Einzelbild herunterladen

Elberfeld, 24. November. Das Wasser ist- 4^/, Uhr immer noch im Steigen. Wir hatten heute Mittag schon Regen, Hagel und darauf tüchtiges Schneegestöber. Momentan steht das Wasser 95 cm höher als der höchste Wasser­stand bei früheren Ueberschwemmungen. An der Fahrstraße wurden die Häuser durch die Feuerwehr geräumt. (Aus einem Hause, einstöckig und baufällig, wurden 32 Kinder herausgeholt.) Die einzige Verbindung mit der Stadt bildet noch die feste Breusenwerthbrücke, doch ist es nur eine Frage der Zeit, so ist auch diese unpassirbar. Der Verkehr zwischen Vohwinkel und Steele ist unterbrochen. Die Reisenden, die 1 Uhr abfuhren, kamen soeben via Düsseldorf-Barmen hier­an. Die ganze Stadt ist in Aufregung. Der Verkehr durch Wagen kann nur noch ganz wenig stattfinden. Der Himmel ist noch ganz grau und jetzt schon Nacht hier. Laternen brennen keine.

Witten, 25. November. Die ZechenNachtigall", Blankenburg" undBommerbank" haben infolge Hochwassers die Förderung eingestellt.

Duisburg, 25. November. Duisburg und die umliegenden Städte sind in Noth, da Ruhr und Rhein gewaltig steigen. Außerhalb der Stadtdeiche ist Alles überschwemmt, die Ruhrbrücke der Köln-Mindener Bahn ist verloren. Der Bahnbetrieb Duisburg-Oberhausen-Mülheim wurde eingestellt, auch der Verkehr zwischen Duisburg und Ruhrort ist unter­brochen.

Erfurt, 25. November. Der Güter- und Personenverkehr zwischen Halle und Erfurt ist seit heute Mittag wegen des Hochwassers völlig gesperrt.

Limburg a. d. L., 25. November. In Folge der an­haltenden Regengüsse hat die L a h n einen ungewöhnlich hohen W a s s e r st a n d erreicht. Gestern hat sie die Ufer überschritten und einem hiesigen Händler 80 Faß Petroleum von seinem Lagerplatz weggeschwemmt. 56 Faß wurden wieder auf­gefischt, die übrigen 24 durch die Fluthen entführt.

Essen a. d. Ruhr, 25. November. Durch die Beschä­digung der Pumpwerke an der Ruhr sind wir seit Mittag ohne Leitungswasser.. Das Etablissement Krupp und andere Werke müssen bereits theilweise den Betrieb einstellen. Die Route nach Düsseldorf ist noch immer nicht frei. Die Ruhr fällt jetzt jedoch.

Altona, 25. November. In Folge der Aussperrung von Cigarrenarbeitern aus verschiedenen Fabriken in Ottensen und Altona traten die Arbeiter mit den Fabrikanten in Verhandlung.

Kassel, 25. November. Die Fulda fällt fortdauernd. Die städtische Gasbeleuchtung wird jedoch erst morgen wieder im Stande sein- die Vorstellung im Hoftheater mußte daher heute noch ausfallen.

Kosen, 25. November. In Folge des Hochwassers ist die hiesige große, nahezu 800 Jahre alte Saale-Brücke eingestürzt. Die Eisenbahnbrücke ist ebenfalls gefährdet und der Bahnverkehr unterbrochen. Im Saalethale sind große Verheerungen angerichtet.

Kosen, 25. November. In Lengefeld wurden mehrere Häuser vom Hochwasser fort gerissen- das Unstrutthal ist überfluthet. Der Wasserstand in Kösen ist höher als im Fluthjahr 1799.

Erfurt, 25. November. Das Eisenbahnbetriebsamt gibt bekannt, daß beide Geleise zwischen Großheringen und Kösen überschwemmt und unsahrbar sind. Der Verkehr werde voraussichtlich auf 24 Stunden vollständig unter­brochen sein.

Jena, 25. November. In den Nachbarorten Wenigen- Jena und Kamsdorf wurden durch das Hochwasser fünf­zehn Häuser zerstört- auch einige Personen sollen umgekommen sein. Der Eisenbahndamm der Saalebahn bei Löbstedt ist 50 Meter weit weggespült.

Dresden, 25. November. Der Stadtrath wählte eine Commission, bestehend aus den Oberärzten des städtischen Krankenhauses, mit dem Ersuchen, dieselbe solle Vorschläge machen, wie die Koch'sche Behandlung der Tuberkulose am zweckmäßigsten in Dresden allgemein durchzuführen sei.

