E. Zu Sich
«m 11. April 1890 am Bahnhose für bte Bewohner von Albach, Birklar, Dorf-Güll, Cberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher- Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Mtnlster, Nieder.Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach.
1. Appell Nachmittags 3 Uhr: Reservisten, sowie die zur Dis- pofition der Truppentheile und der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften aller Waffen.
2. Appell Nachmittags 4 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen sowie Ersatz-Reservisten.
Befreiungsgejuche sind bis längstens 8 Tage vorm Appell auf dem Dienstwege durch das Hauptmeldeamt einzureichen und muffen durch die Bürgermeisterei beglaubigt fein — werden aber nur im dringendsten Nothfalle genehnügt.
Die Leute treten in bürgerlicher Meldung an: Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher abzulegen.
Die Rlilitärpapiere (Paß und Führungsattest) müssen zur Stelle sein.
Sänlmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Controttages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz.
Gießen, den 26. Februar 1890.
Caspary, Oberstlieutenant z. D. und Bezirks-Commandeur.
Gießen, den 27. Februar 1890.
Betreffend: Frühjahr-Controlversammlungen des Haupt- meldeamts Gießen.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Großh. Bürgerweiftersien de- Kreise».
Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen.
von Gagern.
polttifd^e Ueverficht.
Gießen, 19. März.
Die seit Monaten schwebende „Kanzlcrcrisis" ist unerwartet schnell an dem entscheidenden Punkte angelangt. Eine hochosftcielle Meldung aus Berlin vom 18 d. M. besagt hierüber kurz Folgendes: „Die Kaiserliche Genehmigung des gestrigen Entlassungsgesuches des Fürsten Bismarck als Reichskanzler und Ministerpräsident wird unmittelbar erwartet. Graf Herbert Bismarck wird im Amte bleiben." Die endgültige Entscheidung des Kaisers über das Entlassungsgesuch des Fürsten Bismarck stand also zur Zeit der Versendung obiger Meldung noch aus, aber die Form dieser Mittheilung, welche ja die kaiserliche Genehmigung bereits voraussetzte, läßt es kaum zweifelhaft, daß die Demission des leitenden Staatsmannes inzwischen angenommen worden und daß somit der Rücktritt des Fürsten Bismarck von seinen Aemtern als Kanzler des deutschen Reiches und preußischer Ministerpräsident als vollzogene Thatsache zu betrachten ist. Allerdings warf dieses hochbedeutsame Ereigniß schon längst seine Schatten voraus und sein Eintritt kann somit an und für sich nicht mehr besonders überraschend erscheinen, aber dennoch wird die kaum mehr zu bezweifelnde Kunde von der definitiven Amtsniederlegung des größten Staatsmannes und Politikers unseres Jahrhunderts nicht nur in Deutschland, sondern auch in der ganzen Welt wie ein electrischer Schlag empfunden werden, denn ein Mann von der weltgeschichtlichen Größe und Bedeutung eines Qzßo von Bismarck kann nicht von der politischen Bühne «Meten, ohne daß nicht ein solches Ereigniß tausendfach in -kn weitesten Kressen nachempfunden würde. Die KanzlercrV? trat zum ersten Male schärfer in die Erscheinung, als Fürst Bismarck Anfang Februar dieses Jahres das preußische Handclsmiinsterium abgab, doch schien hiermit die Crisis, die ihren Grund offenbar in socialpolitischen Meinungsverschiedenheiten zwischen Kaiser und Kanzler hatte, damals wieder beigelegt zu sein, aber dies schien eben nur so. Der Ausfall der Reichstagswahlen ließ die Crisis augenscheinlich von Neuem auftebcn, faum ein Tag verging seitdem, Der nicht von einschneidenden Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Kaiser und seinem obersten Rathgeber zu berichten und im Anschlüsse hieran von dem bevorstehenden Rücktritte des Fürsten Bismarck gerüchtweise zu melden gewußt hätte, während anderseits all dem immer wieder entgegengetreten wurde. Nunmehr ist aber dieser auf die Dauer ganz unhaltbar gewordene Zustand durch das Entlassungsgesuch des Kanzlers mit einem Male geklärt worden und das Schmerzliche daran ist nur, daß diese Klärung erst durch einen derartigen Schritt erfolgen mußte. Fürst Bismarck würde demnach kurz vor Beendigung seines 75. Lebensjahres aus feinen jetzigen Aemtern scheiden, von denen er den Posten eines preußischen Ministerpräsidenten über 27 Jahre, denjenigen als Kanzler des deut- scheu Reiches beinahe 19 Jahre, nämlich seit der Gründung des neuen Reiches, inngehabt hat, nachdem er bereits vorher norddeutscher Bundeskanzler gewesen war; was er innerhalb dieser ereignißreichen Zeit seinem Vaterlande und seinem Volke geworden sst, was er für Preußens und Deutschlands Macht und Größe in diesem langen Zeitraum geleistet und geschaffen — das steht längst mit goldenen Lettern im Buche der Geschichte verzeichne:! — lieber die zu erwartende gänzliche Neugestaltung in der Leitung der preußischen und Reichs- regierung, welche durch den Rücktritt des Fürsten Bismarck bedingt werden würde, liegen noch keine cheren Meldungen vor.
