TT Wahlordnung für die Mitglieder des Ausfchusses der hessischen Landesversicherungsanstalt für die Jnvaliditäts- und Altersversicherung. s.
n Darmstadt, 24. August. Ihre Groß!)- Hoheit die Prinreffln Alix sind heute Abend gegen 11 Uhr von Stiel, wo hdchstdieselbe bisher als Besuch ihrer Schwester der Prinzessin Heinrich von Prcusten, weilte, hierher zurückgeichr . Am nächsten Mittwoch (27. August) werden Scmc Königl. Hoheit der Grosthcrzog, sowie der Erbgrosiherzog mit Ihren Kaiser!. Hoheiten dem Großslirsten und der Grosisürstm Sergius von Peterhos nach Zlinsk reisen. Letzteres ist die in der Nahe von Moskau gelegene Besitzung des GroßsÜrsten Scrgms. Die Herrschastcn werden dort noch längere Zeit verweilen.
Niel, 23. August. Die „Stielet Zeitung" meldet: Das Admiralschifs des ästerreichischen Geschwaders hat gestern im Belt Havarie erlitten. Es ist nach Stiel unterwegs und wird im Bassin der kaiserl. Werst docken.
Heizen, 23. August. Amtlich festgestclltcs Wahlrcsultat. Abgegeben 12 685 Stimmen. Brüel (Welfe) mit 6812 gewählt. Rittergutsbesitzer Estorff-Bcerfcn (conf.) 1671, Hofbesitzer Meyer-Riestedt (nl.) 2053, Dr. Waltemath-Hamburg (freisinnig) 1536, Schuhmacher Brey-Hannover (Soctalist) 599 Stimmen. _ ... <
Dresden, 23. August. Das „Dresdener Journal be- rcichnct die Meldung der Blätter, wonach die W'W die* gierung die Einsuhr von Rindvieh aus Böhmen gestattet und Böhmen sür seuchensrei erklärt habe, als im- rutressend. Das Vieheinsuhrverbot beruhe aus Bundcsraths- beschlüssen. Die unter gewissen Bedingungen als besondere Vergünstigung gewährte Einsührung für den eigenen Bedarf an Nutz- und Zuchtvieh in den an Böhmen grenzenden Amtshauptmannschaften fei im März des Vorjahres, anläßlich des Ausbruches der Maul< und Klauenseuche in den Grenzbezirken Böhmeiis, außer Geltung gesetzt, neuerdings aber nach dem Erlö chen der Seuche wiedcrhergestellt worden.
Nürnberg, 23. August. Dr. Peters erhielt von dem zur Zeit in Tölz weilenden Geh. Legationsrath Kayser folgendes Telegramm: „Namens der Colonialabtheiiung des Auswärtigen Amtes begrüße ich Sie nach der ersten Rast auf vaterländischem Boden mit dem Wunsche, daß Ihre reichen Ersahrungen der Ostasrikanischen Gesellschast und dem Ge- fammtbesitze Deutschlands in Ostasrika zugute komme« Mägen. Sie bald zu sehen, würde mir außerordentlich erfreulich fein.
Nürnberg, 23. August. Peters erklärte in feiner bei dem gestrigen Bankett gehaltenen Rede, er habe von Em in den Auftrag erhalten, dessen Grüße und Dank dem deutschen Volk zu überbringen.
Hamburg, 23. August. Die 19. Abgeordncten-Versamm- lung des Verbandes deutscher Architecten- und Ingenieur- Vereine wurde heute unter dem Vorsitz des Oberbau-Directors Wiebe-Berlin hier abgehalten. 45 Abgeordnete vertraten 25 Vereine. Die Frage nach der Verwendbarkeit des Fluß- eisenö zu Bauconstructionen wurde zum Berathungsgegen- stand sür die nächstjährige Versammlung bestimmt. Bezüglich des bürgerlichen Gesetzbuchs gelangte eine Resolution zur Annahme, welche die Einsügung des privatrechtlichen Theiles des Wasserrechts in das Gesetzbuch und die Regelung der einschlägigen Fragen nach allgemeinen Grundsätzen dringend empfiehlt. Ferner wird die Einfügung einer Bestimmung über das den Bauunternehmern einzuräumende Pfandrecht an Bauobjecten befürwortet. Der Vorstand wurde beauftragt, Beschlüsse zur Kenntniß des Reichskanzlers zu bringen. Die Versammlung sprach sich noch für die Einführung der Einheitszeit in Deutschland aus- die 10. Wander-Versammlung soll 1892 in Leipzig stattfinden, die nächste Abgeordneten- Versammlung 1891 in Bayreuth.