Dresden, 25. November. Bei Plauen hat die H^och- sluth ein Menschenleben zum Opfer gefordert. Der Thalbahuhof in Plauen ist überfluthet und unzugänglich. Die Bauern sind um die Rettung ihrer Viehbestände bemüht. Die Zwickauer Mulde har bei Stein die Eisenbahnbrücke zer­stört- bei Neumark wurde das Bahnhofsgebäude theilweise eingerissen, zahlreiche Fabriken stehen füll.

München, 25. November. Ein O r k a n st u r m mit Regen * unterbrach die Bahnlinien Rietschenhausen-Neudietendorf, Probstzella-Eichicht, Hüttensteinach-Lauscha. Hochwasser der Isar überschwemmt das Uferthal. Der Sturm hat vielfach Bäume und Häuser beschädigt.

Augsburg, 25. November. Lech und Wert ach sind park gewachsen und mehrfach ausgetreten.

Würzburg, 25. November. Der Main ist in Folge des fortdauernden Regens um einen Meter gestiegen und steigt noch.

Groß-Strelitz, 25. November. Der Kaiser ist Abends 6 Uhr hier eingetroffen. Das Wetter ist prächtig, trotz Kälte und leichten Schneefalls.

Rostock, 25. November. In Folge des Nordsturmes ist Hochwasser eingetreten. Die niedrig gelegenen Stadttheile stehen unter Wasser. Die dort befindlichen Holzlager sind überschwemmt.

Rostock, 25. November. Die niederen Stadttheile von Wismar und Rostock find überfluthet. Bei Poel strandete ein schwedischer Schooner- die Mannschaft wurde gerettet.

Rudolstadt, 25. November. In Folge des gestern Abend eingetretenen H o ch w a s s e r s ist der untere Stadttheil über­schwemmt. Der Eisenbahnverkehr ist gesperrt.

Lübeck, 25. November. Abends 8 Uhr trat langsames Sinken des Wassers ein. Die Gefahr scheint vorüber zu sein. Die Schäden sind bedeutend.

Warnemünde, 25. November. Die Strandpromenade ist theilwese fortgerissen. Das Wasser steigt noch.

Luxemburg, 25. November. Das Amtsblatt veröffentlicht folgende Antwort des Herzogs Adolf aus die Mittheilung der hiesigen Regierung:

Ich habe vernommen, daß die luxemburgische Regierung meine Thronbesteigung proclamirt. Ich nehme die Krone an, indem ich Gott bitte, meine Herrschaft und mein neues Vaterland zu segnen. Das Grundgesetz verlangt, daß der Großherzog baldmöglichst vor der Kammer den Eid aus die Verfassung leiste. Obschon ich vorher am Sarg des geliebten Fürsten knien und der Königin, meiner Base, tiefgefühlte Beileidsbezeugungen ausdrücken wollte, so glaube ich doch, vor Allem dem Verlangen der Verfassung des Großherzogthums gerecht werden zu sollen und dieserhalb werde ich mich nach der Hauptstadt begeben. Gez.: Adolf.

Das Amtsblatt veröffentlicht ferner die Antwort der Königin Emma und des Großherzogs von Sachsen-Weimar aus die Beileidstelegramme der hiesigen Regierung. Die Vollziehungsformel der Urtheile wurde bereits dahin ab­geändert:Wir Adolf von Gottes Gnaden, Großherzog von Luxemburg."

Lüttich, 25. November. Infolge starker Regengüsse traten die Flüsse Ourthe und Vesdre aus und überschwemm­ten die Umgegend mit mehrere Fuß tiefem Hochwasser. An mehreren Stellen sind die Wegeverbindungen unterbrochen. Mehrere Quais Hierselbst sind überschwemmt. Der Verkehr ist unmöglich. Mehrere industrielle Etablissements, so z. B. diejenigen von Grivegnee und Angleur, drohen einzustürzen.

Wien, 25. November. Der Schaden in Karlsbad wird aus 11/2 Millionen Gulden geschätzt. Vom Goethe- Monument wurde die schwere Marmorbüste herabgeschleudert und der Kopf tief ins Erdreich -gegraben, doch ist er unbe­schädigt geblieben. Viele Geschäftshäuser sind ruinirt.

Wien, 25. November. Infolge Ableben des Königs von Holland legte der Hof zehntägige Trauer an.

