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April.

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Eine interessante Orte des Kreises

Locales «n- -provinzielle».

Gießen, 11.

Die Buchet für dar local soll werden, verschloß Aufschris d. I. da

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ist heute früh hier eingetroffen und wird seine Vorstellungen eröffnen.

Aus dem Kreise Alsfeld, 9, April.

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Nach Bekanntwerden des Resultats der gestrigen Neichstagswahl ging es etwas lebhafter zu als bei den früheren Wahlen. Namentlich waren die Versammlungs­locale beider Parteien Concentrationspunkte Aller, die an der Wahl wirkliches oder vermeintliches Interesse bekundeten. Es ging hierbei leider nicht ohne Reibereien ab, ohne daß die­selben, Dank der getroffenen polizeilichen Vorkehrungen, ernsten Character annahmen. Daß auch Einzelne Püffe davontrugen, ist bei der beiderseitigen Erbitterung und den Menschen­ansammlungen leicht erklärlich- auf der Bahnhofstraße setzte es in Folge eines Zusammenstoßes von Anhängern beider Parteien Hiebe. Die meist in noch nicht wahlfähigem Alter stehenden Kämpfer wurden bald durch polizeiliches Einschreiten getrennt.

Auch gestern Abend, wie seither stets bei Wahlen, hat eine äußerst zahlreiche Versammlung der freisinnigen Partei im großen Saale des Cafe Leib das Ergebniß der Wahlentgegengenommen. DieMeldungen aus Gießen, Grünberg, Wieseck, Ranstadt, Effolderbach und anderen für die Wahl des Herrn Dove mit vorzüglichem Erfolge eingetretenen Orten wurden mit großem Beifall entgegengenommen. Es kamen dann aber auch Hiobsposten und als es 10 Uhr war, stand die Wahrscheinlichkeit fest, daß mit einer Majorität von 500 Stimmen, die sich durch die ausstehenden 28 Orte voraussichtlich noch um mindestens 300 Stimmen vermehren wird, der antisemitische Candidat gesiegt habe. Am Schlüsse der Zusammenkunft gab Herr Prof. Stengel aus Marburg, der seit Wochen im Wahlkreise äußerst thätig für Herrn Landrichter Dove gewirkt hat, dem Bedauern über diesen AuSgang eines so mühereichen Wahlseldzuges beredten Aus­druck, indem er namentlich unter lebhafter Zustimmung der Anwesenden darlegte, daß der Wahlkreis vor diesem Schicksale hätte bewahrt bleiben können, wenn die nationalliberale Partei sich bereits vor Wochen zu einem bestimmten Eintreten für Herrn Dove hätte entschließen können.

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Tagen hier eingetroffen und hatten bis zum heutigen Moraca das Griesheimer Lager bezogen. Das Regiment stellte sichi am Südende des Exercierplatzes mit der,Front nach Norveir auf- aus dem linken Flügel hatten sich sämmtliche Offiziere die früher dem Regiment angehörten und zur Jubelfeier an^ wesend waren, ausgestellt, auf dem rechten, zu Fuß, drei Escadrons des 2. Großh. Drag.-Regts. Nr. 24. Bald nach 10 Uhr, nachdem kurz vorher bereits die Prinzessinnen des. Großh. Hauses in einem Wagen ungefähren waren, trafen: Se. Königl. Hoheit der Großherzog, Se. Königl. Hohen der Erbgroßherzog und Se. Großh. Hoheit Prinz Heinrich nebst, dem hohen Gefolge aus dem Exercierplatz ein. Nachdem Se. Königl. Hoheit der Großherzog, gefolgt von der ganzen Suite, die Front des Regiments abgeritten hatte, iovmirtc sich das Regiment zum Parademarsch, welcher das erstemal im Schritt in Zügen, das zweitemal in Escadronssront im. Trabe ausgeführt wurde. Hierauf sormirte das Regiment einen Kreis und Se. Königl. Hoheit der Großherzog hieb eine Ansprache, die mit einem kräftig erwiderten Hoch auf Se. Majestät den Kaiser schloß, woraus die Regimentsniusjr dasHeil Dir im Siegerkranz" intonirte. Damit war da­prächtige Schauspiel, dem die Witterung günstig war und das eine colossale Menschenmenge herbeigelockt hatte, beende:, und das Regiment zog, an der Spitze der Großherzog nehm dem ganzen Gesotge, in die reich mit Flaggen geschmückt Stadt ein.

