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jüngsten Tochter des Prinzen Moritz von Sachsen-Altenburg, I verlobt. Die Stadt hat festlichen Flaggenschmück angelegt.

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Bern, 24. December. Der Bundesrath wird dem­nächst die Volksabstimmung über das Bundesgesetz betreffs der Ruhegehälter der eidgenössischen Beamten an­ordnen, nachdem bereits 78000 Unterschriften eingegangen sind, welche die Volksabstimmung verlangen.

Wien, 24. December. Wie dasFremdenblatt" mit- theilt, steht es nunmehr fest, daß die Handelsvertrags- I Verhandlungen mit Deutschland in Wien fortgesetzt werden. Die deutschen Delegrrten treffen zu dem Ende am 7. Januar hier ein; am 8. Januar nehmen die Conferenzen wieder ihren Fortgang.

Hermanustadt, 24. December. Gestern herrschte Hierselbst ein sehr heftiger St u r m wi n d. Derselbe deckte viele Häuser ab, warf schwer beladene Fuhrwerke um und richtete auch sonst viel Schaden an.

Paris, 23. December. Der Gerichtshof verurtheilte «egen Begünstigung der Flucht PadlewskiS den I Journalisten Labruyere zu 13 Monaten, Madame D uc- querey zu 2 Monaten und den Journalisten Gregoire in contumaciam zu 8 Monaten Gesängniß.

Paris, 25. December. Die allgemeine Zollcommission berieth den Bericht des Deputirten Graux über den Zoll auf Sämereien und bildete eine besondere Kategorie für Runkelrübensamen mit einem Eingangszoll von 80 Fr. im allgemeinen Tarif und 60 Fr. im Minimaltaris. Ferner ge­nehmigte die Commission einen Zoll von 40 Cts. per 100 Ko. auf ausländische Runkelrüben.

London, 24. December. Der Strike der schottischen ' Eisenbahnbediensteten greift immer weiter um sich. | Der Eisenbahnverkehr ist vielfach gestört und an einzelnen ' Orten, namentlich in Edinburg, Glasgow, Greenock und ! Dundee nahezu ganz eingestellt. Auch macht sich bereits der Mangel an Kohlen für den häuslichen Bedarf und für den Verbrauch in den Gasanstalten sehr fühlbar. Besonders große Verkehrsstockung ist in Glasgow.

Glasgow, 25. December. Die Zahl der Stri kenden ist fortwährend im Zunehmen. Gestern Abend wurden von den Ausständigen zahlreiche Versammlungen abgehalten, in denen an der Forderung des zehnstündigen Arbeitstages fest­gehalten und mit der Forderung des achtstündigen Arbeits­tages gedroht wurde. In Motherwell, dem Knotenpunkt der _ Eisenbahnlinien von Glasgow und von Perth, wurden zwei Maschinisten von den Strikenden durch Steinwürse verletzt und mußten in's Hospital geschafft werden. Aus der Eisen­bahnlinie Glasgow und South Western sind zur Führung der Züge vou._Glasgow nach England nur noch drei Maschinisten vorhanden. Zahlreiche Fabriken sind wegen Kohlenmangels geschlossen.

Madrid, 25. December. Das amtliche Blatt veröffent­licht ein Decret, durch welches gewisse Zollsätze vom 1. Januar 1891 ab erhöht werden. Die neuen Zollsätze be­tragen für Reitpferde 180 Pesetas, für andere Pferde und Stuten 135 Pes., für Maulthiere 80 Pes., für Esel 12 P., für Hornvieh 40 Pes., für Schweine 20 Pes., für Schafe und Ziegen 2,40, für gesalzenes Fleisch 11,60, für Schweine­fleisch und Schweineschmalz 14,50, für Fleisch von anderen Thieren 18, für ungeschälten Reis 5,30, für geschälten Reis 10,60, für Getreide 8, für Mehl 13,20, für andere Cerealien und Sämereien 4,40 Pesetas.

Brüssel, 25. December. Der Progressisten-Congreß hat beschlossen, das allgemeine Stimmrecht in sein Pro­gramm aufzunehmen.

Heute fand hier das Leichenbegängniß des in Cannes gestorbenen Socialistensührers Dr. Päpe unter starker Be­theiligung seiner Parteigenossen statt. Die Ordnung ist nir­gends gestört worden.

