Ausgabe 
22.6.1890 Zweites Blatt
 
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300 Ctr. feine

Speiset artorfeln,

Magnum bonum, [5255 pr. Ctr. Mk. 2 75 frei ins Har^, empfiehlt Oeconom R Gungerich, Hofgut Heiberlshaufen-

Bestellungen werden entgegenge- nommen Franksurterstr. 63 Part.

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Gutsversteigerung.

dazu gehörige Gut, bestehend Hofraithe nebst Gartenantheil, sowie der Morgen Ackerland und 15 einzelnen aus dem Garren gebildeten. Bau- t l .... .. Hont mit hem Rureau des unters

2) Einfriedigung am Pfarrhaus.

4917

JeilgeSotenes.

5243

Stahl.

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115

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57

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Maurer- u. Steinhauer­arbeiten

Schmiedearbeiten

Weißbinderarbeiten

Der Kreisingenieur: Stahl.

Bing, Concurüverwalter.

gebäude noch neu und das Gut in gutem Cultur-Zustande sich befindet.

Alsfeld, den 13. Juni 1890.

Grab- und Maurer­arbeiten

Pflasterarbeiten Schmiedearbeiten

Samstag den 3. Juli l. I., Nachmittag- 3 Uhr, soll durch Großh. Ortsgericht Schwabenrod die zur Concursmasie des Heinrich Korell II. gehörige Mahlmühle mit Wasserbetrieb und mit 2 Gängen, so­wie das dazu gehörige Gut, bestehend

8tein(ie|eruiifl.

Die Anlieferung von 1067 cbm Grundbausteinen und von 533 cbm Decksteinen zum III. Loos der Kreis- straße von Leihgestern nach Gießen soll in einzelnen Loosen am

Freitag den 27. Juni, Nachmittag- 3 Uhr, im Gemeindehaus zu Leihgestern im Wege mündlichen Abgebots vergeben werden.

Gießen, am 19. Juni 1890.

Gießen, 5. Juni 1890.

Großh- Ortsgericht Gießen.

I. A-:

Bogt.

Angehender Kellner gesucht

5037 Bahnhofs-Restauration

Hofraithe-Versteigerung.

Die zu dem Nachlasse des Herrn Friedrich Bender gehörige, am Selters­weg dahier belegene Hofraithe Flur I Nr. 464 5819 Meter Grab­garten und _ ,

Flur I Nr. 465 637 Meter Hofraithe soll zum Zweck der Erboertheilung Donnerstag d. 26. Juni 1890, Nachmittags 3 Uhr, auf Großherzoglichem Ortsgericht dahier zu den im Termin näher angegeben wer­denden Bedingungen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden.

Die Besitzung besteht aus einem drei­stöckigen Wohnhause mit drei Familien­wohnungen im Miethwerthe von circa 2500 Mark, ferner in einem Complex von großen Fabrik- und Nebengebäuden und großem Hofe, welcher seit 30 Jahren zum schwunghaften Betrieb einer Cigarrenfabrik gedient, endlich aus einem parkartig an­gelegten Sier= und Nutzgarten

Die Versteigerung wird in doppelter Weise erfolgen, indem zunächst die Wohn-, Fabrik- und Nebengebäude nebst Hofraum und ein Theil des Gartens, sowie drei aus dem Garten gebildete Bauplatze, so­dann aber die Besitzung im Ganzen, zum

vermischter.

* Guntershausen, 17. Juni. Ein schrecklicher Vor­fall hat sich heute hier ereignet. Zn einem Bahnübergänge in der Nähe des hiesigen Bahnhofs kam srüh gegen 5 Uhr | ein älterer Mann geeilt, alsbald gefolgt von einem jüngeren, | der ihn zurückzuhalten suchte. Beide rangen miteinander im Angesichte des heranbrausenden Zuges, als plötzlich der Aeltere den Jüngeren von sich auf die Bahnböschung stietz und sich dann selbst auf die Schienen warf, wo ihn im nächsten Augenblicke die Räder der Maschine zermalmten. Näheres über die Persönlichkeiten ist hier noch nicht bekannt geworden, es sollen Vater und Sohn gewesen sein, wie aus den verzweifelnden Rufen des Letzteren hervorging.

Bieler.

Erwähnung verdienen noch eine Anzahl von Bildern von Studentenverbindungen aus älterer und neuerer Zeit, doch ist diese Sammlung sehr unvollständig,' einzelne derselben, namentlich solche, die gelegentlich verschiedener Studenten­auszüge gezeichnet wurden und an diese erinnern, sind sehr gut. c

Auch der Photographien des Silberschatzes der Hochschule sei noch gedacht, der prachtvollen Humpen, die vom land­gräflichen Wohlwollen und fürstlicher Milde gestiftet nur beim Stiftungsfeste der Hochschule aus dem feuerfesten Schranke entsteigen, um thatsächlich benutzt zu werden.

