Tochter.
Gestorbene
zu
Stuttgart.
Getaufte
Den Den Den Den Den Den Den Den
13. in
21. in
27. in
27. in
27. in
Verkehr, Land- un6 Volkswirthschaft.
Gieße«, 26. April. Der Auftrieb zu dem am 22. und 23. d. M. dahier abgebaltenen Viehmarkte war bedeutend, an Rindvieh waren 1125 Stück und Schweine 1559 Stück aufgetrieben. Der Handel war fehr lebhaft und die Preise höher als am letzten Markte.
Nächster Markt Dienstag den 13. und Mittwoch den 14. Mai d. I., am letzteren Tage auch Krämermarkt (Himmelfahrtmarkt). Das Verlesen der Krämerstände findet Morgens 7 Uhr statt.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemenck.
Nochmals wird darauf aufmerksam gemacht, daß am Sonntag, Abends 8 Uhr, ein MissionSgottebbienst fattW, gehalten von Prediger Stolle aus Cöln, Agent des Rheims Westfälischen Vereins für Israel.
dahier, mit Martha Hennig zu Oppeln. 22. Ewald Behm Bromberg, Schlosser dahier, mit Luisa Johanna KltngelhSser Gladenbach, wohnhaft dahier. 22. Adam Völker, Maurer von Altenftädten, mit Eltsabethe Burcarde zu Gießen. 23. Adam Maurer dabier, mit Margarethe Schmoll Hierselbst. 23. Mli/'. Wißmann, Großh. Cultur-Ingenieur und Baumeister Hierselbst Ju Anna Katharine Sophie Friederike Seip zu Darmstadt. 23 '(5 Peter Conrad Emil Martin Schäfer, Schlosser von Gießen, betiri! zu Gedern, mit Maria Katharina Haas von Annerod. 24. Wilhelm Philtvp Friedrich Schuppert, Kaufmann zu Laasphe, mit Luise $oru Adolfine Hermine.Schröder zu Gießen.
Ehefchlietzunge«.
April: 19. Theodor Friedrich Dietrich Buchmann, Standes- beamtet zu Offenbach a. M., mit Anna Friz, wohnhaft zu Gießen' 25. Johann Heinrich Schneider von Langenstein, Buchbinder dahin mit Luise Kreiling dabier. 25. Nicolaus Stoll von Böbingen Maschinist dahier, mit Karoline Ludy von Thaleischweiler, seither in Kaiserslautern. 25. Paul Carl Hermann Nagel von Breslau, fcut: macher dahier, mit Caroline Elisabeth Rössel von Vöhl, wohnhgst dahier.
Geborene.
April: 14. Dem Hilfsheizer Gustav Junker eine Tochter 15. Dem Werkführer Valentin Werner eine Tochter, Johanna Marie 16. Dem Kaufmann Heinrich Göhrke eine Tochter. 16. Dem Wirtb Johannes Arnold eine Tochter. 16. Dem Bürstenmacher und Musiker Karl Leichtweis ein Sohn, Friedrich Ernst. 19. Dem Fuhrmann Heinrich Luch eine Tochter. 19. Dem Werkführer Wilhelm Werner eine Tochter, Minna Henriette Friederike Elise. 20. Dem Lackirrr Johannes Röhmig ein Sohn. 20. Dem Straßenwärter Ludwia Kreiling II. eine Tochter, Margarethe Elise. 21. Dem Schreiner Wilhelm Wacker ein Sohn. 22. Dem Schreiner Karl Hofmann eine
Steinbach.
Arirzug cm» den Kirchenbüchern der etadt «ietze«.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 5. in Echzell Kramer- und Schweinemarkt.
Den 5. in Hungen Vieh- und Krämermarkt.
Den 6. in Nidda Vieh-, 7. Krämermarkt.
Den 6. in Schotten Vieh-, 7. Krämermarkt.
Den 6. in Reichelsheim Vieh- und Krämermarkt.
Den 8. in Grünberg Vieh- und Krämermarkt.
12. in Langsdorf Vieh- und Krämermarkt.
lltttoerfttafs - Nachrichten.
Marburg, 24. April. Dom Beginn des laufenden Sommersemesters ab ist an der hiesigen Universität ein zahnärztliches Institut errichtet worden, welches zunächst in der ehemals Rofer- schen Privatklinik, Marbacherweg Nr. 1, untergebracht werden soll. Zum Vorsteher des Instituts und Lehrer der Zahnheilkunde an der Universität wurde der Zahnarzt Justus Witzel aus Langensalza widerruflich bestellt.
Der außerordentliche Professor Dr. Friedrich Müller zu Bonn ist in gleicher Eigenschaft in die medicinische Facultät der Universität Breslau versetzt worden.
Der bisherige Privatdocent Dr. Otto Roßbach zu Breslau ist zum außerordentlichen Profeffor in der philosophischen Facultät der Universität Kiel ernannt worden.
