Ausgabe 
25.2.1890
 
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durch die Herstellung des zweiten Badehauses Nauheim in I technischer Beziehung derart aus der Höhe der Situation l'rehe, daß es von keinem anderen Badeort nunmehr über- ifügett werden könne.

Nachdem noch Dr. Friedländer die Frage angeregt hatte, wie es möglich sei, die Mitglieder zu stärkeren Geldbeiträgen heranzuziehen und Oberamtsrichter Baur dem Vorstand für seine ersprießliche Thätigkeit gedankt, wurde von dem Vor­sitzenden die aufs Schönste verlaufene Versammlung ge­schloffen.

Bad Nauheim, 23. Februar. Gestern kam auf dem hiesigen Teiche ein sehr bedauernswürdiger Unglücks fall vor. Von mehreren jungen Leuten von Friedberg, welche sich auf dem Teiche dem Schlittschuhvergnügen Hin­gaben, brachen plötzlich einige ein und kamen unter das Wasser. Während einer dem andern Hilfe leisten wollte, brach die Eisdecke in der nächsten Umgebung. Nur mit der größten Anstrengung konnten auf geschehenen Hülferuf von berbeieilenden Männern zwei gerettet werden, drei Personen, nämlich Frl. Teike und Kaufmann Löb von Friedberg, so­wie Pfarreandidat Hotz von Laubach wurden tobt an das Ufer gebracht. Aerztliche Hülse war alsbald da.

Von anderer Seite erhalten wir noch folgende Nachricht:

Bad Nauheim, 23. Februar. Am Freitag Abend b-rachte der in Friedberg erscheinendeOberhess. Anzeiger" eiin Inserat:Sehr gute Eisbahn auf dem Nauheimer Teich. 875." Wie alltäglich, erschien auch gestern Mittag eine muntere Gesellschaft Friedberger, um sich dem Eissport \ amf der Eisbahn des Kurgartenteiches hinzugeben. Das Vergnügen sollte entsetzlich werden. Fräulein Minna Teike, Tochter des Handschuhfabrikanten, und der Candidat der Theologie Gustav Hotz von Friedberg brachen ein, der junge ; Mocitz Löb von da, der retten wollte, theilte ihr Schicksal, j Alle drei wurden ein Opfer des tückischen Elements. Ver- i Üblich hatte Candidat Carl Vogt, Sohn des Stadlpsarrers i von Lauterbach, fast übermenschliche Anstrengungen gemacht, uin mit Einsatz seines eigenen Lebens das Frl. Teike zu retten; bis der rettende Nachen mit großer Anstrengung öiurd) das Eis herangebracht war, hatte sein Schützling schon Zu viel Wasser geschluckt; als sie in den Nachen gehoben lv urde, entwich das Leben. Alle Wiederbelebungsversuche er­wiesen sich als erfolglos. Dem heldenmüthigen Verhalten des Herrn Vogt wäre ein besserer Erfolg zu wünschen ge­wesen. Hotz ist der einzige Sohn des Lehrers Hotz von Lmibach. Die ganze Stadt ist in fieberhafter Aufregung über das entsetzliche Unglück, welches das ausschließliche Gesprächsthema bildet. Der Jammer der unglücklichen Eltern der 3 Opfer, die in so jugendlichem Alter von einem grau­samen Verhängniß ereilt wurden, ist nicht ^u beschreiben.

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Vermischtes.

* Mainz, 23. Februar. Die zwischen dem Candidaten fcrr Centrumspartei, N: Racke, und dem Soeialisten Jöst im Wahlkreis Mainz-Oppenheim erforderliche Stichwahl ist auf den 1. März anberaumt. Seitens der Wortführer der hvesigen Soeialisten hat man ein Vorgehen eingeschlagen, dem sich die Anerkennung nicht versagen läßt und von dem man nur wünschen kann, daß es anderwärts Nachachtung finden möge. Die Wortführer geben nämlich in allen Arbeiter- kreisen die ernste Mahnung aus, vor als bei der Stichwahl jede Ausschreitung zu verhüten und nicht den geringsten Änlaß zu irgend welchen lärmenden ©eenen zu geben. In größeren Arbeiterdistrieten circulirt diese Mahnung schriftlich.

Nachdem die städtische Verwaltung sich schon jüngst mit Rücksicht auf die gesteigerten Lebensmittelpreise veranlaßt gesehen hat, den Gehalt verschiedener Beamteneategorien zu erhöhen, haben die einschlägigen städtischen Commissionen aus eine Petition hin neuerdings beschlossen, die Taglöhne der Hafen-, Krahnen- und Gasarbeiter um -'0 Pfg. pro Tag zu erhöhen.