Prag, 25. November. Bei der Katastrophe im Anna- schachte fanden, wie bisher sestgestellt, 33 Bergarbeiter den Tod. Ob die Zahl der Verunglückten nicht größer ist, wird noch als ungewiß bezeichnet. Glücklicherweise war nur die halbe Belegschaft eingefahren, die andere Hälfte feierte nach der Tanzmusik vom Sonntag blauen Montag, als das Un­glück hereinbrach. Die Verunglückten sind meistens Familien­väter.

Paris, 25. November. Die Subcommlssion des Zoll- aus schuss es der Kammer erhöhte den Zoll auf geschlachte­tes Hammelfleisch von 28 auf 32 Fres. für 100 Kilogramm und beschloß 20 Fres. Zoll für verarbeitetes Schweinefleisch, 16 Fres. für eingepökeltes und geräuchertes Schweinefleisch, 50 Fres. für Fleischpasteten und 24 Fres. für eingepökeltes Rindfleisch festzusetzen. Die Zölle für Fleischeonserven in Büchsen, Fleischextracte und Bouillons werden von 8 Fres. aus 15 und 20 Fres. erhöht.

Paris, 25. November. Die Meldung, daß die Verhaf­tung Padlewskys in Brüssel zu erwarten sei, hat sich nicht bestätigt. Ein schwedischer Arbeiter, auf welchen das Signalement Padlewskis paßt, ist für letzteren gehalten wor­den. Heute sind mehrere Polizeiagenten nach der Schweiz, England, Deutschland und Belgien abgegangen.

London, 25. November. Die zur Eröffnung des Parlaments verlesene Thronrede besagt, daß die aus­wärtigen Beziehungen seit der letzten Session unverändert geblieben sind- auch die Sicherheiten für den europäischen Frieden erscheinen der Königin unvermindert. Dieselbe kündigt die Eröffnung von Verhandlungen mit Italien an zur Ab­steckung der Grenze, welche das unter britischem Einfluß stehende Gebiet in Nordost-Afrika von dem Gebiete trennt, das zu dem unter dem Schutze Italiens befindlichen Reiche Abessyniens gehört. Die Thronrede erwähnt ferner den Ab­schluß eines modus vivendi mit Portugal und hofft, daß die Verhandlungen betr. die Neufundland-Fischereien, für alle Parteien einen befriedigenden Abschluß finden werden- sie bedauert ferner, daß die mangelhafte Kartoffelernte einen Nothstand in den westlichen Grafschaften Irlands hervor­zurufen drohe und hofft, daß die Maßregeln der Regierung das Uebel lindern^ werden. Die Regierung werde einen Gesetzentwurf vorlegen betreffs Verbesserung des Verwal­tungssystems in den Grafschaften Irlands im Sinne des in England bestehenden Gesetzes. Ferner wird angekündigt eine Vorlage betreffend die Herabminderung des Beitrages der Unbemittelten zu den Kosten des öffentlichen Unterrichts.

Kopenhagen, 25. November. Infolge des starken Ost- sturmes und damit verbundenen Hochwassers sind große Ueberschwemmungen in Ostjütland eingetreten, be­sonders bei Fredericia, wo die Eisenbahnbrücke unterminirt wurde. Auch Kolding steht theilweise unter Wasser. Das südliche Fünen ist bedroht. In Rönne herrscht Schneesturm und Hochwasser. Nach Gjedser ist wegen des Sturmes und Hochwassers keine Ueberfahrt möglich. Das Postschiff geht morgen von Gjedser ab.

Rom, 25. November. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Verordnung, wonach den aus Mass au ah kommenden Fahr­zeugen der freie Verkehr mit den italienischen Häsen erlaubt wird, da in Maffauah die Cholera erloschen sei.

Koustautiuopel, 25. November. Der Sultan verlieh an Professor Koch in Berlin den Großcordon des Medschidje- Ordens.

Konstantinopel, 25. November. Die Cholera ist in Adana ausgebrochen. Die bereits bestehende Quarantäne wurde bis Auamur ansgedehnt.

Cec«U» «nv proeHtt$UUe».

