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gehört.

E. Friedberg, 7. Juli. Gestern besuchten die Mitglieder des Darmstädter Gewerbevereins nebst Familien­angehörigen unsere Stadt. Der Verein wurde bei seiner Ankunst Namens des Gewerbevereins Friedberg durch den Vorsitzenden, Decorationsmaler Hyronimus, auf das Herz­lichste begrüßt und unter dessen Führung die Sehenswürdig­keiten von Friedberg in Augenschein genommen. Zunächst die herrliche aus dem 15. Jahrhundert stammende Stadt­kirche, ferner dasJudenbad", sowie das Großh. Schloß mit dem prachtvollen SchloßgartenBurgwall". Sodann wurde unter Führung des hiesigen Gewerbevereins der Weg nach Bad-Nauheim angetreten. An den Gradirwerken der Saline Nauheim angelangt, wurde der Gewerbeverein bom Bürger­meister Wörner, dem Vorsitzenden des Gewerbevereins Bad- Nauheim, Gradirmeister Sturmfels, sowie von zahlreichen Mitgliedern des Nauheimer Vereins begrüßt. Die Gradir- werke wurden nun bestiegen und eingehend besichtigt, ebenso auch das Pumpwerk, welches die Salzsoole aus die etwa 15 Meter hohen Gradirwerke fördert. Weiter wurde noch den Siedhäusern mit den Siedpfannen und den ungeheuren Salzvorräthen ein Besuch abgestattet und sodann der Weg nach dem Kurgarten angetreten. Dort wurden die Bade- bäuser, die Trinkhallen und Trinkquellen, sowie der etwa vier Meter hoch springende große Sprudel besichtigt. Nach

Vntzkbl Mbitiöi Die indem hiesig mthwendig werde erbäten sollen au öffentlichen Angebot Dieselben find nen Voranschlag und bei unterzeichneter offen, woselbsi au R10 Juli I 1 N. verschlo sprechender LlG srei einzureichen \ Wen, den 8.

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Einem Bewohner des Neuenwegs wurde gestern früh von drei übermüthigen Burschen das Velociped aus dem Hausflur entwendet und in der Ostanlage auf die Straße geworfen und liegen gelassen. Vielleicht kommen die Bürschchen, welche ermittelt worden sind, noch wegen Sachbeschädigung zur Anzeige oder werden zum Ersatz eines neuen Rades, denn das alte soll beschädigt sein, angehalten werden.

*) Die Beitu MsckM Po/im M Casseler Ära!

entwickelte.

A Ettingshausen, 6. Juli. Heute feierte der hiesige Gesangverein, welcher nunmehr seit 8 Jahren besteht, die Einweihung seiner neuen Vereinsfahne. An der Feier betheiligten sich 12 eingeladene auswärtige Gesang­vereine. o _

ck. Aus dem oberen Ohmthal, 6. Jult. Das beretts seit sechs Wochen herrschende naß-kalte Wetter hat nachgerade mit der verflossenen Woche, in der auch nicht ein Tag ohne erheblichen Regen zu verzeichnen ist, eine bedrohliche Haltung angenommen. Wenn diese Witterung so weiter anhält, und den Anschein hat es, dann wird ihre jetzt schon sich bemerk­bar machende verderbliche Wirkung noch viel augenscheinlicher werden. Das auf den Wiesen noch reichlich lagernde Heu wird gelb, verfault und verdirbt. Namentlich ist dieses der Fall mit dem nicht in Hausen, sondern auf der Breite lagern­dem Heu. Auch den Kartoffeln dürfte es bald zu naß werden, da sie bekanntlich beim Ansetzen der Knollen, welches in jetziger Zeit stattfindet, nicht leicht die Nässe vertragen können. Am meisten macht sich die Schädlichkeit der jetzigen Witterung beim Grün futter bemerkbar. Trotz der Nässe wächst dasselbe sehr schlecht nach, namentlich ist das beim i zweiten Kleeschnitt der Fall. Der Landmann sieht sich in

Die Ausstellung hessischer Druckwerke in Marburg.