* Mainz, 23. Februar. Die Strafkammer deo hiesigen Landgerichts fällte in seiner letzten Sitzung ein Unheil, das für die Armenpflege in principieller Beziehung sehr chedcut- ungsvoll ist. Aus Betreiben seiner Frau erhielt ein nahezu 80jähriger Greis einige Zeit von der städtischen Armenver­waltung täglich eine Unterstützung von 1 Mk. 50 Pfg. Durch einen Zufall bekam die Armenverwaltung Keuntniß, daß die Frau des Greises noch ein kleines Vermögen von etwa 1800 Mark besitze und wurde daher gegen die beiden Leute Anklage wegen Betrugs der Stadtkasse erhoben. Das Schöffen­gericht und, auf Berufung des Amtsanwalts, auch das Land­gericht sprach das Ehepaar von der Anklage frei. Das Landgericht entschied, die Leute seien hülssbedürftig und hätten Hülfe mit Recht beanspruchtman müsse nicht grade nichts besitzen, wenn man eine Unterstützung beanspruche. Durch die Verschweigung eines kleinen Vermögens sei also kein Be­trug verübt worden.

Literatur und Annst.

Die neueste Novelle von HanS Hoffmann Gelangt in dem soeben ausgegebenen v. Hefte derModernen Kunsts zum Abdruck. Die Reise nach Athen" betitelt sich diese neueste Schöpfung des feinsinnigen Poeten, der in jüngster Zeit, nachdem er statt der griechischen und römischen Fluren die heimalhlichen pommerschen Gegenden zum Hintergründe seiner Darstellungen gewählt hat, immer mehr zum Lieblingsautor des deutschen Publicums wird. Auch die Reise nach Athen" ist trotz des Titels eine jener an Humor und Poesie reichen Erzählungen aus dem pommerschen Schullehrerleben, dem der Autor ja selbst in früheren Tagen nicht ferngeftanden hat. In literarischer Beziehung weist das V. Heft derModernen Kunst" (Berlin W. 57, Verlag von Rich. Bong) noch eine Reihe inter­essanter Aufsätze auf; wir erwähnen:Aus der Düsseldorfer Maler­schule" von Carl Vogel (mit Portraits und Illustrationen),Hie Bouguereau, hie Meissonier", Pariser Kvnstbries, der die Zwistig­keiten unter den Pariser Künstlern darlegt (mit Illustrationen), em gleichfalls illustrirtes Gedicht von Detlev von Ltliencron, eine Bio­graphie der Wiener Hofopernsängerin Marie Renard (mit Portrait), rc. 20. Unter Den Kunstbeilagen fesseln besonders zwei große Doppel­blätterBajadere" von G Courtois undHahnenkampf in Flandern". Jagdfreundcn wird auch das hübsche BlattEntwischt" von.Morrtz Mullcr sen. willkommen sein. Die glänzende und vornehme Aus- ftaitung, sowie der reiche Unterhaltungsstoff dieser Monatsschrift verdient besondere Anerkennung. Der Preis des 4 Bogen starken Heftes beträgt nur 1 Mark.

verkehr, Land, und volkswirthschaft.

Orünberg, 22. Februar. (Fruchtpreise). Weizen Jt 20,20, Korn 18,2o, Gerste JL 17,50, Hafer 00,00, Erbsen JL 00,00, Samen JL 00,00, Lein JL 00,00, Kartoffeln Jt 0,00, Linsen J4 00.

Frankfurt, 22. Februar. Erbsen ganze per Pfd-1418 H, do. geschälte 1620 H, Linsen 1525 H, weiße Bohnen 1620 gelbe Kartoffeln per Gescheit, 1416 H, rothe Kartoffeln per Gescheid 1214 H, Butter per Pfd. JL 1,10 -1,20 H, Eier das Stück 68 Blumenkohl 30-60 Weißkraut das Stück 1020 H, Rothkraut 1530 H, Wirsing 1012 H.

Ein Wettstreit zur Verbesserung der Lage der Arbeiter wird 1890 und zwar vom 25. Mai bis 29. September zu Köln auf dem Terrain zwischenFlora" undZoologischem Garten" stattfinden. Zweck dieses Wettstreites ist, allen Industrien und Schichten des deutschen Volkes Gelegenheit zu geben, dazu bei­zutragen, die Lage der Arbeiter im Sinne der Allerhöchsten Kund­gebung vom 4. Februar er. zu verbessern. Zu dem Wettstreire werden alle Gegenstände, Einricotungen und Arbeiten zugelasseu,

welche auf dafi Arbeiterleben Bezug haben und dre Wohlfahrt der Arbeiter im Familienleben und in der Arbeit zu fordern bestimmt sind. Dieselben gelangen in wettersicheren, geräumigen öallen zur Ausstellung. Der Wettstreit wird über vier Haupt-Ausstellungshallen verfügen: 1. Arbeiter-Wohlfahrt, 2. Haus-Industrien, 3. Gewerbe- Hygiene, 4. Unfallverhütung und Hülfeleistung. In der Halle für Hausindustrien sollen alle Waaren, welche im Hause des Arbeiters hergeftellt werden können, angefertigt und verkauft werden.

