— Gestern Abend strandete ein französisches Tor yebob oot aus einer Sandbank bei Costa de Mira (Portugal). Die Mannschaft wnrde gerettet. Man hofft, daö Torpedoboot wieder Hott zn machen.
Paris, 26. Februar. Der boulangistische Deputirte Lcvcillc hielt in LimogeS bei einem Punsch der Por zellan- Ar beiter eine Rede, in der er sagte, die Boulangisten seien für die Arbeiterklassen im Kampfe gegen die Bourgoisic und die Capitalisten.
St. Etienne, 26. Februar. Wegen der Entlassung eines bei den Arbeitern beliebten Jngenienrs sand gestern in den Gruben von Jcmon eine t h e i l w e i.s e A r b e i t s e i n st e l l u n g statt.
Rom, 26. Februar. In Roccadipapa wurden vorgestern, 8 Uhr 50 Min. Abends, wiederholte Erderschütterungen verspürt.
— Die „Agenzia Stefani" veröffentlicht eine Note, welche die Nachricht eines neapolitanischen Blattes dem en tirt, wonach Menclik eine Protestnote gegen Italien an die Mächte gerichtet hätte. Die Nachricht scheine dadurch veranlaßt worden zn sein, daß Menelik seine Thronbesteigung den Mächten direct anzeigte, weil er damals keinen osficiellen Vertreter Italiens zur Seite hatte. Die italienische Regierung habe unter Berücksichtigung der damaligen Verhältnisse erklärt, daß künftighin derartige Mittheilungen aus Grund der Verpflichtungen Meneliks nur durch Vermittelung der italienischen Negierung erfolgen könnten.
Palermo, 26. Februar. Zwischen Ticarazzelli und Palermo erstiegen vier Individuen den Gepäckwagen deS Eisenbahnzuges, knebelten zwei Beamte und raubten 8000 FrcS. Baargeld und Gepäck im VersicheruugLwerthe von 4000 FrcS., worauf sie entflohen. Es sind schon zahlreiche Verhaftungen erfolgt.
Stockholm, 26. Februar. In der heutigen Sitzung des Reichstags, in welcher daö Gutachten des Steuerausschusses betreffs der Kündigung bei* Handelsverträge vorgelegt wurde, erklärte der Staatsminister, er sei überzeugt, daß die Verlängerung der jetzigen Handelsverträge nicht an- gänglich sei. Der lebhafte Wunsch deö Reichstags, den Text der Verträge während der jetzigen Verhältnisse ohne Verabredung mit fremden Mächten zu bestimmen, sei erklärlich. Trotzdem sei der vom Ausschüsse vorgeschlagcne Zeitpunkt für die Kündigung bedenklich. Der Minister des Auswärtigen führte aus, daß kein Grund vorhanden sei, den französischen Handelsvertrag vor 1891 zu kündigen. Es könnte nämlich der Fall eintreten, daß Norwegen diesen Vertrag nicht kündigte, was für den Export Schwedens hemmend wäre. Wegen der Kündigung des Vertrages in Bezug aus Schweden- Norwegen wolle er gern unterhandeln. Die erste Kammer beschloß mit 83 gegen 46 Stimmen ein Schreiben an die Regierung zu senden, worin diese ersucht wird, die Handelsverträge mit Frankreich und Spanien zu kündigen, so daß dieselben am 1. Februar 1892 zu bestehen aushören. Die zweite Kammer beschloß mit 148 gegen 98 Stimmen dasselbe Schreiben an die Negierung zu richten.
Madrid, 26. Februar. General Chinchilla wurde zum Generalcapitän von Cuba ernannt.
Sofia, 26. Februar. Der Geburtstag des Fürsten würbe heute sestlich begangen.
Konstantinopel, 26. Februar. Die „Agence Constan- tinople" bezeichnet bie Melbung, baß bie Cholera in Persien ausgebrochen sei, aus Grunb ber Informationen beö hiesigen Sanitätsrarhes als unbegrünbet. Aus Verlangen PersienS, bie Quarantäne aufzuheben', veranstaltete ber Sanitätsrath eine Enquete, welche ergab, baß bie Cholera in Persien nicht ausgebrochen, mithin keine Noth- wcnbigkcit zu Maßregeln gegen bie persischen Provenienzen vorhanben sei.
