66081 a 984, 67043, 67910, 68089, 68157, 68257, 68260, 68929, 69099, 69618, 69619, 69913 L 917, 70109, 70319, 70407, 70668, 70688, 70720, 70825, 70998, 71061, 71221, 71269, 71617, 71724, 71806, 71859, 72045, 72086, 72103, 72175 ä 178, 72410, 72576, 73011, 73020, 73193, 73239, 73254, 73255, 73388, 73593, 73926, 73927, 74037, 74080, 74098.
Coupons de 225 frs. l’nn.
Nr. 12204,12610,12634, 12860, 14139, 14290, 14485, 14486, 14654, 14655, 14657, 14658, 14684 ä 686, 15019, 15020, 15038, 15039, 15284, 15286, 16037, 16038, 17014, 17142, 18029, 18434, 18435, 19017.
Coupons de 250 frs. l’un.
Nr- 28203, 28204, 28443, 28459, 28460,29592, 29606, 29608, 29609, 30185 ä 188, 30218, 30219, 30771, 31490, 32318, 32320 ä 323, 32523, 33260, 33695, 33712, 33713, 33871 a 873, 33929, 34536, 34772, 34832, 34833, 34897 a 900, 35059, 35163, 35185, 35204, 35651, 35944, 35945, 36088, 36089, 36099, 36176, 36870, 36871, 37882, 38944, 40191, 40194 a 196, 40198, 40199, 40202, 40203, 40854, 40857 ä 859, 40861 a 863, 40872, 41280 ä 285, 41288, 41375, 41378 a 381, 41388, 42075, 42139 ä 142, 42148, 42150 ä 157, 42330, 42639 a 647, 42649 ä 651, 43044, 43406, 44297 ä 298, 44851, 46668, 46687, 46736, 46737, 48224, 48857, 50003, 50946, 52261 ä 263, 52281, 52305,
52306, 52341, 52422, 52601 ä 606, 52815, 52916, 52949,
53350, 53351, 53459, 53576, 53876 ä 879, 54257, 54258,
54281, 54285, 54286, 54308, 54316, 54642 L 644, 54728,
54851 a 854, 54939, 55263, 55338, 55437, 55438, 55451, 55591, 55601, 55602, 55714 ä 716, 55967, 56539, 56540, 56564, 56616, 56856, 66857.
Coupons de 562 frs. 50 c. l’un.
Nr. 7363,7364, 8765, 8852, 9324, 9433, 10114, 10115, 10167, 10168, 10276, 10341, 10907, 11577, 11741, 11742, 12342, 12466, 12859, 13683, 13684.
Coupons de 1125 frs. l’un.
Nr. 8277, 9671, 9592, 9749, 9750, 9778, 9867, 10421, 10574, 11097 ä 11099.
Gießen, den 8. Juli 1890.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Gagern.
Gießen, am 10. Juli 1890. Bett.: Uebersicht über die Sterblichkeit.
Das
Großh. Kreis-Gesundheitsamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien de- Kreise-» Diejenigen von Ihnen, welche die Todeszeugniffe und Sterbfallszählkarlen für Mai und Juni noch nicht eingesandt haben, erinnern wir an die Erledigung binnen 3 Tagen.
I- V.: Dr. Balser.
Deutsche- Reich.
Schloß Wolssgarteu, 8. Juli. Seine Königliche Hoheit der Großherzog und Ihre Grobherzogliche Hoheit Prinzessin Alix nebst Gefolge trafen, mittels Sonderzuges von Romrod kommend, heute Nachmittag 1 Uhr 15 Min. hier ein, während Ihre Großh. Hoheit Prinzessin Victoria, Prinzeß Ludwig von Battenberg, die Reise bis nach Schloß Heiligenberg sortsetzten.
Heute Nachmittag 5 Uhr empfingen Seine Königliche Hoheit der Großherzog den Kreisrath Haas von Offenbach in Audienz.
