. Kein Wunder, daß oft die Wahl zur Qusl wird. Bequem dagegen ist das Ausstichen für Alle, die sich den neu erschienenen Weihnacht-Catalog de- Der» sandt'Geschäft- Mey A Eidlich in Leipzig. Plagwitz kommen lassen. Bekanntlich steht diese Welifirma sowohl bezüglich der Zahl und Verschiedenheit, als auch der Güte und Preiswürdigkeit ihrer Artikel unerreicht da. Durch ungefähr 2000 getreue Abbildungen führt der erwähnte Eatalog in anschaulichster Weise Stück für Stück aller nur denkbaren Waarengattungen vors Auge; eine Postkarte oder Brief genügt dann, um i;i Kürze den gewünschten Gegenstand ins Haus Qdiefeit zu erhalten. Für den Wei >nacht--'isch insbesondere ftnh die Abteilungen: Uhren, Schmuck« und WirthsLaft-- GegenftLnde, Berfttberte Waaren, Mufttwerke Damen» und Herren'Kleider, Pelzwaaren, Kleiderstoffe. Eigarrc«, Parfümerien u s. w. auffallend reich oenreUn, fozusagcn ganz suis Haus und Familie zurechtgelegt, und — wer Vieles bringt wird Jedem Etwas bringen!
Die strenge Reellität der Firma bürgt für die beste Beschaffenheit der von ihr g> lieferten Maaren; es vei säume im eioenen I-1 reffe Niemand, sich d«m Weihnacht-'Catalog der Firma Mey A Eidlich in Leipzig.Plagwitz schicken zu taffen, der auf Belangen un.ntc
Herr, mit einem Vermögen von 13 000 000 Rupien, wünscht sich mit einer achtbaren europäischen jungen Dame zu ver- heirathen. Bitte Adresse und Photographie bcizulegen, welche nicht zurückgcgeben werden wird. Aeußerste Discretion zugesichert."
tiitxaitir «n-
— Brehms Thierreden. Seit dem Ec scheinen der vierten Auflage von M yers Eonoersattons-Lexckon hat kein Wirk der deutschen Literatur so allgemeines Aufsehen hervvlgerufen und so eingehend unsere Beachtung verdient wie die soeben zu erscheinen beginnende dritte Auflage von Brehms Thierleben. Wahrend zweier Jahrzehnte hat dieses berühmte Werk die höchste Anerkennung der Wcsseu- schaft und den Beifall der gesammten gebildeten Welt gefunden und war in seiner großen Verbreitung in den weitesten Schichten unseres Volkes wie in nicht weniger als sieben Uebersetzungen von geradezu bahnbrechendem Einfluß auf die VolkSthümlichkeit der Naturwissen- schaftm. Eine neue Auflage ist deshalb al« ein literarisches Ereigniß osn hoher Bedeutung zu begrüßen. Der uns vorliegende erste Band dieser neuen Auflage läßt erkennen, daß die Vnlagshandlung, das Bibliographische Institut tn Leipzig und Wien, Alles aufgeboten hat, um den Ruhm ihres bedeutenden Werkes noch mehr rote bisher zu erweitern. An Stelle des allzufrüh verstorbenen Meisters Brehm sind als dessen würdige Nachfolger Männer mit der Neubearbeitung betraut worden, deren Namen: Prof. Pechuell Loesche, vr. W Haacke, Prof. W. Marshall und Prof. E. L. Taschenberg, Gewähr für eine treffliche Durchführung der ihnen gestellten schönen Aufgabe bieten. In der allgemeinen Anordnung wie in jedem einzelnen Abschnitt ist eine gewissenhafte Sichtung des bisherigen Textes auf Grund der neueren Forschung wahrzunehmen, Jrrthümer und Veraltetes mußten entfernt und durch neue genauere Beobachtungen ersetzt werden, und so manche Härten und Schroffheiten, so manche herbe Aussprüche Brehms über Glauben und Urthcile Anderer sind gemildert ober beseitigt worden. Eine einleitende, mit Wärme geschriebene biographische Skizze über Brehm von Dr. Ernst Krause macht uns mit dem Leben des gefeierten Darstellers des Thierlebens bekannt. Hat schon „Darwin" die Abbildungen der ersten Auflage als „die besten, die er je in einem Werke gesehen", gerühmt, so weist die neue Auflage auch in dieser Beziehung eine weitere höhere Vollkommenheit auf. Die berühmten Thierzeichner: Friedr. Specht, W. Kuhnert und G. Mütze! haben mit den bewährten früheren Kräften dem „Thierleben im Bilde" eine geradezu glänzende Darstellung gegeben. Im ersten Bande finden wir allein 10 neue Tafeln und 51 neue Abbildungen im Text, während daS ganze Werk nahezu 1000 Neu- zeichnungen erhalten soll. Die Bilder sind sämmtlich nach der Natur oder nach Photographien gezeichnet und verdienen, besonders was die prächtiaen Ehromotafkln anbetrifft, als wahre Kunstwerke bezeichnet zu werden. Druck und Papier, sowie bti Einbände werden ebenfalls Den höchsten Anforderungen gerecht. So finden wir die neue Auflage berichtiat, verbessert, bereichert, vervollständigt und verschönt nach allen Richtungen hin. In seinem eigenartigen Eharacter ist das neue Werk seiner Ausgabe nicht nur durchaus treu geblieben, sondern in noch höherem Grade gerecht geworden, indem eS auf st» eng wissenschaftlicher Grundlage Leben und Weben der Thierwelt unferm Herzen und Gemüth in edelster Form näher bringt. Möge es als ein wahrer Hausfchatz die weiteste Verbreitung finden.
