wurde dem Schulamtsaspiranten Friedrich Muhl aus Friedberg die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Haarhausen übertragen.
Dienstentlassungen. Am 12. Juli wurde der Kreisamts- gehilse Peter Allendorf zu Gießen aus sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. August an, am 15. Juli wurde der Steueraufseher Johannes Seibert zu Wörrstadt seines Dienstes entlassen.
Ruhestandsversetzungen. Am 26. Juli wurde der Lehrer an dem Realgymnasium und der Realschule zu Gießen Conrad Spamer auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen mit Treue und Eifer geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. October d. I. an in den Ruhestand versetzt.
Concurrenzeröffnungen. Erledigt ist: Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nidda mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalte von 950 bis 1300 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbnnden. Dem Stadtvorstand zu Nidda steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Höllerbach mit einem Gehalte von 900 Mk. Dem Herrn Fürsten von Löwenstein - Wertheim- Rosenberg und dem Herrn Grafen von Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu.
Sterbefälle. Gestorben sind: Am 3. Juli der Salzmagazinsverwalter i. P. Johann Georg Strauß zu Darmstadt ; am 9. Juli der Schullehrer Heinrich Södler zu Dauernheim,- an demselben Tage der Gerichtsvollzieher i. P. Johann Kaiser zu Mainz,- am 21. Juli der Justizrath i. P. Dr. Friedrich Lembke zu Darmstadt; am 22. Juli der Palaisverwalter i. P. Jacob Heuß daselbst,- an demselben Tage der Gymnasialdirector i. P. Carl Boßler daselbst- an demselben Tage der Registrator bei der Main-Neckar-Bahn i. P. Conrad Döpser daselbst- am 25. Juli der Ober-Rechnungsrevisor i. P. Wilhelm Garnier daselbst- am 30. Juli der Präparator am Museum Johann Jacob Schmidt da-? selbst- am 3. August der Schullehrer i. P. Simon Seib zu Ober-Ingelheim.
Berlin, 21. August. Die „Nat.-Ztg." schreibt: Das Inilitärärztliche französische Fachblatt „Archives de medecine .militaire“ veröffentlicht eine interessante Untersuchung über die Sterblichkeitsverhältnisse der europäischen Heere, aus welcher hervorgeht, daß das deutsche Heer von allen am günstigsten gestellt ist. Die höchste Sterblichkeitsziffer weist das spanische Heer mit 13,40 pro Mille auf; es folgt Rußland mit 8,88, Italien mit 7,74, Oesterreich- Ungarn mit 6,94, Frankreich mit 6,06, England mit 5,13, Belgien mit 4,7, endlich Deutschland mit nur 3,97 pro Mille. Was die am weitesten verbreitete Krankheit, die Lungentuberculose, anlangt, so stellt sich die Zahl der Erkrankungen für Deutschland zwar etwas ungünstiger, da Frankreich mit 2,6 pro Mille den Vorrang vor uns mit 3,12 pro Mille behauptet, dafür aber beträgt die Zahl der tödtlich verlaufenen Fälle in der deutschen Armee nur 0,83 pro Mille, worauf als nächstbeste Staaten Belgien mit 1 und Frankreich mit 1,11 pro Mille folgen. Obwohl die Verhältniß- zahlen sich für Frankreich im Allgemeinen nicht ungünstig anlassen und die Tendenz weiterer Aufbesserung zeigt, wird Frankreich doch, wie die „Debats" bemerken, von Deutschland, welches in jeder Hinsicht den Vorrang behaupte, weit übertroffen. „Der Berliner Aerzte-Congreß", fährt das genannte Blatt fort, „hat also den von unserer Regierung amtlich entsendeten Mitgliedern der Armee- und Marine-Sanitätsbehörden eine treffliche Gelegenheit geboten, „Fachunterricht" zu nehmen, und werden sie zweifellos nicht nur aus den ge» pflogenen wissenschaftlichen Erörterungen Nutzen gezogen haben, sondern mehr noch aus den Besuchen, die sie den Kasernen und den sanitären Etablissements des deutschen Heeres abstatten durften."
Berlin, 21. August. Wie alljährlich hat das Königliche Statistische Bureau soeben im Auftrage des Königlichen Ministeriums für Landwirthschast, Domänen und Forsten die
zur Sprache gekommen, als ob sie mir das Herz stückweise aus der Brust risse, Dir steht es noch bevor."
