Ausgabe 
16.1.1890
 
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Donnerstag den 16. Januar

in Doppelcentnern

,> 1.80

der Ausfuhr von Jndustrie-Erzeug-

icutsche.

pr.Fl.Jtl.10

Dieser langen Reihe von

unbestreitbares Ergebniß übrig.

Mactieo

81,080,064 85,241,311

81,080,064 85,241,311

war der Andrang des Volkes so gewaltig, nicht Alles überblicken und das Besteigen

// // // //

daß die Polizei der Bäume ver-

des der daß

8,273,432

3,405,822

786,505

749,978

100,188

1,513,187

146,647

25,419

48,666

14,279

67,725

303,208

260,105

31,340

60,098

255,769

62,165

11,434

2,126

63,384 9,536,841 1,049,861 1,784,828 1,013,857

318,112

66,621

130,576

85,241

614,126 1,170,207

164,339 304,142 561,149

11,095 22,461

17,906 94,312

27,541

1,986,684 267,673 130,423

32,081 9,963

16,452

34,820

2,057,426 10,915

105,856 31,534

383,464 1,077,676

Baumwollenwaaren . . Leinenwaaren.... Seideuwaaren . . Wollenwaaren . . . Wollengarn .... Leinengarn .... Nähgarn und Nähzwirn Kleider und Wäsche. . Eisen, überhaupt . - Eisenbahnschienen .

, Eisendraht .... Grobe Eisenwaaren. . Blei Küpser- und Messingwaarer Zinkwaaren ....

Locomotiven, Dampskessel Andere Maschinen . . Bier Wein Spiritus Melasse Mehl ..... Steinkohlen .... Coacs Cement Chlorkalium .... Glas Glaswaaren .... Bretter Grobe Holzwaaren . .

Möbel Feine Lederwaaren . . Lichte Rüböl Thonwaaren ....

nähme i. Proc.

36.3

47.3

83.0

57.3

3.8

41.3

30.0

53.2

60.9

51.5

35.8

15.6

16.1

24.2

86.1

87.2

94.9

46.4

Kühe, Ochsen, Jungvieh Kälber Schweine u. Spanferkel Schüfvieh ....

An der Abnahme

7,499,213

3,112,745

703,884

577,006

97,093

917,975

120,713

19,204

40,780

8,950

63,172

261,259

7,076 11,841

3,046 40,269

26,761

1,166,561

187,500 61,076

12,551

4,832

10,564

29,384

1,715,513 8,270

14,670

4,034

19,556 577,073

hindern konnte. Ein von einem Baume herabfallender junger Mensch brach das linke Bein und zerschmetterte obendrein im Falle einer Dame das Schlüsselbein,- ein anderer fiel so unglücklich auf den Kopf, daß er sich in einer Astspitze das rechte Auge ausstieß. Einer Dame wurde im Gedränge eine Rippe eingedrückt, so daß sie bewußtlos zusammenbrach, eine andere erhielt von dem Pferde eines Schutzmannes einen Tritt, daß der Stiefel in Fetzen sprang und das Blut stark hervorquoll. Durch das lange Warten in der dichtgedrängten Masse kamen vielfach Ohnmachtsanfälle vor, gegen welche jedoch rasche Hülse geschafft wurde, indem fliegende Budiker mit ihren Erfrischungen herbeeilten und den Ohnmächtigen die Zunge mit Cognac netzten.

*ßijfa i. P., 8. Januar, lieber eine scheußliche Mord- that berichtet derLissaer Anzeiger" Folgendes: In Bogdanki (Kr. Gostin) hatte die 25 Jahre alte Wirthsfrau Jähner ihren 33 Jahre alten Ehemann, während derselbe schlief, durch Axt sch läge auf den Kops ermordet, ihm den Kopf, die Beine und die Arme abgehackt, Rumps und Kopf in ihrer Kammer vergraben, Arme und Beine aber im Dünger versteckt. Bald nach der Blutthat zeigte sie dem Schulzen an, ihr Mann, mit dem sie zwei Kinder hatte und nicht schlecht lebte, habe sie heimlich verlassen und sei vielleicht verunglückt. Die darauf gerichteten Ermittelungen hatten natürlich keinen Erfolg. Als der Frau vom Gendarmen direct in's Gesicht gesagt wurde, daß sie wohl den Mann beseitigt habe und zeigen solle, wo sie ihn verborgen habe, verlor sie ihre Fassung, holte einen Spaten und grub den verstümmelten Rumps aus. Der erste Staatsanwalt von hier war bereits am Thatorte. Es wurde nicht nur die Mörderin verhaftet, sondern auch deren Bruder und beide Eltern, weil ersterer seiner Schwester bei Ermordung und Zerstückelung des Schwagers geholfen, die Eltern aber ihre Kinder zum Morde gegen den Schwieger­sohn angestistet haben sollen.