OtüMk, £a*6* uw» »Mf»laHrSi? .
— Zur Reform deS Persoueutarif- berichtet der „Berliner Aciionär": Zur Berathung der Reform der auf den deutschen Eisenbahnen bestehenden Prrsonentarife sind für die nächfte'Zeit Verhandlungen zwischen den deutschen Staatseisenbahn-Verwaltungen zu erwarten. Bayern hat sich nunmehr ebenfalls für die Reform im Anschluß an das bestehende System ausgesprochen und folgende Einheitssätze für den Personen-Kilolneter in Vorschlag gebracht: Schnellzüge: 1. Klasse 7 Psg., 2. Klasse 4,5 Pfg., 3. Klasse 3Pfg.; Pelsonen- züge: 1. Klaffe 6 Pfg., 2. Klaff- 3,5 Pfg., 3. Klasse 2 Pfg. Ermäßigungen für Retour-, Rundreise-, Bade-, AbonnemenlSbillets u. s. w. sollen in Wegfall kommen. Die Vorschläge Preußens und der übrigen Staaten mit Staatsbahnen dürften mit den bayerischen Sätzen annähernd übereinstimmen, eine Verständigung erscheint nicht zweifelhaft. Die vierte Wagenklasse wird eine besondere Behandlung erfahren. ______________
— Patente von im Großherzogthum Heffen wohnenden Grffndern. Patent-Anmeldungen. Kl. 21, H. 10249. Selbst- thättg wirkende Schalivoirichtung für electrische Glühlampen u. dgl.; Albrecht Heil in Fränkisch Crumbach. — Kl. 37, St. 2586. Verschluß für Lustflügel mit horizontaler Drehachse; W. Stephan in Mombach am Rhein. — Kl. 42, G. 6310. Fahrkarten-Loch- und Stempelzange; Gandenberger'sche Maschinenfabrik Georg Goebel in Darmstadt, Griesheimer Weg 25. — Kl. 89, M. 7567. Vorrichtung zum Abkrutzen der Zuckerrüben; Matthäus Männchen in Heppenheim a. W, Rheinhessen.
Ochsenfleisch per Pfund
' Rindfleisch
1 per Pfund
Kalbfleisch per Pfund
l Schweinefl. ! | per Pfund
Hammelfleisch per Pfund
Gemischtes Brod
Roggen- Brod
Butter per Pfund
Milch 1 Liter
Eier
1 Stück
Städte mir !
Octroi Darmstadt
76
70
70
72
66
14
12
99-111
17
7-9
Mainz
72
60
70
70
65
15
13
103-110
19
6-7
Offenbach
66
52
66
66
56
15
13,5
112-121
21
6-9
Worms
76
70
72
72
75
13
12
107-113
16
6-8
Gießen
Städte ohne
72
62
63
73
65
14
12,5
91— 99
17
7-8
Octroi Bingen
1 75
70
60
75
60
13
12 5
99-114
18
7—9
Bensheim
| 66
| 60
66
70
60
11,5
10,5
82-110
17
7-8
Alzey
65
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70
70
70
15
12
87-102
17
9
Friedberg
68
60
60
60
60
14
13,5
100-110
16
7
Alsfeld
65
59
60
60
—
14
12
90-100
14
6
Lauterbach
64
; 64
56
64
56
15,5
12
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6
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9.
10.
11.
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16.
17.
18.
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23.
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