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^er Königlichen Hoheit dem 'wer bei dem Amtsgericht ^-'ichreiber bei dem Amts­eiber bei dem Amtsgericht htsschreiber bei dem Amts- m bei dem Amtsgerichte Gerichtsichreiber bei dem ichtsschreiber Mh. Lind Gerichtsschreiber bei dem )etober in Worms statt- icchmmlung des hesfischen > der betreffenden Bahn- cvergünstignngen be­ll-Direction der HeWen im 1. und 2. October d.J.

gelegenen Stationen nach ten auch zur Msahrt be­sage der Lösung ausgesührt die Mitgliedkarte. 2) Die ahnen gewährt die gleiche rahn - Geseüjchast. 3) Die len gestattet, daß die von lngsstationen vom 30. Sep- is 3. October incl. Giltig- Worms von dem Verein

)ie große landwitthschast- in aller Kürze ihren An- jier durch Herrn H. Keck, ,(ft. Die Fabrikate des uen Deutschlands hinaus :ben. Daneben ist Herr erwejens und hat darin

cund der Versandt der- 0 Die letzten sonnigen deutlich geförderte Wem nicht gleichkmmt, fo fin arten. Mm verwendet rafioni«' °d-r L-tw-rg--

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Ein bedauerliches Ä M d-hier n 0. Stunden zu lttÄ b e W* °»

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'kommen die Misteldrosseln, die Krammetsvögel, die Staare, die Schwarzamseln u. a., um sich zu laben am reich gedeckten Tisch, ehe der Frost die Heckenfrüchte zu Grunde richtet. Auch der Wald kleidet sich in sein prächtiges Herbstgewand, jenes farbensatte Kleid, das Manche für schöner halten als sein zartes Maiengrün. Kurzum der Herbst ist eingetreten trotz der herrschenden sommerlichen Witterung noch vor seiner kalendarischen Anmeldung.

vermischte».

* Mainz, 17. September. Der hiesige Thierschutz­verein hat bei dem Polizciamt einen Antrag eingereicht, zu verfügen, daß die hier zu Markt kommenden Fische, bevor sie au den Käufer übergehen, getödtet werden. Aehn- liche Verordnungen bestehen bereits in mehreren der Nachbar­städte.

* Aus dem Rherngau, 17. September. Durch ein Cousortium auswärtiger Capitalisten wird den ganzen Rheiugau von Geisenheim bis Schierstein eine Gasleitung angelegt. Sämmtliche Ortschaften haben sich mit einer entsprechenden Anzahl Flammen betheiligt und wurden von den verschiedenen Gemeinden der Gesellschaft im Ganzen 27 OOO Flammen garantirt. Die Gasfabrik soll in Eltville erbaut und dieselbe schon im Jahre 1891 in Betrieb gesetzt werden.

* Worms, 17. September. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung machte Herr Oberbürger­meister vr. K ü ch l e r der Versammlung Mittheilung über die der Stadt Worms von Herrn Nicol. Andr. Reinhardt anläßlich eines Schloßsreiheit-Gewinnstes übergebene Stif­tung im Betrage von 40 000 Mk. Von dieser Summe sollen 3000 Mk. zur Verbesserung der Wohuungsverhältnisse der ärmeren Bevölkerung verwendet werden. Der Rest von 37 000 Mk. soll eine dauernde Stiftung unter dem Namen N i c o l. A n d r. R e i n h a r d t - S t i f t u n g bilden. Die Zinsen dieses Kapitals sollen, wie folgt, verwendet werden: von 10000 Mk. für Feriencolonien, so lange solche bestehen, sonst eventuell zu ähnlichen Zwecken- von 10 000 Mk. für barmherzige Schwestern und Diaconissinnen, je zur Hälfte, ,zu deren freier Verfügung- von 17000 Mk. zur Anschaffung von Büchern für eine städtische Bibliothek.

Verkehr, Cmefr rrnd Vozkswirthschaft.

Hessischer Eisenbahnrath.