Allen aber, die durch wenn auch kleine Beitrage die immerhin noch sehr unvollkommene Ausstellung von Bildern zur Geschichte Gießens ermöglichten, sei hier öffentlich herz­lichster Dank gesagt.

gv Zeche Hedwig bei Rinderbügen, '19. Juni. Die Förderung und Versendung der hiesigen ausgezeichneten Braunkohle ist in fortwährendem Steigen begriffen. loO bis 200 Doppelwaggons pro Monat kommen vor, wobei der Achsentransport in 'die Umgegend nicht gerechnet ist. Die

Ladung.

Der Wagnergeselle Konrad Bopp, geb. am 9. Juli 1857 zu Hausen, zuletzt wohnhaft zu Gießen, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt ab­wesend, wird beschuldigt, als Unter­offizier der Landwehr ersten Auf­gebots ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein.

Übertretung gegen § 360 Nr. 3 des St.G-Bs.

Derselbe wird auf Freitag den 29. August 1890, Vormittags SV3 Uhr, vor das Gr. Schöffen­gericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen. ,r

Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nach § 472 der St.P.O. von dem Kgl. Bair. Bezirks - Commando zu Paffau ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Gießen, den 29. Mai 1890. Der Großh. Amtsanwalt.

D.r. Zimmermann [4915

Gutsversteigerung.

Dienstag den 1. Juli l I., Vormittags 10 Uhr, soll durch Großh- Ortsgericht Reimenrod das zur Coneursmaffe des Landwirths Johannes Kalbfleisch von Reimenrod gehörige Gut, bestehend in 57 Morgen Ackerland und 17 Morgen Wiesen nebst den dazu gehörigen Wohn- und Oeconomiegebäuden, unter gün­stigen Bedingungen sowohl im Einzel­nen als auch im Ganzen versteigert werden.

Bemerkt wird, daß die Gebäude und das Gut in Bau und Besserung sich befinden.

Alsfeld, den 13. Juni 1890.

Bing, Concursverwalter. 515.1

Gutgebranute Backsteine sind fortwährend zu haben. [4661 Leihgestern. Carl HaaS.

Steinberger, Kohlermann, Rumps, Flett, Franz, l Vetzberger, Busch u. a. gerade zu den ältesten und I alten Familien unserer Stadt und ist wahrscheinlich, daß I gerade von diesen alte Porträts dem Familienbesitz überlassen I wurden. , . .. f

Diese Zeugen einer früheren Zeit waren leider lange I sehr vernachlässigt und in ungeeignetster Weise an der Wand befestigt. Ja bei zweien war der Nagel mitten durch das Bild in die Wand geschlagen. Jetzt ist für eine würdige Aufbewahrung Sorge getragen. Auch noch andere hohe Beamte der Stadt sind durch Porträts vertreten. Von Bürgermeistern konnten leider nur Ferber und Ebel auf­getrieben werden.

Zahlreich finden sich auch die Professoren unserer Hoch­schule vertreten. Unter ihnen sei der erste Rector I o h. Winkelmann genannt, dann aber auch der alte Joh. Jak. Rambach, Hunnius, Liebenthal, Gg. Horst, Chrph. Frdr. Ayr mann, dessen Grabstein von dem Friedhöfe der früheren Burgkirche durch den Verein vom Vertrödeln gerettet wurde, der berühmte Justus Sinold, gen. Schütz, der vortreffliche Anton Wolf von Toten- wart, der die sonderbare, noch bis heute bestehende wvhl- thätige Stiftung hinterließ, und viele andere, stattliche alte Herren mit mächtigen Bärten und radförmigen Halskrausen, später mit riesigen Perrücken, bis sie dann durch die Zopfzeit in unsere Zeit übergehen, von den durchweg glattrasirten Gesichtern wieder zu den Bärten in allen Formen bis zum wildesten Vollbart. Die Bilder der Professoren der letzten Jahrzehnte sind im Photographiealbum untergebracht. Vom berühmten Zoologen Karl Vogt, seit lange in Genf, ist aus 1848 nur ein Porträt auf einem Bogen Tabakeinschlag­papier vorhanden; er war damals Reichstagscandidat und wurde auf diese Weise Reclame für ihn gemacht.

