Ausgabe 
13.7.1890 Zweites Blatt
 
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Vermischtes.

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Zu haben bei J« M« Schttlhof«

Dienstsg den 15. Juli- D©UiiSChe SchaUttlWelXl-FabrilK

Wachenheim (Rheinpfalz)

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Grosser teverM. $

17) Johannes Koch Ecben XXIX 60.

18) Johannes Loth und Johann Heinrich Loth XVII. 109. XXIU. old.

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Ieilgeöotenes.

Neuenweg 17.

d MW- TawStag» bleibt da» Geschäft geschloffen.

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versteigere ich im Hinterhause deS Herrn Kaufmann Kroll/ Srlter-weg 12, den Nachlaß der Frau Noll, wie: Möbel, sehr gute Frauenkleider und Weißzeug, Belten, 30 HauSmacher-Tischtücherzeug ein neues Wagentuch und Einmachfäfser re., sowie einen eiuthür.Kleiderschrank, Com- mode, Tische, Stühle und sonstigeHauShaftungsgegen-

Parsümerien und Totlettcmittel, Echt chinestsche TfteeS.

5fr. hat man seinen chinesischen empfehlen, was jede Hausfrau nach Verbrauch von nur einem

ist Meys StoffwLsche die be­quemste, da erfahrungsgemäß leinene Wäsche auf Reisen meist ^Weniger^als^ein^Du'tzend von einer Form und Weite wird

Wegen beabsichtigter baulicher Verände­rung, sowie vollständiger Aufgabe von Arbeiterkleidern und entsprechenden Ar­tikeln verkaufe meinen Vorrath:

Hemden, Blonsen, Jacke«, Hosen- Westen, Säckchen, Juppen, «naben- anzüge zu Einkaufspreisen gegen Kasse.

An Consumvereine gebe bei Abnahme von größeren Parthien namhaften Rabatt.

Schwämme, Pustmittel, Wüschcartikel, BeleuchtungSartttel, Zuckersabrikate.

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aus den aromareic Fällungen, als: ger Aprikosen-, Pistazii Tafel-Dessert In Packetch in den meisten Coi

Mrdie'ma!- mid technische Drogen,

Louis Kothenberger,

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Lagerbier, h< dv. di

Ezpvrtbier, Jeclc

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Meys Stoffkragen, Manschetten und Vorhemdcheu sind aus starkem, pergamentähnlichen Papier gefertigt und mir einem leinenähnlichen Webstoff überzogen was sie der Letnenwäsche im Aussehen täuschend ähnlich macht. Jeder Kragen, kann bis zu einer Woche getragen werden, wird.aber, wenn-un­brauchbar geworden, einfach weggeworfen und tragt man daher immer nur ne^Kragen^. »^treffen aber die Leinenkragew durch ihre Geschmeidigkeit, mit welcher sie sich, ohne den Hals zu drücken, um denselben legen und daher nie das unangenehme, lästige Kraken und Reiben von zu viel oder zu wenig oder zu hart ße- büaetten Leinenkragen herbeiführen. Ein weiterer Vorzug von öffftdöctt ist deren leichtes Gewicht, was ein angenehmes GE to S erzeug? Die Knopflöcher sind so stark, W ^eren^ Haltbarkeit bei richtiger Auswahl der Halsweite ganz außer

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nfd)l MA^LtoffwLsche wird in fast jeder Stadt in m-hr-r-w

verzeichniß von MeyS Stoffwäsche gra"S und Porto- frei auf Verlangen an Jedermann verfendet, auch die Bezugs- quelle am Orte angiebt.

empfiehlt ihre patentirten aus reinem Naturwein ohne Zusätze von Spirituosen und ohne Einpumpen von Kohlensäure hergestellten, von ärztlichen Autoritäten günstigst begutachteten S eil vi d *^7 Gin©

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3U>elmch8 StoffwLsche steht daher in Bezug auf vorzüglichem Schnitt^und Sitz, elegantes und bequemes Passen und^da- h^i außerordentliche Billigkeit unerreicht da. Sie koste« kaum mehr als das Waschlohn für leinene Wäsche. Mit einem- Dutzend Aerrenkrogen, das 60 Pfennige kostet, (Knabenkrageir schon von 55 Pfennigen an) kann man 10 bis 12 Wochen ausreichen.