Netteste Nachrichten.

WolssS telegraphisches Corrcspondenz-Burcau.

Wien, 26. December. Gegen 80 arbeitslose Perl- mutrerdrechsler sammelten sich gestern vor dem Ministe­rium des Innern an und wollten eine Deputation an den Ministerpräsidenten Grafen Taaffe senden. Auf eine poli­zeiliche Aufforderung zogen sie jedoch ab und begaben sich zur Polizeidir^ction, woselbst 65 wegen Ueberschreitung des Verbots, in Massen durch die Straßen zu ziehen, zu vier­undzwanzigstündigem Arrest, der geringsten Strafe, verur- theilt wurden. Heute wurden zwei Delegirte der Drechsler von dem Hofrath Plappert im Ministerium des Innern empfangen.

Sofia, 26. December. Die Sobranje hat bereits -mehrere Einzeletats durchberathen und wird ihre Arbeiten voraussichtlich am Samstag beenden. Das Kriegsbudget für 1891 beläuft sich auf 19 991 972 Fr., 4 722 319 Fr. weni­ger als im Vorjahre.

Berlin, 27. December. Mehrere Londoner Blätter melden aus Neapel, daß Schliemann gestern dort plötz­lich in Folge eines Gehirngeschwürs gestorben sei.

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CcmtoWs nnd j)ror»inziette».

Gießen, 27. December.

Folgende Personen, die sich im Jntereffe des Thier« Schutzes verdient gemacht haben, wurden von dem Thierschutz- Vereiu für Gießen prämiirt. Es erhielten die Schutzleute: Otterbein, Dürr, Schädel je 12 Mk., Grasmück, Müller, Bommersheim, Schneider (Gensdarm), je 8 Mk., Flach, Bahn­wärter, 7 Mk., Wenzel, Flurschütz, 3 Mk., die Dienstboten: Ackermann, Böcher, Velte, Meißner je 6 Mk.

Theater. Am Sonntag den 28. December wird die überaus lustige PosseDie Galloschen des Glückes"

im Neuen Theater zur Aufführung kommen. Ueber die erste Aufführung am BerlinerKroll-Theatcr" schreibt ein namhaf­tes Berliner Blart unter Anderem Folgendes:DieGal­loschen des Glückes" sind eine Feerie aus dänischen Lie­dern von Giradt und Jacobson geschickt bearbeitet; musikalisch sehr ansprechend von Leonhard, dem Capellmeister des Kroll'schen Theaters illustrirt. Das Publi­kum hat ihnen von lachendem Herzenprob atu m est zugerusen. Ueber den Inhalt wollen wir unseren Lesern nichts Näheres mittheilen; wir wissen ja, daß sie heilte oder morgen doch in's Kroll'sche Theater fahren, um die Glücks,- galloschen persönlich kennen zu lernen; wir rathen dringend dazu und übernehmen die Garantie, daß selbst dem g ries grämlichsten Hypochonder das Zwerg- fell erschüttert wird." So das Berliner Tageblatt. Wir wollen hinzufügen, daß die famosen Haupt-Spiel- und Gesangsrolleu in den Händen der Herren Reiners, Bieb- rach und unserer Soubrette Frl. Martin liegen und daß die Direction für den Act, der im Pfefferlande spielt, durch­weg neue Costüme hat Herstellen lassen.

-8. Wir können mittheilen, daß am Anfang kommender Woche die Ausgabe der MitgliedsKarten des TheaterVereins beginnt, wobei den Mitgliedern die Statuten eingehändigt werden. Es sei zugleich nochmals erinnert, daß der Beitrag für ordentliche Mitglieder (incl. ihrer Familie) 5 Mk. pro Jahr beträgt, für außerordentliche Mitglieder 1,50 Mk. halb­jährlich. Näheres über Preise und Vertheilung der Plätze wird in kürzester Zeit durch Inserate bekannt gemacht.

