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des Socialistengesetzes keinerlei Aufregung- das ergibt sich auch aus der Parteipresse. Von Anfang an sind wir der Üeberjeugung gewesen, daß dies Gesetz verewigt werden wird, ja verewigt werden müßte. Es ist das eine notwendige Erscheinung im Kampfe der heutigen Gesellschaft mit der zukünftigen. Auch der nationale Hader, der die heutigen Rüstungen verschuldet, ist ein Product der heutigen Klassen­herrschaft, die danach strebe, die große Masse in Unkenntniß zu halten, während die Socialdemokratie Aufklärung anstrebe. Die Massen sehen, wie das Elend täglich zunimmt und ihnen trotzdem nur neue Lasten und neue Steuern aufgelegt werden. Roth lehrt beten, aber Roth lehrt auch denken und das Er- gebniß ist, daß die Massen sich mehr und mehr der Social­demokratie zuwenden. Der internationale Character der Arbeiterbewegung ist bedingt durch den internationalen Character des Capitals. Der Reichstag selbst begünstigt internationale Unternehmungen, so die Dampferlinien u. A., wie kann man sich da wundern, daß die Arbeiterbewegung international wird. Redner geht dann ausführlich aus die Handhabung des Socialistengesetzes ein, namentlich auch auf die Socialistenprocesse und besonders auch auf den Elberfelder Socialistenproceß und schildert namentlich das provocatorische Auftreten der Polizeibeamten, das sich in jenem Processe herausgestellt habe und die Verwendung von geheimen Agenten im Dienste der Polizei. Es seien da die wunderbarsten Dinge passirt. So wurde ein Anarchist Namens Palm während der Zeit verhaftet, wo der Kaiser zu den Manöver« in West­phalen anwesend war. Später ist dieser Palm als preußischer Beamter angestellt worden, seine Kinder wurden im Cadetten- hause erzogen. Diese Demoralisation der Beamten ist bei Erlaß des Gesetzes vorausgesehen worden. Der neue Wahl­wauwau scheint daraus gerichtet zu sein, die Socialdemotratie mit dem Anarchismus zu identificiren. Thatsächlich hat die Socialdemokratie den Anarchismus niedergehalten, während die Polizei es war, die sich mit diesen Anarchisten in Ver­bindung setzte und es ist ja dargethan, daß die meisten Polizeiagenten anarchistisch agitirten. Nun verewigen Sie das Gesetz, um den unangenehmen Debatten bei jeder Ver­längerung aus dem Wege zu gehen. Die Aushebung der Ausweisungsbesugniß erfolgt mehr in Ihrem als in unserem Interesse. Sie wissen, daß die Ausweisungen besser als jede andere Maßregel für die Ausbreitung der socialistischen Ideen sorgt. Hoffentlich kommen wir so zahlreich in den nächsten Reichstag, um selbstständig Anträge stellen zu können und der erste Antrag wird sein auf Aufhebung des Socialisten­gesetzes.