Berlin, 9. Juli. Die ausgetauchten Gerüchte über die angebliche Erschütterung der Stellung des preußischen Cultus- ministers Dr. v. Goßler finden vielfach Glauben und ebenso die Annahme^ daß Geheimrath Dr. Hinzpeter, der Erzieher unseres Kaisers, zum Nachfolger Herrn o. Goßlers ausersehen sei. Es wird hierbei auf die Absicht des Kaisers hingewiesen, die er seinerzeit gehegt, nämlich Herrn Hinzpeter zum Ministerial-
Die schönste Frau Griechenlands, Aspasia, die Freundin von Perikles und Praxiteles, soll es meisterhaft verstanden haben, eine herrliche Kraftbrühe aus Hühner- und Lammfleisch zu kochen.
Köstlich schildert auch Eduard Pötzl in seinen Humoresken „Rund um den Stephansthurm" eine Geschichte aus der Wienerstadt, betitelt: „Ein Löffel Suppe". Es ist darunter ein geradezu verschwenderisches Gelage zu verstehen, aber der erste Gang ist säst buchstäblich ein Löffel Suppe, eine Hühnerbouillon mit drei grünen Erbsen darin. Die drei Erbsen sind das Vorrecht der feinen Welt. Der kleine Adel ist gleichfalls noch an die drei Erbsen gehalten; der höhere Adel jedoch, meinte Pötzl, hat das Privilegium von zwei Erbsen. Eine einzige Erbse in der Suppe zu führen, ist nur den reichsunmittelbaren Fürsten und Grafen gestattet.
Madame Carvalho sang eines Abends, wie „L'Evsne- ment" erzählt, die Parthie der „Lucia" auf einem Provinztheater und hatte sich bei einem in der Nähe befindlichen Traiteur ihre Lieblingssuppe bestellt. Um 9 Uhr ries der Restaurateur seine Magd. „Trage das zu Madame Mielan Carvalho, Du kennst sie doch?" — „Gewiß." — Die Suppe war vortrefflich und zeigte so viele Augen als Argus. Die Magd trug sie wie das heilige Sterbesacrament und kam gerade in dem Augenblicke an die Couliffen, wie Edgar zu Lucia sang:
-Zu Dir wird all mein Leben,
Mein Hoffnungstraum sich heben."
Die Magd betrat entschlossen die Bühne, stellte ihre Schöffel aus die Rasenbank, gegenüber der Quelle, hob den Deckel ab, steckte den Löffel in die dampfende Brühe und sagte gelassen: „Wenn Monsieur und Madame fertig sind — da steht die Suppe!"
Auch ein Extempore! • (Offenb. Ztg.)
director im Cultusministerium zu ernennen, die aber an dem entschiedenen Einsprüche des Herrn v. Goßler scheiterte, welcher für den Fall der Ernennung Hinzpeters seinen sofortigen Rücktritt in Aussicht stellte. Inzwischen scheinen nun die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Kaiser und dem Cultus- minister über die von dem Monarchen geplanten Unterrichtsreformen eine entschiedenere Gestalt angenommen zu haben, so daß man füglich wohl von einer Erschütterung der Stellung Dr. v. Goßlers sprechen könnte. Auch die Gerüchte über den angeblich bevorstehenden Rücktritt des Eisenbahnministers v. Maybach sind jetzt plötzlich wieder verstärkt ausgetreten, ohne daß indeffen in dieser Beziehung zur Zeit zuverlässige Nachrichten vorlägen.
Art-Krnd.