„Sie hat ein Recht, mich zur Verantwortung zu ziehen," sagte er ernst, „aber ich zittere nicht vor dem Augenblick, wenn er auch früher kommt als ich gewünscht hätte."
Nahende Schritte und das Rauschen von Gewändern und Thürbehängen kündeten das Erscheinen der gefürchteten Schiedsrichterin an.
Zwei bebende Herzen klopften ihr entgegen. Es war kein schreckhafter Anblick- die schöne, noch jugendliche Frau sah ernster aus als sonst- aber ein Philosophisches Lächeln, das sich über ihre marmornen Züge ergoß, verhieß Nachsicht und Leidenschaftslosigkeit. Indem sie sich selbst in einen Sessel niederließ, winkte sie den beiden, die ihr mit scheuer Ehrfurcht entgegentraten, ihre Begrüßung und die Aufforderung zu, ihre Plätze zu behalten.
„Ich hörte schon länger keine Musik mehr," begann sie, um einen Eingang zu machen, „da nahm ich an, daß ihr Eure Angelegenheit miteinander besprächet. Ich möchte ein Wort dreinreden und beklage, daß ihr mich überhaupt ausschließen konntet."
„Frau Gräfin," Hub Georg mit bewegter Stimme an, indem er ausstand und vor sie hintrat. Sie wehrte ihn ab und fiel ihm mit strafendem Tone ins Wort: „Jörg, ich weiß, was Sie sagen wollen — es ist zu spät, Sie brennen sich nicht mehr rein. Ich will den Theil der Schuld, den Sie mir zuwälzen möchten, auf mich nehmen und bekennen, daß ich eine Thörin, eine große Thörin war, Ihnen Vertrauen zu schenken."
Er mußte sich sehr bezwingen. Abwechselnd erglühend und erblassend, suchte er seiner Stimme Ruhe und seiner Haltung Sicherheit zu geben.
(Fortsetzung folgt.)
Ergebnisse de:
r von den landwirthschaftlichen Vereinen Ende
Juli 1890 kreisweise bewirkten Ermittelungen der
Ernte-
aussichten
aus den
Originalberichten
zusammengestellt.
Die Angaben erstrecken sich auf die wichtigsten feldmäßig an-
gebauten Früchte und sind in Procenten
einer Mittelernte
ausgedrückt.
Für die Hauptsrüchte
— das Getreide
— sind
hiernach die Ernteaussichten als recht befriedigende
zu be-
zeichnen; nur
die Hopfen- und Buchweizenernte steht erheblicher
hinter den durchschnittlich zu erwartenden Ergebnissen zurück,
auch die Kartoffel- und
Heuernte
dürste etwas ungünstiger
ausfallen als
im Vorjahre. Für
die einzelnen Provinzen
stellten sich die Ernteaussichten in Procenten
einer Mittelernte
im Durchschnitt wie folgt:
Winter-
Winter- Sommer-
Hafer
Kar-
in
Weizen
Roggen
Gerste
toffeln
Ostpreußen
105
121
113
115
115
Westpreußen
102
106
105
105
92
Brandenburg
102
102
105
115
94
Pommern
107
101
109
109
95
Posen
99
98
102
104
88
Schlesien
95
96
98
104
83
Sachsen
111
104
103
109
99
Schleswig-Holstein 104
98
102
99
94
Hannover
100
101
96
101
93
Westfalen
98
101
93
98
85
Hessen-Nassau
102
98
98
95
93
Rheinland
107
102
100
107
102
Hohenzollern
104
103
105
93
107
vemnischtes.