Die 19. Sitzung des Großh. Hessischen Eisenbahnrathes fand am 11. September in Darmstadt, unter Vorsitz des Herrn Ober­

finanzrath Ewald statt, in Verhinderung des ersten Vorsitzenden, Minister ialpräsident Geheimrath vr. Weber. Der Vorsitzende gedachte der Verdienste des entschlafenen langjährigen Vice-Präsidenten Gehetm- rath Schulz. Die Mitglieder der Corporation ehren das Andenken des Verstorbenen, indem sie sich von den Sitzen erheben. Zum Fahr­plan der Oberhessischen Bahnen beantragt Kammerrath Weber- Laubach die Beibehaltung der Abendzüge der Oberhessischen Neben­bahnen Hungen-Laubach, Nidda-Schotten, Stockheim-Gedern, weil sonst die an diesen Nebenbahnen gelegenen Orte keine Verbindung rach Frankfurt und zurück haben. Commerzienrath Haurand- Frankfurt a. M. wünscht 1) die Ausgabe von dtrecten Fahrkarten und Gepäckabfertigung von den rheinischen Hauptstationen nach Bad Salzschlirf auf Grund des von Jahr zu Jahr steigenden Badever- kehrs, 2) die Einlegung eines Zuges während der Bade-Saison von Fulda nach Salzschlirf gegen 11 Uhr Vormittags und Gegenzug nach Fulda mit Ankunft daselbst 1 Uhr, weil die Reisenden von und nach Frankfurt seither 2Vs Stunden Aufenthalt in Fulda hatten, 3) eine Vergrößerung der Bahnhossanlagm in Büdingen, um den stark ge­stiegenen Verkehr daselbst in Braunkohlen von der Zeche Hedwig bei Büdingen, sowie von Sandsteinen, Rüben, bewältigen zu können. Dtrector Altvater (Oberhess. Bahn) sagt wohlwollende Erwägung dieser Wünsche zu, bemerkt aber, daß die Klagen der Braunkohlen­zeche Hedwig gehoben werden könnten, wenn dieselbe von ihrer Grube zum Bahnhof ein Anschlußgeleise Grubenbahn, schmalspurig, oder Drahtseilbahn Herstellen würde, statt jetzt per Frachtfuhrwerk die Kohlen zur Verladung an die Bahn zu bringen. Die Lieferfrist der Kohlen-Waggons werde stets eingehalten, aber 20-30 Fuhrwerks mit Kohlen können erst nack und nach zum Bahnhof-Geleise gelangen. Bet dem Fahrplane der Main-Neckar-Bahn theilt der Vorsitzende mit, daß das Reichs-Eisenbahnamt die Neckardahn ersucht habe, bet dem in Frankfurt jetzt 10.20 Abends etntreffenden Schnellzug die Ankunft um mehrere Minuten früher zu bewerkstelligen, damit der Anschluß- zug nach Offenbach und Hanau zu erreichen fei. Antrag der Handels­kammern dieser Städte. Der Vertreter der Handelskammer Frank­furt a. M. beantragt die Einstellung directer Personenwagen Frankfurt-Mailand, nachdem bereits seit Jahren dtrecte Wagen nach Genua, die allgemein beliebt sind, cursiren, und dtrecte sehr com- fottable Wagen Paris-Mailand im Gotthardzuge laufen. Derselbe anerkennt mehrere Verbesserungen im Personenverkehr, so die Bei­behaltung des Schnellzuges 7 Uhr Morgens Frankfurt Basel-Lausanne während der Winterzett; ferner die Einlegung des Personenzuges 89 ab Frankfurt 5.40 Abends, insbesondere für den Arbeiter-Verkehr. Zu D der Tagesordnung, Abänderung der Sommerfahrplanperiode auf die Zeit vom 15. Mai bis 15. October, Antrag vom Handels­kammer-Präsidenten Lucan-Hanau, erklärt der Vorsitzende, daß sämmtliche Hessischen Bahnen einen gleichen Antrag in der Inter­nationalen Eisenbahn-Conferenz zu Stuttgart 17.18. August l. I. unterstützt haben, daß aber der Antrag mit 33 gegen 36 Stimmen abgelehnt worden sei; vornehmlich die außerdeutschen Verwaltungen haben dagegen gestimmt. Die deutschen Etsenbahn-Dtrectionen hoffen jedoch, demnächst die Majorität für den Antrag zu erhalten. Nachdem die Oberhessischen Bahnen einen sehr niedrigen Tarif für Braunkohlen eingeführt haben, 2 Pfg. pro Tonnenkilometer mit 6 Mk. Abfertigungs­gebühr pro Waggon, für den inneren hessischen Verkehr, war der Direction der Oberhessischen Bahnen das Gesuch des Eisenbahnraths I unterbreitet worden, daß sie mit den Preußischen Staatsbahnen und

