Ausgabe 
30.3.1890 Erstes Blatt
 
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Gefunden: 1 Laterne, 1 Paar Handschuhe, 1 Strumpf­band, 1 rothes Tüchelchen, 1 Wagenkapsel, mehrere Schlussel und Hundeblechmarken.

Gießen, am 29. März 1890.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen- Fresenius.

E. Zu Lich

am 11. April 1890 am Bahnhose für die Bewohner von Ulbach, Birklar, Dorf-Güll, Eberstadt mit Arnsburg, Ettings­hausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher- Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Nieder.Besstngen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach.

1. Appell Nachmittags 3 Uhr: Reservisten, sowie die zur Dls- Position der Truppentheile und der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften aller Waffen.

2. Appell Nachmittags 4 Uhr . Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen sowie Ersatz-Reservisten.

Besreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vorm Appell auf dem Dienstwege durch das Hauptmeldeamt emzu- reichen und müssen durch die Bürgermeisterei beglaubigt fern werden aber nur im dringendsten Nothsalle genehmigt.

Die Leute treten in bürgerlicher Kleidung an: Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher abzulegen.

Die Militärpapiere (Paß und Führungsattest) müßen zur Stelle sein.

Sämmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Lontroltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz.

Gießen, den 26. Februar 1890.

Caspary, Oberstlieutenant z. D. und Bezirks-Commandeur.

Gabe eine Gegenspends leisten, und schickte den längsten Offi­zier seiner Armee, den Hauptmann v. Plüskow, denselben, welchem ein Potsdamer Mädchen über die hohe Gartenmauer auf die Frage nach dem Berliner Thor zurief: er möge nur geradeaus reiten diesen Reiter zu Fuß also schickte der Kaiser und gab ihm noch drei Enakssöhne mit, den erwähnten Tambourmajor, einen Feldwebel und einen Flügelmann der Leibcompagnie, auch so ein artiges Bürschchen, der sich auf die Kmee setzen muß, wenn er sich hinter den Ohren kratzen will. Na, der Herr Sultan und seine Bassen werden neu ausgeguckt haben, als das vierblättrige Kleeblatt anrückte und auf zehn Schritt Distanz mit einem Ruck anhielt, daß der Halbmond auf deni Kronleuchter wackelte. Neben vielen kostbaren Sachen, neben den herrlichsten mecklenburgischen Pferden brachten die langen Gesandten vierundzwanzig Stück nagelneue Trommeln preußischen Musters mit, und diese machten dem Großherrn den allermeisten Spaß. Für ein türkisches Ohr sind Trommeln undKroppedeckel" die feinsten Instrumente, und so mußte denn der Riese von Tambourmajor Wirbeln und Signale schlagen , daß den Türken das Herz, im Leibe lachte.Solch einen Wirbel hört ich nie!" soll der Sultan ganz in Extase ausgerufen haben. Und nun gar die Angriffs- und Sturmsignale! Bis zum Saale hinaus avancirten die Türken und kamen jeder mit einem Arm voller Geschenke für dielangen Kerls" zurück. Auf der Straße draußen staute sich die Menge, rief ihrSalem" und schüttelte die beturbanten Häupter- ein alter Muezzim aber strich den weißen Bart und murmelte: Allah ist groß, doch größer noch sind diese Giaurs, wie :ie sich zur Augenweide hält der Padischah im fernen Berlin!"

* Das Thränentuch. In Welschtirol, in einem Seiten-

Neueste Nachrichten.

WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau.

Berlin, 28. März. Der Kaiser wohnte Mittags der Schlußvorstellung in der T u r n l e h r e r - B i l d u n g s a n st a l t bei. Nach Schluß der vortrefflich ausgesührten Hebung gab ber Kaiser seiner Befriedigung Ausdruck- erhalte das Turnen für sehr wichtig für die Ausbildung des Volkes und glaube besonders auch die Turnvereine berufen, den subversiven Ten­denzen den Boden zu entziehen. Er bitte die Lehrer, in diesem Sinne in ihrer turnerischen Praxis zu wirken, daß das Turnen als Volkserziehunasmittel voll zur Geltung komme. _ _ . o .