Minister Herrfurth: Die Behauptungen, daß das Socialistengesetz die Geheimbündelei und den Anarchismus gezüchtet haben, sind unrichtig. Das Gesetz richtet sich auch nicht gegen die Socialdemokratie als solche, sondern nur gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen derselben. Dem Elber­felder Proceß hat Herr Bebel wohl zu nahe gestanden, um mit freiem Blicke urtheilen zu können. Die Gründe der Entscheidung sind noch gar nicht tm vollen Umfange bekannt geworden. Es ist, wie ich mittheilen kann, in den schrift­lichen Entscheidungen ausdrücklich hervorgehoben, daß gegen das Verhalten der Polizeibeamten nicht das geringste Bedenken obwalte. (Hört! hört!) Andererseits ist das Gemeingefähr­liche in der Handlungsweise der Verurtheilten ausdrücklich betont. Die Freisprechungen erinnern an die Worte des Richters, der einen des Diebstahls Angeklagten mit den Worten entließ: Wir nehmen an, Du hast nicht gestohlen, aber stehle nicht wieder! (Heiterkeit!) Leider kann man die geheimen Agenten der Polizei nicht entbehren, um dem Treiben der Socialdemokratie nachzuspüren. So wird die Ein- schmuggelung desSocialdemokrat" als ein Sport von den Socialdemokraten betrieben. In jeder Nummer dieses Blattes sind Strafthaten vorhanden, die unter das gemeine Recht fallen, Aufforderungen zur Gewaltthätigkeit, Majestätsbelei­digungen u. s. w. Die socialdemokratiscben Abgeordneten haben kein Recht, sich stets als ausschließliche Vertreter der deutschen Arbeiter zu bezeichnen; Sie sind das nicht mehr und nicht weniger als jeder andere Abgeordnete. Jeder Arzt, jeder Rechtsanwalt, jeder Besitzende wird sofort berufener Vertreter der Arbeiter, sobald er sich zu ihren Doctrinen bekennt. Die Ausstände mögen ja nicht immer socialdemo­kratischen Ursprungs sein, aber sie sind der Nährboden, aus dem der socialdemokratische Bacillus am besten gedeiht. Die Socialdemokraten sind nur Vertreter desjenigen Theiles der Arbeiter, der nicht arbeiten will. (Bravo!)

Abg. Prinz Schönaich-Carolath (Rp.) wünscht Auf­klärung über 2 Fälle, die von dem Abg. Dietze früher hier mitgetheilt worden sind. Wir sind entschlossen, mit der Re­gierung Schulter an Schulter die Socialdemokratie zu be­kämpfen, aber in den Mitteln sind wir anderer Meinung als die Negierung. Der Kampf kann nicht einseitig geführt werden mit geistigen Mitteln, auch nicht einseitig mit der Polizei geführt werden, aber durch Verbindung beider. Wir leben in einer Zeit des Streberthums! (Sehr richtig!) Unsere Ideale drohen uns verloren zu gehen. Handeln wir in Wahrheit nach dem Satze: Habet die Brüder lieb! üben wir Nächstenliebe und Barmherzigkeit, dann wird es uns auch möglich sein, die Socialdemokratie zu überwinden.

Senator Dr. Klugmann: Die in Hamburg beschlag­nahmten socialdemokratischen Broschüren sind beschlagnahmt geblieben- die Reichscommission hat die Beschwerde zurück­gewiesen.

Abg. Liebknecht: Ich danke dem Minister Herrfurth für die Erklärung, daß die Socialdemokratie nur Arbeiter vertrete, die nicht arbeiten wollen, Bummler u. s. w. Das wird die beste Wahlparole sein. Die Arbeiter, welche als Stimmvieh für Conservative stimmen, sind noch nicht zum Selbstbewußtsein gekommen. Es ist unrichtig, daß die Social­demokratie die Unzufriedenheit schüre. Die socialdemokratische Fracüon hat sogar dahin gewirkt, daß die rheinischen Berg­arbeiter von dem Strike Abstand nahmen. Die Ausweisung war viel mehr ein Mittel der polizeilichen Chicane, als ein Machtmittel. Herr Herrfurth wird nicht im Stande sein,

das Gesetz besser zu handhaben, als )ein Vorgänger. Mit der ParoleGegen die Socialdemokratie!" verschleiern Sie Ihren geistigen Bankerott - wir haben offen unser Programm aufgestellt. Sie verschlerern Ihre Ziele: Brodvertheuerung, politische Knechtung. Die anarchistische Theorie ist als Theorie ebenso ungefährlich, wie jede andere Theorie. Im Mai hörten wir noch etwas vom socialen Königthum- in der letzten Thronrede steht die Regierung wieder aus manchesterlichem Standpunkt. Nun mögen Sie thun, was Sie wollen, bringen Sie es dahin, daß die Flinte schießt und der Säbel haut- wir fürchten uns nicht vor Ihnen, aber Sie fürchten sich vor uns. Am 20. Februar sprechen wir uns an der Wahlurne und dann später wieder hier.

