Ausgabe 
23.8.1890
 
Einzelbild herunterladen

selbe und sein erhebender Patriotismus darf so recht in den gegenwärtigen Tagen auf Verständniß und Beifall rechnen, wo wir die zwanzigjährige Gedenkfeier der Siegestage von 1870 begehen.

Grünberg, 20. August. Heute Mittag ereignete sich aus hiesigem Bahnhofe ein kleiner Unfall, indem beim Rangiren die Maschine so heftig gegen einen besetzten Personenwagen fuhr, daß, wie uns mitgetheilt wurde, eine Pufferstange zerbrach.

§§ Ans Oberhefseu, 20. August. Ein lustiges Stücklein, das den Vortheil hat, wahr zu sein, verdient weiter bekannt zu werden. Der heiße Sommer 1889 ging zu Ende,- die schöne Ernte war geborgen, die Bäume hingen theilweise voller Obst und diese befriedigenden Resultate veranlaßten Peter L., sich ein Fäßchen Wein ausschwätzen zu lassen. Seine beiden Nachbarn, Johannes Y. und Konrad Z. waren stets gefällig und dienstbereit- alle drei hielten fest zusammen in Freud und Leid, auf Kirchweihen, Kindtaufen und Metzel­suppen. Konrad und Hannes rechneten deshalb auch daraus, daß sie von dem Fäßchen zu versuchen bekämen, aber Peter wich aus, indem er bemerkte:Das Fäßchen muß spundvoll bleiben, sonst wird der Wein sauer."Der Filzmucker muß doch daran glauben", sprach Konrad zu Hannes und entwickelte diesem seinen Plan. Am folgenden Samstagabend aßen die beiden Letzteren jeder zwei sauere Handkäse und einen scharfen Hering und als es nach 11 Uhr stille und dunkel bei Peter geworden, schlichen Konrad und Hannes, Jeder mit einem Stück Schilfrohr versehen, durch das hintere Gärtchen in den Keller unter der Scheune, wo das Wein­fäßchen aufbewahrt wurde. Die Schelme wußten Bescheid in dem Keller. Bald hatten sie das Fäßchen ausgefunden, sie schafften den Spund weg, setzten ihre Röhrchen ein und saugten Aach Herzenslust.Eich waaß näit", meinte Konrad leise, der Wei' schmackt nooch Petroleum."Des verstäihste näit", erwiderte Hannes, welcher vom heftigsten Durste gepeinigt wurde-das ist Bergsträßer, der hot so 'n obererdigen Ge­schmack." Als aber Jeder noch eine Zeitlang gesaugt und die Flüssigkeit die Zungen von Käse und Häring geputzt hatte, merkten die Stifte, daß sie Petroleum gekneipt hatten. Hannes, Du roichst wie 'ne ausgeblosene Lamp'", sprach seine Frau den ganzen Sonntag.Konrad, Du roichst wie Anser' Petroleumkanne", sagte dessen Ehehälfte. Beide drangen in ihre Männer und wie weiland Ritter Lohengrin sein Ge- heimniß der geliebten Else offenbarte, so sagten Hannes und Konrad ihre GehejMniffe den Ehehälften. Diese aber hatten nichts Gescheiteres zu thun, als ihre Geheimnisse unter dem Schwiege! der Versiegenheit" den Basen, Schwiegermüttern und Schwestern mitzutheilen, was besser war, als wenn es der Ortsdiener ausgeschellt hätte. Man lachte und Hannes und Konrad hatten ihre liebe Roth, sich vor den Sticheleien und Spöttereien zu secundiren. Jeder hatte sich wohl einen Schoppen Petroleum in den Magen geschafft, aber das schadete den trefflichen Verdauungsmaschinen nicht im Geringsten. Als die Kirchweihe kam, gab Peter einige Bouteillen Berg­sträßer zum Besten,'s ist doch 'n ander Korn" meinten Hannes und Konrad! Der Bergsträßer ist besser wie baanaile, selbst wann er aach e obererdig Gähring hawwe

