Ausgabe 
20.4.1890 Erstes Blatt
 
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2l«»z«g aus den Standesamtsregiste^ der Stadt Gieße«.

Aufgebote.

April: 12. Ernst Louis Christian Heine. Bureaugehülse dahier mit Wilhelmine Rössel von Vöhl, wohnhaft dahier. 12. Gottfried Mankel von Dermbach, Knecht dahier, mit Catharina Nasemann von Allendorf (Kreis Kirchham), wohnhaft dahier. 14. Johann Geo.a Giegling, Stations-Assistent dahier, mit Anna Elisabeth LuckhM zu Rothenditmold. 14. Andreas Witzel, Vicefeldwebel dahier, mit Emilie Reiser zu Stuttgart. 15. Leonhard Brack, Schriftsetzer iu Friedberg, mit Caroline Elisabeth Kern von Marburg. 17. Fran. August Koppe, Jäger zu Krotzel, mit Catharina Lemmer zu Sichers haufen. 18. Wilhelm Luft von Rixfeld, Schuhmacher dahier, mit Philippine Luh von Londorf, wohnhaft dahier. 18. Wilhelm Rühl Spengler dahier, mit Johanna Weigel von Biedenkopf.

Eheschließungen.

April: 15. Earl Wilhelm Ludwig Rudolf Ruprecht, König! Regierungsbaumeister zu Münster t. W., mit Emilie Hermine VlUttt Decker von hier. 16. Martin Karl Emil Christian Erb, Schuhmacher dahier, mit Katharine Luise Zrntzer von hrer.

Geborene.

April: 7. Dem Schreiner Justus Heck ein Sohn. 10. Dn Schaffner Johann Christian Kraft Wittwe ein Sohn, Hermann Friedrich Wilhelm. 12. Dem Großh. Calculator Wilhelm Äefting ein Sohn, Heinrich. 12. Dem Gärtner Johannes Kuba ein Sohn. 15. Dem Dachdecker Karl Heck eine Tochter.

Gestorbene.

April: 11. Luise Dorothea Margarethe Lüttich, 2 Jahre alt, Tochter von Schneider Friedrich Lüttich Wittwe dahier. 13. Ludwig Karl Weeg, 4 Monate alt, Sohn von Schuhmachermetster Christian Weeg dahier. 13. Philipp Schneider, 42 Jahre alt, Eisenbahnarbeiter von Wteseck. 13. Georg Lenz, 77 Jahre alt, Privatmann dahier. 14. Carl Wilhelm Kratz, 3 Monate alt, Sohn von Gastwirth Carl Kratz dahier. 14. Hemrtch Kratz, 15 Jahre alt, von Bellersheim. 14. Hermann Scherer, 3 Monate alt, Sohn von Taglohner Ludwig Scherer dahier. 15. Ludwig Bertram, 64 Jahre alt, Locomotiv: führer i. P. dahier. 16. Philipp Schellhaas, 34 Jahre alt, Kutscher dahier. 17. Georg Karl August Kaus, 7 Monate alt, Sohn von Schaffner Konrad Kaus dahier. 17. Wilhelm Riedenthal, 4 Jahre alt, Sohn von Stahlschleifer Wilhelm Riedenthal dahier.

AhLOMg aus den Kirchenbüchern

der Stadt Gieße«.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 15. April. Carl Ruprecht, König!. Regierungsbaumeisin zu Münster in Westfalen, und Emilie Decker, Tochter des Kaufmanns Friedrich Decker zu Gießen.

Den 16. April. Martin Erb, Schuhmacher zu Gießen, unb Katharine Zinßer, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters EM Ztnßer zu Gießen.

Getaufte.

Den 13. April. Dem Htlfslademeister Heinrich Christ eint I Tochter, Hedwig, Wilhelmine Luise, geboren den 18. Januar.

Denselben. Dem Gastwirth Christian Rtegelmann eine Tochter Katharina Margaretha, geboren den 21. März.

I Den 17. April. Dem Buchhändler Magnus Baltz eine Tochter, Käthchen Luise Olga, geboren den 28. Januar.