Abg. Ku le mann (ntl.) bestreitet ebenfalls, daß die Socialdemokratie die Vertreterin des Arbeiterstandes sei. Aus dem Arbeiterstande nähern sich ihr nicht selten solche Leute, die in ihrer wirthschaftlichen Existenz Schiffbruch gelitten haben. Wenn die Socialdemokratie ihre letzten Ziele offen darlegen würde, so würde sie allen Boden in der Bevölkerung verlieren. Sie beschränke sich aber darauf, ans die Leiden­schaften der großen Masse zu speculiren, darauf beruhe das Geheimniß ihres Erfolges.

Die Generaldebatte wird geschloffen.

Abg. Dietz (Soc.) erklärt, daß der Senator Dr. Klug­mann seine (Dietzs) Behauptungen nicht widerlegt habe.

In der Specialdebatte erklärt Abg. v. Helldorf (cons.), daß seine Partei im gegenwärtigen Stadium der Berathung die früheren Anträge nicht wieder aufnehmen wolle.

Die §§ 1 bis 23 der Verträge werden ohne weitere Debatte unverändert nach den Beschlüssen zweiter Lesung an­genommen- schließlich auch nach kurzen persönlichen Bemerk­ungen die einleitenden und Schlußbestimmungen. Die Schluß- abstimmung über das ganze Gesetz ist eine namentliche. Es stimmen 98 für, 169 gegen das Gesetz, dasselbe ist mithin abgelehnt. Es stimmen gegen das Gesetz: Socialdemokraten, Freisinnige und Deutschconservative, sowie das Centrum.

Damit ist die Tagesordnung erledigt. Staatssecretär v. Bötticher verliest hierauf eine Allerhöchste Botschaft, wonach der Reichstag zu heute Abend 6 Uhr nach dem Weißen Saale des Königlichen Schlosses eingeladen wird, um daselbst geschlossen zu werden. Der Präsident gibt sodann die übliche Geschästsübersicht. Abg. Gras v. Moltke spricht dem Prä­sidenten den Dank des Hauses aus für die unparteiische Leitung der Geschäfte. Der Präsident bezieht in diesen Dank ein die Vicepräsidenten und Schriftführer und schließt mit dreimaligem Hoch aus Se. Majestät den Kaiser die Sitzung gegen 3 Uhr.

Neueste Nachrichten.

Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.

Prag, 26. Januar. Das Executivcomitö des deutschen Landtagsclubs nahm einstimmig die Vereinbarungen der Ausgleichsconserenz an und beschloß aus Grund derselben den Wiedereintritt in den Landtag.

Paris, 26. Januar. DerFigaro" berichtet über Spaltungen in dem Comite Republicain National, deren Beilegung Boulanger übertragen ist. Laur und Derou- lede seien für Fortsetzung des antisemitischen Feldzugs, wäh­rend Naquet die sofortige Einstellung desselben verlange, widrigenfalls er seine Entlassung nehmen werde. Boulanger ist ebenfalls gegen den Antisemitismus. DieFöderation Ouvriöre" beschloß, auf ihre Kosten die jüngste Rede Jofsrins in der Kammer, durch welche die bekannten Scandalscenen hervorgerufen wurden, öffentlich anzuschlagen. Das JournalSiecle" fordert den Ministerpräsidenten Crispi ans, den mit König Menelik abgeschlossenen Vertrag zu veröffentlichen, weil man nach den Verhandlungen in der Kammer am Donnerstag zu dem Glauben berechtigt sei, daß ein Vertrag gar nicht existire.

Bukarest, 26. Januar. Der conservative Club wählte einstimmig seinen bisherigen Ausschuß wieder, dessen große Majorität regierungsfreundlich ist. Auch drei Minister befinden sich unter den Gewählten.

Belgrad, 26. Januar. Die Meldung, daß die Regierung der Skupschtina eine Nachtrags - Creditsorderung zur An­schaffung von Geschützen und Munition vorlegen werde, bestätigt sich. Der zu verlangende Credit dürfte 2 Millionen Dinare übersteigen.

Newyork, 26. Januar. Der oberste Gerichtshof des Staates Newyork bestätigte die gegen Most verhängte Strafe einjährigen Gefängnisses wegen aufreizender Reden, in Folge dessen Most, welcher inzwischen gegen Caution frei- gelassen war, verhaftet wurde- derselbe wird am Montag nochmals Berufung einlegen.