* Aus den Geheimnissen der Cognac-Fabrikation theilt das Reichsgesundheitsamt in seinen amtlichen Nachrichten zwei

237,137

26,132 42,706

246,505 60,763

9,949 1,657

62,788 8,745,140 1,015,932 1,461,955

836,964

291,329

59,196

124,613

60,548 613,144 842,494 147,023 187,673 128,253

Die deutsche Handetvbitsiy 1889.

Bon unserer Handels st ati st ik liegen jetzt die Aus­weise für die Ein- und Ausfuhr in den ersten elf Monaten des Jahres 1889 vor. Da der noch ausstehende Monat December kaum wesentliche Abweichungen gebracht haben dürste, so läßt sich aus dem nunmehr vorliegenden Material bereits ein in der Hauptsache vollständiges Bild von dem

455 iffee. Medaille. Medaille, ich, Markt 8.

35800 193 50 168-70 13250

3790 21550

94.60

Ab­nahme i. Proc.

8.6

16.6

12.3

3.6 2.2 12.9 22.0

1.0

8.2

3.2

18.1

17.4

8.4

11.1

4.6

28.9 0.2

28.0

10.5

38.3

77.1 0.8 4.8 8.3 8.6 10.4 23.1

3.1

39.3 17.0 24.4 16.2 67.3 6.7

13.8

vermischter.

* Worms, 11. Januar. Auf den ersreulichen Aufschwung städtischen Gemeindewesens wies in der letzten Sitzung Stadtverordneten der Vorsitzende hin, indem er betonte, in den abgelaufenen drei Jahren die Stadt eine Periode

1BI15.3<xnftt

Mrisi

Fälle mit, welche durch gerichtliche Untersuchungen sestgesteNt sind. Ein Gastwirth bereitete seinen Cognac aus einem Gemisch fuselhaltigen Sprits, Rum-Essenz, Zuckersarbstoff, Gerbsäure und Nußtinctur. Diese Flüssigkeit, welche einen Werth von 30 bis 40 Pfennig pro Literflasche darstellte, setzte er als Cognac seinen Gästen vor, die das Getränk häufig beanstandeten und schließlich dessen polizeiliche Beschlag­nahme herbeiführten, was die Bestrafung des Gastwirths wegen Vergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz zur Folge hatte. In einem anderen Falle bereitete ein Kaufmann in Lübeck Cognac durch eine Mischung von Sprit, Wasser, Couleur, unter Zusatz einer sogenannten Cognac-Essenz, welche von einer Fabrik in Zerbst für 6 bis 10 Mark pro Kilo verkauft wird. Außerdem war dem Gemisch noch Vanille-Tinctur und Zucker zugesetzt, im Wesentlichen aber bestand das Gemisch zur einen Hälfte aus Sprit, zur anderen aus Wasser, während die übrigen Bestandtheile nur in sehr geringen Mengen vor­handen waren. So kamen z. B. aus 40 Flaschen des Ge­misches ein Pfund Zucker und für 15 Pfennig Vanille-Tinctur, außerdem ein kleines Weinglas voll Cognac-Essenz und etwas Couleur. Das Gemisch wurde als Cognac für 1,20 bis 1,50 Mk. pro Flasche verkauft. Ein bedeutender Theil dieser Waare wurde in den bekannten fliegenden Auctionen an den Mann gebracht. Das Gericht hat auch in diesem Falle der Herstellung von Cognac einen Verstoß gegen das Nahr­ungsmittelgesetz erblickt und den Kaufmann mit einer erheb­lichen Geldstrafe (500 Mark) belegt. Außerdem ist die Veröffentlichung des gerichtlichen Strafurtheils durch diejenigen Blätter angeordnet, in denen die Bestraften ihre Fabrikate anzupreisen pflegten.

