Ausgabe 
27.4.1890 Zweites Blatt
 
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dem Schlitzerland wurden sämmtliche Dörfer, in denen mehr als ein Mitglied sich befinden, besucht. Hierbei wurden 437 Stück Rindvieh angekört. In I. Klasse wurden nur ganz reinrassige Thiere von vorzüglichem Körperbau und Nutzungsfähigkeit ausgenommen. In II. Klasse wurden Thiere gestellt, die den Zuchtzwecken des Vereins entsprechend sind und von denen eine schöne Nachzucht wohl zu erwarten ist. In III. Klasse wurde endlich Vieh ausgenommen, welches noch einigermaßen erträgliche Formen zeigte und welches für die ersten Jahre den Mitgliedern zur Beibehaltung empfohlen wird, welches aber für später wünschenswerth durch die höheren Klassen ersetzt werden möchte. Alle Thiere, die von der Kör-Commission nicht ausgenommen worden sind, werden den Mitgliedern zur baldigen Ausmerzung dringend empfohlen und sollten von Mitgliedern zur Zucht so wenig wie möglich noch verwandt werden, denn nur von etwas Gutem kann etwas Gutes fallen. In den einzelnen Orten wurde folgendes Resultat bei den Körungen erzielt:

Im Ganzen

K

I. 1

l a s

II.

s e

III.

Riedesel'sche Guts-Verwaltung

Stockhausen......

40

15

22

3

Gemeinde Stockhausen . . .

31

13

18

Hof Rudlos......

63

9

40

14

Gemeinde Frischborn. » . .

9

5

4

Gemeinde Allmenrod....

27

13

14

Gemeinde Sickendorf . . .

7

7

Riedesel'sche Guts-Verwaltung

Sickendorf......

28

6

15

7

Gemeinde Wallenrod. . . .

14

1

7

6

Gemeinde Reuters ....

13

1

3

9

Gemeinde Landenhausen. . .

10

2

8

Gemeinde Angersbach . . .

64

11

53

Helmesmühle......

6

5

1

Gemeinde Maar.....

36

7

29

Gemeinde Schadges ....

2

2

Gemeinde Schlechtenwegen . .

11

1

10

Gemeinde Altenschlirf . . .

5

1

4

Gemeinde Rixfeld ....

17

4

13

Gemeinde Engelrod ....

6

1

_

5

Gemeinde Hopfmannsfeld . .

8

8

Gemeinde Blitzenrod....

6

6

Gut ©affen......

16

10

6

Gemeinde Heblos.....

6

6

Gemeinde Rimlos ....

3

3

Gemeinde Lauterbach. . . .

9

9

437

33

159

245

Es würde von der Commission in

die III

. Klaffe viel-

sach Material ausgenommen, welches bei späteren Körungen nicht »ehr angenommen werden wird, doch glaubte man beim Anfang unserer Bestrebungen nicht so streng vorgehen zu dürfen. Junge Rinder und junge Bullen wurden strenger beurtheilt. Es können diese bei späteren Körungen, wenn sie sich gut entwickelt haben, immer noch eine Klasse höher gesetzt werden.

Im Allgemeinen ist über die Rindviehhaltung der einzelnen Ortschaften zu sagen, daß man das Bestreben erkennt, in der Viehzucht vorwärts zu kommen. Es wurde sehr viel eine gute Fütterung, Pflege und Haltung des Viehes bemerkt, namentlich in der Futterzubereitung wurde vielen Orts bei kleineren Landwirthen große Sorgfalt verwendet. Auch gute Stallungen wurden vielfach bei den Bauern gefunden. Zu tadeln ist jedoch im Allgemeinen, daß Kapitalaufwand von kleineren Landwirthen zu sehr gescheut wird, sowohl in Bezug auf Anschaffung von gutem Zuchtvieh als auch von Kraftfuttermitteln behufs einer intensiveren Fütterung. Am beklagenswerthesteu ist, daß im Allgemeinen die Gemeinde­bullen Thiere von geringer Qualität vorstellen. Leider sind nicht alle Gemeinden, in denen Mitglieder vorhanden sind, dem Vereine beigetreten und wurden deren Bullen deshalb

Nassauer" als commentfähig ausgenommen. Den das Tages­gespräch bildenden Zeitereignissen folgt das Trudel-Vademecum mit bewunderungswürdiger Präcision. Dieorientalische Frage" wird da gelöst, es gibt einenKümmeltürken", einen großen und kleinenPascha", einenAbdul Medjid" und Allah Abdallah", währendZendavesta",Saul und die Hexe von Endor", derSyrochaldäische Wurf" seit Alters her das Knobel-Bürgerrecht besitzen.