I Beerdigte.

Den 14. April. Dr. Carl Dietz, Districtsarzt zu Bacharach, alt 27 Jahre, starb den 11. April zu Bacharach.

Den 15. April. Georg Lenz, Privatmann, ein Wittwer, 77 Jahre alt, starb den 13. April.

Den 17. April. Ludwig Bertram, Locomotivfuhrer i. P., m Wittwer, alt 64 Jahre, starb den 15. April.

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Friedberg. 17. April. <_

Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und Erb- großherzog, von der Anerhahnbalz in Romrod kommend, in Bad Nauheim ein, wo dieselben sich sofort in das Bade­haus Nr.»3 begaben, um daselbst die für das Großherzog- liche Haus reservirten Baderäume zn besichtigen. Man will wiffen, daß der Großherzog und ebenso die Prinzessin Hein­rich vckn Preußen die Badecur in Bad Nauheim gebrauchen wollen. Nach geschehener Besichtigung begaben sich die Aller­höchsten Herrschaften zu Fuß hierher nach Friedberg, um ebenfalls im hiesigen Schlosse einige bauliche Anordnungen zu treffen, und reisten um 12 Uhr 30 Min. weiter nach

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* Mainz, 18. April. Sämmtlichc hiesige Fachvereins­vorstände haben beschlossen, von einem Ruhetag am 1. Mai abzusehen, jedoch soll am Abend in derStadt­halle" hier eine große Volksversammlung abgehalten werden. Außerdem wurde von Fachvereinen beschlossen, ein großes Arbeiterfest Sonntag den 4. Mai hier abzuhalten. Im Allgemeinen denkt man hier in Arbeiterkreisen sehr wenig daran, am 1. Mai feiern zu wollen.

Zwischen dem Reichstagsabgeordneten Jöst und dem ver­antwortlichen Vertreter eines bei der letzten Reichstagswahl er­schienenen ultramontanen Flugblattes, welches sich mit der be­kannten Bingener Rede befaßt, fand heute ein resultatlos ver­laufener Sühneversuch statt. Die von Jöst erhobene Be­leidigungsklage wird jetzt vor den Gerichten ihren Fortgang nehmen. .

Die 22jährige Tochtereinerhiesigenisraeltttschen ^amtlte har verflossene Nacht in einem Anfall von Schwermuth ihrem Leben durch einen Sprung von der Eifenbahnbrücke in den Rhein ein Ende gemacht.

In einer gestern Abend stattgehabten sehr zahlreich be­suchten Versammlung der hiesigen Handlungsgehülfen wurde beschlossen, der städtischen Verwaltung den Wunsch zu erkennen zu geben, für Mainz den Krankenkassenzwang auch auf Handlungsgehülfen auszudehnen.

* Offenbach, 16. April. Ein köstliches Quiproquo findet sich in Josef Kürschners Reichstags-Almanach, den man ob seines Miniatur-Formats füglich denReichstag in der Westen­tasche" nennen könnte, und der mit seiner roth-wetß quer ge­streiften Decke fast aussieht wie ein hessisches Schilderhaus! S. 343 nämlich zeigt sich unter der AufschriftCarl Ulrich, Socialdemokrat", und über den diesen betreffenden biogra­phischen Notizen das wohlgetroffene, biderb-freundliche Ange­sicht des früheren nationalliberalen Reichstagsabgeordneten (1887 er Jahrgang) für Darmstadt: Justus Ulrich, Besitzer der weitbekannten Hildebrand'schen Brauerei in Pfungstadt eine Verwechslung, welche auf der einen Seite ebensoviel Heiterkeit, als auf der anderen Aerger und Verdruß erregt. Hoffentlich finden sich solche Jrrthümer nicht mehrere in dem bereits zu vielen Tausenden verbreiteten Merkchen des eminent fleißigen Herausgebers.