Nicht der Hochschule gehörten an der aus der Ober­mühle im Bieberthal geborene berühmte Kupferstecher Wille, dessen Porträt von ihm selbst gestochen ist, ferner ^r alte Buchhändler Heyer, der Gründer der bedeutenden Buch­handlung dahier, sowie die Glieder der Stadtcapelle, darunter Bauer und Schierholz, eine unvollendete Scizze von

5164] Mk. 1215,000 sind auf erste, abzugeben bei

Hypothek auszuleihen. Gesuche unter JtXUff IV«,

Äßen" e£PCbittOn bie,C8 2632 JHdSÄb«.

hörigen Wohn- und Oeconomiegebäu­den unter sehr günstigen Bedingungen sowohl im Einzelnen als auch im Ganzen versteigert werden.

Bemerkt wird, daß die Oeconomie-

dieselben im alten Rathhaus aus dem Markt (oberster Stock) in der üblichen Stunde, Sonntags von 11 1^ l^r, besich­tigt werden. Auf Wunsch oder nach Bedürsniß ist auch ein Oeffnen derselben an Wochentagen Vor- oder Nachmittags in Aussicht genommen. Bei der Niedrigkeit des aber sonst gut beleuchteten Zimmers steht nur wenig Wandfläche zur Ver­fügung und mußte folgeweise mit den Bildern ziemlich tief herabgerückt werden. Wir finden Oel- und Pastellgemälde, Aquarelle, Kupfer- und Stahlstiche, Litho- und Photographien und nicht wenige Handzeichnungen. Unter diesen zeichnen sich vor Allen die vortrefflichen Ausnahmen von H. v. Nit gen von den ältesten Gebäuden der Stadt aus, namentlich vom alten Canzleihos, dem Heidenthurm und anderen Theilen des Alten Schlosses", sowie des Zeughauses, und dann ewige vorzügliche Federzeichnungen (Neuenweger Thor zweimal); v. Ritgen war sein ganzes Leben lang ein warmer Freund unserer Stadt und erwarb sich um die Geschichte derselben und ihrer Umgegend die größten Verdienste. Es war billig, daß sein Porträt, von PH. Uhl vorzüglich ausgesührt und dem Verein gewidmet, an bevorzugter Stelle einen Platz sand. Auch mehrere größere Ausnahmen, der Stadt und einzelner Theile von derselben zeigen, in wie kurzer Zett sich vieles schon wesentlich geändert hat. Mehr noch fällt dies bei noch älteren Bildern auf. An die alte bogenförmige Lahnbrücke erinnern sich nur noch ältere Leute; bei Hoch­wasser war sie nicht zugänglich und Nachts gab sie in M- mangelung von Straßenlaternen zu gröblichem Unfug reiche Gelegenheit, wie auch unser Bildchen an der mangelhaften Seitenbrüstung zur Genüge beweist. Das Bild der Kaserne, jetzt alte Klinik, stammt aus einer Zeit, wo dieses mächtige, aber unzweckmäßige Gebäude noch in stolzer Einsamkeit allein aus dem Seltersberg stand. Wie hat sich auch der alte Felsenkeller von Vater Lenz verändert. Das Bild des Lindenplatzes zeigt noch die offene Stadtbach, und auch der Brand hat sich seit 1775, wo ein kleines ausgestelltes Oel- bildchen gemalt wurde, wesentlich verändert. Und welche Veränderungen in der Kürze noch bevorstehen, zeigt das Bild der städtischen Schule, an der eben an der Nordanlage gebaut wird. Gießen der Vergangenheit und Zukunft!

Auch aus der Umgebung sind einige Bilder ausgestellt, so die Heuchelheimer Mühle, noch mit der großen Linde, Arnsburg, Münzenberg, Stausenberg rc.

Geschichtlich von Interesse sind ewige altere Stadtplane

aus verschiedenen Zetten.

Auch die Porträts stammen aus sehr verschiedenen Zetten, von dem Anfang des 17. Jahrhunderts an bis in die Jetzt­zeit, wo das Photographiealbum den Schluß macht.

Da erscheint zuerst in sortlaufender Reihe von 1663 bis 1814 die stattliche Reihe der alten Rathschöffen, Anfangs aus Blechtafeln, dann auf Holz, dann auf Leinwand gemalt, mehr oder weniger kunstvoll, zum Theil ausgezeichnet kunst- lerisch ausgesührt. Gar manche sind unterdeß aus der Reche genommen und der Familie überlassen worden, aber immer noch finden wir die ehrwürdigen Vertreter alter eingesessener Gießener Familien, die noch jetzt hier leben oder auch ver- zogen oder abgestorben sind. Der Name Wormser findet sich 5mal, Kemps, Müller und Schisser ]e 4mal, Voat 3mal, Kröcker, Schmidt, Verdrieß, Magnu Schenk, Tasche, Feuerbach, Asmus, Reiber und Seipp je 2mal. Unter den nur einmal vertretenen Namen gehören Ebel und Pistor, Oswald, Löber, Bersch,

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Zimmerarbeiten

Weißbind erarbeiten

Plan, Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei zur Einsicht offen.