Das preußische Abgeordnetenhaus führte am Montag die große Arbeiterdebatte, welche sich anläßlich der Berathnng des Specialetats der Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung erhoben und die eingehendste Erörterung der Verhältnssse der Bergleute zur Folge hatte, nach viertägigen Verhandlungen zu Ende und wurden die sämrntlichen Positionen des genannten Etats unverändert genehmigt. Am Dienstag trat das Haus in die Specialberathung des Cultusetats ein, welche vermuthlich ebenfalls mehrere Tage umfassen mirb.
Fast zur gleichen Zeit wie in Ungarn hat auch in Frank reich ein nenes Ministerium das Licht der politischen Welt erblich und trügt es den Namen Freycincts, des bisherigen Kriegsministers. Herr Freycinet hat im neuen Cabinet, abgesehen von feiner nunmehrigen Ministerpräsidentschaft, sein nmimehriges Portefeuille beibehalten. Es ist das vierte französische Ministerium, tvelches Herr de Freycinet jetzt leitet, so daß er in seiner gegenwärtigen hohen Stellung nichts weniger als ein Neuling mehr ist, aber alle die von ihm bisher geleiteten Ministerien waren ziemlich kurzlebig und ob das nunmehrige Cabinet Freycinet eine längere Lebensdauer aufweisen wird, steht mindestens noch sehr dahin. Heute gedachte sich dasselbe der Deputirtenkammer vorzustellen, und dürften unter den hierbei verlesenen ministeriellen Programm- punkten die folgenden betont werden: Anwendung der neuen liberalen Schulgesetze, Aufrechterhaltung des bisherigen Budgets sowie Aufrechterhaltung des französisch-türkischen Handelsvertrages; bezüglich der übrigen im Jahre 1892 ablaufenden Handelsverträge will das Ministerium der Kammer volle Actionsfreiheit lassen.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 18. März. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht: Am 12. März den practischen Arzt Dr. Wilhelm Groos aus Nidda zum Kreisassistenzarzt bei dem Kreisgesundheitsamt Offenbach mit dem Sitze in Offenbach zu ernennen.
Darmstadt, 18. Februar. Nr. 6 des Amtsblattes des Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, Section für Justizverwaltung, enthält Ausschreiben vom 28. Februar, betreffend die Revision des Gerichtskosten- wesens in den Jahren 1888 und 1889; — hier die Berechnung der Gebühren der Großh. Notare und des Stempels für die Notariatsurkunden.
Neueste Nachrichten.
Wolfs? telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 18. März. Das Entlassungsgesuch des Reichskanzlers wird heute Mittag an den Kaiser abgehen. Man bezweifelt nicht länger, daß es genehmigt werden wird. Graf Bismarck hat sein Entlaffungsgesuch noch nicht unterbreitet, doch dürfte dasselbe nach Annahme des vom Reichskanzler eingereichten Gesuches ebenfalls erfolgen.
Berlin, 18, März. Die kaiserliche Genehmigung des gestrigen Entlassungsgesuchs des Fürsten Bismarck als Reichskanzler und Ministerpräfident wird unmittelbar erwartet.
Berlin, 18. März. Der Kaiser verlieh den Chefs der ostafrikanischen Schutztruppe, dem bayerischen Reservelieutenant Dr. Schmidt, Premierlieutenant v. d. Zalewski, Hauptmann a. D. Richelmann den Kronenorden 4. Klasse mit Schwertern, dem Capitän des Dampfers München, Max Brager, und dem Beamten der Ostafrikanischen Gesellschaft Otto Ostermann denselben Orden mit Schwertern am weißen Bande mit schwarzer Einfassung.
— Der Kaiser verlieh dem Feldprobst Richter das Ritterkreuz des Hohenzollernordens.
— Im Abgeordneten Hause bildete das Entlassungsgesuch des Fürsten Bismarck den Gegenstand allgemeinsten Gesprächs. In den überfüllten Nebenräumen hatten sich überall lebhafte Gruppen gebildet. Die verschiedensten Gerüchte schwirrten durcheinander; vielfach wurde erzählt, das gesammte Ministerium habe ebenfalls seine Entlassung eingereicht, welche jedoch nicht angenommen. Verbürgtes liegt bis jetzt nicht vor.