Zum ersten Male war das ganze Regiment mit Lanzen ausgestattet, deren Fähnchen bei den Unterosfizieren in weiß mit dem hessischen Löwen, bei den Gemeinen in weiß und roth gehalten sind.

*= Frankfurt, 10. April. Den Nachrichten über das Eisenbahnunglück bei Station Goldstein sei heutezunächu nachgetragen, daß einem 43jährigen Tagelöhner das rcd/te Bein bis zum Knie und einer 49jährigen Wittwe ebenfalls das rechte Bein amputirt werden mußte. Beide liegen in: Hospital zum Heiligen Geist Hierselbst. Der Lokomotivführer, von dem es gestern hieß, er sei unbeschädigt geblieben, Hai

lichen Viehwaage nicht wiegen lassen, um das Wiegegeld zu sparen. So wurde die gewöhnliche Gemeinde-Waage geholt, dem Kalb die Füße gebunden und dasselbe in eine Futter- mahne gezwängt und dann auf dieser improvisirten Viehwaage gewogen. Hiernach ließ der Käufer das Kalb für sein Interesse aus der richtigen Viehwaage wiegen und siehe, hierauf wog dasselbe einige Kilo schwerer. Dabei ist nun noch der Ver­käufer wegen Thierquälerei angezeigt worden. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Wie früher schon, so versuchten auch gestern antisemitische Elemente in die für sie nicht bestimmte Versammlung einzu­dringen. Die etwas zu stürmische Entfernung dieser Elemente hatte leider auch das Mißgeschick eines Herrn M. K. hier- selbst zur Folge, der, wie er uns mittheilt, der freisinnigen Partei zugehört und in Folge gleichzeitigen Eintretens mit einem bekannten Antisemiten gleich diesem aus dem Saale verstoßen wurde. Die ihm hierbei zugesügte Unbill wird sicherlich von der großen Mehrzahl der im Saale anwesend Gewesenen bedauert und kann auch an dieser Stelle immer wieder nur dringend gemahnt werden, in großen Versamm­lungen jede unnöthige Erregung und Leidenschaft im Interesse des in unserem Kreise in den letzten Wochen von antisemitischer Seite so sehr gestörten Friedens zu vermeiden.

Mit dem gestrigen Tage hat die Fischschonzeit ihren Anfang genommen, sie dauert bis zum 9. Juni.

Am Mittwoch wurde in der Neustadt ein zur Con- trolversammlung anwesender Kutscher, welcher ein Paar durch- gegangene Pferde aufhalten wollte, von den Thieren zu Boden gerissen und so schwer verletzt, daß seine Ausnahme in die Klinik erfolgen mußte. Der Zustand des Kutschers soll sehr lebensgefährlich sein.

Das noch von früher hier im besten Andenken

doch eine Verletzung im Gesicht davongetragen. Wie sich heute, nachdem die Gemüther ruhiger geworden sind, heraus- stellt, ist die Zahl der Verwundeten noch weit höher als das Gerücht bis gestern Nachmittag besagte. Es ist nämlich mit den 26 Verwundeten, die nach Frankfurt geschafft wurden, nicht Alles gesagt, es sind noch 52 Verletzte nach Mörfeldcn gebracht worden, macht also in Summa 78 Verwundete. Für das Leben der Betroffenen soll, selbst bei den am schwersten Verletzten, nicht zu fürchten sein, dagegen wird es zweifellos an Krüppeln nicht fehlen. DerFr. Ztg." wird aus Mör­felden geschrieben, daß schon seit 4 bis 5 Tagen an der Stelle, wo das Unglück passirte, von den Arbeitern ein Ruck bemerkt und daß auch Anzeige davon gemacht worden sei. Sodann erhebt sich jetzt in der Presse ein förmlicher Entrüstungsstum übö-r das schlechte Wagenmaterial, das au; den Strecken benu^i worden sei. Die ältesten Wagen, deren starkes Schaukeln ein klarer Beweis für die mangelhafte Beschaffenheit der Achsen und Räder gewesen, seien zur Verwendung gekommen, Wenn mau freilich jetzt sagt, die Katastrophe koste der W viel Geld, so ist das zwar richtig, damit haben aber bit armen Arbeiter ihre ganzen Knochen nicht zurück. Jetzt werden coloffale Entschädigungssummen gezahlt und wahrscheinlich Mi­das'Fahrmaterial verbessert. Also doppelte Ausgaben!