* Eine Katzenausstellung, wie sie die Welt noch mcht ge­sehen, findet in Amsterdam am 10. Mai statt und wird ver­anstaltet vom dortigenKatzenclub". Die Ausstellung enthält 33 Klassen, darunter solche für blaugraue Katzen, für weiße mit grauen Augen, weiße mit rothen Augen, für schwarze

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Gießen, 19. April. (Marktbericht). Auf dem heurigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Md- «M* 1'081,15, Hühnereier 1 St. 5, 2 St. 11 H, Enteneier 1 St. 56 H, 2 St. H, Gänse-ier 10-11 H, Käse pr.St. 5-8^, Käsematte pr. St. U Erbsen pr. Liter 18 Linsen vr. Liter 30 Ä, Tmiben pr. Paar JL 0,801,10, Hühner pr. Stück JL 1,50-200, Hahnen pr. St- X 1,60-2,00, Enten pr. Stück X 2,00-2,30, Ganse pr. PA 50-60 H, Ochsenfletsch pr. Pfd- 68-72 Kuh- und Rindfleisch 5660 H, Schweinefleisch 60-70 4, Hammelfleisch 5668H, Kalb­fleisch 5260 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,704,00, Weißkraut pr. St- 68 Zwiebeln per Centner JC. 12,0000,00, Mllch per Liter 12-18

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Es soll beabsichtigt werden, den bisherigen Portotarif für Nachnahmesendungen in ermäßigender Richtung abzuandern. Für die Beförderung von Briefen und Packeten nämlich soll das Porto der Versendungsgattung erhoben werden und zwar bei Ueber- mittelung eingegangener Geldbeträge bis 5 Mk.: 10 Ps., darüber bis 100 Mk.. 20 Pf., bis 200 Mk.: 30 Pfg. und bis 4W Mr 40 Pfg. Die sicher erwartete Steigerung des Verkehrs werde das Eintreten | von Einnahmeausfällen verhüten.

Lauterbach, 17. April. Auf dem heutigen Viehm^kte waren 221 Stück Rindvieh und 302 Schweine angetrieben. Die Ochsen standen gut im Preis. Den Höchstbetrag erzielten mit 700 Mk. ein Paar Ochsen. Stiere wurden das Paar zu 320 Mk., eine trächtige Kalbin zu 280 Mk. verkauft. Ein Paar Rinder wurden mit 508 Mk., ein Rind mit 208 Mk. bezahlt. Von Schweinen kostete ein Paar Läufer 172,50 Mk., ein anderes Paar 140 Mk., Saugferkel, etwa 4 Wochen alt, 19 Mk. per Stück. Der Handel sowohl auf dem Rindvieh- wie auch auf dem Schweinemarkt war sehr rege und gut, dagegen hörte man auf dem Krammarkte allseits über schlechte Ge­schäfte klagen.

Wenn eine bekannte alte Wetterregel zuttifft, haben wir einen naßen Gommer zu gewärtigen. Man kann nämlich in diesem Frühjahre beobachten, daß die Eiche vor der Esche treibt, und da sagt die Bauernregel: Treibt die Esche vor der Eiche, Hält der Sommer große Bleiche, Treibt die Eiche vor der O sche, Hält der Sommer große Wäsche.

An unsere landwirthschafttreibenden Leser versäumen wir nicht die Mahnung zu richten : Versichert Euch gegen Hagel­schaden t Alljährlich findet man in dcn meisten Fallen, rn denen ein Besitzer von .Hagelschaden schwer betroffen wird, die bedauernde Notiz in den Zeitungen,daß er gegen Hagel ^aden nich versichert war." Ja, warum versicherte er sich aber nichts Bekanntlich bleiben in der warmen Jahreszeit Gewitter mil Hagelschlag nicht aus und daher thun alle Ackerbautreibenden gut, sich bei Zeiten vorzusehen und gegen Hagelschaden zu versichern. Die Verstcperungspramie ist in Anbetracht des möglichen Schadens eine so geringe, daß es un­verantwortlich erscheint, sichauf gut Gluck" zu verlassen um dann bei eintretendem Mißgeschick an die offentl^e Wohlthätigkeit zu appelliren, von der ein voller Ersatz des Schadens nicmaffi zu erwarten ist. Also, Ihr Ackerbautreibenden, versichert Eure Feld­früchte'. _______

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