Leipzig, 25. April. Heute starb hier der Universitätsprofessor Theodor Möbius.
zu verantworten und wurde bestraft. Es ist anzuriehmen, daß ähnliche Verträge vielfach bestehen, weßhalb wir den Fall zur Warnung mitthellen. _______________
- Die GchalterfteUen bei den Postanstalten im deutschen Reichspostgebiete werden von Jahr zu Jahr immer mehr vom Publikum förmlich belagert, und immer mehr häufen sich die Klagen, daß zu wenig Beamte an den Schaltern beschäftigt werden und daß das Publikum häufig auf seine Abfertigung lange warten muß. Diese Unzuträglichkeiten werden sich noch weiter erhöhen, sobald das Gesetz betr. die Jnvaliditäts- und Altersversicherung für Arbeiter vom nächsten Jahre ab zur Ausführung kommen wird und die von den Arbeitgebern und den elf Millionen Versicherungspflicht gen zu zahlenden wöchentlichen Beiträge in Form von Marken bct den Postanstalten anzukaufen sein werden. Die deutschen Verkehrsblättcr„treten deshalb dafür ein, und dieser Rath verdient Beachtung, zur Beseitigung von Unzuträglichkeiten endlich dazu überzugehen, den Verkauf von Postwertbzeichen, ebenso wie in Bayern, geeigneten Privatpersonen gegen Vergütung von 1 Procent zu übertragen. Gegenüber den großen Erleichterungen, welche der Schalterdienst sowohl für den Beamten, wie für das Publikum gewinnen wurde, wurde das der Postkasse zugemuthete Opfer kein großes sein.
— Uebet die am 24. ds. Mts. in Darmstadt abgehaltene XVIII. Sitzung des hessischen ^isenbahnrathes wird mit Bezug auf die Berathrmg der Sommerfahrpläne u. A. berichtet, daß die Main-Neckar-Bahn 7 Uhr früh einen Schnellzug nach Base - Genf einlegt, und ferner einen solchen 10-° °b Frankfurt, sowie 1v° Vormittags in Frankfurt verkehren lassen wird behufs Anschluß an die neuen Schnellzüge Hamburg-Frankfurt Zu dem Blitzzug Fram- furt-Berlin fährt ein Anschlußschnellzug Mainz-Frankfurt Goldmann-Darmstadt bemängelt an dem Fahrplan der Ober hessischen Bahnen, daß der letzte Zug von Gießen nur bis Nidda und nicht bis Stockheim verkehre. — Zum Fahrplan der Main-Weser- Bahn wurde Seitens des Bürgermeisters von Gießen in eingehender Begründung die mangelhafte Vormittags-Verbindung zwischen Gießen-Franksurt zur Sprache gebracht und die Angelegenheit in treffender Weise durch Eisenbahndirector Altvater- Gießen des Weiteren beleuchtet. Lucan-Hanau bemängelt die kurze Dauer des Sommer-Fahrplanes. Geheimer Rath Kramer (Heff. Ludwigs-Bahn) crHari, daß an dem Zustand hauptsächlich die süddeutschen Bahnen Schuld haben. Eisenbahndir. Altvater-Gießen bestätigt dasselbe. Antrag Luc an auf Feststellung der Sommer- Fahrpläne vom 1. Mai dis 15. October wird einstimmig angenommen, ebenso das Ersuchen, die Sonntags-Extra- und Localzüge in Rücksicht des in den Monat Mai fallenden Pfingstfestes schon ab 15. Mai 1890 einführen zu wollen. - Unter Anderem theilt Geheimer Rath Hirsch (Main-Neckarbahn) mit, daß in seiner Verwaltung der Absatz von Arbeiterkarten von 6700 Stück im Jahre 1874 auf 94,311 Stück in 1889 gestiegen ist.
— Im Monat Mai 1890 finden in Oberhessen folgende
Den 20. April. Dem Metzgermeister Louis Sack ein Sohu. Eduard Christian Louis, geboren den 12. März.
Denselben. Dem Arbeiter Heinrich Keßler eine Tochter, fc Friederike, geboren den 24. März.
Denselben. Dem Bierbrauer Michael Theiler ein SA Hermann Siegfried Adolf, geboren den 24. März.
Denselben. Dem am 11. Januar 1890 verstorbenen Schism Johann Christian Kraft ein Sohn, Hermann Friedrich Wilhelm, geboren den 10. April.
Den 24. April. Dem Fabrikant Heinrich Schirmer eine lotter. Luise Helene Emma Auguste, geboren Den 6. Januar.
Beerdigte.
Den 19. April. Philipp Schellhaas, Kutscher, alt 34 gestorben den 16. April.
Denselben. Hermann Steinberger, Rechtsanwalt, alt 57 Ich-, gestorben den 13. April zu Locarno.
Den 21. April. Johannes Blitz, Commissionär, alt 62 Zahle, gestorben den 19. April.
Dm 22. April. Ferdinand Krailing, Schreinermeister, aii 52 Jahre, gestorben den 19. Aprll.
Denselben. Christine Lony, ledige Tochter des verstorbem Octroiaufsehers Georg Andreas Lony, alt 62 Jahre, gestorben bts 20. April.
Den 25. April. Philipp Walther, Rentner, alt 72 Jahre, ge> ftorben den 23. April.
