Ausgabe 
10.4.1890 Zweites Blatt
 
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Väschen und -Lck n§ besorgt bestens ngmanis nbofstr 29

Bei dem Le, sz Pahl. leises. An die S. N u.rch ' der Leidenschaften.

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ctzt bei uns nicht zu Horen gewohnt war fi6er diese Behandlung unseres schwergepnlften

-sen solcher antisemitischen Brand,christen überkommt nn i - ef ^r Wahrheit soll verweht werden vom

Belle ruhiger Discussion tritt das wüste Geschrei maylo,cr Hetzredner, niid das Saatkorn der -Mrgen ,

Wer diese Grundlagen, sesü. einstimmen:

Bekenntnisses, gleiches Recht, gleiche Sonne im Wettkampf, gleiche Anerkennung tüchtigen Strebens für Alle.

M, wer mit uns hochhält d.e Errungensche-steu christlicher und hnmaner Gesittung, der wird mit uns in den Ruf

Fort mit den Antisemiten!

denn sie begnügt sich mit der Aufstachelung blinder und thörichter Wuth gegen die Wucherer, statt die Wege zur Besserung ,>i weis

Es ist eine Lüge, daß der Freisinn die Vertheuerung des Kaffees gebilligt habe. . - Weieitinuita des An-

Es ist eine Lüge, daß der Freisinn den Anwaltszwang eingefiihrt habe Jeder ist, Re mit dem Streite

sttszwanges nicht ohne Beseitigung unserer ganzen derzeitigen Prozeßordnung möglich ist uni b > " v , - Schaden des rechtssuchenden

wu Parteien .iichts zn thni, hat. Ken. Verständiger wird grundsätzlich fiir den Anwaltszwang- ,e.n, ,ob°ld der,etbe ohne W-

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Lebens geleistet.

Am Su Zlü^cklicherweise bis )

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Von antisemitischer Seite ist aus das Osterfest ein Flugblatt verbreitet, wie es febamloter inim ^bnhlhu. null n b> I

Fast jedes Wort in dem antisemitischen Flugblatt ist eine bewußte Lüge!

Es ist eine Lüge, daß der Freisinn das »örfeaspiel vertheidigt habe. Keine Partei m Deutschland hat dn-s ,e gethan Steuer.

Es ist eine Lüge, daß der Freisinn die Millionäre steuerfrei haben wolle. Der Freisinn hat üc s gekanchft u g Einführung

vertheilung nach Maßgabe der Stenerkraft des Einzelnen, gegen die hohe Besteuerung der nvthwcndigsten ^eberwbednrs>ne f

tiner ^'7n7^L.-verdrehnng, daß der Freisinn sür d.e Wucherer Freiheit fordert W -Msbe- schränkungen im Jahre 1867 geschah unter Zustimmung aller Parteien nahezu -tnsttmmtg^ Bei 1 gn beI Mißbilligung

Meinung, die Wucherer schützeu zu wollen! man war nur verschiedener Ansicht über d.e Mittel zur ^eMgung -nch'besonderer Verdienste nn. und Verachtung des Wuchers sind alle anständigen Leute in Deutschland längst einig, und wenn ne an fern - '

die Bekämpfung des Wuchers rühmt, so sagen wir umgekehrt'

keine Partei arbeitet dem Wucher jo lehr in die Hände, als die antisemitische.

Wehe dem Wahlkreije, in welchem diese Bewegung siegt!

ästiger Hauch, die schönsten Keime unseres öffentli chen Wesens! sie zerstört das ideale Erbe unserer großen Fürsten. Denker reuen Boden unseres gemeinsameu Lebens.

.. . ». riiindiat sich jchwer a» »em -Antlichen Wohle un» Frieden unteres

Jeder ®ät)Ur^ ) ljsi)t tlicjct ,-nchriMchen und »udenttche» antitemit.tchen Bewegung mit

W- ME M saute! Jeder, welcher Partei tonst er angehare, pachte Keiner bleibe a, $ Ghrentache, teine Stimme abrugeben t«t unteren Kandidaten

ti t»ir eine l>ol>ta-U

Hcn» NiX r i» Mnhfurt a. M