Kaiser-Panorama. Wie der Besitzer des Panoramas stets bemüht ist, dem Publikum eine Fülle des Interessanten und Zeitgemäßen zu bieten, zeigt so recht die jetzt ausgestellte Serie. Es sind djp. berühmten, alle zehn Jahre sich wieder­holenden Oberammergauer Passionsspiele. Bei der Natürlich­keit der Aufführung ist es zu begreifen, wenn jede Vorstellung in Oberammergau einen Besuch von etwa 4000 Fremden zu verzeichnen hat. Vom Kloster Ettal herabgesehen, liegt Oberammergau anscheinend wie ein großes Bauerndorf im Ammerthale. Die Bewohner sind entweder Kaufleute, Holz­schnitzer oder Handwerker. Das Spiel beginnt immer Vor­mittags 8 Uhr und endigt mit einer dazwischenliegenden 1 Vaftiinbigen Pause Nachmittags 5 Uhr. Die Hauptrolle des Christus liegt schon seit 30 Jahren in den Händen des Schnitzwaarenverlegers Jos. Mayr; die Maria wird von der Tochter des Bürgermeisters, Fräulein Rosa Lang, gegeben; dankbare Rollen sind auch die der Magdalena, der Martha, des Petrus, Johannes rc.; alle Mitwirkenden scheinen ge­borene Künstler. Gewaltig, und zugleich prächtig, ist der Chor. Die bei den Aufführungen verwendeten Costüme sind echt im vollsten Sinne des Wortes und repräsentiren einen Werth von etwa 130000 Mark. DaS Theater, ein gewaltiger Holzbau, steht auf einer Wiese hart beim Ort; der Zuschauerraum saßt 4700 Personen. Die Bühne besteht aus einem Mittelbau in Gestalt eines Tempels; in diesem Mittelbau gelangen vornehmlich die Vorbilder und Weis­sagungen aus dem alten Testament zur plastischen Darstellung. Lautlose Stille herrscht bei den Vorstellungen, und wenn bie großen Volksmassen auf der Bühne, wie bei Christi Einzug, Verurteilung und Kreuzigung, oft ziemlich geräuschvoll auf­treten, so folgt auf den Sitzen doch Alles mit angehaltenem Athem. Die Maschinerien sind bedeutend und functioriren vortrefflich. Auf weitere Einzelheiten des Passionsspieles einzugehen, erlaubt uns der Raum leider nicht; das Panorama macht uns mit allen Hergängen bis auf das Kleinste bekannt und können wir die Besichtigung der Serie nur auf das Beste empfehlen. Die Serie bleibt bis den 31. d. Mts. ausgestellt.

-u- Heuchelheim, 26. December. Gestern Abend ver­anstaltete der hiesige VereinKinderfreund" seine Weihnachts- beschcerung, bei welcher 12 arme Kinder von hier mit nütz­lichen Gaben bedacht wurden, für die von den Mitgliedern und Freunden über 60 Mk. gespendet waren. Bei dieser Gelegenheit wurde von den Schulkindern der obersten Klasse das volksthümlich und edel gehaltene Weihnachsspiel von Spitta mit allgemeinem herzlichem Beifall aufgeführt, eingeleitet und unterbrochen von weihnachtlichen Musikstücken und Liedern. Mit wahrer Freude trugen die Kinder die kindlich- schöne Dichtung im Geist unserer alten Weihnachtsspiele vor und fangen dazu in mehrstimmigem Chor alte und neue Klänge des Lobes und Dankes für bie Weihnachtsgnade in die Herzen der zahlreich versammelten Hörer hinein. Möchte sich diese schöne, segensreiche Sitte, deren Einführung und besonders jährliche Uebung vor Allem unserem verdienten Lehrer Schneider zu danken ist, lebendig erhalten und auch der Erneuerung der schonen Weihnachtsspiele iu unserer | Gegend dienen! In solcher Anspruchslosigkeit, Einfalt und Freudigkeit von Kindermund vorgeführt vermag die alte heilige Geschichte manches entfremdete Herz zu erwärmen und das Heranwachsende Geschlecht selber innerlich dem Evangelium verbunden erhalten, zumal wenn dabei die thätige Liebe an armen Kindern beweist, daß der christliche Glaube nicht unfruchtbar ist! Der hiesige VereinKinderfreund" aber möge sich seine gute Gesinnung und fröhliche Opser- willigkeit, die er jetzt durch fünf Jahre zum Besten armer Kinder ausgeübt hat, bewahren und mehren!