Wien, 8. Juli. Die Haltung der Czechen, auch der Altczechen, gegen die Deutschen in Böhmen hat in letzter Zeit trotz des Ausgleiches wiederholt sehr zu wünschen übrig gelassen. Besondere Verstimmung ist aber in deutsch-böhmischen Kreisen durch die Wahl des Abgeordneten Heinrich zum Vertreter der Deutschen im Landesschulrathe seitens des Prager Gemeinderathes hervorgerufen worden. Dem letzteren steht laut der Ausgleichsbestimmungen das Recht zu, für sich je einen czechischen und einen deutschen Vertreter in den Landesschulrath für Böhmen zu entsenden und wenn nun der fanatisch czechisch gesinnte Prager Gemeinderath als deutschen Vertreter in genannter Körperschaft den Abgeordneten Heinrich bestimmt hat, so bedeutet dies eine freche Verhöhnung des Demschthums. Denn Heinrich ist ein bei seinen deutschböhmischen Landsleuten tief verhaßter Renegat, der mit czechischer Hilfe sein Landtagsmandat erjagte und seitdem stets mit den Czechen geht. Dieser Mann soll nun die deutschen Schulinteressen Prags im Landesculturrathe vertreten — die „N. Fr. Pr." hat da ganz Recht, wenn sie seine Wahl durch die Czechen einen „chnischen Scherz", eine frivole Beleidigung der Deutschen nennt! Von deutscher Sette werden scharfe Einsprüche gegen dieses Vorgehen der Prager Stadtvertretung vorbereitet.
Washington, 8. Juli. Der Senat trat heute in die Debatte über den Bericht der aus Mitgliedern des Senats und des Repräsentantenhauses gebildeten Commission über die vorliegende Silberbill ein, faßte jedoch keinen Beschluß und vertagte die weitere Verhandlung auf morgen. — Das Repräsentantenhaus nahm den Entwurf zur Verhinderung von Schiffszusammenstößen auf Meeren gemäß den Vorschlägen der Maritimen Conferenz an.
Netteste Nachrichten.
WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 9. Juli. In der gestrigen Sitzung des Bundesraths theilte Staatssecretär v. Bötticher die Ergebnisse der Brüsseler Antisclaver ei-Conferenz mit. — Dem Beschlüsse des Reichstages wegen Errichtung des Nativnal- denkmals für Kaiser Wilhelm I. wurde die Zustimmung ertheilt und der Rest der Tagesordnung erledigt.
Berlin, 9. Juli. Die Mehreinnahmen Preußens aus der Forst- und Bergwerksverwaltung, sowie aus den direkten Steuern im Rechnungsjahre 1889/90 betragen zusammen 25 Millionen, der Ueberschuß der ganzen Finanz- gebahrung während des gedachten Rechnungsjahres beträgt gegen 97 Millionen. An die Kreise gelangen auf Grund der lex Huene 47 Millionen zur Vertheilung.
Berlin, 9. Juli. In der heutigen Sitzung des G e- sammt-Ausschusses des deutschen Schützenbundes wurde an Stelle des verstorbenen Vorsitzenden Sterzing (Gotha) Hauschild (Bremen) zum Vorsitzenden gewählt, Reinhardt (Frankfurt a. M.) zum Stellvertreter, Justizrath Bärwinkel (Frankfurt a. M.) zum Schriftführer wiedergewählt, Heinrich Wachendorff, (München) zum Stellvertreter neugewählt.
Berlin, 9. Juli. Herr Metzel, Bureauchef des Herrenhauses, beging heute seine fünfzigjährige Doctor- Jubelfeier. Der Gesammtvorstand und das Beamtenpersonal gratulirten in kunstvollen Adressen- Staatssecretär Oehlschläger, die Professoren der Universität und Freunde wünschten ihm persönlich Glück. Die Universität Königsberg erneuerte das Doctordiplom.
Wien, 9. Juli. Eine Ministerialverordnung verbietet im Einvernehmen mit der ungarischen Regierung wegen der Gefahr der Einschleppung ansteckender Krankheiten die Einfuhr und Durchfuhr von Hadern, alten Kleidern, altem Tauwerk, gebrauchter Leibwäsche, gebrauchtem Bettzeuge aus Spanien und Kleinasien.
Paris, 9. Juli. Den Abendblättern zufolge wurde der Herzog von Maud zum spanischen Botschafter Hierselbst ernannt. — Der höhere Handelsrath votirte den Zolltarif für Baumwollengewebe und erhöhte die Zölle für gedrehte Gewebe um 20 pCt.