Die vom Zweigverein des Hessischen Geschichtsvereins zu Marburg im Rittersaale des dortigen Schlosses aus Anlaß der 450jährigen Jubelfeier der Erfindung der Buchdrucker­kunst veranstaltete Ausstellung wurde am Donnerstag von den Mitgliedern des Gießener Geschichts-Vereins besichtigt Die Ausstellung, für welche ein sehr instructiv gehaltener Katalog als Führer dient, ist um deswillen sehens- werth, weil sie die Entwickelung des Buchdrucks in Hessen seit seiner Erfindung so recht veranschaulicht. Die Aus­stellung ist in 5 Abtheilungen gegliedert. Unter den in der ersten Abtheilung gezeigten nichthessischen Drucken (die Drucker­kunst wurde verhältnißmäßig spät in Hessen ausgeübt in Marburg erst im Jahre 1527, also volle 87 Jahre nach ihrer Erfindung) befinden sich fünf Erzeugnisse der Presse Gutenbergs. An diese Drucke schließt sich eine sorgfältig ausgewählte Reihe von Jncunabeln der ver­schiedensten Druckstätten Deutschlands und der Nachbarländer (Frankreich, Niederlande, Italien). Die zweite Abtheilung, die umfassendste Gruppe der Ausstellung, birgt in 60 Schau­schränken die hessischen Drucke, sowie die Holzschnitte, Kupferstiche u. s. w. Unter Hessen ist das ehemalige Curfürsten- thum Hessen verstanden, eingeschlossen jedoch der Kreis Bieden­kopf und Bockenheim. Der erste Drucker Marburgs (Johannes Loersselt) kam erst in Folge der Stiftung der Universität ins Hessenland,- er hat aber daselbst nur ein >zahr gedruckt. Viel mehr wie 100 Drucke haben sich indeß auch aus den Pressen der Nachfolger Loersselts nicht erhalten. Nach Gründung der Universität Gießen wurde auch hier im Jahre 1606 eine Druckerei gegründet und zwar durch Nicolaus Hampelius. Außer diesem übten später in Gießen die Druckerkunst aus: Petrus Lucius 1621, Caspar Chemlin 1611, Friedr. Kargo 1663, Jos. Dietr. Hampel 1652, Caspar Vulpius 1659, Anton Utz 1663, Joh. Reinh. Vulpius Wwe. 1723, Hennig Müller 1687, Eberh. Heinr. Lammers 1740, Joh. Christoph Schröder 1752, Georg Friedrich Heyer 1793, Justus Friedr. Krüger 1785. Weiter finden sich Drucke aus Büdingen (Joh. Ludw. Zickler 1764), Darmstadt (Balth. Hofmann 1606, Joh. Leinhoscr 1624), Burg Friedberg (P. L. Feudtner 1814), Stadt Friedberg (Carl Bindernagel 1835), Laubach (Jos. PH. Helwig 1733), Lauterbach (Thomas Joh. Hegelund 1756), Lich (Nicolaus Erbernius 1597), Offenbach (M. Georgtus Beatus 1611), Vilbel (P. Ganß 1859) u. s. w. In Cassel begann die Druckthätigkeit erst im Jahre 1597, indem Landgraf Moritz der Gelehrte einen Drucker Namens Wilhelm Wessel berief, dessen Werke unter dem Titel denn auch die Worte: ex typographia Mauritiana tragen,- der bedeutendste Zeichner und Kupferstecher Wilhelm Dilich ver­sah die Drucke Wessels mit seinen Bildern. Neben anderen kleinen hessischen Orten zeichneten sich die seit 1504 durch Balth. Schmuck in Schmalkalden hergestellten Drucke vor- theilhaft aus. Nächstdem wurde Hanau eine Heimstätte berühmter Buchdrucker, in Alt-Hanau wurde seit 1593 durch Wilhelm Antonius gedruckt- einen Aufschwung erfuhr die Druckerkunst durch die einwandernden holländischen und französischen Resormirten. Rinteln verdankt seine erste Druckerei ebenso wie Marburg der Gründung der Universität, die um das Jahr 1622 erfolgte. Das typographisch schönste Buch druckte Gottfr. Caspar Wächter in Rinteln (1666 bis