Berlin, 28. März. Der Prinz von Wales und Prinz George reiften heute Morgen 10 Uhr 25Mm. vom Anhalter Bahnhof nach Coburg ab. Aus dem Bahnhose waren zugegen der Kaiser, der Erbprinz von Meiningen, die Kaiserin Friedrich und deren Töchter.

' Berlin, 28. März. Wie dieNational-Zeitung" er­fährt, dürsten den an die verbündeten Cabinete ergangenen Mittheilungen über Fortsetzung der bisherigen Politik Deutschlands demnächst mündliche Besprechungen der leitenden Staatsmänner folgen.

Berlin, 28. März. Fürst Bismarck richtete ein längeres Schreiben an den Bundesrath, in welchem er dessen Adresse beantwortet und sich zugleich von der Körperschaft verabschiedet.

DenBerl. Polit. Nachr." zufolge ist die zwei­jährige Dienstzeit weder discutirt noch beschlossen worden. Die durch das Septennatsgesetz geschaffene politische Lage weise allerdings darauf hin, eingehend zu erörtern, ob und inwieweit die für nothwendig erachtete Cadreserhöhung innerhalb der gegenwärtigen gesetzlichen Friedenspräsenz ohne unzulässige Schädigung der Güte der Armee durchführbar sei. Wenn die hierüber gepflogenen Erörterungen eine Heber» einstimmung der Meinungen ergeben sollten, würde die An­nahme nicht sehlgehen, daß die Cadreserhöhnng nicht ohne die Erhöhung der Friedenspräfenz durchführbar fei, wenn nicht der innere Halt der Armee gefährdet werden solle.

Berlin, 28. März. Die Hnterschrist des Protokolls der Arbeiterschutzconserenz erfolgt morgen. Aus morgen Abend sind die Delegirten zum Kaiser geladen. Beim heutigen Diner im Kaiserhos toastete der Minister Berlepsch aus die hier repräsentirten Souveräne. Er sprach sodann in längerer Rede für die Conferenz, worauf der Däne Tietgen mit einem Toast auf den Minister antwortete.

Breslan, 28. März. Der Geh. Regierungsrath, Pro­fessor der Chemie, Dr. Löwig, ist gestern gestorben.

München, 28. März. In der heutigen feierlichen Sitzung der Akademie der Wissenschaften hielt Professor Cornelius eine warm empfundene Gedächtnißrede aus Döllinger, den bisherigen Präsidenten der Akademie. Der Kriegs­minister, der Regierungspräsident, die Polizeipräsidenten und die meisten Professoren der Hniversität wohnten dem Acte bei.

Rom, 28. März. DieRiforma" dementirt die Nach­richt, Crispi wolle das Portefeuille des Auswärtigen ab­geben. Obgleich derselbe eine Erleichterung seiner Amts­tätigkeit wünsche, fei doch augenblicklich eine Aenderung des Ministeriums des Aeußeren inopportun. Die ^Tribuna" dementirt, daß die Regierung die Auflösung der Kammer und die Anberaumung der Neuwahlen für Mitte April vom König verlangen wolle.

San Remo, 28. März. Der Chef des Generalstabs, Gras Waldersee, ist hier mit Gemahlin eingetroffen.

Gießen, den 27. Februar 1890.

Betreffend: Frühjahr-Controlversammlungen des Haupt­meldeamts Gießen.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die GroHH. Bürgermeistereien des Kreise-.

Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen.

von Gagern._______________

Vermischtes.

nn. Darmstadt, 28. März. Heute fand der Sckluß des Wintercurfus der landwirthschastlichen Schule dahier statt und hatten sich aus diesem Anlaß die Vertreter Großh. Regierung Ministerialrath Jaup, Prov.-Director v. Marquard, Reg.-Rath Dr. Zeller, Vertreter der Stadt Darmstadt, die Lehrer und Schüler der Anstalt, sowie eine große Anzahl Eltern der Schüler in dem großen Saale der Restanration zur Stadt Psungstadt eingefunden.