Gießen, am 19. Juni 1890.

Der Kreisingenieur:

Vorzüglichen

Gebirgs Himbeersaft, Erdbeersaft, Kirschensaft, Brauselimonadev-

Bonboms

empfiehlt

Carl Schwaabs

5082 Delicateffenhandlung.

ausgezeichneten Heizungsresultate, welche die Zuckerfabrik zu Stockheim durch verschiedene Versuche nachwies, veranlaßt die großen Oeconomen der Umgegend, welche Dampfmaschinen zu speisen haben, zu der hiesigen Braunkohle zu greisen. Für sie wird der Vortheil noch viel größer sein, als für die Zuckersabrik und zwar aus dem sehr einleuchtenden Grunde, weil sie der Transport saft nichts kostet. In der Oeconomie gibt es bekanntlich immer Zeiten, wo die Gespanne nichts zu thun haben. Knechte und Pferde müssen aber doch unter­halten werden, ob sie zu Hause oder draußen sind. Die Kohlen können alsdann in solchen stillen Zeiten für das ganze Jahr angefahren werden, was bei der Steinkohle nicht der Fall. Der Transport kostet also so gut wie nichts. Das angenehmste Geschäft macht aber offenbar die fürstliche. Standesherrschaft. Sie hat sich bei Vergebung des Berg­werks die Zahlung von 2 Psg. aus den gesörderten Centner Kohlen gesichert. Das macht bei einem Absätze von 200 Doppelwaggons Kohlen 400 Mk. in einem einzigen Monat. Die Kohlenvertheuerung und die Kohlenstrikes in Norddeutschland ^haben darum für verschiedene Verhältnisse der Umgegend eigentlich nur Gutes gebracht. Noth und Schwierigkeiten machen erfinderisch und haben schon oft zu den wichtigsten Entdeckungen gesührt.

* Hoherodskopf, 17. Juni. Ein Tourist aus der Rheingegend besuchte heute einige Höhepunkte unseres Vogels­berges, sowie auch das Clubhaus und konnte sich nicht ver­sagen, die aus ihn gemachten Eindrücke der Vogelsberger Höhen in Poesie wiederzugeben und in das hier aufliegende Fremdenbuch wie folgt niederzuschreiben:

I Der Schwarzwald und der Niederwald, der Spessart, Harz nebst Brocken,

Mit ihrer Schönheit Allgewalt den Wandersmann verlocken. In diesen Kranz der hohen Welt, zu dem sich Alles drangt Wen, Der Vogelsberg sich würdig stellt, nur daß dies ^o^sanz Wenge Var Setten er in Deutschland galt verzaubert als ein Märchenwald; Nur Hüfchornklang und Aexteschlag durchhallt den grünen Blatterhaag, Sie fielen beide munter ein in das Concert der Vogelein.

Hur Stund ist dieser Waldesthron, zu dem man sonsten zog mir Zagen,

Erschlossen jedem Erdensohn, der sich dabei nicht braucht zu vlagen; Denn ein Verein von deutschen Mannern und hehren Waldeszauber- I Kennern

Errichtete zur eignen Freud' und Nutz von andern braven Leut Bequeme Pfade, linde Steige, daß in den Vogelsberg ne Tour, Was früher Mühsal ohne Gleiche, erscheint als ein Spaziergang nur. Wer athmet drum des Waldes Last, stattDumpfer Lust in enger Stub , Der bring einHoch" aus froher Brust dem V°6elsbbrger

OJ U ü > H x v/ v

Ausgebot gelangen.

Wird das Taxatum erreicht, so kann der Zuschlag alsbald ertheilt werden.

Geometrischer Plan der ganzen Be­sitzung mit eingezeichneter Abgrenzung der

Buchen- und Tannen- Scheitholz

Morsen Wiests n^fTben bm £

finrmpn YNnlm- iitth Oeconomieaebau- K <£.«* i«Qn

Badehosen §

bei Robert Stuhl, Neustadt 23

Bekanntmachung.

Der im Schlachthaus in der Zeit vom 1. Juli er. ab sich ergebende Kaldaunendünger soll DieuStag den 24. d NetS«,

Vormittags 11 Uhr im Schlachthaus versteigert werden. Gießen, 20. Juni 1890.

Großh. Bürgermeisterei Gießen- _________Gnauth.5255

Vergebung von Bauarbetten.

Die nachstehenden zur Einfriedigung der Kirche und des Pfarrhauses in Leihgestern erforderlichen Arbeiten sollen im Wege mündlichen Abgebots am

Freitag den 27. Juni,

Nachmittags 2 Uhr, im Gemeindehaus zu Leihgestern ver­geben werden und zwar:

1) Einfriedigung an der Kirche, veranschlagt zu