Rio de Janeiro, 26. Januar. Die Regierung hat ein Decret erlassen, durch welches die bürgerliche Ehe­schließung eingesührt wird.

CocaUs un- Provinzielles.

Gießen, 27. Jannar.

Die Feier von Kaisers Geburtstag bewegte sich hier­in den durch die Trauer um die Kaiserin Augusta eng ge­zogenen Grenzen. Der übliche Zapsenstreich am Vorabend, ebenso der Weckruf am Morgen unterblieben, nur das Glocken­geläute heute Morgen um 7 Uhr, sowie der diesem folgende, von der Regimentsmusik auf dem Stadtthurme geblasene Choral leiteten die Feier ein. Am Gottesdienst um ^10 Uhr in der Stadtkirche nahm die gesammte Garnison, die Reserve- und Landwehroffiziere, die staatlichen und städtischen Behörden, die Vertreter der Universität u. s. w. Theil. Die Parade des Regiments fand um 11 Uhr auf dem Brandplatze statt, wohin unter klingendem Spiele die Fahnen der drei Bataillone gebracht wurden. Der militärische Theil der Feier schloß mit der üblichen Bewirthung der Mannschaften. In den Schulen wurde der Geburtstag des Kaisers eben­falls in der seither üblichen Weise gefeiert. Die Schüler der

hiesigen Lehranstalten versammelten sich um 8 Uhr in den Festsälen, woselbst nach einleitendem Gesang der Bedeutung des Tages angemessene Ansprachen gehalten wurden, die Vor­schüler der Realschule und des Realgymnasiums, sowie die Schüler der Stadtschulen versammelten sich eine Stunde später in ihren Klassenzimmern, um von ihren Lehrern entsprechend über die Bedeutung von Kaisers Geburtstag unterrichtet zu werden. Im Saale des Gesellschastsvereins sand das officielle Festessen statt.

Vorträge im Gewerbverein. Im Anschluß an unsere Mittheilung in 9?r. 20. d. Bl., über den Dienstag 28. d. M. im Casö Balzer stattfindenden Vortrag des Herrn Universi­tätsamtmanns Dr. Dietz über das Gesetz, betr. die Jn- validitäts- und Altersversicherung, glauben wir zu deren Ergänzung noch darauf aufmerksam machen zu sollen, daß dieser Vortrag nicht nur für die Mitglieder des Gewerb- vereins, resp. für Gewerbtreibende, sondern für Jedermann von Interesse ist, insofern als das Gesetz sich nicht nur auf Arbeiter im engeren Sinne bezieht, sondern ganz allgemein auf Dienstboten und Bedienstete jeder Art. Wir regen deß- halb wiederholt zum Besuche des erwähnten Vortrages an.

k. Theater.Die schöne Sara" von Zimmermann trägt die BezeichnungPosse" mit nicht mehr Recht als die meisten modernen Lustspiele die ihre. Sie enthält neben sehr- vielen römischen und drastischen Nollen doch zu viel ernste Partien, vor Allem ist der ihr zu Grunde liegende Gedanke ein zu tiefer und poetischer, als daß man sie mit denjenigen dramatischen Erzeugnissen, die den TitelPosse" gemeinhin führen, auf eine Stufe stellen dürste. Von dem zahlreichen Publikum wurde die flotte Darstellung derschönen Sara" am Sonntag mit lautem Beifall und großer Heiterkeit aus­genommen. In erster Reihe haben sich die Herren Reiners und v. Gallas um die Aufführung verdient gemacht. Eine durchgehends viel heiterere Partie als die desMertens" ist diejenige desLeo Wippe", in der Herr Reiners wieder einmal vollaus Gelegenheit hatte, mit seiner drastischen Comik Heiterkeit zu erregen. Ihm ebenbürtig war in ihrer weniger dankbaren Rolle (Rosalie) Frau Jaskowski und auch von Fräulein Maas (Sara) ist zu sagen, daß sie ihre Partie offenkundig fleißig studirt hatte und mit dem nöthigen Ver- ständniß und gutem Gelingen spielte. Fräulein Pauli (Barbara) gelang es nicht recht, so alt und abstoßend zu er­scheinen, um das Gruseln des Ferdinand Krause genügend zu erklären. Als solcher verstand es Herr Jaskowski für seine an und für sich nicht recht wirksame Partie durch gewandtes Spiel und namentlich durch den gelungenen Vor­trag eines Couplets, dem er einige selbst verfaßte witzige Verse über locale Verhältnisse zufügte, Interesse und stürmi­schen Beifall zu gewinnen. Die zahlreichen Nebenröllchen waren zum Theil gut, zum Theil genügend besetzt. Aus­drücklich verdient die treffliche Einübung der Musik zu der Posse hervorgehoben zu werden.