Nach dem letzten deutsch-französischen Kriege entstanden einem erfinderischen Hirn die WürfeBazaine", derhoff­nungsvolle Lulu",Lulu mit hohen Stieseln",Bonaparte oder die Wacht am Rhein", währendNapoleon an der Beresina" älteren Datums ist und scharfe Concurrenz vom -alte* Blücher", auchLeipzig" oderdie Freiheitskriege" genannt, auszuhalten hat. Bei denFreiheitskriegen" han­delt es sich darum, den ersten von drei Würfen zu 13, den zweiten zu 14, den dritten zu 15 zu drehen. Politik ver­dirbt zwar den Character, aber nicht den Knobel-Comment- das sehen wir amLord Palmerston",Beust" auch yjpgt et un benanntBismarck",Windthorst",Mallinck­rodt", Reichensperger" undLedochowsky".Windthorst" undMallinckrodt" heißen in der Knobelsprache auchKunst *«d Natur", weßhalb, daS vermag nur der Knobel-Politikus zu sagen. In diese Centrumsregion gehört auch der Wurf römisch-katholisch", währenddeutsch-katholisch" doch wohl nur Zukunftsmusik ist.Quistorp" undStrousberg" sind such am Biertischgefallene Größen", währendMein Leo­pold" noch ost aus dem Trudel-Repertoir steht.

Zum Schluß sei erwähnt, daß natürlich auch die Bier- und Studentenschaft par excellence, das idyllischeJene", wo flchs bene lebe, im Kuobel-Cemment verewigt ist. Die dankbare Mitwelt hat einen der beliebtesten WürfeJenenser Bierseidel mit vielen Semestern" benannt.

nicht gekört. Es wurden diese jedoch trotzdem von der Com­mission besichtigt und dabei viele Thiere gefunden, die nicht hätten angekört werden können. Nachstehend die in Besitz von Privaten und Gemeinden, welche Mitglieder sind, aus- genommenen Bullen, nebst Angabe der Klassen, in welchen dieselben einrangirt wurden.

K l a s

I. | II.

e

III.

Riedesel'sche Gutsverwaltung Stockhausen Gemeinde Stockhausen......

H. Backhaus, Rudlos......

Gemeinde Allmenrod......

Riedesel'sche Gutsverwaltung Sickendorf Gemeinde Wallenrod......

Gemeinde Reuters.......

Gemeinde Angersbach......

Andreas Karl Keller, Angersbach . . Gemeinde Schlechtenwegen .... Gemeinde Altenschlirf......

Gemeinde Rixfeld.......

Gemeinde Lauterback......