Der Obmann des Sonderausschusses für landwirth- schaftliches Genossenschaftswesen derOeconomischen Gesell­schaft im Königreich Sachsen", Herr Dr. Platzmann, hat vor einiger Zeit die Provinz Oberhessen bereist, um das land­wirtschaftliche Genossenschaftswesen und die Oberhessische Land­wirtschaft kennen zu lernen. Seine Erfahrungen darüber legte er in einem Berichte nieder, der sich außerordentlich lobend über die gedachten Verhältnisse ausspricht. Zunächst besuchte Herr Dr. Platzmann das Centralbureau der hessischen landwirthschaftlichen Consumvereine und dessen Chef, Herrn Kreisrath Haas zu Offenbach. Hier wurde er mit dem hessischen Genossenschaftswesen bekannt gemacht, erhielt Em­pfehlungen an oberhessische Vereine und Wirtschaften und als Begleiter einen der Offenbacher Herren. Bete reisten nun über Gelnhausen nach Lindheim. Hier besuchte er die Darlehnskasse Lindheim und das Pachtgut des Herrn Wester- nacher. Von Lindheim reisten die Herren nach Stockheim, wo sie die Zuckerfabrik besuchten, über Feld- und Vieh- wirthschaft Erkundigungen einzogen und mit Interesse die wohlgebauten Frucht- und Rübenfelder inspicirten. Der Weg führte weiter über Hirzenhain nach Wenings. Von Wenings ging die Reise über Gedern, Burkhards und Herchen- hain nach Grebenhain, Altenschlirf, Stockhausen, Rudlos und Lauterbach.Mit dem Besuche der Genossenschastsmolkerei bei Lauterbach", so schließt Herr Dr. Platzmann seinen Bericht, endete diese landwirthschaftltche, an so verschiedenen Ein­drücken reiche Excursion. Die Zuversicht, daß allerdings aus landwirtschaftlichem genossenschaftlichem Gebiete, wenn nur Intelligenz, guter Wille und rechtliche Beharrlichkeit sich dazu entschlossen die Hände reichen, noch manche schöne Frucht ge­zeitigt und geerntet werden kann, war dadurch in uns nur noch mehr zur Gewißheit geworden!"

VI. Allgemeiner Vereinstag der deutschen landwirth- schasttichen Genossenschaften.

Ö D-rmstadt, 20. August 1890. Erste Hauptversammlung.

c (Schluß.)

In die Tagesordnung eingehend, wird dem in gestriger Vorversammlung gefaßten Beschluß gemäß Ziffer 7 der vor­läufigen Tagesordnung die Frage:Die Ausführung der Revision durch die Verbände und die Ver­einigung, Berathung der Dien st Weisung für die Verbandsrevisoren" zur Berathung gestellt.

Als Referent ergreift Herr Verbandsdirector Stöckel aus Insterburg das Wort: Das l'andwirthschaftliche Gewerbe verträgt keine Schablone, ebenso ist das Genossenschaftswesen nach den verschiedenen örtlichen Verhältnissen mit berechtigten

Eigenthümlichkeiten behaftet. Demgemäß wird der Entwurf zur Revisionsordnung sehr umfassend sein müssen, damit er den verschiedensten Verhältnissen Rechnung tragen kann, während local Unnöthiges außer Berücksichtigung bleibt. Die Revisionsordnung dient nicht nur der Revision selbst, sondern gibt auch der Genossenschaft selbst eine Uebersicht über alle Gesichtspunkte, welche für das Wohl der Genossenschaft in Betracht kommen. Die Revision wird als sehr wohlthätig erklärt und constatirt, daß die Vertreter der Genossenschaften der Revision günstig gestimmt sind. Redner beurtheilt den von der Anwaltschaft herausgegebenen Revisionsordnungs­entwurf in äußerst günstigem Sinne und beantragt, es möge der Vereinstag sein Einverständniß mit demselben aussprechen und die Anwaltschaft zu befugen, denselben den Verbänden und Genossenschaften im Abdruck zuzustellen. Der Antrag wird einstimmig angenommen, nachdem Herr Molkereidirector Rein sch aus Breslau und der Anwalt noch zur Sache gesprochen hatten.