Athen, 26. Februar. Der Kronprinz von Italien besuchte ben König unb empfing besten Gegenbesuch, sowie den Besuch bes Kronprinzen unb bes Prinzen Georg unb binirte später im königlichen Schlosse. Der König verlieh bem Kronprinzen von Italien ben Großcorbon bes Erlöser- orbens.
Washington, 26. Februar. Harolb Sewell würbe zum Generalconsul in Apia ernannt.
würben, baß mit Ausnahme ihrer eigenen Wohnungen nur biese brei Räumlichkeiten benutzt werben würben. Er sagte ihnen, baß von biesem Tage an Weber Mann noch Weib ihn sehen solle, unb ihnen ein gclabenes Pistol mit boppeltem Laus zeigenb, setzte er hinzu, baß eine Kugel für Denjenigen bestimmt sei, ber es wagen würbe, einzubringen ober sein Gesicht zu sehen; bie anbere Kugel würbe er bann aus sich selbst richten.
In biesen brei Gemächern wollte er für sich leben, sagte er, unb Thüren wollte er anbringen lassen, bnrch welche kein neugieriges Auge bringen, unb Schlösser, bie keine Hanb als seine eigene zu öffnen verstäube, ben Rest seiner Befehle würbe er schriftlich geben, nachbem bie übrigen Diener entlassen seien.
So mit einem Male begann bieses traurige Dasein schmerzhaftester Einsamkeit unb obgleich seit jenem Tage Niemanb mehr ben jungen Edelmann von Angesicht zu Angesicht gesehen, unb obgleich er sein Geheimniß Niemanb an- verlraute, würbe es boch verrathen, unb bie Stille bes geflüsterten Wortes war Schrecken. Es herrschte kein Zweifel, eine furchtbare, schleichenbe Krankheit fraß an seinem Leben, unb mußte vor allem bie Schönheit seines Antlitzes, aus welches er ja stets so empfinblich stolz war, zerstören.
Jahr aus Jahr verfloß in bieser schreckhaften Oebe. In diese Zimmer sammelte er um sich alles, waö fähig war, solch ein Leben erträglich zu machen, unb schmückte die Wänbe mit ben au»gezeichnetsten Gemälben erster Künstler.
(Schluß folgt.)
— Der Finanzausschuß deö Senats befürwortet eine Vorlage, bctr. die Ermächtigung des Schatzsecretärö zum Ankauf von Gold- und Silberbarren und zur Ausgabe von ; Schatznoten zur Bezahlung derselben.
Rewyork, 26. Februar. Zufolge der letzten Nachrichten aus Arizona ist der Menschenverlnst bei dem Da mm brach von Preßcott aus 150 zu beziffern.
Locales und provinzielles.
Gießen, 27. Februar.
Der Laudeöausschuß der nationalliberalen Partei im Großherzogthum Hessen zu Darmstadt erließ mit dem Datum deS 24. Februar folgende, in ober- hessischen Blättern als Inserat veröffentlichte Bekanntmachung:
Der am 23. Febrnar d. I. in Frankfurt a. M. versammelte Landesausschuß der nationalliberalen Partei im Großherzogthum Hessen hat beschloßen, daß angesichts des Umstandes, daß in den Reichstagswahlkreisen Gießen Nidda und Alsfeld-Lauterbach- Schotten antisemitische Kandidaten in die Stichwahl kommen, die nationalliberalen Wähler aufgefordert werden sollen, unter keinen Umständen für die antisemitischen Candidaten zu stimmen.
In Gemäßheit dieses Beschlusses, fordern wir unsere Partei- genoffen auf, in der Stichwahl unter keinen Umständen für den antisemitischen Candidaten zu stimmen.