Lich, 27. December. Im Jahre 1891 werden da­hier abgehalten: a. die Schöffengerichte Montag den 12. Januar, 2. und 23. Februar, 16. März, 13. April, 11. Mai, 1. und 22. Juni, 13. Juli, 3. und 24. August, 21. September, 12. und 26. October, 16. November, 14. De­cember ; b. die Forstgerichte: Samstag den 17. Januar, 14. März, 16. Mai, 18. Juli, 19. September, 21. No­vember ; c. die Feldgerichte: Montag den 19. Januar, 23. März, 25. Mai, 20. Juli, 28. September, 23. Novem­ber. Für daS Jahr 1891 sind gewählt worden a. als Hauptschöffen: Wilhelm Heinrich Langsdorf, Georg Schieferstein, Karl Winheim von Lich, Wilhelm Pauli von Bettenhausen, Konrad Kuhl IV. von Dors-Gill, Heinrich

Knöpper II. von da, Johannes Müller von Eberstadt, Christian Karl Engel von Grüningen, Jacob Graulich von Hattenrod, Heinrich Bausch V. von Langsdorf, Heinrich Köhler X. von da, Heinrich Seipp von Muschenheim; b. als Hülss.schöfsen: Wilhelm Dietz, August Förster, Johann Jacob Pauli, Hermann Rau L, Johann Baptist Trost, alle von Lich.

Aus Oberhessen, 23. December. Unter den Mitgliedern des Wetterauer Obstbau Vereins wird beabsichtigt, in Friedberg einen Obstmuttergarten für die Provinz Ober­hessen einzurichten, an welchem Baumwärtercurse und kürzere Curse für Privatobstzüchter abgehalten werden sollen. Die Stadt Friedberg läßt sich die Förderung des für unfern Obst­bau hochwichtigen Unternehmens angelegen fein und hat be­reits 4 Ortsmorgen Landes in bester Lage zu diesem Zwecke zur Verfügung gestellt.

§ Altenschlirf, 23. December. Heute sand hier eine Versammlung sämmtlicher Bürgermeister und Ge­meind er echn er des Amtsgerichtsbezirks Herbstein statt. Herr Amtmann Dr. Steeg aus Lauterbach hielt einen Vor­trag über das am 1. Januar 1891 in Straft tretende Jn- validitäts- und Altersversicherungsgesetz.

Dermtfcfete».

*= Frankfurt n. M., 25. December. Erfroren aus­gefunden wurde gestern früh ein Tagelöhner aus Bockenheim Namens Adam Baist. Es ist dies das zweite Opfer, welches die anhaltende Kälte hier fordert.____________________

Auf dem Lande ««entbehrlich. Lich, Oberhessen. Herr Apotheker Richard Brandt, Schaffhausen. Schon längere Jahre Ult ich an Magenbeschwerden und Brustbeklemmungen, Schwindelanfällen starkem Herzklopfen und Schlaflosigkeit, gegen welche alle ärztlichen Mittel nicht geholfen haben. Ich ließ mir, auf Ihre Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen (Preis ä Schachtel Mk. 1.) aufmerksam gemacht, eine Schachtel kommen und sehe nun, daß ich auf dem besten Wege bin meine Gesundheit wieder zu erlangen. Ich bitte um Sen­dung einer weiteren Schachtel. Konrad Wtfsig. Unterschrift be­glaubigt. Haupt-Depot: Abler-Apotheke in Arankfirrt <u SR., Trieris cher Platz.______________________________ [10671]

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Bremen, 23. December. [Per lransallantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer e>pree, Capitän W. Willtgerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. December von Bremen und am 14. December von Southampton abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Morgens wohlbehallen in Newyork angekommen.

OecMk, fcaae« nnb

Ltrabrrr-, 24. December. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 16.70, weißer Weizen JL, Korn 13 -, Gerste JL 10.10, Hafer 7.15, Erbsen JL, Kartoffeln JL-

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>#» Stadt «ietze«.

El«fstebvte.