Knaben, die ja bekannllich nicht immer zart mit >hrer Wasche

19) Heinrich Linker II. Erben XXIX 22.

20) Johann Heinrich Müller Erbm-XXIX. 75.

21) Andres Magel II. XXIX. 44 utrb 08.

22) Heinrich Magel XXIX. 125.

23) Johannes Orb XXVIII. 358. 504. XXIX. 134.

24 Heinrich Orb XXVIII. 359. 363. 503. XXIX. 105. 106.

25) Johannes Peter XXIX 59.

26) Konrad Rieb XXIX. 130.

27) Johannes Rieb I. XXIX. 17.

28) Johann Heinrich Sohl jun. XXIX. 18.

29) Johannes Scheerer Wttlwe XXIX. 74.

30) Jacob Weimer Wittwe XXIX. 79.

31) Peter Weimer XXVIII. 325. XXIX. 8. 78Vs fämmtlich von Rüddingshausen,

32) Johannes Müller von Höingen XXVIII. 349. 506. XXIX. 15. 32. auf Grund Ersitzung zugeschrieben werden, und die bisherigen Etgenthumer, wie deren Recktsnachlolger unbekannt sind, werden alle, welche auf das Elgenthum An­sprüche erheben zu können glauben, hierzu mit Frist von

aufgefordert, als sonst Anerkennung der Ansprüche der Antragstellerin angenommen und die zum Eintrag im Grundbuch nöthige Urkunde ausgestellt werden wurde.

Homberg, den 28. Juni 1890.

5796 Großherzogliches Amtsgericht.

Preisen verkauft. Für 3. -

Hopf. Die französischen Haare sind gesuchter, vorausgesetzt, daß sie nicht braun sind, in welchem Falle sie nicht viel mehr werth sind als die chinesischen. Die blonden werden schon sehr aut bezahlt, aber die silberweisen sind, so scheint ev, fast unerschwinglich. Eine aus diesem kostbaren Stoffe gefertigte I Perrücke erreicht mit Leichtigkeit den Preis von 200 1000 fr, je nach der Beschaffenheit des Haares und der künstlerischen Ausstattung. Marseille ist der große Zwischenplatz sur den Handel mit Menschenhaar. Mehr als 20 000 Kilo dieser seltsamen Waare werden dort jährlich eingeführt, zumal au^ Italien und insbesondere aus Sieilien, Neapel und der Campagna Roms. Ein bescheidener Theil kommt aus Spanien und aus den Departements Frankreichs. Die Bretagne und Auvergne, wo die moderne Cultur bekanntlich noch am wenigsten einqedrungen und die Armuth zum Theil recht groß ist, haben von diesem menschlichen Tribut den Löwenanthell abzutragen.

: In diesen Gegenden erscheinen die ehrenwerthen Händler zumal I an den Markttagen, und das junge Mädchen, welches sich gegen einen bunten Tand oder ein hübsches Kleid semes schönsten Schmuckes berauben lassen will, erklimmt emen lener hohen Barbierstühle, die man in den genannten Provinzen noch h§ute häusig antrifft, woraus denn nach vollendeter Ver- stümmelung ein Feilschen entsteht: als wenn es sich um See-

Pfarrer, Lehrer, Gutsbesitzer. Beamte re rauchen mit Vorliebe d Holländ. Tabak von B. Becker in Seesen a. H., 10 $fb. lofc in 1 Beutel fco. 8 JL löb

57181 Ein braver Arbeiter kann ein-1 Ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht, irrten bei E». «linftl, Bahnhosstr. 8.15807 Ludwtgstr. 34.