1

2

1

1

1

1

1

2

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

Summa

4

10

6

Erwägt man, daß die aufgezählten Bullen wohl die besten im Kreis Lauterbach darstellen, und vergleicht man diese geringe Zahl mit der großen Zahl Sprungbullen, welche sich im Kreise befinden, so kann man hieraus aus die Be­schaffenheit der Zuchtbullen für die Zwecke unseres Zucht- Hereüp» schließen und ist es nöthig, daß der Bullenhaltung v.»n Seiten des Vereins und seiner Mitglieder vor allen Dingen das größte Interesse zugewendet wird. Den Gemeinden, welche sich scheuen, einen hohen Preis für einen Bullen an­zulegen, möge folgende Rechnung zum Exempel dienen. Gesetzt, ein vorzüglicher Bulle würde zum Sprung für 100 Kühe benutzt, es fielen aber bloß 80 Kälber von ihm und diese Kälber würden sämmtlich ausgezogen, die Ochsen­kälber würden castrirt und als Zugstiere verwendet, die Mutterkälber wiederum als Zuchtthiere. Nehmen wir an, daß von den 80 Kälbern blos 60 aufkämen und zwar 30 Mutter- und 30 Ochsenkälber, so wird ganz sicher jedes dieser Thiere im erwachsenen Zustande im Vergleich zu Vieh, welches von einem schlechten Bullen gefallen ist, 50 Mk. pro Kops mehr werth sein. Dies ergibt einen jährlichen Mehr­werth der Nachzucht von einem guten Bullen im Vergleich zu der Nachzucht von einem schlechten Bullen, von 3000 Mk. Nehmen wir weiter an, daß jedes Mutterthier, welches von dem guten Bullen stammt, pro Tag ein Liter Milch mehr gäbe, so macht dies pro Jahr bei einem Preis der Milch von 10 Pfg. pro Liter einen Mehrertrag von 36.50 Mk. pro Jahr und Kuh aus und von 30 Thieren pro Jahr 1095 Mk., im Ganzen also jährlicher Nutzen des guten Bullen 4095 Mk. Wenn der Bulle blos 3 Jahre zur Zucht verwandt würde, so würde der Gemeinde oder dem Privat­besitzer dadurch, daß er einen guten Bullen verwandte statt eines schlechten, ein Nutzen von 12 285 Mk. erwachsen. Wie die Verhältnisse heute liegen, kostet ein geringer Bulle 300 Mk., ein guter Bulle der Simmenthaler Rasse 8001200 Mk., also mithin ein Unterschied von 700 Mk. Was bedeutet diese Zahl gegenüber dem Nutzen, den ein guter Bulle nach obiger Rechnung seinem Besitzer mehr einbringt, als der geringere, nämlich 12 285 Mk., der eher viel zu niedrig als wie zu hoch angeschlagen ist.

Welcher Nutzen durch einen guten Zuchtbullen erzielt werden kann, zeigte ein Beispiel aus unserem Vereine. Herr G. Dörr II., Rixfeld brachte vor ca. drei Jahren 2 geringere Kühe zu dem Originalbullen der Gutsverwaltung Stockhausen. Er besitzt heute 2 sehr schöne Rinder von diesen Kühen, die dem Vater nachgeschlagen sind und die mindestens zusammen 900 Mk. werth sind. In vielen Gemeinden konnte man einer bestimmten Altersklasse von Kälbern, Jungvieh oder auch erwachsenen Thieren eine gleichmäßige, bedeutend bessere Be­schaffenheit als wie den Eltern anmerken und meistens war dies auf einen guten Zuchtbullen zurückzusühren; umgekehrt zeigte sich auch vielfach eine Verschlechterung des Viehstandes durch schlechte Bullen.

Ein Beispiel wie man einen Viehstand in kurzer Zeit ohne große Kosten heben kann, bot sich bei Herrn Fr. Schmidt II., Angersbach. Derselbe har fast nur von einer guten Kuh nachgezogen und besitzt heute ein solch gutes Vieh, daß ihm 4 Thiere in die II. Klasse, 2 in die III. Klasse ausgenommen werden konnten.

Außer aus größeren Gütern sanden sich Zuchtthiere, die in die I. Klasse ausgenommen werden werden konnten, bet den Herren Heinr. Döll IV., Wallenrod, Fr. Friedrich, Reuters, Konrad Ludwig, Engelrod.

Welche Preise durch gute Zuchtthiere erzielt werden können, zeigt uns der Umstand, daß Herrn Heinr. Döll IV., Wallenrod für ein Bullensaugkalb 200 Mk. geboten wurde, der Riedesel'schen Gutsverwaltung Sickendorf für ein Mutter­kalb 300 Mk., Herr H. Backhaus, Rudlos für em Bullen­kalb 300 Mk., Herrn Conrad Ludwig für ein Mutterkalb 200 Mk. Daß die Simmenthaler Rasse in Milchergiebigkeit mit anderen Rassen concurriren kann, zeigt uns der Umstand, daß Milcherträge von 2030 Liter pro Kuh den Tag nichts seltenes sind. Die unter Nr. 184 in unserem Zuchtbuche aufgenommene Kuh von der Gutsverwaltung Sickendorf gab längere Zeit 35 Liter Milch pro Tag bei hohem Fettgehalt. Zu bedauern ist es, daß den Bestrebungen des Zuchtvereins großes Mißtrauen entgegengebracht wurde. In Maar z. B. wurde der Körcommission von verschiedenen Einwohnern erwidert:Der Zuchtverein tauge nichts für ihren Ort, mit Stierenzucht würde bei ihnen das meiste Geld verdient." Da -ist denn doch eine Aufklärung über den Zuchtverein nöthig. Der Zuchtverein bezweckt nur, den Rindviehstand unserer Gegend zu verbeffern und hält hierzu die Simmen thaler Rasse am geeignetsten, da diese vielseitige Nutzung, Frühreife und gute Futterausnutzungsfähigkeit besitzt. Wenn