December: 20. Ludwig Einväufer, Hülfsbremser zu Gieße« mit Marie Elisabethe Lipp zu AlSseld. 22. Philipp Franzmann, Coo- bitor zu Weinheim o. d. B. mit Marte Barbara Henrich daselbst- 23. Johannes Philipp Christoph Schneider, Rangirer dahier, mit Susanna Emmrtch von Büdingen. 24. Ludwig Wilhelm Koch, Vice- feldwebel dahier, mit Elise Uhl zu Nidda.

Eheschließungen.

December: 24. Friedrich Dietrich von Freiensteinau, Taglöhner dahier, mit Wilhelmine Soohie Karoline Luise Engel hierselbft. 24. Johannes Emrich von Gelnhaar, Taglöhner dahier, mit Ka­tharina Lott von Lorbach. 24. Friedrich Leuntng, Wirth dahier, mit Luise Karoline Krämer dahier. 24. Julius Carl Daniel Ernst Frank, Gertchtsschreiber-ASpirant dahier, mit Elisabeth Zörr Hier­selbst. 24. Ludwig Jaeob Franz Theodor Günther, Hülssbremser dahier, mit Marie Luise Simon Hierselbst.

Geborene.

December: 14. Dem Bauunternehmer Johannes Bernhardt eine Tochter. 18. Dem Fuhrmann Heinrich Pfeil ein Sohn, Louis- 19. Dem Metzger Gustav Trinkaus ein Sohn. 19. Dem Schaffner Heinrich Roth 4ter eine Tochter. 20. Dem Regtmentsschuhmacher Karl Kräußlich ein Sohn. 22. Dem Bremser Heinrich Engelbach ein Sohn. 23. Dem Schutzmann Jodannes Schmidt eine Tochter. 24. Dem Schuhmachermetster Friedrich Magnus ein todtgeborenes Kind weiblichen Geschlechts.

Gestorbene.

December: 19. Philipp Hofmann, 46 Jahre alt, Taglöhner von Rodheim, Kreis Friedberg. 20. Maria Sybtlla Caroline Savelsberg, 2 Jahre alt, Tochter von Privatmann Johann Leonhard Savelsberg dahier. 21. Marie Weller, 31/» Jahre alt, Tochter von Otconom Georg Weller V. zu Münchholzhausen. 21. Ludwig Kohler- mann, 67 Jahre alt, Kaufmann dahier. 22. Christian Vogt, 82 Jahre alt, Rentner dahier. 22. Margarethe Euler, 28 Tage alt, Tochter von Metzgermeister Euler dahier. 23. Adolf Pfeil, 3 Jahre alt, Sohn von Schreinermetster Karl Pfeil dahier. 23. Kunigunde Heß, 17 Jahre alt, ledig, dahier. 23. Luise Gerhard, geb. Weber, 38 Jahre alt, Ehefrau von Schuhmachermeister Jakob Gerhard dahier. 23. Ein Kind des Metzgermersters Gustav Trinkaus dahier, 4 Tage alt. 23. Eckhard Schieserstttn, 19 Jahre alt, Schneider von Ober-Bessiugev. 23. Ludwig Ache, 34 Jahre alt, Schlosser von Lmn. 25. Carl Arnold, 1 Jahr alt, Sohn von Maurer Heinrich Arnold IV. zu Stein­bach bei Gießen. 25. Katharine Elisabethe Damaöky, 38 Jahre alt, von Watzenborn.

ArrsMg aus den lCird?ettl>ftd?erH Xt Stadt eufctiu

Evangelische Gemeinde.

Getraute. ,

Den 21. December. Ludwig Schmidt, Taglöhner zu Gießen^ mid Marie Diehl, Tochter des Maurers Johannes Diehl zu Climbach. w u

Denselben. Carl Philipp Ludwig Hohmeier, Weißbrndermeister zu Girtzen, und Wilhelmine Elisa Lbbrrch, Tochter dcS Landwirths Heinrich Lödrich I. zu Eberstadt.

Den 24. December. Johannes Emrich, Taglöhner zu Gießen, und Kalhartne Lott, Tochter oes TaglShners Friedrich Leopold Lott zu Lorbach. .

Denselben. Friedrich Dietrich, Taglöhner zu Gießen, «uv Wilhelmine Saphie Caroline Laise Engel, Tochter des TaglöhnerL Ludwig Engel zu Gießen.