Zunächst sand eine öffentliche Prüsung der Schüler durch die betr. Fachlehrer statt und konnte mit Genugthuung con- statirt werden, daß die Ziele, welche die Anstalt verfolgt: Hebung der Landwirthschast in Hessen durch Heranbildung eines theoretisch wie practisch gebildeten Landwirthstandes" voll und ganz erreicht werden wird, wenn, wie auch für die Folge zu erwarten ist, Me Oxofcb- Negierung, sowie die beteiligten Kreise der Anstalt die gleiche Hnterstützung zu Theil werden lassen wie seither.

Besucht wurde die Anstalt von 46 Schülern aus der Provinz Starkenburg und Rheinhessen und ertheilten 14 Lehrer den betr. Fachunterricht.

Nach Schluß der Prüfung fand noch em Schauturnen statt und versammelten sich nach demselben die Lehrer und Schüler, sowie die Eltern der Letzteren zu einem gemeinsamen Mittagsmahl, wobei es an Toasten aus das Blühen und Gedeihen der Schule nicht fehlte.

* m. Düdelsheim, 28. März. Heute Morgen schnitt sich dahier eine Frau mit einem Rasirmesser im Bette den Hals durch. Die That soll in einem Anfall von Geistesgestört­heit verübt worden sein, an der die Frau, infolge der Jn- fluenzakrankheit, mit welcher sie seinerzeit heimgesucht wurde, zeitweise gelitten haben soll.

* Einem bekannten dänischen Schauspieler war vor Kurzem ein Orden verliehen worden. Er begibt sich am Audienztage nach dem Schlosse, um dem König für die Auszeichnung zu danken. Im Vorgemache harren zahlreiche Audienzsuchende, und da ein unleidiger Zugwind durch die alten Schloßfenster bringt, bittet der Schauspieler, welcher erst von einer starken Erkältung genesen ist, den diensthabenden Adjutanten um die Erlaubniß, seinen Hut ausbehalten zu dürfen. Die Geneh­migung wird in freundlicher Weise ausgesprochen, und unser Mime setzt sich in die Ecke, um seine Rolle für den Abend zumemoriren". Endlich ruft der Adjutant den Namen des Künstlers, die Reihe ist an ihn gekommen unser Freund schnellt, den Hut auf dem Kopfe, von seinem Sitze empor, ergreift schleunigst einen im Fenster stehenden Cylinder und tritt mit diesem in der Hand in den Audienzsaal. Der König bricht sofort in ein herzliches Gelächer aus, während der unglückliche Künstler ganz verblüfft stehen bleibt, ungewiß, was die Heiterkeit seines Monarchen zu bedeuten hat.Mein guter Freund", sagte endlich der König,Sie haben mir bereits manche heitere Stunde bereitet aber erlauben Sie mir: daß Sie mit einem Hute auf dem Kopfe gehen, finde ich erklärlich, aber wozu gebrauchen Sie den anderen, den Sie in der Hand halten?" Ah, Ew. Majestät haben recht, wie immer", antwortete der Künstler, intern er sich erschrocken nach dem Kopfe griff,zwei Hüte sind in der That zu viel für einen Menschen, der den Slopf verloren hat!"

* Preußische Gardisten beim türkischen Sultan. Man sagt bekanntlich, es sei alles schon dagewesen, aber daß vier derlangen Kerls" vom 1. Garde-Regiment zu Fuß mit ihren historischen Blechmützen beim Sultan gewesen sind, und daß ein Tambourmajor dieses Regtments dem Sultan in feinem prunkenden Saale einen ellenlangen Wirbel, in gleichen die Angriffs- und Sturmsignale vorgetrommelt hat, das dürfte doch ganz neu fein. Vor einigen Wochen ists passirt. Kaiser Wilhelm wollte seinem liebenswürdigen Gast­geber, dem türkischen Großherrn, für so manche werthvolle

Citeratur rind Annst.