Zu Ziffer 8 der vorläufigen Tagesordnung:Welche Erfahrungen sind bezüglich der Anwendung des neuen Genossenschaftsgesetzes, insbesondere im Verkehr mit den Registergerichten gemacht worden?" und Ziffer 23:Das Stimmrecht der Mitglieder der Molkerei-Genossenschaften", sprachen der Anwalt, ferner Verbandspräsident v. Mendel aus Halle a. S., Verbandsgeschäftsführer Biernatzki aus Kiel, Verbandspräsident Stöckel aus Insterburg, Verbands- secretär Ihrig aus Offenbach a. M., Verbands-Geschäfts­führer D e t t w e i l e r von Bonn, Verbandsdirector Priester in Rostock, Consul Mahlstedt aus Oldenburg, Molkerei- director Backhaus aus Fulda, Verbandsdirector Petersen aus Hildesheim und Director Wegner aus Norden. Schließlich erhält die von Herrn Oeconomierath v. Mendel- Halle a. S. redigirte Resolution einstimmige Annahme - die­selbe lautet:Der Anwalt der Vereinigung der landwirth­schaftlichen Genossenschaften wird ersucht, bei dem Herrn Finanzminister des Königreichs Preußen und bei den zu­ständigen . Ministern der anderen deutschen Staaten, welche ebenso wie Preußen die Stempelpflicht für Verträge haben, die Angelegenheit dieser Stempelpflicht auf dem Wege der Gesetzgebung einheitlich zu regeln und von einer Bestrafung bei Nichtlösung des Stempels in Fällen, wo das Nichtwissen der Genossen die Ursache war, vorerst abzulehnen."

Zu Ziffer 23 (s. o.) berichten Generalsecretär Petersen- Hildesheim und Verbandsdirector P r i e st e r - Rostock. Nachdem Herr Verbandsdirector Stöckel-Insterburg die Sachlage klargestellt hat und noch verschiedene Herren zur Sache ge­sprochen haben, wird ein vorher gestellter Antrag abgelehnt.

Hieraus spricht der Anwalt zu Ziffer 6 der Tagesord­nung :Die allgemeinen Grundlagen für die ersprießliche Gestaltung des deutschen landw. Genossenschaftswesens."

Neue Ideen sind in genossenschaftlicher Beziehung und neue Formationen ins Leben getreten. Das Verhältniß ist ein anderes geworden, weshalb es nöthig ist, gewisse Grund­sätze festzusetzen, nach denen zu arbeiten ist. Allerdings sind lediglich die Verhältnisse zu berücksichtigen. Seither war unsere ganze Thätigkeit eine öffentliche, sie war der öffent­lichen Meinung ausgestellt. Im Allgemeinen wurde sie günstig beurtheilt. Das ist hauptsächlich darauf zurückzusühren, daß die Verhältnisse berücksichtigt wurden. Das Interesse des Ganzen muß selbst der guten Meinung des Einzelnen weichen. Eine ganze Reihe von Aufgaben werden noch dem Genossen­schaftswesen zuwachsen.

Der Anwalt stellt dann eine Reihe von Anträgen, aus die wir noch zurückkommen werden, zur Abstimmung. Sämmtliche Thesen wurden nach .eingehender Berathung ein­stimmig angenommen und in ihnen eine Grundlage für die fernere Entwickelung des landwirthschaftlichen Genossenschafts­wesens gewonnen.

Damit sind die Verhandlungen des ersten Tages beendet und es erfolgte nach ernster und anstrengender Arbeit der Uebergang zum gemüthlichen Theil, dem gemeinsamen Mahle, das, gewürzt von einer Reihe von Toasten, in animirtester Stimmung verlief.

An den Toast des Verbands-Anwalts, Herrn Kreisraths Haas, auf das deutsche Vaterland schloß sich der gemein­schaftliche Gesang desDeutschland, Deutschland über Alles." Nach dem Essen fuhr eine große Zahl, der (rund 200 zählenden) Tischgenossen auf die Ludwigshöhe, während sich die meisten Theilnehmer am Verbandstage am Abend inStadt Pfung­stadt" wieder zusammenfanden.

So nahm der erste Verbandstag den besten Verlaus.

vermischtes.

* Darmstadt, 20. August. Militärdienst nachrichten. Spieß, Secondelieutenant der Reserve des 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiments (Großherzog) Nr. 116, der Abschied bewilligt.