— Wir erhielten folgende Zuschrift:
Wie häßlich es ist, in Böckel'scher Weise gegen alle Israeliten zu Hetzen, kann man an unzähligen Beispielen nachweiscu. Hier aus ber allerletzt vergangenen Zeit nur zwei. War es nicht erst vor wenigen Tagen ber einzige Sohn israelitischer Eltern in Friedberg, ber bei bem vielbesprochenen Ungück ans bem Teich bei Nauheim muthig sein Leben einsetzte, um bie Tochter christlicher Eltern unb einen ev. Psarr- amtöeanbibaten vom Tobe zu erretten, unb ber bei biesem Versuche sein eigenes Leben verlor! Jeder kann sich selbst sagen, waö bie unglücklichen Eltern bieses jungen Mannes fühlen, wenn sie sich sagen müssen: unser Sohn opferte sich, um bas Leben zweier Christen zu retten, unb babei wirb Haß unb Verachtung gegen uns geprebigt. In einer Gemeinbe bei Gießen ist bie Frau eines ber wohlhabenbsteu Lanbwirthe sehr schwer erkrankt unb bebars ber unermüblichsten Pflege bei Tag unb Nacht. Die Kinder des Hauses sind noch klein. Hilfe am Krankenbett thut dringend noch. Der Hausherr eilt nach Gießen in der Hoffnung, für Geld unb gute Worte bort eine Diaeonissin zur Pflege für feine Frau zu erhalten. Aber unverrichteter Sache mußte er zurückkehren. Da fällt ihm ein, baß die Tochter feines früheren Nachbars, eines verstorbenen israelitischen Handelsmannes, sich sehr geschickt unb gewissenhaft in ber Pflege ihrer eigenen Mutter erwiesen habe. Die Betreffenbe hielt sich nun aber zur Zeit bei wohl- situirten Verwandten in Frankfurt a. M. aus. An biese wanble man sich nun in biesen Tagen. Unb siehe ba, ohne Verzug hat bie Betreffenbe ihren angenehmen Aufenthalt unterbrochen unb opsersrenbig bie Pflege ber Kranken übernommen. Was wäre es nun, wenn die Angehörigen der kranken Frau mit Böckel aus die Juden schimpfen und schmähen wollten? Sch.
EIL Die gestrige Jahresversammlung des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege war gut besucht; auch bie Spitzen ber staatlichen unb stäbtischen Verwaltungsbehörden beehrten bieselbe mit ihrer Gegenwart. In ber einleitenden Ansprache wies ber Vorsitzenbe baraus hin, baß vor Allem persönliche Fürsorge nöthig ist, um ben Leiben, bie Wir in unserem Verein bekämpfen, wirksam entgegen zu treten. Das bloße Almosen- unb Unterstützunggewähren thnts nicht, sonbern bie persönliche Theilnahme an bem Geschick ber Pflegebefohlenen. Nicht ganz mit Unrecht hat man uns, wie aller Armenpflege, vorgewarfen: je mehr ihr gewährt, um so begehrlicher werben bie Leute - bas ist leiber zum Theil richtig, verschämte Arme gibt es nicht gar viele. ^)as bars uns aber nicht muthlos machen, sonbern muß uns ausfordern, das Element persönlicher Einwirkung stärker hervorzukehren, erst dadurch gewinnt man das Vertrauen der Armen, wenn sie sehen, daß man nicht blos eine Zahl-Maschine ist, sondern persönlichen Antheil nimmt an ihrem Ergehen. Dann ist es auch viel eher möglich, den Leuten zu Helsen. Auch in ber stäbtischen Armenpflege wirb ja, wie zu hoffen steht, sich diese Thatsache in Bälbe Anerkennung verschaffen.
Zum Jahresbericht übergehenb, erwähnen wir aus dem- selben nur bas Wesentlichste, ba berselbe in ben nächsten Tagen biesem Blatte beigelegt werben wirb. In ber Armenpslege würben unterstützt 229 Familien unb einzelne Personen (gegen 205 im Vorjahre) in 1150 Fällen mit einem Auswanb von inögesammt 4039.93 Mk. (gegen 3052.84 Mk. im Vorjahre); darunter befinden sich u. A. 908 Ctr. Kohlen, 5646 Ltr. Milch, für 170 Mk. Wein, für Badekuren 435 Mk., an baoren Vorlagen 1542 Mk. In ber Krankenpflege (Gemeinbe unb privat) pflegten unsere Schwestern, bie ganzen, halben unb Viertel-Tage zusammengerechnet, in 805 Tagen - außerbem machten sie gegen 5000 kürzere Pflegebesuche, leisteten 566 