(extraf.),,

Deutsches Reich.

Essen, 13. Januar. In der gestrigen Bergarbeiter- Versammlung in Altenessen theilte Brodam von Gelsen­kirchen den Beschluß des Vorstandes des Bergarbeiter-Ver­bandes mit, wonach bei dem Vereine zur Wahrung der

1.80 2. 3.- 2.60

158

Ausland.

St. Louis, 13. Januar. Durch einen fünf Minuten dauernden verheerenden Cyclon ist gestern Nachmittag be­deutender Schaden angerichtet worden. Zahlreiche Geschäfts­läden, sowie viele Privatgebäude und Kirchen sind stark beschädigt. Soweit bis jetzt bekannt, sind drei Personen ge- tödtet und mehrere verwundet worden. Auch Memphis i Tennessee) und andere Orte des Westens sind durch einen Orkan heimgesucht und viele Personen verletzt worden.

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bergbaulichen Interessen beantragt werden solle, bis Februar achtstündige Schicht und Lohnerhöhung um 50pCt. zu be­willigen. Ein bestimmter Beschluß wurde nicht gefaßt. Nach derRhein.-Wests. Ztg." war die Versammlung von etwa 300 Personen besucht. Der Bergarbeiter Schröder von Dortmund erklärte, er lege mehr Werth auf die Verkürzung der Arbeitszeit und Einführung der achtstündigen Schicht einschließlich Ein- und Ausfahrt, als auf die Lohnerhöhung, da diese mit der größeren Stärkung des Verbandes von selbst eintreten werde.

Stuttgart, 13. Januar, lieber die in den Garnisonen vorgekommenen Jnfluenzaerkrank ungen theilt der Staatsanzeiger für Württemberg" mit, daß sich die Zahl der Erkrankungen von 1600 auf 1400 vermindert habe - von letzteren befinden sich in Ulm 180, in Ludwigsburg 412 und in Stuttgart 112, dagegen hat die Zahl der Erkrankungen in Weingarten und Mergentheim zugenommen. Todesfälle sind nichr vorgekommen.

schöpferischer Arbeit durchgemacht habe, wie wenig Städte in der Größe von Worms in so kurzer Zeit. So wurde, führte der Vorsitzende aus, in dem abgelaufenen Jahre in Bezug auf Straßen- und Canalbauten in großartigem Stile gearbeitet und wir dürfen wohl annehmen, daß wir in der Hauptsache fertig sind. Wir haben ein neues Krankenhaus ausgeführt, das als eine Musteranstalt gelten darf und beruhigt können wir sagen, daß es in ganz Hessen seinesgleichen nicht findet. In gleicher Weise geben das Wasserwerk sowie das Gaswerk Zeugniß von dem Schaffen der Stadtverordneten. Die Aus­führung des Hafens ist sichergestellt, denn Sie haben bereits die Mittel dazu bewilligt. Das Alles aber sind Arbeiten, welche im Verhältniß zur Stadt großartig und wahrhaft bewundernswerth sind und diese Arbeiten vollzogen sich alle, getragen von der Zustimmung und dem Beifall der Bürger­schaft. Hierzu aber kommen noch die inneren rechnerischen Arbeiten, die Rechnungs- und Bauordnungen, die Canalisation und Canalgebühren, die Umarbeitung der Armenverwaltung, die Neueinrichtung der Armenpflege, die Neuorganisation der Wittwen- und Waisenkasse für Beamte. Ich muß betonen, daß die Stadt Worms in den abgelaufenen 3 Jahren eine Periode solch' schöpferischer Arbeit durchgemacht hat, wie wenige gleich große Städte in derselben Zeit.

* Berlin, 12. Januar. Obgleich die Polizei gestern zu verhindern suchte, daß sich Unglücksfälle wiederholten, wie sie bei der Beerdigung des Kaisers Wilhelm I. und des Kaisers Friedrich vorgekommen, so kamen, wie dasDeutsche Tgbl." berichtet, dennoch mehrere Unglücksfälle vor. Im Thiergarten

Citatatiir «nd rinnst.