An Preisen sind ausgesetzt: Dreitausend Mark Geldpreis für die beste Arbeit über die Verbesserung der Lage der deutschen Arbeiter im Sinne der Allerhöchsten Kundgebung, goldene, silberne Medaillen, Diplome. Den industriellen Werken unb Gesellschaften ist durch den Wettstreit Gelegenheit geboten, ihre Einrichtungen zum Wohle der Arbeiter bekannt zu geben und so belehrend zu wirken und zur Nacheiferung aufjuforbern. Für alle zur Betheiligung gelangenden Objecte, welche rein sociale Zwecke verfolgen, gelangt eine Platzmiethe nicht zur Erhebung. Die General-Bedingungen und Preisaufgaben sind von der Geschäftsstelle, 94 Hohenzollernring, Köln, zu beziehen.

Farbige Seidenstoffe von 95 Pfge. bis 12.55 p. Met. glatt gestreift, karrirt und gemustert, (ca. 2500 versch. Farben und Dessins) vers. roben- und stückweise porto- und zollfrei das Fabrik-D6pötL Henneberg (K. u- K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pfg. Porto. 15

[65] Ausgezeichnete Wirkung ruf die afficlrten Athmungsorgane haben Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen deshalb, weil die darin enthaltenen Salze durch Abdampfung aus den vor­züglichsten Kurquellen des berühmten Bades Soden a. T. gewonnen sind, mithin auch die gleiche Wirkung haben, wie die Quellen selbst. Die Kraft der Sodener Quellsalze und ihre Wirkung auf die Schleim- abfonberunn sind ärztlichers its allgemein anerkannt unb so können mit Recht Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen als ein ausgezeichnetes Hausmittel bei Catarrhen, Husten, Verschleimung und Heiserkeit empfohlen werden. Fays Pastillen sind in allen Apotheken unb Droguen ä 85 Pfg. per Schachtel erhältlich.

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Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater:

Opernhaufi.

Dienstag den 25. Februar: Robert der Teufel. '.Gewöhn­liche Preise.

Mittwoch den 26. Februar: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Der Zigeunerbaron. Außer Abonnement.

Donnerstag den 27. Februar: Lakm6. Gewöhnliche Preise.

Freitag den 28. Februar geschlossen.

Samstag den 1. März: Carmen. Gewöhnliche Preise.

Sonntag den 2. März, Nachmittags 31/» Uhr: Mikado. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Troubadour. Puppenfee. Gewöhnliche Preise.

Schauspielhaus.

Dienstag den 25. Februar: Die Ehre. Gewöhnliche Preise.

Mittwoch den 26.Februar: Emilia Galotti. Gewöhnliche Preise.

Donnerstag den 27. Februar: Die Ehre. Gewöhnliche Preise. Außer Abonnement.

Freitag den 28. Februar: Götz von Berlichingen. Ge­wöhnliche Preise.

Samstag den 1. Marz: Der Meineidbauer. Gewöhnliche Preise.

Sonntag den 2. März: Die Ehre. Gewöhnliche Preise.

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.

Bibelstunde heute Montag den 24. Febr., Abends 8 Uhr, in der Kleinkinberfchule, Offenbarung Joh. Cap. 2, von Vers 18 an, Sendschreiben des Herrn für die Gemeinde zu Thyatira. Pfarrer Dr. Naumann.

2. Passionsandacht am Mittwoch den 26. Februar, Abends 6 Uhr. Pfarrer Schlosser.

Holz-Versteigerung.

Donnerstag den 27. d. M.,

Vormittags 10 Uhr anfangend, kom­men im Gemeindewalde Nonnenroth nachstehende Holzsortimente zur Ver­steigerung :

100 Eichen - Stämme von 5 bis 14 . Meter Länge von 15 bis 50

Zentimeter Durchmesser, eignet sich zu Schnitt- und Schwellen­holz,

100 Kiesern-Stämme von 10 bis 20

Meter Länge von 15 bis 30 Zentimeter Durchmesser,

80 Kiefernstangen, zu Bau-Werkholz geeignet.

Die Zusammenkunft ist an der Staatsstraße zwischen Hungen und Nonnenroth im Distcict Schweinehl.

Nonnenroih, 23. Februar 1890.

Großh Bürgermeisterei Nonnenroth.