Mons, 23. August. Die Lage ist unverändert. Die Zahl der Strikenden ist ungefähr dieselbe. Vier Dele- girte der Grubenarbeiter begaben sich zum Vorsitzenden der Provinzialregierung, um vorstellig zu werden wegen der Einsetzung eines Jndustrieraths und Zurückziehung des Reglements der „Societ6 des Produits. “
Peterhof, 23. August. Kaiser Wilhelm machte das gestrige Manöver an der Spitze seines Wyborg'schen Infanterieregiments mit. Nach Schluß des Manövers beim Frühstock trank der Czar aufs Wohl des deutschen Kaisers und der Armee. Der Czar schenkte dem Kaiser eine Troika mit drei prächtigen Füchsen. — Reichskanzler Caprivi wurde heute in einstündiger Audienz vom Czaren empfangen und wurde durch Verleihung des Andreasordens erster Klasse ausgezeichnet. Generaladjutant Hahnke erhielt eine mit Brillanten besetzte Tabatiere mit dem Portrait des Kaisers Alexanders, Lucanus den St. Annenorden erster Klasse, Legationsrath Raschdau den Stanislausorden zweiter Klasse mit Stern.
Petersburg, 23. August. Heute wurde ein kaiserlicher Befehl veröffentlicht wegen der Formation von zwei Escad- rons Cavallerie im Kaukasus, aus eingeborenen Osseten bestehend. — Gestern wurden 952 Zöglinge der Militärschulen zu Offizieren befördert. — Es heißt, der Panzerkreuzer „Pamiat Azowa", welcher demnächst in besonderer Sendung von Kronstadt nach dem Schwarzen Meere sich begibt, habe vom Sultan die Erlaubniß erhalten, den Bosporus zu passiren.
Newyork, 23. August. Die Bediensteten der Lastzüge der Illinois-Centralbahn fordern Gehaltserhöhung. Die Maschinenführer und Heizer der Northwestern- Eisenbahn stellten die Arbeit ein- sie begehren Gehaltserhöhung. Zahlreiche lange Züge mit Fleisch liegen aus der Strecke.
Buenos Ayres, 22. August. Eine Versammlung von Kaufleuten La Platas forderte den Gouverneur auf, der Provinzialbank zu verbieten, der Hypothekenbank weiter Geld zur Couponzahlung vorzustreckeu. Es verlautet, sämmt- liche Truppen würden aus Buenos Ayres in das Lager von Chacarita verlegt. Die Zeichnungen der neuen Anleihe dauern fort.
Buenos Ayres, 23. August. Die Veränderungen im Ministerium haben den Zweck, die Versöhnung der Parteien und die Beilegung der durch die Geldfrage verursachten Schwierigkeiten herbeizuführen. Die Kammer begann die Berathung der Negierungsvorschläge, betreffend die Ausgabe von 60 Millionen Dollar fünfjährig rückzahlbarer Schatz- billets und betreffend die Anleihe von 20 Millionen Dollar für die Kasse, aus welcher die Conversion des Papiergeldes erfolge» soll. Alle durch die letzten Ereignisse compromittirten Offiziere wurden in ihre Grade wieder eingesetzt. Organha wurde zum Gouverneur von Cordoba ernannt.
Montevideo, 23. August. Der Finanzminister und der Kriegsminister demissio nirten. Der Präsident beabsichtigt, die finanzielle Krisis vor Ernennung eines neuen Finanzministcrs zu lösen.