London, 9. Juli. Die Postbeamten sandten ein Schreiben an den Generalpostmeister Raikes, worin sie erklärten, vor dem 27. d. M. nicht striken zu wollen, wenn die Nichtvereinler entlassen würden. Der Generalpostmeister lehnte aber die Entlassung der Nichtvereinler ab. — In Bowstreet fanden htzute keine Ruhestörungen statt,- die Agitation unter den Polizei beamt en dauert jedoch fort, obwohl die Polizisten ruhig ihre Dienste erfüllen.
Loudon, 9. Juli. Die Bewegung unter den Postbeamten zur Verbefferung ihrer Lage dauert fort. Vierzig, dem Postbeamtenverein angehörige Beamte entfernten 70 Nichtvereinler gewaltsam aus dem Packetbureau, und 300 Briefträger des Generalpoftamts legten die Arbeit nieder, nahmen sie jedoch später wieder auf. Lord Compton vermittelt zwischen dem Generalpostmeister und den Telegraphenbeamten.
Loudon, 9. Juli. Eine Deputation, bestehend aus Mitgliedern des Marktcomites, der City-Corporation und der Gesellschaft für Handel mit auswärtigem Vieh, sowie aus mehreren Parlamentsmitgliedern, ersuchte den Landbauminister Chaplin, die Einfuhr von Vieh und Schafen aus Schleswig-Holstein zu genehmigen. Minister Chaplin
antwortete der Deputation, daß es ihm gegenwärtig unmöglich sei, ihr Begehren zu erfüllen.
Christiauia, 9. Juli. Das Storthing wurde heute Nachmittag vom Staatsminister Stang geschlossen. Der König ist nach Marstrand abgereist.
Bergen, 9. Juli. Der Kaiser traf hier mit dem deutschen Geschwader um 12 Uhr Mittags ein.
Bergen, 9. Juli. Der deutsche Kaiser ist heute Nachmittag 5 Uhr hier an Land gegangen und besuchte das hanseatische Museum. Es heißt, der Kaiser begebe sich morgen früh auf der „Hohenzollern" nach Eide (Hardanger).
Madrid, 9. Juli. Die „Epoca", das Organ des Ministerpräsidenten Canovas, wiederholt, das neue Cabinet werde sich von allen, die Nationen des Continents bewegenden Fragen zurückhalten und allen Völkern ohne Unterschied eine wahre und loyale Freundschaft entgegenbringen.
Sofia, 9. Juli. Die „Polit. Corr." meldet: Infolge einer freundnachbarlichen Benachrichtigung der rumänischen Regierung von dem Auftauchen zahlreicher fremder, verdächtiger Elemente an der rumänisch-bulgarischen Grenze wies die bulgarische Regierung die Grenzpolizeiorgane in den Donaustädten an, ihre Wachsamkeit zu erhöhen und den Uebertritt der Agitatoren aus Rumänien zu verhindern.
Konstantinopel, 9. Juli. Die amtliche Untersuchung betreffend den Mord Marinovics ergab, daß der Mord ein persönlicher Racheact gewesen sei. Der Zigeuner Sigo gestand, er habe mit einem anderen Zigeuner und drei Mohamedanern die Ermordung des Viceconsuls, welcher Sigo geschlagen, verabredet. Sigo wurde nebst den Mitschuldigen verhaftet.
New Jork, 9. .Juli. Nach einem Telegramm aus Mexiko werden die mexikanischen Delegirten zum Chirurgeneon- greß in Berlin morgen via New-Dork abreisen. — An der Küste des Atlantischen Oceans herrscht außerordentliche Hitze.
Cocotes tutb prooittsteUes.
Gießen, 10. Juli.
— Univerfit'ätsstiftuugssest. Die heute Morgen in der großen Aula veranstaltete Feier wurde mit einem a capella- Gesange vom Akademischen Gesangverein unter Leitung des Herrn Universitätsmusikdirectors Felchner stimmungsvoll und wirksam eingeleitet. Darauf hielt Seine Magnificenz der Rector, Herr Professor Dr. Adolf Philippi, die Festrede, die sich in tief eindringender und überaus geistreicher Auffassung mit dem derzeitigen Stande der philologischen Wissenschaft und den Gründen befaßte, die eine gewisse Geringschätzung derselben in manchen Kreisen herbeigeführt haben. Wir behalten uns ein ausführliches Referat über die hochinteressante Darstellung vor.