M * Ein Eewehrwunder, das seine Entstehung dem be­rühmten Erfinder Giffard verdankt, ist soeben von der Handels- ] kammcr in St. Etienne mit einem Prcl» von 10000 Franc» und einer goldenen Medaille prämiirt worden und erregt nicht nur in Frankreich großes Aussehen. Ob letzter^ auch berechtigt ist, wird die Zukunft lehren. Das neue Gewehr wird nicht mit Pulver, sondern mit verflüssigtem Ga^ geladen, das in einem starken Stahlbehälter enthalten ist, Welcher an den Lauf geschraubt wird. Beim Druck auf den Hahn wird ein Tropfen frei, dessen plötzliche Ausdehnung die Kugel gänzlich geräuschlos und natürlich auch ohne Spur von Dampf oder Rauch aus dem Lauf treibt- der Behälter reicht für dreihundert Schüsse. In St. Etienne erwartet man von dieser Waffe, welche alle Sprengstoffe aus der Schießkunst be­seitigen soll, eine vollständige Umwälzung.

* Paris, 6. Juli. Hebet die in Frankreich verwandten falschen Haare (postiches) bringt dieKöln. Ztg. fol­gende recht lehrreiche Einzelheiten. Vor Kurzem langten aiw Marseille 16 Ballen chinesischer Hgare an, welche zur Her­stellung von Zöpfen und faux-chignons bestimmt fmb. ®a8 chinesische Haar, offenbar weil es nicht so fein und leicht ift . 8naben> bte ja v-ranniua, mqi immci.»"..T'r' als das europäische, wird hier zu außerordentlich billigen «mgehen,, i * nd M.N« St°f,k-ag.«außer o^rd - n tti ch^z w

» Darmstadt 10. Juli. In den Monaten April bis Staaten Nordamerikas im Mutterland würdig zu repraien-it a. Juni l I haben sich im Großherzog.hum bei dem ärztlichen Auch die Familien, welche em-ge Schutzen m.t schft>hr°n nnd v-ttrlnärärztlichen Personale die nachstehenden Berände- nnf Kosten der Newporter Gilde. E,n kleines Fest

Wagner, Wilhelm Bogel und Wilhelm Sielzner m Darmstadt, Otto F r c s e n i u s, Benno Herzog und Friedrich Mülbergcr in Gießen, Siegfried Popper '"Mainz, I Mar Eisner in Eberstadt bei Darmstadt, Heinrich Mau I in Framersheim, Karl Hiemenz in Mombach, ^u(n^ Bayerthal in Worms, Johannes Stoll und Martin Bruck in Bad-Nauheim, Theodor Schmitt m Ulrichstein, I Curt Streicher in Bingen, Eugen Str ein m Griesheim, I Emil Nebel in Sprendlingen (Starkenburg) und Ernst I Grein in Offenbach - von praetifchen Veterinärärzten: Philipp Reck in Gau-Odernheim und Georg Decker m Sprendlingen (Starkenburg). Verzogen sind die praetifchen I Aerzte Karl Hiemenz von Mombach nach Trais a. d. M., I Mar Borchmeier von Framersheim nach Herte (Regvez. I Münster), Ludwig Forschner von Mainz unbekannt wohin, Hermann Lossen von Darmstadt nach Alexandria, sowie die Kreisassistenzärzte Otto Wiesner von Schotten nach Gedern und Hermann Stigell von Gedern nach Mamz. Gestorben ist der praetische Arzt Dr. Ernst Jochem in Griesheim.

* Zur Uebergabe Helgolands an Deutschland wird den Hamb. Nachr." aus London, 6. Juli, berichtet: In eng- likben Marinekreisen wird versichert, daß bxe Uebergabe Helgolands an Deutschland Seitens beider Mächte unter Entfaltung eines großartigen Ceremoniells erfolgen soll. Eine englische Flotte unter dem Befehl des Herzogs von Edinburgh und eine deutsche mid--Kaiser Wilhelm an Bord werden an ein und demselben Tage auf der Rhede von Helgoland erscheinen. Die britische Flagge wird von der deutschen Flotte salutirt werden und sobald die Insel förmlich an I Deutschland übergeben worden ist, wird die britische Flagge gesenkt und die deutsche unter Salutschüssen der britischen Flotte gehißt werden. Die OsfizieiE des britischen Geschwaders werden hernach an Bord des deutschen Admiralsschiffes von Kaiser Wilhelm bewirthet werden.