* = Frankfurt a. M., 21. August. Die Vorarbeiten für die internationale elektrotechnische Ausstellung nehmen rüstigen Fortgang, und damit das Interesse für das Unternehmen nicht erlahme, wird von Zeit zu Zeit das Wich­tigste aus der Menge dessen, was in sicherer Aussicht steht, mitgetheilt. Heute kann Folgendes gemeldet werden: Die Firma Siemens u. Halske in Berlin wird zur Stromerzeug­ung, sowohl für Gleich- wie für Wechselstrom, eine Maschine von 300400 Pserdekräften verwenden, außerdem eine große Accumulatorenbatterie mit verschiedenartiger Schaltung. Eine Straßenbeleuchtung soll theils mit Bogenlampen, theils mir Glühlampen bis zu 1000 Kerzenstärke ausgeführt werden. Von eleetrischen Bahnen übernehmen Siemens u. Halske eine Accumulatorenbahn und eine electrische Bahn mit ober­irdischer Leitung, welche beide nach dem Schillerplatz führen. Eine electrische Grubenbahn, sowie eine electrische Bahn mit unterirdischer Leitung werden zu sehen sein. Zum Betrieb verschiedener Werkstätten mit Electromotoren werden Siemens

u. Halske eine vier Kilometer entfernt liegende Kraft im Palmengarten benutzen. Ein vollständiges Vertheilungssystem, wie es in den Straßen verlegt wird, wird die Firma zur Ausstellung bringen. In der Abtheilung für Electrochemie wird die Gewinnung von Kupfer in einer neuen Art und die Erzeugung von Kupfer in großem Maßstabe zu sehen sein. Die Prüfung. von Kabeln und Dynamomaschinen wird in einem vollständigen Fabriklaboratorium, in der Abtheilung für Telegraphie und Telephonie ein neuer Börsendruckapparat vorgesührt werden. Auch ein lautsprechendes Telephon wird die Besucher überraschen.

*= Frankfurt a. M-, 21. August. Die Schützen­brunnenfrage ist nun endlich gelöst. Der Central­ausschuß des Jubiläums-Bundesschießens hat sich heute für die Ausführung des preisgekrönten Entwurfs des Bildhauers Eckardt entschieden. Ein hiesiger patriotischer Bürger hat, wie dieKl. Pr." hinzufügen kann, 20,000 Mk. zur Aus­führung gespendet und damit den vorerwähnten Entschluß, ermöglicht. Die Herstellungskosten würden bei Berücksichtig­ung des Eckardt'schen Entwurfs den vorhandenen Ueberschuß nämlich erheblich überschritten haben. Wie bekannt, kommt der Schützenbrunnen auf dem Platze vor dem Zoologischen Garten zu stehen. Mit der weiteren Ausführung des Be­schlusses wurde ein Fünfer-Ausschuß betraut.

Derftfce, kaxd- ttnO VmLkmwirthscbttsr.

Das Ranrtgwerden der Butter zu verhindern. Manche suchen diesen Zweck dadurch zu erreichen, daß fte bei der beginnenden Butterberetlung den in das Butterfaß gefüllten Rahm, mit wenig Kalkmilch (ungelöschter Kalk mit soviel Wasser vermengt, daß die entstandene Flüssigkeit die Dichtigkeit der Milch erhält) ver­mischen, um die Säure darin zu zerstören, den Rahm dann buttern, bis die Butter sich absondert, darauf die Buttermilch abgießen und statt ihrer Wasser hinzugteßen. Darauf setzt man das Buttern fort, bis die Butter gebildet ist. Jede auf diese Weise gewonnene Butter soll ihre Güte länger behalten, als andere auf gewöhnliche Weise zuberettete. Auch die Buttermilch verliert bei diesem Verfahren ihren strengen Geschmack und wirkt für Menschen und Thtere nicht mehr abführend.

Eine neue Methode der Aufbewahrung der Butter besteht darin, daß die gut ausgearbeitete Butter in ein Geiätz ge­knetet wird, so daß in demselben kein hohler Raum mehr übrig, bleibt. Das Gefäß wird alsdann in einen zur Hälfte mit siedendem Wasser gefüllten Kessel gebracht und in demselben belassen, bis das Wasser erkaltet ist. Auf diese Weise bleibt die Butter auch sechs Monate lang ganz frisch, ja, ihr Geschmack soll noch feiner sein als derjenige von wirklich irischer Butter. Sie ist absolut rein und für jeden Gebrauch geeignet; indem diese Butter schmolz, hat sie amt Boden des Gefäßes alles in ihr enthaltene Kasern abgesetzt.