Nachtwachen unb 740 Massagen. Die Krippe hatte 4078 Pflegetage (gegen 3200 in 1888). Das Mieths- Patronat, bas unser Verein seit 1. April 1888 nach Erwerb bes Hauses Kirchenplatz 2 auöübt, bezweckt, wie schon in früheren Berichten bemerkt, nach bem Vorgänge ber Qctavia Hill in Lonbon unb ber Übertragung aus.Heutsche Verhältnisse in Darmstabt, lebiglich bie Herstellung von Nein- lichkeit unb Qrbnung in ben Häusern, bie schon von Armen bewohnt werben. Die Miethe wirb allsonntäglich erhoben, ohne baß sich babei bis jetzt irgenb eine Schwierigkeit herausgestellt hat; bic Betreffenben empfiuben biese Zahlungsweise als eine große Erleichterung. Auch bas finanzielle Ergebniß ist günstig, so baß vielleicht im nächsten Jahre eine kleine Herabsetzung beS Miethpreiseö eintreten kann. Herr Metzger- meister I. Klein hat sich in bankenSwerther Weise ber betreffenben Pflegschaft unterzogen. Auch ein neues Unternehmen bes Vereins ist die Näh- unb Flickschule, bie unter ber Leitung ber Frau Provinzialbirector v. Gag er n
seit November vor. IS. eröffnet ist. Die Zahl ber Theil behmer betrug am Schluß des Jahres etwa 30 Mädchen, nimmt aber immer noch zu, fo daß ber Saal im Schwesternhaus verlassen unb ber sreunblichst zur Verfügung gestellte Saal im alten Nachhause bezogen werben mußte, in bem sich bie Mäbchen jeben Freitag von 6—8 Uhr versammeln. Leiber ist bagegen ber Arbeits nachweis noch nicht genügenb organisirt.
Die Einnahmen betreffenb, so befinben sich barunter 3522 Mk. an feften Mitglieberbeiträgen. Diese reichen jeboch nicht aus, um bie lausenden Unterstützungen zu gewähren- ist ber höhere Betrag berselben auch zum Theil baburch veranlaßt, baß bic Kohlenpreise so bebeutenb in bie Höhe gegangen finb, so sollten bie Bewohner unserer Stadt boch auch bedenken, baß ber Hausbettel gegen früher bebeutenb abgenommen hat unb Wohl noch mehr abnehmen mürbe, wenn ber Verein mehr Einnahmen hätte- größere Mitglieder- beiträge, wie sie in Darmstabt Vorkommen, zum Theil mit 100 Mk., gibt es hier nicht, sondern nur etwa 5 von 10 Mk., bic meisten anbereit Mitglieber entrichten nur ben statutenmäßigen Beitrag von 2 Mk. im Jahre. Darum aus, ihr besser fituirten Bewohner Gießens, tretet zahlreicher bem Vereine bei unb vergrößert, soweit ihr bazu im Staube seid, euren Jahresbeitrag. Unter ben Einnahmen befinben sich weiter u. A. ein Geschenk bes Volksbilbungsvereins bei feiner Auflösung von 120 Mk., Stiftungszinsen von ber Stabt im Betrage von 306 Mk., ber Zuschuß ber Stabt von 1000 Mk., ein Geschenk ber Spar- unb Leihkasse von 1000 Mk., Einnahme ber Krippe 554 Mk. (Die Pflege wirb nicht unentgeltlich erthcilt, sonbern es ist ein Kostgelb von 15 Psg. pro Tag zu entrichten). Dankopfer 1099 Mk.- Miethe für brei- viertel Jahre 807 Mk. - insgesammt betrugen bie Einnahmen 25 358 Mk.
Unter ben Ausgaben finb hervorzuheben, wie schon erwähnt, 4064 Mk. für bie Armenpflege, für bie Kranken pflege 5475 Mk., für d'c Krippe 684 Mk., Ankauf bei Hauses am Kirchenplatz 8000 Mk. (6000 Mk. stehen noch als Hypothek auf bemselben), insgesammt 25,328 Mk.
Dem Rechner, Herrn August Mayer, würbe barauf Entlastung ertheilt unb ihm für seine mühevolle Arbeit ber Dank ber Versammlung ausgesprochen.
Schließlich würbe noch von Herrn Provinzialbirector Frhr. v. Gngern bem Vorstanbe zur Erwägung gestellt, ob ber Verein nicht, anstatt etwa später noch ein weiteres HauS zur Ausbehnung bes Miethsgebrauches zu kaufen, etwa Haupt miether werben unb bie betreffenden Häuser weiter vermiethen könne. Es sei dann eher möglich, Einfluß auf eine größere Zahl von Familien zu gewinnen. Auch Herr Bürgermeister Gnauth verhielt sich aus eine diesbezügliche Frage gegen diesen Gedanken nicht ablehnend.