Melbourne, 23. August. Die Handwerks-Genossenschaften unterstützen die strikenden Seeleute. 20 Dampfer können nicht auslaufen. Die Bemannung eines zu einem deutschen Schiffe gehörigen Bootes wurde von Eingeborenen aus der Insel Amba (Hebridengruppe) niedergemacht. Ein französisches Kriegsschiff bombardirte daraufhin die Dörfer der schuldigen Stämme. Mehrere Eingeborene wurden getödtet.
Montevideo, 23. August. Alcides Montero wurde zum Finanzminister, Oberst Callorda zum Kriegsminister ernannt.
Ausland.
Paris, 23. August. Im Generalrathe der Sarthe, dessen Mehrheit conservativ ist, fiel ein Zwischenfall zwischen dem Präsidenten Herzog Laroche Foucauld und dem Präseeten vor. Der Präsident hatte eine Acußerung des Präsectcn als unpassend bezeichnet. Daraus verließen der Präfect und die Minorität die Versammlung und der Präfect schickte dem Herzog seine Zeugen. Daö Bureau des Generalraths erklärte, daß es dem Zwischenfall keine weitere Folge gebe.
„Taute, Du hast geliebt? O, daher dies frostige Vcr- hältniß mit dem Oukel! Dein Herz schlug sür einen andern als ihn?"
„Ja, sür einen andern, Kind, der, wie heute Georg, außerhalb unserer Sphäre stand. — Aber," fuhr sie mit strenger Miene fort, „Deinem Onkel ist kein Unrecht damit geschehen, und seine stete Zusriedenheit mit mir sagt genugsam, daß er weder Grund, noch Recht, noch Neigung hat, sich zu beklagen."
„Aber beklagenSwerth ist Eure Ehe dennoch!" rief Antonie unbesonnen, „wie oft habe ich mir im Stillen gelobt, nimmermehr zu wählen, wie Du eö thatest, so lieb ich den armen, guten Onkel habe. Ein so großer geistiger Abstand läßt kein gemeinsames Glück aufkommen" — sie wollte noch mehr sagen, aber Georg drückte ihr warnend die Hand und verwies sie im Stillen aus die Gräfin, die, statt sich zu erzürnen, wieder jenen abwesenden, seltsamen Blick hatte, mit dem sie ins Leere, in eine weite, öde Ferne zu starren schien.
„Vergicb," bat Toni beschämt, „mein Urtheil war bor- schnell - ich weiß ja nicht, was Dir widerfuhr."
Die Taute träumte weiter und schwieg.
„Du hörtest eö ja, Frau Gräfin liebte unter ihrem Stande," sagte Georg bitter. „Aber früh genug scheint sie die Verirrung bereut zu haben und au der Hand eines Ebenbürtigen in die Bahn der äußeren Ehren wieder cin- geleukt zu fehl."
(Fortsetzung folgt.)
Neueste Nachrichten.
WolffS telegraptiycheS Lorrespcndettz"Burcau.
Berlin, 24. August. Der Staatösecretär des auswärtigen Amtes, Frhr. von Marschall, ist heute nach Memel abgereist, um daselbst dem Kaiser Vortrag zu erstatten.
München, 24. August. Anläßlich der morgen statt- findendeu Enthüllung des Denkmals Ludwig 1. in der Regensburger Walhalla verlieh der Prinzregeut dem Cultus- Minister Dr. v. Müller und dem Reichsrath v. Lerchenfeld den Michaelsorden erster Klaffe, dem Regierungspräsidenten Dr. von Ziegler in Regeuöburg, sowie dem Bildhauer Müller den Michaelsorden zweiter Klasse.