* Heppenheim a. d. Bergstr., 21. August. Unsere Ausstellung verspricht im Rahmen einer Provinzialausstellung an Vielseitigkeit und Qualität der Ausstellungsgegenstände nichts zu wünschen übrig zu lassen, mindestens alle Erwartungen zu übertreffen. Die Rüstigkeit, mit welcher sich Hunderte von geschäftigen Händen zu ihrer Fertigstellung regen, läßt auch erwarten, daß sie am Tage der Eröffnung (Sonntag, 24. l. Mts.) als vollständiges, lückenloses Ganzes vor uns stehen wird, ein wechselndes, prächtiges Bild im anziehendsten Rahmen. Besonders tüchtig ist das Möbelhandwerk vertreten uni) nicht zum mindesten und geringsten durch Erzeugnisse der Werkstätten einzelner Meister und Holzbildhauer. Auch Schlosser- und Schmiede-, Schuhmacher- und Sattlerwerkstätten haben geschmackvolle und solide Arbeiten geliefert. Die Elfenbeinschnitzerei und die Stuckaturarbeit weist kunstvolle Arbeiten auf. Außerdem erfreut sich die Ausstellung ganz vorzüglicher Leistungen der Pianoforte-, Nähmaschinen-, Fahrräder-, Ofen- und Herd-, Maschinen- und Textilfabriken. Auch die Steinindustrie, wie sie jetzt durch die Granitschleifereien in Heppenheim und Bensheim zu schöner Blüthe gebracht ist, hat Vorzügliches ausgestellt- eine Mosaikfabrik bietet ein schönes Bild ihrer Leistungsfähigkeit. Man findet eine in vollständigem Betrieb befindliche Buchdruckerei - die neue Maschine ist von der Maschinenfabrik Worms. Alle einzelnen Branchen aufzuzählen würde hier zu weit führen, näheres hierüber wird der Katalog bringen. Nur sei noch des vorzüglich geeigneten, prächtigen Ausstellungsplatzes gedacht. Beim Eintritt in das Gebiet der Ausstellung begrüßt uns zunächst das stattliche, von hübschen Blumen- und Parkanlagen umgebene Kriegerdenkmal. Nachdem wir an den mächtigen, alten Lindenbäumen vorübergeschritten sind, stehen wir vor dem neuen Realschul-, jetzt im festlichen Schmucke prangenden Ausstellungsgebäude. Wir betreten alsdann den weitausgedehnten, wohlbenutzten Ausstellungsplatz mit der geräumigen und schön decorirten Ausstellungshalle. Daran reiht sich das Restaurationsgebäude mit dem dichtbeschatteten Festgarten und der Trinkhalle. Alles ein abgeschlossenes, einheitliches Ganze, für die Ausstellung wie geschaffen. Nimmt man dann noch das Programm zur Hand, welches Concerte, electrische Beleuchtung, Schloßbeleuchtung, Volksbelustigungen aller Art rc. ankündigt, so darf man wohl die Ueberzeugung gewinnen, daß die Heppenheimer Gewerbe- und Industrie-Ausstellung jedem Besucher des Guten und Erfreulichen im Besonderen und Allgemeinen recht viel zu bieten vermag.
* Weshalb zählt der Monat August wie der Monat Juli 31. Tage? Diese Frage wird sich wohl mancher der Leser nicht beantworten können - wir lassen deshalb den Sachverhalt hier folgen: Der Monat August, welcher nach der jetzigen Zeitrechnung der achte Monat im Jahre ist, war bei den alten Römern, bei denen das Jahr mit dem März anfing, der sechste Monat, er hieß daher Sextilis. Diese Bezeichnung behielt der Monat indeß so lange, bis der Kaiser Augustus zum Andenken mehrerer glücklicher Ereignisse, die ihm in diesem Monat widerfahren waren, demselben seinen eigenen Namen beilegte oder vielmehr vom Senat beilegen ließ. Die Schmeichelei begann bereits mit Julius Cäsar, dem zu Ehren der Monat Quintilis Julius (Juli) genannt war. Da aber der Sextilis, unser August, nur 30, der Julius aber 31 Tage zählte, so verordnete der Senat ferner, um August nicht zurückstehen zu lassen, daß auch sein Monat 31 Tage haben sollte, wofür man einen Tag aus dem Februar wegnahm. Diese Anordnung hat sich auch bis auf den heutigen Tag erhalten.
* Blutvergiftung durch Menschenzähne. Berliner Zeitungen erzählen folgende merkwürdige Historie: „Gelegentlich einer Tauffeierlichkeit, welche vor acht Tagen stattfand und bei welcher der Kaufmann R. aus der Landwehrstraße anwesend war, kam es zwischen diesem und einem anderen Gaste zu einer Schlägerei, in deren Verlauf der erstere, ein ungewöhnlich kräftiger Mann, seinem Gegner einen derartigen Schlag mit der rechten Hand ins Gesicht versetzte, daß dem Getroffenen acht Zähne herausfielen und drei derselben sich tief in die Hand des Schlägers hineinbohrten und in dem Fleische derselben stecken blieben. Die Zähne mußten mittels einer Kneifzange herausgezogen werden. Der Verletzte beachtete die bei dieser Operation entstandenen Wunden nicht weiter, obwohl sie ihm starke Schmerzen verursachten. Da jedoch die Hand und bald hernach der Arm anschwoll, mußte der : Kaufmann einen Arzt zu Rathe ziehen, welcher Blutvergiftung
conftatirte. — Wer weiß, was der Kaufmann an der Hand gemacht hat!