e. Der uns vorliegende 15. Band der 4. Auflage von »Meyers ConversattonSlexikon" steht an Gediegenheit des Inhaltes und der Ausstattung durchaus auf der Höhe feiner Vor­gänger. Ec umfaßt auf 1041 Seiten die ArtikelSodbrennen bis Uralit" und ist mit 44 Tafeln und 285 Textabbildungen geschmückt. Als Muster von knapper und doch alles Wlffenswerthe umfassender und wahrhast tnstructtver Darstellung möchten wir unter den größeren Artikeln heroorheben: Sonne (mit Tafel), Sonnambultsmus und Spiritismus, Sozialdemokratie, Sozialismus, Spanien, Sparkassen, Spectralanalyse (mit Farbentafel), Spiritus, Sprache (ein ganz vorzüglicher Ueberblick über die Errungenschaften der modernen Sprachphysiologie), Sprachwissenschaft (mit Sprachenkarte), Staat, Staatsangehörigkeit, Staatsschulden, Stadt, Stanley, Startstik, Steinkohlenformation (mit 4 prachtvollen Tafeln), Stekhzeit, Steno­graphie (mit graphischer Darstellung von 8 Systemen), Steuern, Stimme, Stottern, Strafprozeß, Strafrecht, Straßenbau, Straßen- etsenbahn, Suggestion, Tabak, Tabaksteuern, Tauben (mit Farben­tafel), Taufe, Telegraph (mit vielen Abbildungen), Theater (mit bildlicher Wiedergabe des nach dem Asphaletasystem erbauten neuen kgl. Opernhauses in Budapest), Thonwaren, Tier, Tierische Wärme, Tierseelenkunde, Tod, Todesstrafe, Tollwut, Tongktng (mit 2 Karten), Torpedo (mit Tafel), Totenbestattung, Traum, Trauung, Trtasfor- matton (mit 2 Tafeln), Trichinen, Troja (mit 2 Kärtchen), Trunk­sucht, Tschechen, Tunnel, Türkisches Reich (mit 6 Karten), Türkistan, Turnkunst, Typhus, Uhr (mit Tafel: Elektrische Uhren), Unfallver­sicherung, Universitäten, Unterseeische Fahrzeuge u. f. w. Die Artikel sind ausnahmslos unter Benutzung der neuesten Litteratur, deren Hauptwerke mit genauer Titelangabe verzeichnet werden, bis auf die unmittelbarste Gegenwart geführt. Werthooll sind besonders auch die reichlichen statistischen Ausweise. Ebenso wie die größeren be­kunden auch die kleineren Artikel nach Auswahl und Ausführung ein feines Verständniß der Redaction für die Anforderungen, die im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts an ein umfassendes Aus­kunftsbuch gestellt werden. Man braucht aus dem vorliegenden Bande nur Stichwörter wie Somali, Suaheli, Stöcker, Sweater, Strindberg, SudLn, Taine, Toktese, Transkaspien, Telephotographie, Trucksystem, Tseng, Tuberkulose, Tunis, Turm (mit Beschreibung des Eiffelturms und Höhenangabe der 58 höchsten zur Zeit existirenden Gebäude), Trueba, Ueberlandpost, Uälle, Uganda, Ukerewe, Unschuldig Angeklagte und Verurtheilte, Upingtonia, Upolu aufs Gerathewohl herauszugreifen, um den schon aus der Aufzählung einiger größeren Artikel gewonnenen Eindruck zu verstärken, daß Sachen und Personen, die gegenwärtig von actuellem Interesse sind, eine besondere Beachtung gefunden haben. Man muß der Redaction dafür um so dankbarer sein, als ein flüchtiges Durchblättern auch nur dieses einen Bandes lehrt, wie wenig unter dieser gerechtfertigten Berücksichtigung des Allerneuesten diejenigen Materien zu kurz gekommen sind, die ein historisches Interesse haben. Um von den zahlreichen Biographien nicht zu reden, die auch der 15. Band wieder bietet (wir heben hier nur die von Swift, Tacitus und Tasso hervor), so vergleiche man z. B., wie in 5 Spalten das Wisfenswerthe aus der Geschichte Spartas, auf zwei die Hauptthatsachen der Thebanischen Geschichte in allgemein verständlicher Weise mitgetheilt werden; oder man lese die knappen, aber völlig ausreichenden Artikel über Syrien, Syrakus, Tarent, Thüringen, Tirol, Tripolis, Tiros, Thessalien, Thrakien oder die klare Auseinandersetzung über die Sage von Wilhelm Tell oder die mit einer reizenden Farbentafel illuftrirte und die Ergebnisse der jüngsten Ausgrabungen resümirende Belehrung über Terrakotten: überall wird man den Eindruck gewinnen, sich unter zuverlässigster Führung zu befinden. Eine besondere Erwähnung verdienen noch die illustrativen Beigaben. Hierin ist bekanntlich Meyers Conver- sationslexikon (vor Allem durch die Einführung von farbigen Bildern) bahnbrechend gewesen, und der 15. Band bestätigt wiederum in erfreulicher Weise die an den vorhergehenden Bänden gemachte Wahrnehmung, daß die Verlagshandlung auch in dieser Hinsicht ihren wohlbegründeten Ruf fortdauernd zu wahren mit Erfolg bemüht ist. Mit verständiger Berechnung ist der Grundsatz durch­geführt, überall da und nur da das Bild oder die Figur reden zu lassen, wo das bloße Wort zum Gewinnen einer ausreichenden Vor­stellung nicht hinlänglich erscheint. Recht sprechende Beispiele hierfür bieten z. B. die ArtikelSteinverband, Takelung der Seeschiffe, Thermometer, Tiefemessung von Gewässern" u. a. Und von einer Landschaft der Steinkohlenformation mit ihren prächtigen Baum­farnen oder der Triasformation mit ihren riesigen Schachtelhalmen würde auch die ausführlichste Beschreibung keine so characteristische Vorstellung gewähren, als es die gebotenen Tafeln ermöglichen. Ganz allerliebst ist die FarbentafelAusländische Stubenvögel", und man muß es nur bedauern, daß nicht auch die zwei Taseln Sperlingsvögel", auf der gerade unsere beliebtesten Sänger abge­bildet sind, in Farben gehalten sind. Die zahlreichen geographischen Karten weisen eine sehr klare und übersichtliche Terrainzeichnung auf und halten sich durchaus frei von der verwirrenden Ueberladung, die z. B. die Benutzung von Andres Handatlas so sehr erschwert.