Nach der Festrede erfolgte die Verlesung der Urtheile über die eingegangenen Preisarbeiten. Die von der theologischen Facultät gestellte Aufgabe hatte keinen Bearbeiter gefunden. Dagegen waren merkwürdiger Weife der juristischen Facultät diesmal zwei Preisarbeiten eingeliefert worden, von denen die eine Herrn stud. iur. Robert Heß aus Gießen, die andere Herrn stud. Carl Busch aus Darmstadt zum Verfasser hat. Beide wurden für würdig erachtet, an dem Preise zu participiren. Die medicinische Facultät erkannte nur einer der beiden eingegangenen Arbeiten, nämlich der von Herrn cand. med. Hermann Hahn aus Gießen her- rührenden einen und zwar den halben Preis zu. Den vollen Preis für feine gründliche Darstellung der Geschichte des Klosters Arnsburg erhielt Seitens der philosophischen Facultät Herr stud. hist. Carl Ebel aus Gießen. Ebenso wurde die mathematische Arbeit des Herrn stud. math. Heinrich Schnell aus Mommenheim mit dem vollen Preise ausgezeichnet.
Mit einem kurzen Ueberblick über die im Laufe des Jahres im Lehrkörper unserer Universität eingetretenen Veränderungen , dem wiederholten Ausdrucke des ergebensten Dankes für die Fürsorge, die unser Landesherr unserer Hochschule zuwendet, und einem zweiten a eaxella-Gesange schloß die schöne Feier.
— Die Znvaliditäts- und Altersverficherung von Hand- werkern und kleinen Landwirtheu. Je näher der Termin heranrückt, in welchem das neue deutsche Gesetz, betr. die Jnvaliditäts- und Altersversicherung in Kraft treten wird, um so nothwendiger ist es, die Bevölkerung wiederholt mit den wichtigsten Bestimmungen des Gesetzes bekannt zu machen. Man nimmt gewöhnlich an, daß es nur die Arbeiter betreffe. Mit Recht ist in dem neuesten Jahresbericht der Gewerbekammer zu Leipzig darauf aufmerksam gemacht, daß auch den Wünschen der kleinen selbständigen Gewerbetreibenden durch die schließlich noch in das Gesetz aufgenommenen Bestimmungen über Selbstversicherung und Weiterversicherung thunlichst Rechnung getragen worden ist. Hiernach können Handwerker, kleine Landwirthe rc., welche nicht versicherungspflichtig sind, sich, dafern sie das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht dauernd erwerbsunfähig sind, in der zweiten Lohnklaffe selbst versichern. Sie haben dann allerdings den' ganzen Beitrag als Arbeitgeber und Arbeitnehmer, und um den Reichszuschuß zu gewinnen, noch wöchentlich einen Zusatz von 8 Pfg. zu leisten. Ebenso köntttzn solche, welche als Gesellen, Arbeiter, Dienstboten rc. in Gewerbe- und Land- wirthschast gearbeitet haben und deshalb der Versicherung angehören, sich, wenn sie selbständig werden und die Versicherungspflicht für sie aufhört, selbst versichern. Auch diese haben außer den vollen Beiträgen einen als Ausgleich für den Reichszuschuß dienenden Zusatzbeitrag von wöchentlich 8 Pfg. zu leisten. — In besonderer Berücksichtigung der selbständig werdenden kleinen Handwerker und kleinen Landwirthe rc. sind diese als Betriebsunternehmer, wenn sie regelmäßig nicht mehr als einen Lohnarbeiter beschäftigen (Lehrlinge rc., welche keinen Lohn erhalten, können sie daneben noch haben), und nachdem für sie auf Grund der Versicherungspflicht vorher während mindestens fünf Beitragsjahren Beiträge
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