* Eine Schneider-Rechnung. Aus Ischl läßt sich das „Neue Wiener Tagblatt" folgenden angeblich verbürgten Vorfall melden: In einem hiesigen Hotel stieg kürzlich der Londoner- Bankier G. sammt Frau und Schwägerin ab. Die beiden Damen führten 16 Koffer Toiletten mit sich. Der sechzehnte Koffer, welcher die Reisecostüme enthielt, war in Verlust ge- rathen und so mußten sich die Engländerinnen bei einer hiesigen Schneiderin Lodenanzüge bestellen. Die Rechnung, in deren Original ich Einblick nahm, lautete folgendermaßen:
10 Costüme (Unterkleider!) ä. 340 fl. (!) 3400 fl.
2 Loden-Corsages ä 120 fl. (!) 240 „
8 Blousen ä 60 fl. (!) 480 „
2 Blousen mit Borderie ä 100 fl. 200 „
4 Gürtel a 8 fl. 32 „
12 Hüte ä 35 fl. (!) 420 „
1 Hut ohne Aufputz 10 „
3 Flanellhemden ä 40 fl. (!) 120 „
Summa 4902 fl.
Zehn Loden-Unterröcke ä 340 fl.! Man begreift, daß der Engländer ein etwas erstauntes Gesicht machte. Aber er bezahlte und das war für die Kleiderkünstlerin die Hauptsache. Ob man aber durch solche — Rechnungen den Fremdenverkehr in Ischl heben wird, das ist wohl sehr zu bezweifeln!
Einige Bemerkungen über Vogelkäfige.
Es kann wohl mit Bestimmtheit behauptet werden, daß keine Thierklasse eine so bedeutende Lebendigkeit und Beweglichkeit erkennen läßt wie die Vögel, denn wenn man dem Thun und Treibm der Vogelwelt seine Aufmerksamkeit zuwendet, so wird man finden, daß sie vom frühen Morgen bis zum späten Abend in beständiger Bewegung von Baum zu Baum sind und da wieder von Ast zu Ast und viele umklettern sogar in rastloser Eile nach Larven und In- secten suchend Stamm und Aeste. Eine Ausnahme in dieser Beziehung macht der Vogel nur in der Mauserzeit, die in den Monaten August und September ein tritt, denn während dieser Zeit befindet sich derselbe in einem krankhaften Zustande, und feine Bewegungen sind langsamer und schwerfälliger. Die Vögel sind demnach äußerst bewegliche Geschöpfe, und darum hat sie der weise Schöpfer auch zu Bewohnern der Luft bestimmt, und es ist daher gewiß zu beklagen, daß viele Vögel ein recht erbärmliches Leben in zu kleinen Käfigen fristen müssen. Ich habe in Vogelhandlungen und bei herumreisenden Vogeshändlern Käfige gesehen, die so klein waren, daß darin dem armen, gefangenen Singvogel aber auch fast keine Bewegung, ohne das Köpfchen wiederzustoßen, möglich war, und daß ein solcher Aufenthalt, wenn auch nur vorübergehend, für ein behendes und beweg- | liches Geschöpfchen höchst qualvoll sein muß, wird doch wohl niemand bezweifeln. Gesetzlich läßt sich leider nicht dagegen einschreiten, um aber eine Besserung in dieser Sache herbetzuführen, ist es gewiß wünschenswerth, wenn recht viele Stimmen dahin zu wirken suchen, daß sich die öffentliche Meinung dagegen aussvricht.
Ich will gewiß nicht leugnen, daß es recht viele Vogelbesitzer giebt, die ihrem Vogel einen prachtvollen Bauer zum Wohnsitze an- weisen, die ihn reichlich mit Speise und Trank versorgen und auch in Beziehung der sonstigen Pflege demselben nichts zu wünschen übrig lassen, aber daß sich auch in vielen Privathäusern Käfige befinden, । die viel zu klein sind, das wird mir jeder, der sich die Sache einmal etwas genauer ansieht, zugestehen müssen. Kein Vogel kann sich in einem so engen Kerker wohl fühlen, und selbst einem Kanarienvogel, der im Käfige geboren ist, bereitet ein so kleiner Behälter Pein und Qual, und man kann es wohl keinem Stubenvogel übel nehmen, wenn er sich, wie der Stieglitz in der Fabel, frei zu machen sucht und spricht: „Ich will lieber in harter Freiheit, als in goldener Sklaverei leben. (H. E ursch mann.)
