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1892
Born, Gerichtsvollzieher
Wellen, 3900 Kiefern-Wellen,
2 Eichen Schwellenhölzer von 34 resp. 39 cm Durchmeffer und 10 resp. 12 m Länge;
in den sogenannten „Dippelöchern" (Höler, Albacher Hofseite):
560 Weichholz-Wellen und 265 Birken - Stangen von 3—14 cm Durchmeffer und 4—8 m Länge — 6,29 im Wagnerholz;
beim Teich an der Chaussee: V/2 rm Erlen-Knüppel, 2 rm Erlen-
2) Nachmittags 2 Uhr im Gasthaus „zum Adler", Marktplatz 20:
1 Ladentheke, 3 Ladenschränke, Ca- potten, Umhängtücher und Kinderhütchen, Herren- und Damen-Uhren und sonstige Schmucksachen.
Versteigerung ad 1) bestimmt.
Gießen, IS. März 1890.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde Mon-ag den 17. März 1890, eon Vormittags 9 Uhr an, soll im Geßener Stadtwalde in den Districten Lchützenschlag und Falkenhorst nach- «^eichnetes Holz versteigert werden: X Bau-, Werk- und Nutzholz.
Vormittags 11 Uhr Wallthor ftratze 23 r
2 vollständige Betten, darunter 1 mit Sprungfeder-Matratze, 1 Commode, 1 Waschisch, 1 Nachtschränkchen, 1 Tisch 1 Spiegel und 26 V-'Alaschen Forster Tra- Miner Wein.
Ganz seid. bebrucF t<> Fonlards Mk.1 »0 bis 6.25 pr. Met. — vers. roben- und stückweise porto- und zollfrei ins Haus das Seidenfabrik-D6pöt €r. Henneberg (Ä- u. K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto. [1701
0.80^'*
Ladung.
Der Dachdecker Jost Zahrt, geb. am 18. Juli 1854 zu Londorf, zuletzt in Gießen, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wird beschuldigt, als Landwehrmann 1. Aufgebots ohne krlawbniß ausgewandert zu sein.
Übertretung gegen § 360 Nr. 3 ks «Strafgesetzbuchs.
D erselbe wird auf Freitag den 8 MdL 1890, Vormittags 81/2 thr, vor das Großherzogliche Schöffen- zeucht Gießen zur Hauptverhandlung zeladen-
B>ei unentschuldigtem Ausbleiben mrd derselbe aus Grund der nach
472 der St P.O. von dem Groß- lserzaglichen Bezirks - Commandv zu fefcen ausgestellten Erklärung ver- mthrilt werden.
Gießen, den 18. Februar 1890. Der Großherzogliche Amtsanwalt.
Dr. Zimmermann. 1515
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Otto Rathschlag,
Leinen-, Weißwaaren- u. Ausstattungsgeschäft.
lgvug unseres VN- üdes. Hem nr Enders
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>en 16. Marz, tags 4 Mr, Der Borstand. |
Diie Zusammenkunft ist Licherstraße Schneise.
Glichen, am 11. März 1890.
Moßh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 2130
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bei
Andreas Euler.
Täglich geöffnet von 6 Uhr Morgen- bi- 7 Uhr Abend- Sonntag- bi- Mittag 12 Uhr»
Die Zellen sind durch Dampf geheizt. [121 Außer verschiedenen Salzen und Mutterlaugen sind sämmtliche Bade- Extrakte, als: Fichtennadel', Malz-, Loh- und Weizenkleie-Srlracte zu haben. Abonnements werden jederzeit entgegengenommen. '"9ME
Holzversteigerung in der fürstlichen Oberförsterei Mch Montag den 17« März,
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man das Thier lieber schlachten. Das Fleisch kann tm eigenen Haushalte noch verwerthet werden, da die Gesundheit nicht bircct geschädigt wird, jedoch bleibt der Genug, wie schon erwähnt, für Viele ein ekelhafter.
Der Verlauf der Krankheit ist ein schneller, in 24 bis 48 Stunden ist sie meist entschieden und endigt in der Regel mit dem Tode. Dauert sie länger, so kommen die Kranken oft mit dem Leben davon, doch haben sie noch lange an den Folgen zu laboriren und bleiben oft Kümmerlinge. Sie haben lange Zeit noch Schenkelschmerzen, durch eine Muskelentzündung entstanden und bleiben häufig steif in den Gelenken. Am besten ist es daher, sic werden frühzeitig geschlachtet. Bei den geschlachteten oder gestorbenen kranken Schweinen findet man nicht viel. Die Darmschleimhaut zeigt oft entzündliche Erscheinungen, das Fleisch hat eine weiche, wässerige Beschaffenheit.