Süddeutschen Bahnen in Unterhandlung treten möchte, um deren Frachten 2,6 Pfg. bis 10t Kilometer resp. 2,2 Pfg. bei Entfernungen über 100 Kilometer mit Abfertigungsgebühren 812 Mk. pro Waggon ermäßigt zu sehen und damit den Absatz der Braunkohlengruben in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, wie in Oberhessen zu fördern. Bei den hohen Steinkohlenpretsen werden Braunkohlen jetzt vielseitig für Hausbrand der weniger bemittelten Bevölkerung und hin und wieder auch für industrielle Zwecke verwendet, da die Braunkohlen- pretse nur ca. 1015pCt. gestiegen sind. Die Einfuhr von böhmischen Braunkohlen nach Hessen, Bayern und Württemberg hat stark zu­genommen, so daß niedrige Frachten für deutsche Braunkohlen allseitig gefordert werden. Das Vorgehen der Oberhessischen Bahnen mit Braunkohlenfrachten von 2 Pig. pro Tonnenkilometer plus 6 Mk. Abfertigungsgebühr wurde dankend anerkannt. Die Kohlen der Zeche Hedwig bet Büdingen eignen sich vorzugsweise für Fabrikfeuerung, da sie weniger Aschengehalt haben und deren Preise seither nicht erhöht wurden, um sie der Industrie in Fabriken zugänglich zu machen. Dtrector. Altvater (OberHess. Bahn) versichert, daß die Direction es an Bemühungen nicht fehlen lassen werde, um die Sätze ihres Localtarifs für Braunkohlen auch auf den benachbarten Staatsbahnen etngeführt zu sehen. Betreffend die einstimmig beschlossene Befür­wortung des Eisenbahnrathes für Einführung des preußischen Aus- nahmetaiifs für landwtrthschaftliche Artikel, Düngemittel, Kartoffeln, Rüben, Erde, Sand, Kies, Mergel u. s. w., dessen Streckeneinbettssatz für Entfernungen bis 350 Kilometer 2,2 Pfg. und 7 Mk. pro Waggon Abferttgungsgebühr, und für weitere Entfernungen im Anstoß an die ca. 350 Kilometer berechneten Frachtsätze 1,4 Pfg. per Tonnen­kilometer beträgt, erklärt der Vorsitzende, daß Erhebungen bei den Hessischen Landwtrthschaftlichen Vereinen im Gange sind, um die Wünsche und Bedürfnisse der Gesammtbevölkerung kennen zu lernen; die Oberhessischen Bahnen haben diesen Ausnahmetarif bereits an­genommen, die Neckarbahn nur für ihren Transitverkehr nach Süd­deutschland. ______________

Limburg, 17. September. (Fruchtmarkt). Rother Weizen JL 17.10, weißer Wetzen A 17., Korn JL 12.35, Gerste JL 10., Hafer «4t 6.75, Erbsen JL, Kartoffeln JL

Scbtffissiad?rid?tcn.

Bremen, 17. September. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Capt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. September von Bremen und am 7. September von Southampton abgegangen war, ist vorgestern 6 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 17. September. (Per transallantischen Telegraph.) Der Postdampfer Karlsruhe, Capt. F. Keßler, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 4. September von Bremen abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast.

Freitag Abend 5»» Uhr, Samstag Vormittag 8« Uhr, Samstag Nachmittag 330 Uhr, Samstag Abend 646 Uhr.

Bekanntmachung.

Für das Großh. Prooinzial-Arrest- haus dahier soll die Lieferung von ca. 10» bis 12000 Kilo guter Speiser kartoffeln im Submissionswege vergeben werden.

Schriftliche Angebote find verschloffen mit Proben bis längstens

SamStag den 20. ds. Mt-.,

Born»; 10 Uhr, in welchem Termine die Vergebung stattfinden wird, auf der Kanzlei Großh Staatsanwaltschaft Justizgebäude, Zimmer Nc. 43 woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können, niederzulegen.

Gießen, den 11 September 1890. Der Großh. Erste Staatsanwalt.