— Die mündliche Prüfung der zehn Abiturienten deS Realgymnasiums finbet Freitag ben 28. bs., von Nachmittags 2 Uhr an statt.
— Achtzehntes Lahnthal - Sängerbund - Fest. Die Vereine „Lieberkranz" unb „Sängcrkranz" haben, in Anbetracht ber enormen Kosten für Erbauung einer großen Halle, von ihren Wünschen abgesehen, unb ihre Mitwirkung vollzählig unb freubig zugesagt.
vermischtes.
* Berlin, 26. Februar. 7 031 460 Stimmen finb am 20. Februar nach vorläufiger Festsetzung für bie Eandibaten aller Parteien im Reichsgebiete abgegeben worben. Es entfallen hiervon auf bie Conservativen 919 646, Freiconser- vativen 457 936, Nationalliberalen 1169 112, auf bie Freisinnigen 1161 839, Centrum unb Welsen 1 420 438, Socialbemokratie 1 341 587, Volkspartei 131 438, Polen 245 852, Elsaß-Lothringer 100 479, Wilbe 97 109.
* Berliner Blätter berichten: Im ersten Wahlkreise hat der Reichskanzler Fürst Bismarck am Nachmittag um 4 Uhr sein Wahlrecht ausgeübt. In geschlossenem Wagen fuhr er am Portal III des Herrenhauses vor. Der Fürst, ber bie Kürasfierunisorm mit der Dienstmütze trug, sah überaus wohl und rüstig aus. Als er elastischen Schrittes dem Wagen entstiegen war, trat ihm ein mit Orden reich geschmückter Zettelvertheiler entgegen und reichte bem Kanzler einen Stimmzettel. Fürst Bismarck sah benselben prüsenb an und bemerkte: „Ist bas auch der conservative?" Dann faltete er den Zettel sorgfältig zusammen und schritt in strammer, aufrechter Haltung über den Hof nach bem Restaurationösaale bes Herrenhauses, welcher als Wahllocal biente. Der Versuch eines freisinnigen Zettelverthcilers, welcher einen Stimmzettel mit Trägers Namen bem Fürsten anbot, blieb ohne Erfolg.
verkehr, LanS» und volkswtrthschaft.
Limburg, 26 Februar. (Fruchtmarkt). Rother Weizen jtU 16.95, weiße, Weizen JL 16 80, Korn .,tt 13 65, Gerste JL 12 20, Hafer v* 8 35 Erbsen JL 00.00, Kartoffeln JL 0.00.
Frankfurt, 26. Februar Erbsen ganze per Pfd 14—18 do. gelchälle 16—20 H, Linsen 15—25 weiße Bohnen 16—26 Ä, g'lbe Karioffeln per Gescheid 14—16 rothe Kartoffeln per Gescheid 12—14 H, Butter per Pfd. 1,00 -1,10 Eier das Stück 5—6 Blumenkohl 30- 60 Weißkraut das stüd 10-20 Rothkraut 15-30 Wil sing 10-12 _____
Ganzfeid bebruefn Foulards ©iE 1.99 bis 6.25 pr. Met- — vei s roben- und stückweise porto- und zoll» frei ins Haus bn§ Seidenfablik-D' pöt G. Henneberg (i? u- K. Hoflies.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto. [1741
1651 In allen Apotheken und Droguen-Handluugea werben Fayo äch>e Sodemr M'nelal-Pastlllcn ä 85 Pw. Otc Schachtel vorräthtg gehalten. Die Pastillen wirken auß^rordeniltch bet Lek- schletmung, heben raich und sicher die Heise>k tt und bewähren sich wie kein ,weites als vorziigltchev Linderungsmittel bei den qualvolle! Hustenanfällen Jener, die an den Lungen tiLantt ItnO. oieiem F^lle wllen die Pastillen 3 -5 Stuck in heißer Milch ausgelöst un» i'hlere snlnckmeise aelru'ken werden._____________________ __
Gottesdienst ötr »srartitlschen ZietlgionsgcseUsaiast.
Freikag Abend 5U Ubr, Samstag Vormittag 880 Uhr, SamStaß Nachmittag 3*° Uhr, Samstag Abend 680 Uhr