Handelsverkehr Deutschlands mit dem Auslande im ver­gangenen Jahre entnehmen. Von besonderem Interesse sind die Ziffern über die Ausfuhr, welche, trotz der bei manchen Artikeln im Monat November eingetretenen kleinen Zunahme, ganz überwiegend den in jüngster Zeit merkbar gewordenen Rückgang des deutschen Exports zahlenmäßig bestätigen.

' ' Erzeugnissen find hierbei an-

1889 1888 Ab-

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Von landwirthschastlichen znführen:

mehr oder minder starken Aus­fällen steht auch bei manchen Artikeln eine Steigerung des Exports gegenüber. Von der Textilindustrie sind dabei aller­dings nur Baumwollengarn, Jutegarn und Jutegewebe zu nennen. In der Eisenindustrie hat sich dagegen die Ausfuhr von Roheisen und von feinen Eisenwaaren beträchtlich, die von Schienen und Stabeisen ein wenig gehoben. Eine Zu­nahme weisen ferner auf: Gerste, Hopfen, frisches Fleisch, Schmalz, Tabak und Cigarren, Zucker, feine Holzwaaren, Knrzwaaren, musikalische Instrumente. Ueberwiegend ist auch eine Vermehrung bei den Erzeugnissen der chemischen In­dustrie zu cvnstatiren. Alle diese Steigerungen können in­dessen die oben aufgeführten Ausfälle nicht enrsernt aus­gleichen, und selbst wenn man noch in Rücksicht zieht, daß durch den Zollanschluß von Bremen und Hamburg eine freilich nur geringe Verschiebung in unserer Ausfuhrstatistik eingetreten ist, so bleibt doch im Ganzen ein beträchtlicher Rückgang des Absatzes delitscher Erzeugnisse auf ausländischen Märkten als

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,r 1890.

Gießener Anzeiger. Beilage zu Nr. 13. - 1890.

nissen sind fast alle Hauptindnstrien betheiligt: 1889 1888

Doppelcentner

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** Ausbruch Ausbruch

Weizen Roggen Hafer Hülfenfrüchte Raps.......

Kartoffeln Frisches Obst . . . .

Butter.......

Käse Talg Eier Gerberlohe . . . . - Rohes Bau- und Nutzholz. Pferde. . . . * . Stück