Den 19. April. Theodor Friedrich Dietrich Buchnam Standesbeamter zu Offenbach a. M., ein Wittwer, und Anna Hch ledige Tochter des verstorbenen Staatsraths Johannes Kch »
13. in Ranstadt.
13. und 14. in Gießen Vieh- und Kramermarkt. Herchenhain Vieh-, 14. Krämermarkt. Friedberg Vieh- und Krämermarkt. Bleichenbach Vieh- und Krämermalkt. Grünberg Vieh- und Krämermarkt. Ltch Vieh- und Krämermarkt.
Vietze«, 26. April. (Marktbericht). Auf dem heutige» Dochemnartt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,05-1,10, Hühnereier 1 ©t 5, 2 St. 9- H, Enteneier 1 St. 5-6 2 St. — H,
Gäiffeeier 9-10 H, Käse pr. St. 5—8H, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsen pr. Liter 17 H, Linsen vr. Liter 32 Tauben pr. Paar X 0,50—1,00, Hühner pr. Stück X 1,30—160, Hahnen pr. St. X 1,50-1,80, Enten pr. Stück X 2,00—2,30, Gänse pr. Pfd. 50—60 H, Ochsenfleisch pr. Pfd. 68—72 4, Kuh- und Rindfleisch 56-60 H, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 56-68^, Kalbfleisch 52-60 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,60-4,20, Weykraut »r. St. 6—8 Zwiebeln per Centtier X 12,00—00,00, Milch per Liter 12-18
— Eine für Arbeitgeber wichtige Entfcheibuug wurde, wie der „Kreuzn. Gen.-Anz." mitthcilt, Dieser Tage vom dortigen Schöffengericht gefällt. Bekanntlich find die Arbeitgeber verpflichtet, zwei Drittel bet Krankenkassenbetträge ihrer Arbeiter aus eigenen Mitteln zu zahlen. Weniger bekannt dürfte sein, daß es strafbar ist, wenn die Arbeitgeber mit ihren Arbeitern ein dahin gehendes Uebereinfommen treffen, daß letztere entweder das volle Krankengeld selbst zahlm oder den Antheil der ersteren sich auf den Lohn anrechnen lassen. Wegen Vergehens gegen diese Bestimmungen (SS 80 und 82 des Krankenversicherungsgesetzes) hatte sich ein Arbeitgeber
vermischtes.
* Aus der Wetterau, 24. April, wird der „Franks. Htg." geschrieben: Die Wahlen im Gießener Lande haben die handeltreibende Bevölkerung zu verschiedenen Maßnahmen veranlaßt. Die Viehhändler haben den Fuhrleuten aus den verschiedenen bekannten Orten Lang-Göns u. s. w. den Verlrag gekündigt und bereits andere Leute angenommen. Die Märkte von Lang - Göns und Allendvrs a. d. Lumda werden nicht mit Vieh befahren werden, was einem Eingehen der Märkte gleichkommt.
Arrangement das nur denkbar beste liefern kann. Bon den Darstellern im Spceicllcn nennen wir zunächst die Damen Frl. Rolosf, Frau Director Baars und Frl. Anna Hoffmann, welche als 5)unv9)um, Pitti-Sing und Pcep^Boo ein reizendes und amüsantes Kleeblatt bildeten- ja wir möchten sagen: anmuthigerc Bühnenerscheinungcn als die beiden letzteren dürfte man überhaupt selten zu sehen bekommen. Herr Kicker führte seine Rolle als „Nanki-Poo" gesanglich wie darstellerisch gut durch und Herrn Hertzog können wir zu seiner gestrigen Leistung „Poohe Vah", dieses so trefflich gezeichneten bestechlichen Würdenträgers, nur gratulieren. Herr Machincck war ein urcomischer Ober-Hof-Hcnkersknecht „Ko- Ko". Frau Tanbert spielte an ihrem Ehrenabend als Bene- fiziantin die „Katisha" vorzüglich. Den „Mikado" verkörperte Herr Albes in höchst gelungener Weise und erweckte stürmische Heiterkeit. Die Chöre hielten sich auf einer an- erkennenswerthen Höhe. Alles in Allem: der Eindruck der gestrigen Vorstellung war in jeder Hinsicht der denkbar beste.
Aprll: 18. Minna Schade, ll3 < Jahre alt, Tochter von Schleußenwärter Carl Schade zu Schleutze Altenberg. 19. Johanne- Blitz, 65 Jahre alt, Commissionär dahier. 19. Balthaser $u(ii, 20 Jahre alt, Laglöhner von Treis a. d. Lda. 19. Ferdinant Krailing, 52 Jayre alt, Schreinermeister dahier. 20. Christine Lony 62 Jahre alt, Prioatin dahier. 22. Ernestine Reinhard, geb. Stroh, 45 Jahre alt, Ehefrau von Glasermeister Johann Joseph Reinhard zu Offenbach a. M. 23. Philipp Walther, 72 Jahre alt, Privaliei dahier. 24. Crescenz Reinhardt, ged. Thomann, 44 Jahre eit, frau von Gastwirth Christoph Reinhardt dahier. 24. 3okj Schumann, 91/s Jahre alt, Sohn von Bergmann Rudolf Schumann
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