Paris, 24. August. Der Vorschlag Hubbards, den Senat durch das allgemeine Stimmrecht zu wählen, findet in der republikanischen Presse getheilte Ausnahme. Der „Siücle" ist gegen den Vorschlag und betont, daß in einem solchen Falle die zwei Kammern durch dieselben Wähler gewählt würden, was zu einer Vermengung beider und zur Uuterdrückuug des Senats führen würde. Die früheren Besorgnisse, daß die localen Versammlungen auf die Wahlen im conservaliveu Sinne Einfluß üben könnten, existirtcn nicht mehr, da die Versammlungen republikanisch seien. Schließlich erinnert der „Siöcle" au die Dienste, die der Senat im vorigen Jahre dem Lande erwiesen habe.
— Dem„Matin" zufolge errichteten die Protestanten Frankreichs zwei Posten für Pastoren in Saigv n und in Hanoi.
Peterhof, 24. August. Der Kaiser Wilhelm ist gestern Abend au Bord der „Hoheuzollern" von Peterhof nach Memel in See gegangen. Abends fand im Schlosse zu Ehre« des Kaisers ein Galadiner statt, an welchem die kaiserliche Familie, Reichskanzler General v. Caprivi, Minister v. Giers, ferner P o b i e d o n o s s e w, der General im französischen Geueralstabe, B o i ö d e f s r e, der frühere Militärattache in Petersburg uud hervorragende Staatswürdenträger Thcil nahmen. Nach dem Diner erfolgte eine prächtige Illumination des Parkes und der Wasserkünste. Am Ende des zum Schlosse führenden Canals war ein sehr
großes Wappen mit den Initialen des Kaisers Wilhelm angebracht. Die Beleuchtung machte einen großartigen Eindruck. Beide Kaiser erschienen nach 9 Uhr aus dem Balkon des Schlosses, um das herrliche Schauspiel in Augenschein zu nehmen. Kaiser Wilhelm trug russische, Kaiser Alexander preußische Uniform. Nachdem der Kaiser Wilhelm und der Prinz Heinrich sich in der herzlichsten Weise von den Mitgliedern der kaiserlichen Familie verabschiedet hatten, schritt Kaiser Wilhelm mit Kaiser Alexander auf die Landungsstelle zu, wo die Offiziere des Wyborg'schen Regiments ausgestellt waren. Kaiser Wilhelm reichte jedem Einzelnen die Hand und verabschiedete sich vom Gefolge des Kaisers Alexander. Hierauf nahm er herzlichen Abschied vom Kaiser Alexander und umarmte und küßte denselben wiederholt. Der Kaiser Alexander verabschiedete sich ebenso herzlich vom Prinzen Heinrich und sodann vom Gefolge des deutschen Kaisers. Der Kaiser Wilhelm begab sich sodann an Bord der „Hohenzollern", während Kaiser Alexander ihm die herzlichsten Abschiedsgrüße zuwinkte und „Bon voyage! Au revoir!“ zuries. Die „Hohenzollern" war bei der Abfahrt von der Kreuzercorvette „Irene" begleitet.
Kronstadt, 24. August. Der Commaudant von Kronstadt, Admiral Schwarz, hat zu Ehren der Offiziere der Schiffe „Hohenzollern" und „Irene" ein Diner gegeben, bei welchem derselbe einen Toast auf das Wohl des Kaisers Wilhelm ausbrachte. Der Capitän zur See, v. Arnim, Commandant der „Hohenzollern", erwiderte diesen Trinkspruch mit einem Toaste auf den Kaiser Alexander, woraus noch Trinksprüche auf die beiderseitigen Flotten folgten. Die Schiffe „Hohenzollern" und „Irene" sind heute Nacht 12 Uhr von hier abgedampst.
Philippopel, 24. August. Die Minister Stambulow und Tontschew, welche hier eine Deputation von Kaufleuten empfingen, reifen heule nach Haskoi.
Kapstadt, 24. August. Nach einer Meldung des Reuter- schen Bureaus vom 23. ds. M. hätten die Portugiesen wiederholt auf die britische Expedition unter Thomsen auf der England zugehörigen Seite des Zambesi geschossen- auch sollen der Schire-Fluß und die Zugänge zu Blantyre- und zum Nyassa-See vollkommen von denselben blokirt sein.