Viehwiegerei fand dieser Tage in einem statt. Ein dortiger Einwohner hatte ein Kalb aus das Gewicht verkauft, wollte aber dasselbe aus der im Ort befind-

Andere.

Se. Königl. Hoheit der Großherzog und Allerhöchstdessen Familie, Ihre Großh. Hoheiten die Prinzen Heinrich und Wilhelm, sowie die hier zu Besuch weilenden höchsten Herr­schaften zeichneten das Fest mit ihrer Anwesenheit aus.

Um 10 Uhr fand auf dem Exercierplatze die große Parade des 1. Großh. Dragoner-Regiments (Garde-Drag.- Regts.) Nr. 23 statt. Zu diesem Zwecke waren die in ; Babenhausen garnisonirenden Escadrons schon vor einigen |

stehende Künstler-Specialitäten-Theater des Herrn C. Wallenda morgen Samstag

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vermischtes.

* Darmstadt, 10. April. In den Ofsizierkreisen des hiesigen Großh. Hessischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 2o (Großh. Artillerie-Corps) trägt man sich aus Grund hierher | gelangter Nachrichten mit der freudigen Hoffnung, daß der Kaiser die Feier des 100jährigen Jubiläums des Regi­ments mit seiner Gegenwart wenigstens an einem Tage der Festlichkeiten, wahrscheinlich am 11. April, beehren wird.

* Darmstadt, 10. April. Das gestrige Reiter-Fest zur Feier des 100jährigen Bestehens des 1. Großh. Hess. Dragoner-Regiments (Garde-Dragoner-Regiments) Nr. 23 in der gedeckten Reithalle der Dragoner-Kaserne nahm einen glänzenden Verlauf und bot ein überaus prächtiges Schau­spiel dar. Der ganze Raum war durch entsprechende Aus­schmückung in eine hübsche Festhalle umgewandelt. Für 400 Personen waren Plätze errichtet- das anwesende distinguirte Publikum setzte sich aus den eingeladenen Offizieren nebst Damen, den Spitzen der Staats-, Militär- und Civilbehörden zusammen. Den musikalischen Theil executirte die Capelle des Jubel-Regiments. Eröffnet wurde das Fest mit dem Fcstmarsch" von Musikdirector Engel- hieran reihte sich einProlog", gesprochen vorn 1. Herold, Pr.-Lt. Wilhelrny. Der Prolog bringt Seiner Königl. Hoheit dem Großherzog seine Huldigung dar und feiert dann die Thaten der Che- veauxlegers. Das Programm setzte sich wie folgt zusammen: Offizier-Quadrille 1790, geritten von 8 Offizieren - Leiter: Rittmeister v. Rosen- Trab-Quadrille 1820, geritten von 12 Unterosfizieren- Leiter: Rittmeister v. Oertzen- Schleifen­spiel, dargestellt von 3 Offizieren- Turnen und Voltigiren, ausgeführt von 55 Unterosfizieren und Gemeinen, Leiter: Pr.-Lt. v. Gustorf, S.-Lt. Casimir Graf zu Castell-Rüden­hausen, S.-Lt. de Neufville- Damen-Quadrille, ausgesührt von 6 Damen und 6 Offizieren, Leiter: Rittmeister Winsloe. (In der Damen-Quadrille wirkten mit: 1) Freifrau Schenck zu Schweinsberg Rittmeister v. Rothkirch und Panthen. 2) Freifrau Riedesel zu Eisenbach Pr.-Lt. Gergonne. 3) Frl. v. Mosch -- S.-Lt. Albert Joh. Carl Friedr. Alfred Georg Prinz zu Schleswig-Holstein, D. 4) Frl. Hahn S.-Lt. Graf v. Lüttichau. 5) Frau Wilhelmy S.-Lt. v. Hartmann. 6) Frau v. Mosch Pr.-Lt. Wilhelmy.) Dann trat der zweite Herold aus S.-Lt. Kramer und hielt einen Prolog, der ebenfalls in eine Huldigung des Landesfürsten ausklingt. Es folgte das Kampsspiel, aus­gesührt von 8 Unteroffizieren unter Leitung von Rittmeister v. Rothkirch und Panthen - hieraus Voltigiren an galoppirenden Pferden, dargestellt von 47 Unteroffizieren und Gemeinen unter Leitung von Rittmeister v. Rothkirch und Panthen. Den Schluß bildete Offizier-Quadrille 1890, geritten von 8 Offizieren. Die dem darstellenden Jahre entsprechenden Coslüme waren äußerst geschmackvoll. Die Aufführungen selbst waren durchweg brillant- jede Piöce legte em glän­zendes Zeugniß ab für die außerordentliche Fertigkeit der Reiter, und man fühlte sich oft versucht zu glauben, man habe equilibristische Künstler ersten Ranges vor sich. Wollte man Einzelnes herausheben, so müßte man fast jede einzelne Leistung nennen, so sehr überbot das Eine immer wieder das