Berlin, 18. März. Die gestern von der Arbeiter- schutz-Conferenz gewählten Commissionen bestehen aus folgenden Mitgliedern: Erste Commission (Bergwerksarbeiten) Deutschland Hauchecorne, Oesterreich Haberer, Ungarn Gränzenstein, Belgien Harze, Frankreich Burdeau und Linder (als Adjuncten und Secretäre Jaquot und Pelle), England Dale und Gorst (als Adjuncten Burt und Burnett), Italien Bodio (Adjunct Calatabiano), Luxemburg Wissenkerke und Struve, Norwegen Christie. Vorfitzenöer ist Hauchecorne, Berichterstatter Harze, dessen Gehilfe Pelle. — Die zweite Commission (Sonntagsarbeit) für Deutschland Kopp und Heyl, für Oesterreich Weigelsperg, für Ungarn Sterengi, Belgien Jacobs oder Greindl, Dänemark Tietgen, Frankreich Simon und Tolain (Adjunct und Secretär Labon), Großbritannien Gorst und Houldsworth (Adjuncten Burnett und Whymper), Italien Ellena (Adjunct Maini), Luxemburg Brasseur, Niederlande Hoevern und Struve, Portugal ein Portugiese, welcher später angezeigt wird, Schweden Thom, Schweiz Blümer und Kausmann. Vorsitzender ist Kopp, Stellvertreter Tietgen, Berichterstatter Blümer. — Dritte Commission (Arbeit der Kinder, jugendlichen Personen und Frauen) für Deutschland Landmaim und Köchlin, Oesterreich Plappart und Migerka, Ungarn Schnierer, Belgien T'kint, Frankreich Delahaye und Simon (Adjunct und Secretär La- porte und Jaquot) Großbritannien Houldsworth und Scott (Adjuncten Birthwistle und Whymper), Italien Boccardo (Adjunct Stringher), Niederlande Hoeven und Wiesenkerke, Portugal ein Portugiese, welcher anzuzeigen, Schweden Thom, Norwegen Christie, Schweiz Blümer und Kaufmann. Vorsitzender ist Simon, Stellvertreter Schnierer, Berichterstatter über Arbeit der Kinder und jungen Leute T'kint, über Frauenarbeit Kaufmann.
Berlin, 18. März. Heute Nachmittag um 5 Uhr fand großer Empfang und Abends um 7 Uhr das Galadiner zu Ehren der C o n f e r e n z d e l e g i r t e n in der Bildergallerie des Schlosses statt. Zur Rechten des Kaisers saß Jules Simon, zur Linken der Däne Tietgen; gegenüber Graf Moltke, zur Rechten v. Bötticher, zur Linken Maybach. Auch Herbert v. Bismarck war anwesend. Der Kaiser und die Kaiserin zeichneten viele Delegirte durch längere Ansprachen aus. Der Kaiser befand sich in leutseligster Stimmung und
schien erfreut, daß die Aussichten auf das Gelingen der (£on. ferenz für vorzügliche gelten. Der Kaiser verweilte bis 9l/z Uhr. Morgen sind die Sitzungen der Commissionen aus 10 und 11 Uhr^ anberaumt. Abends wird Defilireour inj Schlosse erfolgen; auf Donnerstag ist eine Reunion beim Minister v. Berlepsch anberaumt.
Potsdam, 18. März. In der Berlin-Nauendorfer Kammgarn-Spinnerei (Actiengesellschaft) brach gestern ein Strike aus. 500 Arbeiter feiern.
Barmen, 18. März. Die heute angekündigte Versammlung der Riemendrehergesellen wurde auf Grund des § 9 des Socialistengesetzes verboten.
Barmen, 18. März. Die Commission der Riemendrehereibesitzer veröffentlicht in der „Westdeutschen Ztg." eine Erklärung, wonach bei der Fortdauer des Ausstandes am 21. März die allgemeine Betriebssperre verhängt werden würde. Die Strikenden werden aufgefordert, die Arbeit auszunehmen, da sonst 1800 ruhige Arbeiter brodlos würden.
Bonn, 18. März. Heute Nacht um 11 Uhr 6 Min. erfolgte ein heftiger Erdstoß in Bonn und Umgegend.
Stettin, 18. März. Sämmtliche Schiffszimmerleute auf allen Werften Stettins stellten die Arbeit ein.
Dresden, 18. März. Der apostolische Vicar Bischof B e r n e r t ist heute früh gestorben.
Leeds, 18. März. Der Kohlenmangel verursacht schwere Störungen in den Geschäften. In Uorkshire und Lancashire herrschen ähnliche Zustände. In Burnley sind 6000 Arbeiter beschäftigungslos. Mehrere Fabrikbesitzer bewilligten die Forderungen.