Newyork, 24. August. Von den beim Verladen und Abladen der Maaren beschäftigten Arbeitern der Delaware- Hudson-Eisenbahn in Albany hat eine größere Anzahl die Arbeit niedergelegt.
Cocate« tmfc provittjicUc».
Kietzen, 25. August.
— Anläßlich des Namenstages St. König!. Hoheit des Grotzherzogs sand gestern Abend Zapfenstreich und heute Morgen Weckruf durch daö Musikcorps und die Spielleute des Rcgi- ments statt.
— Am Samstag den 23. August fand auf dem „Lahn- i stein" die halbjährige Generalversammlung des „Sanitäts- Vereins" statt. In derselben wurde die Anstellung eines weiteren Arztes beschlossen, so daß der Verein jetzt in der Lage ist, seinen Mitgliedern in Krankheitssällen die Hilfe von drei Aerzteu zur Verfügung stellen zu können. Mitglieder des Vereins erhalten außerdem in allen Apotheken und Droguen- Handlungen 10 Procent Ermäßigung auf Medicameute. Der Zugang zum Verein ist in letzter Zeit ein ziemlich bedeutender gewesen, und nimmt weitere Anmeldungen der Vorsitzende Herr Bräutigam, Ederstraße 8, sowie sämmtliche Vorstandsmitglieder entgegen.
8 Nieder-Ofleiden, 23. August. Der hiesige Lehrer L, ein noch junger Mann, welcher im zweiten Jahre seiner dienstlichen Verwendung stand, ist s l ü ch t i g gegangen, da eine Untersuchung gegen ihn wegen Vergehens wider die Sittlichkeit eröffnet war. Er wird steckbrieflich verfolgt, dürfte aber, wie man glaubt, Deutschland bereits verlassen haben.
40 Ober-Ohmen, 23. August. Ein sehr bedauerlicher Unfall ereignete sich gestern Abend dahier. Der 15jährige Sohn eines hiesigen Landwirths fuhr mit zwei Pferden einen mit Dickwurzelblättern beladenen Wagen gegen Abend nach Hanse. Auf dem letzteren befanden sich außer ihm seine Mutter und ein zum Besuch anwesender Realschüler. Unterwegs fiel plötzlich ein Rad aus dem Wagen, die Pferde scheuten und gingen durch. Hierbei geriet!) der junge Mann, welcher die Pferde zu halten versuchte, unter die Axe und wurde eine große Strecke geschleift. Mit lebensgefährlichen Verletzungen (das eine Knie war vollständig weggeschleist, die Hirnschale blosgelegt und mehrere Rippen eingedrückt) hob man den Verunglückten auf und brachte ihn nach Hause. Die beiden anderen Insassen waren gleichfalls vorn Wagen gestürzt, hatten aber keine Verletzungen genommen. Die wild gewordenen Pferde wurde im Dorfe zum Stillstand gebracht.
Vermiete*»
△ Mainz, 24. August. Aus dem Rhein hier fand heute eine Probefahrt mit einem Noppoter Boote statt. Dasselbe ist in Holz gebaut, etwa 7 Meter lang, und läuft für feine Größe außerordentlich schnell. Die Handhabung des Heinen Schiffchen ist überaus leicht, indem das niedliche Maschinchen mittelst einem Streichholz eingebrannt werden kann und binnen 1 bis 2 Minuten betriebssäbig ist. Gebaut ist das Fahrzeug von der Firma Escher, Wyß & Cie. in Zürich, die in kurzer Zeit 100 solcher Boote verkauft hat.
— Nach dem Beispiele einer Reihe von Nachbarstädtcrl soll demnächst hier eine allgemeine Sterbekasse g» gründet werden. Dieselbe soll den Zweck verfolgen, die Hintes Siebenen der Mitglieder der Kasse beim Todesfall auskömmlich zu unterstützen. Die Idee zur Gründung der Kasse ist von! dem soeialistischen Stadtverordneten Dörr hier ausgegaugen und findet dieselbe bei der ganzen Bevölkerung lebhaften Wiederhall.
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