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Meys Stoffkragen, Manschetten und Vorhemdchen sind aus starkem, pergamentähnlichen Papier gefertigt und mit einem leinenähnlichen Webfto ff überzogen, was sie der Leinenwäsche im Aussehen täuschend ähnlich macht. Jeder Kragen kann bis zu einer Woche getragen werden, wird aber, wenn unbrauchbar geworden, einfach weggeworfen und trägt man daher immer nur neue Kragen rc.
Meys Stoffkragen übertreffen aber die Leinenkragen durch ihre Geschrnetdigkelt, mit welcher sie sich, ohne den Hals zu drücken, um denselben legen und daher nie das unangenehme, lästige: Kratzen und Reiben von zu viel oder zu wenig oder zu hart gebügelten Letnenkragen herbeiführen. Ein weiterer Vorzug von Meys Stoffkragen ist deren leichtes Gewicht, was ein angenehmes Gefühl beim Tragen erzeugt. Die Knopflöcher sind so stark, bafc. deren Haltbarkeit bei richtiger Auswahl der Halsweite ganz außer Zweifel ist.
MeyS StoffwLsche steht daher in Bezug auf vorzüglichen Schnitt und Sitz, elegantes und bequemes'Passen und dabei außerordentliche Billigkeit unerreicht' da. Sie kosten kaum mehr als das Waschlohn für leinene Wäsche. Mit einem Dutzend Herrenkragen, das 60 Pfennige kostet, (Knabenkragen schon von 55 Pfennigen an) kann man 10 bis 12 Wochen ausreichen. Für Knaben, die ja bekanntlich nicht immer zart mit ihrer Wäsche umgehen, sind MeyS Stoffkragen außerordentlich zu empfehlen, was jede Hausfrau nach Verbrauch von nur einem Dutzend sofort einsehen wird.
Für alle Reisenden ist Meys StoffwLsche die bequemste, da erfahrungsgemäß leinene Wäsche auf Reisen meist sehr schlecht behandelt wird.
Weniger als ein Dutzend von einer Form und Weite roirb nicht abgegeben.
MeyS StoffwLsche wird in fast jeder Stadt in mehreren Geschäften verkauft, die durch Plakate kenntlich sind; auch werden diese Verkaufsstellen von Zeit zu Zett durch Inserate in dieser Zeitung bekannt gegeben; sollten dem Leser diese Verkaufsstellen unbekannt sein, so kann man MeyS StoffwLsche durch das Bei- sand-GeschLft Mey & Evltch, Leipzig.Plagwitz beziehen, welches auch das interessante illuftrirte Preis» verzeichnitz von MeyS StoffwLsche gratis und portofrei auf Verlangen an Jedermann versendet, auch die Bezugsquelle am Orte angiebt. 2000
Literatur und TLunst.
— Waffersport, 1890, Nr. 33. Inhalt: Termine. — Unter Amtlicher Theil: Mitthellungen der Clubs. — Unter Rudern: Neunte Ruder-Regatta des Cesky-Athletic-Elub in Raud- nitz. Internationale Regatten. (Eine Stimme aus dem Auslande.) Ausschreibungen des Schlesischm Regatta-Vereins, des Dresdener Regatta-Vereins und des Ruder-Vereins „Neptun", Constanz. Nachrichten. — Unter Segeln: Segel - Regatta des Norddeutschen Regatta-Vereins. Wind und Wetter. (Fortsetzung aus Nr. 32.) Abbildung des englischen Rennkutters „Jorma". Ausschreibung des Segler-Clubs „Tegel-See" und des Union AaLt-Clubs. Meldungen, zur Segel-Regatta des Norddeutschen Regalta-Vereins. Nachrichten. — Unter Schwimmen: Nachrichten. — Unter Allgemeines: Mtt- theilungen aus dem Patent-Bureau. — Anzeigen.
Jeder Versuch bringt dauernde Abnehmer des HoÜLnd. Tabaks»
10 Pfd. fco 8 Mk. nur bei B. Berker in Seesen a- Harz. [156
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