____________Jöckel.________7535

In das Gesellschaftsregister des unterzeichneten Gerichts ist unter Nr. 84 folgende Eintragung erfolgt:

Spalte 2. Firma:

Lahnkalk * Industrie Albshausen Kempff & Hilf.

Spalte 2. Sitz der Gesellschaft: Albshausen.

Spalte 4. Rechtsverhältnisse der Gesellschaft.

Die Gesellschafter find:

Dr. Carl Kempff zu Gießen, Moritz Hilf zu Wiesbaden

Die Gesellschaft hat am 15. Juli d. I. begonnen und wird vertreten durch den Gesellschafter Dr. Carl Kempff. [7687

Wetzlar, den 16. September 1890. Königliches Amtsgericht Abth. IV.

In das Procurenregister des unter­zeichneten Gerichts ist unter Nr. 58 folgende Eintragung erfolgt:

Spalte 2. Principal: Dr. Karl Kempff zu Gießen und Moritz Hlls zu Wiesbaden.

Spalte 3. Firma, welche der Pro- eurist zeichnet:

Lahnkalk - Industrie Albshausen Kempff & Hilf.

Spalte 4. Ort der Niederlassung: Albshausen.

Spalte 5. Firma- oder Gcsell- schastsregister:

Die Gesellschaft ist eingetragen unter Nr. 84 des Gesellschasts- regifters.

Spalte 6. Procurist: Theodor Hilf zu Albshausen. [7668

Wetzlar, den 16. September 1890. Königliches Amtsgericht Abth. IV.

(6728

7631

Gnauth.

billigsten Preisen

[7039

7682

Pfaff.

Emil Orblg.

Klein-Linden.

7676

2632

soll ein der Plockischen Stiftung ge­höriger Acker aus der Hohleich

Bekanntmachung.

Die beiden Steinbrüche im District Hochwarte des Gießener Stadtwaldes sollen Samstag den 20. d. M., BsrmittagS 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses verpachtet werden.

Gießen, 13. September 1890.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Obstversteigmmg.

Montag den 22. d. M., Nachmittags 2 Uhr anfangend, wird das Obst der Gemeinde Kinzenbach, bestehend in Aepfeln, Birnen, Zwetschen meistbietend versteigert. Bemerkt wird, daß unter den Aepfeln mehrere Bäume vorzügliches Tafelobst ist.

Der Gemeindevorsteher:

den, in der Gemarkung Gießen bele­senen Grundstücke Flur XXVII. Nr. 99 1400 qm Wiese in der Stephansmark und Flur XXVII. Nr 1047/10 1788 qm Wiese in der Stephansmark am kleinen Steeg verkauft werden.

Die Grundstücke sind in Bauplätze eingetheilt Die Verkaufsbedingungen sind bei dem Unterzeichneten zu er­fahren. 7604

Rechtsanwalt Grünewald

öbrlsetzung üerversteigerung. Freitag den 19. d. M., Vorm. von *[210 Uhr an, werden aus dem Nachlaß der Frau Oberförster Bok Wwe.

die Kirchenmöbel und Küchengeräthc und sonstige Haushaltungssachen

versteigert. ____________________

Freitag den 19. d. BL, Nachm. von 2 Uhr an, werden die Möbel (dabei ein Gewehrschrank), Weißzeug, Kleider, Handatlas von Andrve, Goethe in 36 Bänden rc. ausgeboten. [7692

KeU'geßotenes.

Donnerstag Abend

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Die ArmeN'Deputation der Stadt Gießen. Gnauth.

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Louis Rothenberger, Gerichtstarator.

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Flur XVI Nr. 196/8 = 4288 lHMtr. haltend, einer öffentlichen Versteigerung an Ott und Stelle ausgesetzt werden. . .....

Die Zusammenkunft ist am städti- per Hundert JL 6.50, empfiehlt schen Schlachthaus. DICR<1

Gießen, den 17. September 1890.;

. Erbtheilungshalber sollen durch den I unterzeichneten Anwalt die auf Namen Theodor Lotz zu Gießen stehen-

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- - Alleinbewohnen, gute gesunde Lage, ist

Montag den 22. vs Weis., unter günstigen Bedingungen zu verkaufen.

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Heinrich Wallach in Gießen. [7443