Liverpool, 18. März. Die Lage ist etwas gebessert, aus anderen Landestheilen sind 13,000 Arbeiter ein getroffen, um die Strikenden zu ersetzen und arbeiten bereits. Die in den Docks Strikenden hielten in Liverpool und Birkenhead Versammlungen ab, auf welchen beschlossen wurde, weiter zu striken. Machugh sprach in diesen Versammlungen und betonte, die Arbeiter brauchten noch nicht Hungers zu sterben, vorher könnten aber Verzweiflungsacte vorkommen. Das Unterhausmitglied Graham klagte die Arbeitgeber unö Capitalisten an und rieth den Arbeitern, sich nicht mit den Verhältnissen zufrieden zu geben.
.Haag, 18. März. Die Regierung legt ein Gesetz vc:, wodurch der Dienst zweier Milizjahrgänge um ein Jahr verlängert wird, so daß dann sieben Jahrgänge disponibel sein werden; dasselbe wird mit Hinweis auf die dauernde Steigerung der Armeen Europas begründet und stellt ein Gesetz über den obligatorischen Militärdienst in Aussicht.
Madrid, 18. März. Heute Morgen wurde ein heftiges Erdbeben in Malaga und den Nachbarstädten verspürt. Dasselbe verursachte große Bestürzung unter den Einwohnern, richtete aber keinen Schaden an.
Bukarest, 18. März. Der Senat nahm mit 43 gegen 4 ^Stimmen die Handelsconvention mit Serbien an.
Belgrad, 18. März. Der frühere Finanzminister Rakie ist gestorben.
— Gutem Vernehmen nach wird die Regierung bei der Skupschtina beantragen, den bestehenden Ausfuhrzoll auf Bodenproducte, namentlich Getreide und Schlachtvieh, abzuschaffen. |
Rewyork, 18. März. Gestern brach in einer großen Buchhandlung in Indianapolis Feuer aus, wobei 13 Feuerwehrleute getödtet und 19 meist tödtlich verletzt wurden. Dieses Unglück wurde dadurch verursacht, daß eine Mauer gerade in dem Augenblicke einstürzte, als eine größere Anzahl Feuerwehrleute die Leitern bestieg.
Cocalcs ttnd provinzielles.
Gießen, 19. März.
— Als Einladung zu den am 21. und 22. d. Mts. stattfindenden öffentlichen Prüfungen der Schüler des Großh. Realgymnasiums und der Realschule Hierselbst versendet die Direction dieser Anstalt ihren Jahresbericht. Aus dem Inhalte desselben ist hervorzuheben ein von Herrn Professor Dr. Otto Buchner verfaßtes Lebensbild „Professor Dr. Hugo von Ritzen", in welchem der Verfasser den hohen Tugenden des Verblichenen, seiner ersprießlichen Wirksamkei' als akademischer Lehrer und seiner großen Verdienste um t Kunst, gedenkt; ferner eine Abhandlung des Herrn Dr. Augss Sturmfeis „über den Aufenthalt der Neuphilologen w England," worin der Verfasser seine, auf Grund persönlich von ihm in England gemachter Erfahrungen gewonnenen Anschauungen über die practische Ausbildung der Neuphilologen niederlegt und Fingerzeige gibt, wie die im Ausland zu verbringende Zeit gewinnbringend zur Bereicherung der Kenntnisse von Sprachen, Land und Leuten Englands aus genutzt werden kann. Der dritte Theil des Berichts umfaßt Schulnachrichten, aus welchen wir erwähnen die Uebersicht des während des Schuljahrs durchgenommenen Lehrstoffs und die Tabelle der Unterrichtsvertheilung in der II. Hälfte dev Winterhalbjahres unter die 26 an der Anstalt thütigen Lehrer Die Gesammtzahl der Schüler betrug 618, von denen 48' Einheimische, 89 auswärtige Hessen, 40 auswärtige Reich»' angehörige und 1 Ausländer, der Religion nach 538 Eva"' gelische, 31 Katholische und 48 Israeliten waren. Das IW gymnasium hatte im Herbst 1889 4, zu Ostern 1890 9 Abt turienten, die Realschule zu Ostern 1889 7, im Herbst 18 - 1 Abiturienten. Aus der Geschichte der Anstalt sind heroor- zuheben die Todesfälle unter dem Lehrercollegium und de" Schülern der Anstalt. Es verstarben am 3. April Dr. ö • Theisen, am 9. August Cantor Steiner, am 10.Augu> Realgymuasiallehrer Dr. Karl Walther, am 13. Reallehrer R. Dietz, sowie die Schüler Karl ^Irno (am 1. April 1889), August Heck (am 17. December löW und Heinrich Rusag (am 31. Januar 1890).
— Prüfung der Fortbildungsschule. In den oberen Sälen des Neustädter Schulhauses vollzog sich gestern A e die diesjährige öffentliche Prüfung der Fortbildungsschule der vorher angedeuteten Weise. Zugegen waren Herr Sch
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