Bei der vom 25. bis 28. d. Mts. in Frankfurt a. M. stattfindenden allgemeinen Ausstellung von Kanarienvögeln er­hielten Herr A. Siegel hier auf 6 ausgestellte Vögel 6 zweite Preise und Herr Herm. Weidmann hier auf 4 ausgestellte Vögel 2 zweite und 2 dritte Preise.

vermischtes.

* Darmstadt, 26. Januar. Eine Versammlung der Ver­trauensmänner der deutschsreisinnigen Partei stellte als Can- didaten für die bevorstehende Reichstagswahl den Rechtsanwalt M unkel aus Berlin aus.

* Mainz, 25. Januar. Die Höhe des Rheins be­trägt heute 2,90 Meter. Der Oberrhein bei Mannheim ist aus 5 Meter gestiegen und ist noch im Wachsen begriffen- bei Maxau ist der Rhein seit gestern von 3,81 aus 4,75 Meter gestiegen und noch stark im Wachsen begriffen.

* Kassel, 25. Januar. Die Fulda ist über die User a u s- ge treten und noch fortdauernd wachsend.

* Köln, 25. Januar. Der Rheinpegel zeigt 6,68 Meter- der Oberrhein nnd die Mosel sind noch stark im Wachsen- es werden Vorkehrungen gegen etwaige Ueberschwemmungen getroffen.

Schiff-nachrichten.

Der PostdampferFriesland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 25. Januar wohlbehalten in Newyork angekommen.

®ei Influenza Epidemien Ä" zugsweise Fays Aechte Sodener Mineral-Pastillen als ein ausgezeichnetes Linderungsmittel. Aul gelöst in herßcr Milch wird durch sie die Heftigkeit der calarrhalifchen Affectronen ab­geschwächt, die Schleimabsonderung sehr begünstigt und dem Leidenden dadurch wohltbätige Erleichterung gewährt. Fays Sodener Mineral- Pastillen sind in allen Apotheken und Droguen ä 85 Pfennige zu haben.________________________________________________________65

Spirlplau der vereinigten frankfurter Stadttheater:

Opernhaus.

Dienstag den 28. Januar: Overon. Gewöhnliche Preise.

Mittwoch den 29. Januar geschlossen.

Donnerstag den 30. Januar: Fidelio. Gewöhnliche Preise.

Freitag den 31. Januar: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Traum ein Leben. Außer Abonnement.

SamLtagden 1.Februar: Lucia. Hierauf: Wiener Walzer. Gewöhnliche Preise.

Sonntag den 2. Februar, Nachmittags 3*/» Uhr: Dorfbarbier. Puppensee. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Freischütz. Ermäßigte Preise.

Schauspielhaus.

Dienstag den 28. Januar: Kaoale und Liebe. Gewöhn­liche Preise.

Mittwoch den 29. Januar: Der Zigeunerbaron. Ge­wöhnliche Preise.

Donnerstag dm 30. und Freitag den 31. Januar geschlossen.

Samstag den 1. Februar: Mariannens Mutter. Ge­wöhnliche Preise.

Sonntag den 2.Februar, Nachmittags 3>/,Uhr: Alt-Frank­furt. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Schwtegermama. Gewöhnliche Preise.