Brütende Hennen von Ungeziefer zu befreien. Ein bekannter Geflügelzüchter gibt zu diesem Zwecke folgendes Mittel an: Ehe man die Henne ansetzt, streut man einen Löffel voll Schwefelpulver ins Nest. Die Wärme des Thieres bewirkt, daß die Dämpfe des Schwefels zu allen Theilen des Körpers dringen und alle Jnsecten sammt ihrer Brut binnen 10 Tagen tobten. Wenn dann die Herme mit ihrer Brut das Nest verläßt, so ist sie voll­kommen frei von Ungeziefer.

Der PostdampferWesternland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 19. August wohlbehalten in New- york angekommen.

Buxkin-Stoff genügend zu einem Anzuge reine Wolle nadelfertig zu Mk. 5.85 Pf. für eine Hofe allein bloS Mk. 2.35 Pf.

durch das Buxkln-Fabrik-D6pöt Oettinger & Co., Frank­furt <u M. Muster-Auswahl umgehend franco. [1168

Für die durch Hagelschlag Beschädigten in Königsberg gingen ferner ein: Von Frau Schildköter 2 JL, Gg. Kinkel 3 JL I. W. 1 JL, F. S. 2 L. S. bet Friedel 0.80 A Zusammen 8.80 Jnsgesammt nunmehr 386.30

Für den bedürftigen Conrad Röhrsheim in Crumbach gingen ferner ein: Von P. 4 Jt, Frau Schildköter 2 J4, H.> 1 JL Zusammen 7 Jnsgesammt nunmehr 96 JL

Weitere Gaben nimmt gern entgegen

Die Expedition desGießener Anzeiger".

Temperatur öer Lahn und der Lust am 22. August, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16i/2, Lust 13 Gr.

Rüb samen.

Briefkasten

L. Am Montag.

Gaben für Königsberg an Stroh u. dergl. nimmt Herr H. Schomber, Rodheimerstr^ße 56, entgegen.

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst-

Samstag den 23. August:

Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Dr. Naumann.

12. Sonntag nach Trinitatis, 24. August:

Frühgottesdienst in der Kirche: Vormittags 73/4 Uhr. Kandidat Erwin Preuschen aus Friedberg.

Vormittags 9V- Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Feier des heiligen Abendmahls.

Am Sonntag den 31. August wird im Hauptgottesdienst zugleich die kirchliche Feier des Sedanfestes begangen werden. Die an diesem Tage zu erhebende Collec te ist bestimmt für die Kaiser- Wilhelms-Stiftungrur Unterstützung deutscher Invaliden.

Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 24. bis 30. August besorgt Pfarrer Dr. Nau mann. Derselbe wird auch noch in der nachfolgenden Woche die Pfarrgeschäfte übernehmen.

Katholische Gemeinde.

13. Sonntag nach Pfingsten, 24. August:

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um V-8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte:, um X1%1 Uhr Austheilung der hl Communion; um Va8 Uhr Früh­messe; um 8/<10 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um Vi3 Uhr Christenlehre und Andacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

23. August

Freitag Abend 645 Uhr, SaMstag Morgen 800 Uhr, Samstag Mittag 4oo Uhr, Samstag Abend 7" Uhr.

6948

Ke Beiger

Donnerstag i werden Neußadi Sachen öffentlidj

1 fiomtttcbe, 1 1 Waschtisch, mit Glasausfat Bettzeug, 1 % trotzen, Wr Mer), Bütten,

Ieilgch säg

fiwÄ' Her!

*

»Ä fle» ft

rawrtagA

NorVinag ibMl-lbst-V * d-» ?'

M

Zimmers

Mrgeb« Baum

Die Erd- unb beiten, Arvt Lteirchauer-A MM.GrlMtM stein, Zimmer,A decker- unb Lpr finden

Neubas eim io Gl

Mn einzeln im vergeben werden.

Die Angebote fu Montag. 1 <

Bormittag bei unterzeichnete einzureichen. Aei dingungen liegen Nr. 3 zur W die ArbeitLverzeiö Mich verabfolge

Gießen, 21. A Großh. Bürge

' *1'« lt| S*(Ä'i

«8

SS, F, autum tz-ld-.""

Das

on der Wiese in JuMrdt Erben o 34^d-N«i Montag bt$ y ,N beendig, Gerung 4

63 Gg