Meisterwerke -er Christliche« Kunst. Zweite Samm­lung. Ein Großfolio-Heft mit 21 Holzschnitt-Tafeln aus Kupser- druckpapter. Preis in tllustrirtem Umschlag 2 Verlag von I. I. Weber in Leimig.

Diese soeben erschienene Neuigkeit ist selbst ein Meisterwerk in ihrer Art, sowohl in Bezug aus die Wahl der Bilder als deren Aus­führung. Das herrliche Werk enthalt 21 ganz vorzügliche Holzschnitte aus dem Gebiete der christlichen Malerei und bildet eine vortreffliche Ergänzung zu der vor etwa 2 Jahren in gleichem Verlage erschienenen ersten Sammlung dieserMeisterwerke der Christlichen Kunst", welche nun schon in dritter Auflage vorliegt. Während in letzterer die alten Meister vorherrschen, bringt die zweite Sammlung außer Werken von Correggio, Murillo, Rubens, Guido Reni und Paolo Veronese auch solche zeitgenössischer Künstler, wie Ernst Zimmermann, William A. Shade, Johannes Schraudolph, Echena, Stemtrazkt, H. Hofmann. G. H. Richter, Rauchinger, Papperitz, Delug, Cornelius und Plock­horst in Holzschnitten zur Veranschaulichung, welche an Schönheit und Klarheit miteinander wetteifern. Es ist in der That ein Museum christlicher Kunst im Kleinen, welches sich derjenige erwirbt, welcher diese Sammlung anschafft. Dabei ist der Preis so äußerst billig, daß man kaum begreift, wie es möglich war, dieselbe dafür herzu­stellen. Eine elegante Aufbewahrungs-Mappe in Karton oder Lein­wand zu 1 bez. 3 JL. vervollständigt und erhöht ihren künstlerischen Werth. Ein passenderes, lieblicheres, schöneres und für jeden ge­eigneteres Consirmations- und Ostergeschenk dürste es in diesem Jahre kaum geben.

Brüssel, 28. März. Die für die Frage der alkoholischen Getränke erwählte Commission des Anti - Sclaverei- Congresses beschloß, den Spirituosenhandel zu verbieten, wo er nicht oder in geringem Grade besteht,, die Zulassung desselben innerhalb einer bestimmten Zone unter einem Ein­fuhrzoll aber zu gestatten.

Madrid, 28. März. Senat. Bet der Debatte über die Bestrafung des Generals Daban erklärte Martinez Campos, er werde gegen die Regierung stimmen. Der Justiz- minister behauptete, er habe das Recht, Generale mit Arrest zu bestrafen, selbst wenn sie Senatoren feien. Der Senat beschloß mit 91 gegen 35 Stimmen, die Angelegenheit einer besonderen Commission zu überweisen.

Barcelona, 28. März. Gegen 14,000 Fabrikarbeiter striken.

Petersburg, 28. März, Laut einer Publication an Russischen Invaliden" werden in diesem Jahre die Reserve- Fähnriche der Infanterie, Cavalleria, Artillerie und des Genies aus den Jahrgängen 1886, 1887 und 1888 zu sechs­wöchentlichen Lehrübungen einberufen.

Newyork, 28. März. Ein furchtbarer Cyclon ver­wüstete gestern das Ohiothal von Cincinnati bis Kairo. In Louisville wurden 300 Häuser zerstört- die Eisenbahnstation wurde in den Fluß geschleudert und das Rathhaus ist ein­gestürzt, während darin ein großer Ball abgehalten wurde. Es sollen dabei mindestens 200, nach anderen Berichten 300 Personen umgekommen sein. Vmle Häuser geriethen in Braud und zahlreiche Bewohner sanden ihren Tod in den Flammen. 80 Personen sollen aus diese Weise umgekommen ein. Ans zahlreichen kleineren Städten des Wississippi- thales werden Ueberschwemmungen mit Menschruverlusten gemeldet.