Gießen, 26. November.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnete« am Donnerstag den 2 7. November 189 0, Nach­mittags 3 Uhr:

1. Gesuch des Wirths Maximilian JaskowSky dahier um Erlaubniß zum Ausschank von Branntwein. 2. Unter­haltung der städtischen Wiesen. 3. Gesuch des Johs. Bern­hardt zu Gießen um Erlaubniß zur Beseitigung eines städtischen Rains vor seinem Acker in der Schwarzlach. 4. Zufuhrstraße zu den neuen Kliniken. 5. Decretur von Kostenrechnungen. 6. Gesuch der Fleischerinnung zu Gießen um Unterstützung ihres Antrags auf Aushebung der Vieh­einfuhrverbote.

Die hiesige Studentenschaft wird Sr. Köuigl. Hoheit dem Erbgroßherzog, dessen Geburtstag am 25. d. Mts. war, wegen Abwesenheit Sr. Königl. Hoheit au genanntem Tage hier eine auf den Tag bezügliche Feier aber nicht stattfinden konnte, morgen Donnerstag Abend nachträglich einen Fackelzug bringen.

Die auf gestern Abend anberaumte Versammlung zur Gründung eines Vereins, welcher aus dem Gebiete des Bestattungswesens zweckmäßigere Einrichtungen anzubahnen bestrebt sein soll, war nicht zahlreich besucht. Es sand aber, nachdem von Herrn F. C. B. Koch die Versammlung be­grüßt und die Zwecke des zu gründenden Vereins erläutert, sowie den Anwesenden der Entwurf der Satzungen unter­breitet worden, eine sehr eingehende Besprechung und Dar­legung der zur Erreichung des gesteckten Zieles ins Auge zu fassenden Gesichtspunkte und der Gründe, welche eine den heutigen Verhältnissen mehr entsprechende Aenderung im Be- stattungswesen rechtfertigen, statt. Die von den einzelnen Rednern (es nahmen an der Besprechung Theil die Herren: F. C. B. Koch, Oberbürgermeister Gnauth, Justizrath Baist, Oberamtsrichter Langsdorfs, Pfarrer Dr. Naumann, Frhr. v. Jungenfeld, Oberlehrer Fuhr, Stadtv. Scheel, Gärtner Becker) vertretenen Ansichten waren in mancher Beziehung recht be- herzigenswerth und wurden durch sie verschiedene Mängel in der seither üblichen Art derTodtenbestattung trefflich gekennzeichnet. Eingehend hierüber zu berichten, gestattet uns der Raum nicht- es sei hier nur mitgetheilt, daß fast von allen Rednern, be­sonders nachdrücklich und ausführlich von den Herren Justiz- .rath Baist, Pfarrer Dr. Naumann und Oberamtsrichter Langs­dorfs, hervorgehoben wurde, daß es ihnen fern liege und auch nicht Zweck des zu gründenden Vereins sein werde, hier­bei in Betracht kommende Geschäftsleute, namentlich Gärtner, zu schädigen- lediglich eine Einschränkung des in den letzten Jahren zu Tage getretenen übergroßen Aufwandes an Blumen, nicht aber eine Abschaffung aus Verwandtschaft, wahrer An­hänglichkeit und Theilnahme für die Verstorbenen und deren Hinterbliebene gewidmeter Blumenspenden werde das Ziel des Vereins sein. Den Standpunkt der fast vollzählig an­wesenden Gärtner vertrat Herr Becker, der es doch als eine Schädigung der unter mancherlei sonstigen ungünstigen Verhältnissen leidenden Handelsgärtnerei bezeichnete, wenn man die Blumenspenden einschränken oder abschaffen wolle. Es wurde nach Beendigung der allgemeinen Besprechung in die Einzelberathung der Satzungen eingetreten und dieselben mit einigen Abänderungen angenommen. Danach bezweckt der Verein, für welchen vorerst die Bezeichnung:Reform­verein für das Bestattungswesen"' gewählt wurde, die Vereinfachung der Bestattungsart, zunächst durch Ein­schränkung der Blumenspenden, Einführung von Beileidskarten zu Gunsten der Wohlthätigkeits-Vereine: Allgem. Verein für Armen- und Krankenpflege, Verein für Kranket; pflege, Kleinkinderbewahranstalt, und solcher Karten, über deren Ertrag der Ausschuß des Vereins für allgemeine Zwecke der Wohlthätigkeit verfügen kann. Eintrittsgeld und Jahresbeiträge werden von den Mitgliedern nicht erhoben, die entstehenden geringen Kosten werden dem Erlös aus Karten entnommen. Die Karten können an noch zu bezeichnenden Verkaussstellen auch von Nichtmitgliedern bezogen werden, der Verkaufspreis einer solchen Karte, die im Aufdruck denjenigen Verein bezeichnet, welchem der Betrag zufließen soll, beträgt 1 Mk. Die nach Durchberathung der Satzungen sich bildende General-Versammlung wählte in den Ausschuß die Herren Oberbürgermeister Gnauth, Ober­amtsrichter Langsdorfs, Polizeirath Fresenius, Ober­lehrer Fuhr und Kaufmann Fischbach.