Citeratur utifc Kwnft

- Hie gut »Jüustrirte $Ö?U* aüweg! möchte man mi> ruftn, roeiiH (..an D.i'j tuen er ich »ein ne 18. -V st des all oiheDm FaimlieiwluMs (yerausgegeoen ouu Pros. Joseph Kürschntt remgitt von Wilhelm Wetter, «Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstau durchgangen. Da findet sich wieder jener so ungemern ansptecheM warme Ton darin, jenes innige Zusammengehen mit den zu Famtlm gliedern gewordenen Lesern, welchem das über alle Welt Dermeitc Journal einen großen Thetl seines Erfolgs zu verdanken Hal. M neu anfangende Erzählung:Zu Ehren gekommen, eine GeM» aus dem Ktnzigthal", ist ein durch und durch echtes Bild aus oec Volk, das sich würdig neben den hochinteressanten historischen AM« Samarows:Unter dem weißen Adler" stellt. Die NovelleMaar fuhrt nach dem malaiischen Archipel, ins Lager der holländM Fremdenlegion, während unsEin Sonntagmorgen in Piotzeme. erneu Blick hinter die düsteren Litauern jener bekannten SNa'an^ tdun läßt. Bon Illustrationen nennen wir:FrühlingLdammerunk. Die Sonncnburg im Pusterthal", die Pendanrs:Auf zum Lurmu undAuf zur Jagd!" daS allerliebste Blld:Blauäugig und b on, lockig". Gar vier Unterhaltendes, viel Belehrendes lngtnow jmw dem Erwähnten, aber Alles aufzufühlen rft hier nicht mögl-cv, ov- u.ÖLßten wir nur noch besonders auf das PrerSrärysel auf vruc des Umschlags verweisen, das jedem feiner Loser eine reiches» verspricht. Unter den Preisen finden wir:Ben Hur", etneErE aus der Zett Christi von General Wallace; Scherers DeuM Dtchterwald; Piglhems Panorama: Jerusalem und die Kreuzig Christi; Goethes Werke, JUustrtltePracht-Ausgabe; ischillerö^ Jlluslrlrte Pracht-Ausgabe. Und bet all dem Schonen und Gebt g» das hier g-ddt-n, toftet dieJllustriN- W-tt» d°ch nur 30 PA per Heft; in der Thal, ein Abonnement bei der nachstgelegemn har.d.ung oder Postanstalt wird sich reichlich lohnen.

Nereeste Nachrichten.

WoM telegraphisches Correspondenz-Bureau.

Berlin, 10. April. Der Kaiser ist heute Abend um 103/4 Uhr zum Besuche der Kaiserin von Oesterreich nach Wiesbaden abgereist.

Berlin, 10. April. DerReichsanzeiger" veröffentlicht den französischen Text des Schlußprotokolls der Arbeiter- schutzconferenz.

München, 10. April. Die Regierung brachte eine Nachforderung bett. Erweiterung des Grenzbahn­hofes in Lichtenselsim Betrage von 835 300 Mk. ein.