die Mitglieder Stiere ziehen wollen, so verwehrt ihnen k der Zuchtverein durchaus nicht, im Gegentheil glaubt ei h von reinen Simmenthaler Ochsen und Mutterthieren, in d , Simmenthaler Blut steckt, bessere Zugochsen erzielt als von Bastardbullen und kleinen schlechtgebauten Kühen Landrasse. Auf der Magdeburger Ausstellung im Juli w waren es gerade zwei Simmenthaler Ochsen, die bei h" Zugprüfung den ersten Preis gewannen. Sie zogen aus J schweren Wagen 470 Gentner.

Zum Schlüsse sei noch ans eine schlechte Einrichtung d> Viehställe hingewiesen. Man findet fast durchgängig in b Ställen zu hohe Krippen und viel zu hohe Raufen, woduo das Vieh leicht senkrückig wird. Ferner sind die Stcmr vielfach zu abschüssig gepflastert, wodurch eine schlechte tz. staltung der Hinterhand bei dem Vieh hervorgerusen wir! Endlich sind die Ställe vielfach mit unnützen Scheidewand^ durchzogen, die nur den Stall verdunkeln und Unreinlichke> befördern.

(Aus dem LauterbacherKreisblatt.)

Das Vorkommen von Viehseuchen in Hessen

während des Monats März 1890.

Milzbrand wurde festgestellt in den Orten des Krei^ Friedberg Wickstadt am 4., Okarben am 16. und Ober-Wöllstadt 23., in Nieder-Mockstadt, Kreis Büdingen, am 26., im Kreise in Alten-Buseck am 6. und Birklar am 10., ferner in Offenbe?^ Kreis Alzey, am 29. März, jedesmal bei einem crepitten Rtn^ viehstücke.

Rotz. Die in Lengfeld und. Habitzheim, Kreis Dieburg, weaa- Verdachts der Ansteckung unter polizeilicher Beobachtung stehend» Pferde wurden wieder freigegeben.

In Offenbach stehen drei Pferde eines Besitzers wegen An- steckungsverdachts unter polizeilicher Beobachtung und ein $feih desselben Besitzers wegen Verdachts der Seuche unter Stallspnre Zwei Pferde eines anderen Besitzers unterstehen noch der erstes Maßnahme.

Die Maul- und Klauenseuche in Rimbach und in Viernheim, Kreis Heppenheim, ist erloschen.

In Nidda, Kreis Büdingen, ist die Seuche in drei wetteren Gehöften aufgetreten, so daß daselbst jetzt zusammen sechs Gebötie mit 28 Stück Rindvieh, 22 Schafen, 5 Ziegen und 11 Schweim verseucht wurden. Im Krelse Büdingen wurde die Seuche ferm festgestellt in Geiß-Nidda am 3. März in zwei Gehöften mit 8 Stück Rindvieh, 3 Schafen und 6 Schweinen, in Wallernhausen ai 10. März in zwei Gehöften mit 17 Stück Rindvieh und 2 Schafen in Büdingen am 19. März in einem Gehöfte mit 4 Stück Rtndviü und am 22. März in einem Gehöfte bei Lorbach mit 40 Stück Rind: vieh und 15 Schweinen. Im Kreise Groß-Gerau wurde die Seuche festgestellt in Bischofsheim am 2. März in zwei Gehöftes mb 7 Stück Rindvieh, und in Groß-Gerau am 5. März in zwei Ge» Höften mit 13 Stück Rindvieh. Die Seuche wurde noch festgestck im Kreise Bingen in Gau-Algeshetm am 11. März in einem Höfte mit 3 Stück Rindvieh und in Heidesheim am 24. März i> einem Gehöfte mit 4 Stück Rindvieh; im Kreise Worms tu Eich am 10. März in einem Gehöfe mit 5 Stück Rindvieh, unb ta Kreise Oppenheim in Hillesheim am 20. März in einem Gehöfte mit 7 Stück Rindvieh, 1 Ziege und 4 Schweinen.