Der Abhaltung des für den 27. angeregten Vortrags des Herrn Sieutenant von Tiedemann drohten sich Schwierig­keiten in den Weg zu schieben, da für diesen Tag eine Audienz desselben bei Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog von Baden angesetzt war. Den vereinten Bemühungen des hiesigen Vor­standes, sowie der Centraldirection der Colonialgesellschaft ist es jedoch gelungen, eine Verlegung dieser Audienz auf den 26. zu erwirken. Da der Fackelzug, den die Studenten­schaft Sr. Königl. Hoheit unserem Erbgroßherzog am 27. darbringen wird, um 8 Uhr auf jeden Fall im Wesentlichen zu Ende ist, so wird der Besuch des Vortrags hoffentlich dadurch keine Einbuße erleiden.

Die Verbreiterung der Sonneuftraße steht nun doch für das nächste Jahr sicher bevor. Zwischen der Stadt und dem Inhaber der Häuser Nr. 23 und 25 der Sonnenstraße, Herrn L. Fuhr, ist ein Abkommen getroffen worden, wo­nach die betr. Häuser niedergelegt und die an deren Stelle tretenden Neubauten so weit zurückgestellt werden, daß vom Clubgebäude bis zum Hause des Herrn Andr. Wei big eine möglichst gerade Baulinie hergestellt wird. Hiermit wird einem schon längst dringend nöthig gewesenen Bedürfniß für den Verkehr im Innern der Altstadt entsprochen, was jedeu- salls von Vielen mit Freuden begrüßt wird. Das Zustande­kommen dieses schon vor langen Jahren einmal gehegte« Projectes, welches auch jetzt wieder zu scheitern drohte, ist besonders den Bemühungen des Stadtverordneten Herrn A. Keller zu verdanken. Derselbe, welcher sich schon wieder­holt um das Bauwesen in unserer Stadt verdient gemacht hat, wurde in einer der letzten Sitzungen einstimmig zum Mitglied der Bau-Commission ernannt. f

In der gestrigen Ziehung der Lotterie vom rothe« Kreuz gewann das Loos Nr. 59406 aus der Collectz, des Herrn C. Ruckelshausen hier den Gewinn von Mk. 106L

Kfe>fat,25, snNttriaVabe'' o, .Wo

1

bau f'6' -Ade

ÄÄ

s 19.

KSÄ

S-

Leier" # * -"ilesdi-nste «' »«S Der b-s H-rr Wglicht lijtn |N' [rtll(iiji w'-d r eine

, .... Qrfj IDClB/ teile. Uly? , c\eru c

Sri« wen W Bekleide, V

ben rott.

«amro Mependienstreisen feinem schwarzen M ei« toi

der g-M S-mM bekannten Prüfer fchen Einrichtung in Berlin ; würdig gehalten. - sammelte sich nach dem nun seil Jahren üblich Gottesalker, um die do krönen. Da war kann Schmuck ttug. Erst bi neute Regenschauer trie der pietätvolle Brauch

Butzbach, 25. Nov der sonst ein zahlreicl weiteren Umgegend in Folge des anhaltenden einem sturmartigen Wi Rur in den Wirthschck

Ranstadt, 20. Ni eine Anzahl Männer leitung des Herrn Di Berbandsrevisors Ihr lehnskasse mit un1 Es sind sogleich 4? getreten. Die Kass hessischen landwirthsch Dem genannten Verb! an. InnerM her 32 Vereine neu gegrüi ^stehenden Gesannntve 24 Mionen Marl z,

Ma, 24. 'M güsie ist die Ridd Wiesengrund, sowie unter Wasser.

Crainfeld, 23. Bolksbildunqsv Lur Pslicht macht, di Mren. Es werde, ^rr Pfarrverwalter Demokratie und der ** Non eine ftattln o; A Stümperten ^nderkrankheiten, di nferrer Gemeinde mi " erschreckender Wein k Eheit znm Opfer

g-b-n di, T

Muffe in p'B«, es toJ. teWnete

Herr &4,r. oe her