Jacob. 1584

Montag den 17. Marx l. I., Nachmittags 21/* Uhr, sollen auf dem hiesigen Ottsgericht die bem Georg Kranz dritter in Gießen gehörigen J-nmovilten:

Flur 17 Nr. 27^/ivo 378 Meter Grab­garten am Hamm am Neu­städter Thor,

Flur 17 Nr 27«/10o 170 Meter Hof- raithe daselbst,

F lur 17 Nr. 2767/ico 293 Meier Grab- ganen daselbst,

Flur 17 Nr. 23^/10 328 Meter Hof- raithe daselbst,

Flur 17 Nr. 8d/io 373 Meier Grab­garten daselbst und am Mühl- wegsgarten

öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 22. Februar 189u.

Großh. Ortsgericht Gießen I. 21.:

Bogt. 1576

Eicheulohrinde- Berffeigerung

in der Königlichen Ober- förfferei Krofdorf

Freitag den 14. März, Morgens 11 Uhr, im Cafe Ebel zu Gieße« das diesjährige Lohergebniß aus Schlag IX Disttict wo und Schlag XIII District 99 im Schutzbezirke Stoppelberg bei Wetzlar mit circa 700 Centner Spiegellohe. Käufer wollen sich an den Königlichen Förster Mels heim er zu Forfthaus Stoppelberg bei Wetzlar um nähere Aus­kunft wenden

Krofdorf, den 22. Februar 1890.

Der Königliche Oberförster: 1573 Müller.

Versteigerung.

Dienstag den 25. d. M., Nach­mittags 2 Uhr, versteigere ich in der Restauration Klingenberg dahier lfrüher Bramm) gegen Baarzahlung:

a) 1 Billard, 70 Stühle, 10 Tische, 1 Spiecelschrar.k, Kleidei schränke, Commoden, Waschtische, Sophas, 3 vollständige Betten, 1 Schreib- secretär, i Kassaschrank, 1 Comp­toirpult, 1 Ladentheke, 5 Laden­schranke, Stand-, Wecker-u.Schwarz­wälder Uhren, sowie 10 Säcke Vor­schußmehl;

b) Corsets, Barben-Tüll, Krausen, D-men-Kragen, Schürzen, gestickte Schuhe, Tricottaillen, Tischdecken, Läufer, Schoner, Sammetrefte und wollene Spitzen;

c) goldene und silberne Herren- und Damen-Uhcen, 1 Schmuckkästchen mit 3 goldenen Fingerringen, 1 Paar Ohrringe, 1 Medaillon, 1 Vorstecks­nadel und 1 Broche.

Versteigerung ad c) voraussichtlich be­stimmt.

Gießen, 23. Februar 1890.

Vorn,

1587 Gerichtsoollrieh».r.

Versteigerung.

Mittwoch den 26. Februar und die folgenden Tage, jedesmal 11 Uhr an- fangend, sollen im hiesigen Pfandlocal Commode, Sophas, Schreibsecretäre, Kleiderschränke, Tische, Kassenschränke, Uhren, Küchenschränke mit Aufsatz, ein Pianino, 2 Stoßkanen, 2 Landauer, Oeconomiewagen, 2 Pferde, 1 Nachttisch, Consolschränkchen, Stühle, 1 Weckeruhr, eichene und tannene Bohlei' u. Ä. m. gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden

Gießen, am 21. Februar 1890.

I5ol Horn.

der Sänger- und Komiker-Gesellschaft Familie Müller (3 Damen, 3 Herren)

(sämmtliche Damen in Ulanen-Uniformi 1607

Anfang 8 Uhr. Entree frei.

Zum Gambrinus.

feilte Montag den 24. Februar:

Mittwoch den 26. Februar, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in der Restauration Klin« genberg früher Bramm gegen Baarzahlung:

Möbel aller Arten, ll/-> Dutzend Messer und Gabeln, 1-50 Damen- schür<en, Gold und Silbersachen, Arbeiterhemden, Krausen, eine große Part hie Spitzen undeinComptonpult.

Äeitzlee, 1599 Gerichtsvollzieher.

issr Apricosen-Marmelade, Pfirfich-Mannelade, W* Mirabellen-Marmelade,

Heidelbeeren-Marm'lave,

Erdbeeren-Marmelade,

Apfel- und Quitten-Gelee,

Alles im Anbruch und zu sehr billigen Preisen-

Sehr preiSwerth "TSMS Gemischte Obst-Marmelade empfiehlt

Carl Schwaabs

1311 Delicateffenhandlung.

364f SDie-berühmten WieSbadenerHauS- macher Sludeln o C. Weiner, keine sog. Fabriknudeln, empfahlen W. Schomber, Neuen Bäue 10 u. <5. Roth, Wallthorstr. 5.

Hk Cafe Ebel»

Dienstag den 23 Februar, Abends 7 Uhr:

t* Wweabrüo-Itock-Aöeiid

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