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Wir erklären schließlich:

1. Die Wikdung des deutschen Wol'Kes kann nicht dadurch gefährdet werden, daß in dem Weichstag die oder jene Partei etwas stärker oder schwächer vertreten ist, da, wie die nationalliöeraten Parteiführer Gießens wissen sollten, die Bestimmungen über die Schute nicht der Zuständigkeit des Meichs unterliegen.

Die Wtdung des Volks ist aber in Gefahr, so lange diese nationaMöeraken Parteiführer Keinen Gegenstand sachlich behandeln, sondern alle Gegner nur durch die Weschimpfung als Weichsfeinde bekämpfen.

2. Das deutsche Weich und die Grundlagen des Staatswesens sind in Gefahr, so lange die nationalliberate Partei im Parlament existirt, diese Partei, welche selbst unter falscher Atagge segelnd in dünkelhafter Verblendung stets behauptet, daß sie allein Liebe zum Waterkand und Interesse für das WolKswoht besitzt.

3. Die deutschfreisinnige Wartei verschmäht es, anders denkende Parteien als Weichsfeinde zu bezeichnen, und bekämpft mit aller Entschiedenheit die nationalliberate Partei, solange dieselbe wie seither durch ihr ganzes Verhalten zeigt, daß ihr jede Selbstständigkeit gegenüber der Wegierung fehlt. In diesem Kampfe nimmt die deuttchfreisinnige Wartei die Kitfe jedes ehrlichen deutschen Warmes gern an.

4. Die Hlationalliberaten haben gegen ihr feierliches Wersprechen, an der Werfassung nicht zu rütteln, die Legislaturperioden von 3 auf 5 Jahre verlängert und dadurch allerdings ein wesentliches Wotksrecht erheblich geschmälert.

5. Die nationalliberate Partei wird schon lange von allen andern Parteien mit Recht als die Wartei der Grundsatztosigkeit und Gesinnungslosigkeit bezeichnet und läßt keine Gelegenheit vorübergehen, sich mit dem Mangel jeder Grundsätze und eines festen Wrogramms geradezu zu brüsten, nur Zweckmäßigkeitsgründe sind nach ihr im politischeir Leben maßgebend.

6. Die nationalliberate» Warteiführer Gießens haben in dem heute zu Ende gehenden Wahlkampf durch Schimpfen, Lügen und Wertäumden ihre morgen sicher sinkende Kahne so besudelt, daß dieselbe nicht mehr be­schmutzt werden kann.

Wer also mit uns wünscht, daß die nationalliberaten Scheinliberalen und Jasager möglichst bald aus dem Parlament verschwinden mögen, auf Nimmerwiedersehen, der wähle am morgigen Wahltag den Rechtsanwalt Ur. Gnifleisch in G iessen.

Gießen, den 19. Februar 1890.

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Das freisinnige Wasikcomit6.

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