Wien, 10. April. In den westlichen Vororten ist Alles ruhig. Die sich bildenden kleineren Ansammlungen werden von Militärpatrouillen zerstreut. Der Statthalter richtete Nachmittags einen Erlaß an die Bürgermeister von Ottakring, Hernals und Neulerchenfeld, worin er dieselben auffordert, die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um eine Wieder­holung oder Ausbreitung der jüngsten Excesse hintanzuhalten.

Paris, 10. April. Es verlautet, der Herzog von Orleans fei gestern sreigelassen worden. (Ein später eingelangtes Telegramm desW. T. B." meldet aus Paris: In unterrichteten Kreisen ist von der Freilassung des Prinzen von Orleans bisher nichts bekannt.)

Paris, 10. April. Zwischen dem ehemaligen Deputirten Borriglione und dem Director desMatin", Edwards, hat ein Duell stattgesunden. Letzterer ist am Arm leicht -erwundet.

Cannes, 10. April. Der Prinz von Wales hat sich veut( Mentone begehen, um den König und die Königin von Sachsen zu besuchen, r p n 6 p n

Madrid, 10. April. Prinz Heinrich von reu gen Ist in Cadix wieder eingetroffen und wird an Bord ?er Irene" bei Lissabon zum Uebungsgeschwader stoßen.

Lissabon, 10. April, Das deutsche Uebungs-Ge- schwader ist heute hier eingetroffen.

Brindisi, 10. April. Stanley ist heute Morgen an Bord des DampfersHydaspes" aus Alexandrien ein-

^Madrid, 10. April. Die deutsche Botschaft zu Madrid hat zu Ehren des Prinzen Heinrich ein Banket gegeben. Der Prinz machte gestern einen Spaziergang mit der Königin- Regentin und reiste Abends nach Sevilla. Der deutsche Botschafter, das Personal der Botschaft, die Spitzen der Civil- und Militärbehörden gaben ihm das Geleit bis zum Bahnhof. < . < r

Bukarest, 10. April. Die Kammer berieth gestern in den Sectionen die Fortificationscredite und die serbisch­rumänische Handelsconvention. In der Plenarsitzung verlas der Ministerpräsident eine königliche Botschaft, durch welche die Kammer geschlossen wurde.

Brindisi, 10. April. Stanley wurde an Bord des Dampfers von dem Unterpräsecten, dem Bürgermeister und zwei Mitgliedern der italienischen Geographischen Gesellschaft begrüßt. Letztere Übergaben Stanley die ihm von der Gesell­schaft zuerkannte goldene Medaille. Stanley reist heute Abend über Neapel, Rom und Genua nach Cannes.

Darmstadt, 11. April. (Privatdepesche.) Die Königin Victoria von England wird am 22. April hier eiitreffen. ________________________________

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- JllustrirteS Garteubau-Lexikon. Zweite vollst^ neubearbditic Auflage Unter Muwrrlung hervor.agenoer v^ männer herausgegeben von Th. Rümpler, Ge-.eial-sec j Ga.tenbau-Beretl.s tn E.furt. Berltn 1890. Verlag -raeiC^i Parey. In 20 Lieferungen ä 1 Mk. Die Ausgabe dieses auf welches roic d>e gechtten Leser unseres Maltes bereits aus gemachl haben, schreiret rüstig vorwärts und liegen j-S 3il 6 Likf rungen vor, welche die Buchstaben 21 big G umfass auf Dem TUel genannten Fachmänner Haden srch veremtg, u einzelnen Artikel deS Lexikons an der Hand der neuen^^u^ . Wissenschaft und Praxis zu prüfen, neue Artikel l dtuui.sitschen und anderen Neueinfützrungen der 'ihedefl

fiefi-h bewährt, zu berücksichtigen, kurzum eme wirklich in am' oermehrte und oerbesserte rlleubeardeitung oteseS umntbehU w -nährten Hausbuches der Gärtner und ^ar eultebhabe. z Um ras Werk den roe.teUen Kreisen zugänglich zu machen,» die Ausgabe m 20 L estrungm ä l Mk welche bis bcftimmt erschienen fein werden, und empfehlen wir die A - alle.! Interessenten aufs Angelegentlichste.-

dem Unteroffizier und Regimentsschreiber Lehmann und

Regiments-Sattler Kroll,

das Silberne Kreuz Meines Verdienstordens Philipps des Großmüthigen.

Darmstadt, den 10. April 1890.

Ludwig.

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