Newyort, 28. März. Einer Depesche auS Metro- polis (Illinois) zufolge ging der Cyclon auch über diese Stadt und zerstörte eine groß- Anzahl Häuser. Man be­fürchtet, daß eine erhebliche Anzahl Personen umgekommen fein werden.

thale der Etsch, herrscht nach derSchlesischen Kirchenzeitung" folgende Sitte: Es wird der Braut, wenn sie zur Kirche geht, bevor sie die Schwelle des elterlichen Hauses über­schreitet, von der Mutter ein Taschentuch aus neuer Leinwand übergeben. Dieses Tuch hält sie während der feierlichen Handlung in der Hand, um die bräutlichen Thränen damit abzutrocknen. Nach dem Hochzeitstage legt die junge Frau obenauf in ihren Leinenfchrank dasungewaschene Thränen- tuch", um es nie wieder zu benutzen. Mag sich der Schrank auch noch so oft leeren oder füllen es bleibt da an feinem Platze. Die Kinder wachsen heran, heirathen, die Töchter erhalten von der Mutter neue Taschentücher in den neuen eigenen Hausstand mit- das Tuch behält die Stelle! Hat es doch nur die erste Hälfte seiner Aufgabe erfüllt, die andere bleibt noch zu erfüllen! Die einst so jugendfrische Braut wird alt- sie überlebt vielleicht den Gatten, ihre Kinder- alle sterben sie vor ihr dahin. Endlich schließen sich auch ihre müden Augen. Dann deckt dasselbeThränentuch", das einst die glücklichen Zähren der jugendlichen Braut am Hochzeits­tage getrocknet hat, die bleichen Lippen und erloschenen Augen der Greisin und begleitet sie ins Grab. Das ist der Brauch vomThränentuch" in Welschtirol.

* Selbsterkenntniß.Du, Juste, warum hast Du denn Deine Herrschaft jekündigt?"Na, weeßt De, an so ne Herrschaft, die 'n Mädchen, wie mich, so lange behält, kann doch nischt dran sein."

* Gast:Kellner, tragen Sie diesen Käse fort, er ist mir zu unruhig!"

verkehr, Canö- und L>olk»«»rrthschaft.

Gießen, 29. März. Marktbericht). Auf dem b-ullg-n Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pst. x 1,001,08 Hühnereter 1 St. 5-6, 2 St. H, Enteneier 1 St. 6 H, 2 St. Gänseeier 10-11 H, Käse pr. St. 4-8 Käsematte pr. St. SH Erbsen pr. Liter 19 H, Linsen vr. Liter 32 Tauben pr. PA JL 0,801,00, Hühner pr. Stück JL 1,502,00, Hahnen pr. L>r- JL 1,60-2,20, Enten pr. Stück JL 2,002,30, Gänse vr. Psd. 50-60 H, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-72 Kuh- undRmdfletsÄ 56-60 Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 56-68^, Kalb­fleisch 52-60 A Kartoffeln pr. 100 Kilo ^3,75-4,30, Weißkraut pr. St. 68 Zwiebeln per Centner X 12,0000,00, Milch per Liter 12-18 H.

Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 27. März. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 371 ^cy,en. Kühe und Rinder, und 582 Schweine. Der nächste Markt ist « 14. April l. I. _

Bei Sturm, Nebel «ub Nordwinden bediene man sich zur Verhütung von eatarrhalischen Erkrankungen ^brend Aufenthalts im Freien stets der Fay* achten lodener Mineral - Pastillen, gewonnen aus den Salzen der- zur gebrauchten berühmten Gemeinde-Quellen Nr. UI. und XVIII. Vorsicht ist außer den Patienten auch ganz besonders den Necon valescenten, Frauen und Kindern von schwächlicher Eonftitutton a zurathen. In allen Apotheken und Droguen t 85 Pfg. zu haben- L