Unsere Hauptaufgabe ist es nun, diese Pilze möglichst fern zu halten oder zu zerstören. Die Verschleppung geschieht leicht durch Schlächter, Händler, durch die verpestete Stallluft, die noch an den Kleidern haftet, dann durch Gegenstände, die vom geschlachteten kranken Schweine herrühren, als Dünger, Borste, Blut, Fleisch, Abwasch- und Spülwasser - auch durch schmutzige Hände, an denen die Krankheitskeime hasten können, ist es möglich, die Krankheit zu übertragen. Jüngere Schweine erkranken mehr an Rothlauf als ältere. Als Beispiel der Uebertragung der Krankheit durch Fleisch kann der Fall dienen, der in der Stadt N. passirte. Dort hatte eine Familie ein rothlaufkrankes Schwein geschlachtet und das Fleisch in Gebrauch genommen, auch nach einem anderen Orte an Verwandte geschickt. Nach einigen Tagen sollten letztere wieder Fleisch aus N. haben, jetzt jedoch konnten sie keinen Gebrauch davon machen, da sie selbst ein am Rothlauf erkranktes Schwein hatten schlachten müssen- dabei war in dieser Gegend kein Fall der Seuche bekannt, mithin ein sicherer Beweis für die Uebertragung der Krankheit. Es ist erforderlich, daß das Schlachten kranker Schweine an einem Orte vorgenommen wird, an welchen die anderen Schweine nicht hinkommen können, um dort nach Schweiucart zu wühlen, wobei sehr leicht eine birecte Ansteckung stattfinden kann. In heißen Sommern tritt die Seuche deshalb am häufigsten aus, weil dann Gährung, Fäulniß und Verwesung — die Pilzbildung — stärker als sonst vorkommen und auch der Rothlaufpilz am leichtesten in solchen Zeiten seine Entwicklung findet.
(Schluß folgt.)
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Schürzen.
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von Vormittags genau 9y2 Uhr an, soll der Rest des zur Versteigerung aufgearbeiteten Holzes im District Höler ausgeboten werden, und zwar:
in den sogenannten Pfaffentannen (Höler, Garbenteicher Seite):
6 rm Buchen - Scheiter, 4 rm Buchen - Knüppel, 56 rm Nadel- Knüppel, 2 rm Eichen-Stöcke, 194 rm Nadel-Stöcke, 50 Buchen-
Stöcke, 60 Erlen-Wellen.
Die Zusammenkunft ist bei den sog. Pfaffentannen auf dem Weg von Lich nach Garbenteich beim Abtrieb. Von etwa 11 Uhr ab wird in den sog. Dippelöchern versteigert werden.
Lich, am 6. März 1890.
IMer den sogen. Rothlauf der Schweine, sowie einige Mängel in der Schweinehaltung.
l;on Hk'tu Professor Dr. Kaiser von der Königlichen thierärzllichen Hochschule zu Hannover.
(Fortsetzung.)
Für uns hat der Rothlauf die größte Bedeutung, weil ir bei uns die häufigste Schweinekrankheit ist. Er richtet oft Löse Verheerungen an, namentlich im Sommer und Herbst. Siam kennt die Krankheit allerdings schon lange, hat sich aber,, wie schon vorher "bemerkt, lange" vergeblich bemüht, ihre Ursache ausfindig zu machen. Früher rechnete man sie zum
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Milzbrand, ist aber jetzt davon zurückgekommen, weil man in den am Rothlauf gestorbenen Schweinen wohl Pilze, aber keine Milzbrandptlztz gesunden hat. Das Fleisch von rechtzeitig geschlachteten rOthlaufkraukeu Schweinen kann genossen werden und hat keine nachtheiligen Folgen, obwohl es gerade nicht appetitlich ist.
Die Behandlung des Rothlauss ist seit der genaueren Erkennung der Krankheit und der Verbesserung der Thierheilkunde eine exaetere geworden. i
Die Krankheit entsteht weder durch Erhitzung noch durch Erkältung, sondern durch Pilze. Die Pilze dringen mit dem Futter oder durch die Luft in den Körper. Magen, Lungen und Haut nehmen diese gefährlichen Feinde auf und befördern sie ins Blut, welches dadurch schnell entmischt wird. Sind sehr viele Pilze eingedrungen, so stirbt das Thier, andererseits kann es wohl mit dem Leben davon kommen. In manchen Jahren ist der Pilz bösartiger als in anderen. Dann kommt auch die Widerstandskraft der Schweine in' Betracht. Sind dieselben durch die Zucht verfeinert ober schlecht, d. h. nicht rationell ernährt, leiden sie in Folge der schlechten Athmungslust an schlechter Blutbeschaffenheit, dann werden sie der Krankheit weniger Widerstand entgegensetzen können. Deshalb leisten schlecht veutilirte nasse Stallungen der Krankheit doppelten Vorschub.