In Bischofsheim, Groß-Gerau und Eich ist die.Seuche »lebtt erloschen.

Festgestellt wurde dieselbe endlich noch in Darmstadt ra 24. März bet einem Transport von 40 zum Schlachten befttmmta Mastochsen.

Der Bläschen ausschlag unter dem Rindvieh in FM- gesäß, Kreis Erbach, in Oberndorf und in Nieder-Gemünder» ta Kreise Alsfeld, in Götzenhain im Kreise Offenbach, in Kaicheo md in Ossenheim im Kreise Friedberg ist erloschen. In Lasbrch, Kreis Schotten, herrscht tue Seuche noch fort.

Festgestellt wurde die Seuche am 4. in Udenheim im Stellt Oppenheim, am 6. in Gadern, Kreis Heppenheim, am 10., bezw. 13. in Bieben und Udenhausen, Kreis Alsfeld, am 10., bezw. 29. und 30. in Götzen, Betzenrod und Steinberg, Kreis Schotten, am 13. in Ober-Kleingumpen, Kreis Erbach, und am 29. in Stangenrod, Sreiä Gießen.

Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in Dotn- Assenheim im Kreise Friedberg, in den Orten des Kreises Büdtngw, Gelnhaar, Bergheim und Usenborn.

Beim Herannahen des Frühlings machen sich in der Familie wie bei dem Einzelnen die verschiedensten Bedürfnisse für die wärmere Jahreszeit geltend. Nun ist es gewiß für Jedermann ebenso vortheil- hafr als angenehm, seinen Bedarf in einem einzigen bedeutendes unb durchaus soliden Geschäfte zu decken. Als solches ist das Bersaad' Geschäft Mey & Edlich in Leipzig-Plagwitz allgemein bekannt; es hat in der langen Reihe von Jahren seil seiner Begrün­dung stets bewiesen, daß es immer an dem Grundsätze festhält, un­wirklich gute Maaren zu möglichst niedrigen Preisen zu liefern. Wie wir bestimmt versichern können, verkauft das genannte Geschäft nur dtrect an das Prtvatpublicum ohne jede Vermittlung von Reisenden, Agenten oder Vertretern. Augenblicklich gelangt von dem Dersattd* Geschäft Mey & Edlich in Leiprig-Pla'gwitz der sehr reichhaltig ausgestattete Arühjahrs-Katalsg zur Ausgabe, der auf Verlangen Jedermann underechnet und portofrei zugeschickt wirb. Dieser Katalog enthält eine überraschende Auswahl von alle» zur Damen-Confection gehörigen Artikeln und bietet ebenso viel Neues undVorthellhaftes in Herrengarderobe, Damen-,Herren- und Kinderwäsche, wie er auch Vielen durch die Vorführu»g etgneter Gegenstände die Wahl eines passenden Festgeschenkei erleichtern dürfte. Wir können daher Allen, welche in de« eines oder dem anderen Artikel Bedarf haben, nur empfehlen, sich dmes Frühjahrs-Katalog kommen zu lassen.

Brodpreise

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod

2

(4 Psd.) Weißbrod

2

(4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte

1

2

.29

vom 27. April bis 11. Mai 1890.

Bei de« Bäckern.

bei Aug. Guhr und Ä. HaaS 28

.25

' bei Ur Wwe. 24

' bei Ur Wve. 48

bei Aug. Guhr und Ä. H-a- H

1. Sorte . .......Z

1. Sorte - M

2 Pfd.) Schwarzbrod '4 Psd.) Schwarzbrod

2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte

3

Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei I

. Lein, L. Kell, K. Haaö

Bei den Beodverkänfer«.

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod.........

2 ff (4 * ) .»».»»***

1 w (2 r ) Schwarzbrod 1. Sorte .....

2 , (4 ) Schwarzbrod 1. Sorte '

3 w (6 e ) Schwarzbrod 1. Sorte .

1 « (2 y ) Schwarzbrod 2. Sorte » ' '

2 , (4 , ) Schwarzbrod 2. Sorte.......' '

3 , (6 y ) Schwarzbrod 2. Sorte

«iedm, den 26. April 1890. Vretzh. Poli-elamt Siehe«.

-reseniaS-

58

27

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