* Confervirte Leichen. Aus Hermannstadt (Sieben­bürgen) berichtet man, daß 300 Leichen von Honveds aus einer Salzgrube, in welche sie vor 41 Jahren nach der Schlacht hineingeworsen wurden, vollkommen erhalten indem Salzwasser wieder aufgefunden worden seien.

* Die amerikanischen Schützen, auf welche sich augen­blicklich das Hauptinteresse des Berliner Publikums concentrirt, aehört der reichsten Schützengilde der Welt an, denn dieselben verfügen über ein Vereinsvermögen von rund 23 Millionen Dollars- ein Vermögen, welches eben nur unter amerikanischen Verhältnissen zu sammeln möglich gewesen ist. Die in Berlin anwesenden Newyorker Schützen, insgesammr reiche Männer, unter denen sogar mehrere Millionäre vertreten sein sollen, r numuicuma machen die Schützcnfahrt auf Kosten ihrer Gilde und sind I zungen, Langusten und Hummern handelte.

Umzugshalber müsse« wir bis zum A

1, October d. I. uaser Geschaftslocal

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geräumt haben und verkaufen deshalb ] sämmtliche W

* Schmählicher Undank.Man weiß wirklich nicht mehr, wie man es ansangen soll", meinte kürzlich ein Vater mehrerer Töchter zu seinem Freunde.Da hatte ich nun endlich « würdigen Junggesellen gefunden, der auf n,eme^e*teV Auge geworfen zu haben schien. Se.t emem°tw° habe ich ihn täglich zu Tische geladen und da "Wt metto,. daß er ein Feinschmecker sei, mir eine perfeete Köchin. ang - schafft, eine wirkliche Perle, die nur da^ Allerbeste ai s Tafel brachte - und was meinen Sie geschieht? dcuu P Der Kerl heirathet jetzt die Köchin!"

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reisen aus Kosten der Newyorker Gilde. Ein kleine^ Fest­essen, welches die Amerikaner gleich nach ihrer Anüinft in 11 * fnftotp mehrPTP. jTQUienO

Seitens des Schatzamtes derselben angewiesen worden, in feiner Weise zu sparen, sondern die Deutschen der Vereinigten Staaten Nordamerikas im Mutterland würdig zu reprasenttren.

Nachdem die Gemeinde Rüddingshausen beantragt Hat, daß ihr die^nach- verzeichneten Grundstücke, Gemarkung Rüddingshausen, welche im Grundbuch den beibemerkten Personen ohne Titel zugeschrieben sind:

1) Johannes Dietz 1. XXVII. 100.

2) Elisabeth Dietzler XXIX. 31.

3) Johann Deucker Wittwe XXIX. 69.

4) Heinrich Dietzler XXVIII. 348,3. /

5) Daniel Dorr XXIX. 36.

6) Johann Heinrich Dietz II. XXIX. 109. XXVIII 343.

7) Jakob Dietz I. XXIX. 72.

8) Konrad Dietz XXIX. 7.

9) Jacob Feldbusch XXVIII. 323. XXIX. 861/2-

10 Johannes Fink XXIX. 49. 51.

11) Heinrich Feldbusch I. XXIX. 40

12) Johann Heinrich Friedrich I. XXIX. 124.

13) Seibert Friedrich XXVIII. 324.

14) Georg Heid XXIX. 135.

R 346. XXIX. 80.

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Seltersweg Nr. 39.

Nachmittags 2 Mr, Fortsetzung der Versteigerung im Lind'jchen Hauke, Katharinengaffe Nr. 11, und kommen insbesondere Klei­der, Möbel, als: Küchenschrank, Kleiderschrank, Tische, Stühle u s.w- zum Ausgebot.

Im Auftrag:

5837 F. Hoffman«. \

Mittwoch den 16. Juli,

Nachmittags 2 Uhr,

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