Einige Schweine sind gegen die Seuche allerdings vollständig widerstandsfähig, es ist das aber immer nur ein geringer Procentsatz.
Das Krankheitsbild des Rothlauses ist folgendes: Die Thiere werden zuerst traurig und theilnahmlos, sie haben eingenommenen Kopf, werden matt, wollen nicht fressen, verkriechen sich, haben Durst, sausen gern reines kaltes Wasser, besonders gern auch Mistwasser. Die Schleimhäute der Augen sind geröthet und die Hauttemperatur wechselt. ,T)ie Blut- wärme steigt von 38,5° Celsius rasch aus 40 bis 43° C. Die Thiere verbrennen förmlich bei so hoher Fiebertemperatur- sie müssen erliegen. Bewegung scheuen sie und wenn sie sich erheben, so schwanken sie im Kreuz. Es tritt bann eine Röthung ber Haut ein, oft zuerst erst an den Ohren. Die Flecke werben blauroth unb größer, fühlen sich heißer an als bie Umgebung - schließlich werben sie rothbraun unb breiten sich wohl auch auf größere Körperstellen aus. Die Kranken athmen nun schneller unb kürzer unb stehen gar nicht mehr auf - selten haben sie Zuckungen. Die Hantröthe kommt oft kurz vor, manchmal erst kurz nach bem Tode. Aber auch bei anberen Krankheiten röthet sich bie Haut, z. B. auch nach ber Castration, wenn sich babei eine töbtliche Banchsellent- züubung einstellt, beshalb ist bas Rothwerben ber Haut an sich feine specifische Erscheinung bes Rothlauses. Ein wichtiges Erkennungszeichen für bie Voraussage bes Verlaufes ber Krankheit ist bie Mastbarmtemperatur. Steigt bas Thermometer in demselben bis zu 42 bis 43° C., so soll
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Nähere Auskunft ertheilt M. Roth, „Feldschlößchen-.
Vermischtes.
* Köln, 9. März. Ein Speculant. Ein kleiner ' junge kaufte in einem Bäckerlaben 5 - Pfennig - Röggelchen Pröbchen). Bald darauf erschien bei Kleine wieber unb dufte noch vier Stück. „Hats geschmeckt?" fragte ber Bäcker- necfter den Jungen. Dieser antwortete jeboch nicht unb verliefe, nachdem er ein Zwanzigpfennigstückchen auf bie Theke gclrgt, eiligst ben Laben. Nach einer Zeit ftanb ber Bäcker- meLfter vor feiner Hausthüre, als ber betreffenbe Kleine vor beiging unb bem Meister zurief, baß er nun aber „Pech" gehabt. Der Bube erzählte bem Bäcker in echt Kölnischer Mundart, daß er auf bem Waibmarkt ein Fünfpfennigstück gtfiinben; er habe bafür baS erste Röggelchen gekauft. Als I er dieses verzehrte, habe er auf etwas „Hartes" gebissen | jimd ein kleines Zwanzigpfennigstückchen gesnnben. Halt, habe I |ir gedacht, jetzt speeulirst Du weiter unb kaufst bir für bie ziviunzig Pfennig vier neue Röggelchen — „aber et wor ! gefoege," schloß ber Junge, „et wor fei Geld mieh brin!"
::: Minden, 10. März. Zur Bekämpfung ber soeial- - ^emok'. arischen Lehren hat sich hier ein aus Angehörigen ber W len chiebensten Stäuben bestehenber evangelischer Mänuer- ■Leuc’iu gebildet. Derselbe will besonders mit der arbeitenden ■ jfeölIrrung in persönlichen Verkehr treten, das evangelische »^«uißtsein unter ihr stärken, gute verständige Lehren verbreiten, den Patriotismus heben und in vorkommendeu Nöthen tharkräftig helfen. Stößt er bei verbitterten Gemütheru auf d)leüchgiltigkeit ober Wiberstaub, so soll ihn bas nicht ab- s-hwcken von seiner mühevollen, aber Gutes versprechenbeu Arbeit, beim es werben sich noch Leute genug finben, bie tmtrnt vernünftigen, wohlwollenben Worte zugänglich finb unb ent ihnen bargereichte Haub gern ergreifen, um wieber einen festen Boden unter bie Füße zu bekommen. Treten bie Ge- bilireten unb Besitzenben allgemeiner mit ben minber Gut- gestellten in persönliche Beziehung unb befunben bas rechte n>eikthätige Interesse für sie, so wird daraus zweifellos icidjeer Segen erblühen und vielleicht die Begründung ähnlicher Einrichtungen auch an anderen Plätzen herbeiführen.
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amstag den 15. März. Gichener Anzeiger. Beilage zu Nr. 63. - isüo.
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