stummen Kinder dem an ihrem Schicksale teilnehmenden Landesvater entgegen und brachen sodann mit lauter Stimme in ein lebhaftes dreimaligesHoch" aus. Sämmtliche Klaffen traten alsdann der Reihe nach vor, um ihr Können und Wissen dem Allerhöchsten Landesherrn zu zeigen. Diese Prüfung dauerte über V/4 Stunde. Am Schluffe derselben brachten die Zöglinge nochmals ein kräftiges dreimaliges Hoch" aus den Grobherzog aus. Se. Kgl. Hoheit besuchte sodann sämmtliche Klassenzimmer, um die Hefte der Zöglinge einer Durchsicht zu unterwerfen und sogar einige Aufsätze von den Schülern der ersten Klasse genau durchzulesen. Es war ein schöner Tag sür die Anstalt und er wird Lehrern und Schülern unvergeßlich bleiben.Es muß", hob Director Wodaege in seiner Einsegnungsrede am 18. Mai hervor, um die Barmherzigkeit in einem Lande wohl bestellt sein, wenn der Landesvater inmitten seiner hohen Familien es nicht verschmäht, von seinem Throne herab zu den Aermsten unter den Armen seiner Landeskinder, zu den Taubstummen zu kommen." '

x Friedberg, 7. Juli. Gestern sand m der Stadtkirche zu Gunsten des Stadtkirchenbauvereins ein Concert des Musikvereins unter Leitung des Herrn Seminarlehrer Schmidt statt. Unter gütiger Mitwirkung des Herrn Dr. Stollbrock aus Grünberg i. Schl. (Orgel), des Herrn Bauer aus Chicago (Violine), des Herrn Geisell aus Hanau (Baß) und des Herrn Seminarlehrer Gatzert nahm das Concert einen sehr günstigen Laus. Der Chor leistete ganz ausgezeichnetes und die Solisten, unter denen die Herren Bauer und Geisell sich besonders auszeichneten, strengten all thr Können an. Ein so schönes Concert hatte Friedberg schon lange nicht

landw. Provinzialvereins der Provinz Starkenburg) und Bürgermeister Gnauth (Vertreter des Provinztalausschusses der Provinz Oberhessen) unterstützte Weitersührung des letzten Zuges Gießen-Nidda bis Stockheim mit Anschluß an den letzten Zug der Nebenbahn Stockheim-Gedern ist mit dem Sommersahrplan der Oberhessischen Eisenbahnen verwirklicht worden, und die von Bürgermeister Gnauth beantragte, von Director Altvater unterstützte Einschaltung einer weiteren Vormittagsverbindung Gießen-Frank­furt (ab Gießen 9 Uhr 50 Min.) wird nach gestriger Bekanntmachung mit 15. d. M. zur Ausführung kommen.

Großh. Ministerium der Finanzen und den behelligten Etsen- bahnverwaltungen gebührt aufrichtiger Dank für dte wohl­wollende und rasche Berücksichtigung dieser im Landesetsenbahn- beirath' gestellten Anträge.

__ Die geplante Sommer-Generalversammlung der Oberhesfischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde am 13. Juli in Wetzlar ist leider zu Wasser geworden, nicht wörtlich durch das andauernde unbeständige nasse Wetter, sondern dadurch, daß an diesem Tage ein großer Theil der Mitglieder verhindert ist, an einer auswärtigen Versammlung theilzunehmen. Es werden nämlich am 13. Juli die Professoren von Marburg und Göttingen zu der jährlichen Zusammenkunft mit den hiesigen Coüegen hierherkommen. Daß unter diesen Umständen die Oberhessische Gesellschaft zurücktreten mußte, ist selbstverständlich. Da nun durch die nahen anderweiten Festlichkeiten in unserer Stadt und wegen der bevorstehenden Universitätsferien kein anderer näherliegender Sonntag zum Ausflug nach Wetzlar gewählt werden konnte, so mutzte derselbe auf spätere Zeit verschoben werden.

__ Die vom Geschichtsverein veranstaltete Sammlung von alten und neueren Bildern von Gießen und Umgebung verwehrt sich immer noch durch weitere gütige Beiträge - auch ist der Besuch ein sehr erfreulicher. Leider wurde Se. Königl. Hoheit der Großherzog, der bei seinem letzten Aufenthalt in Gießen beabsichtigte, dieselbe mit seinem hohen Besuche zu beehren, durch längeren Aufenthalt in den neuen Kliniken davon abgehalten,- doch ist für den 30. Juli, dem Tage der Enthüllung des Liebig-Denkmals und der Einweihung der Kliniken, auch ein Besuch des Großherzogs im alten Rathhause in Aussicht genommen. Sehr wünschenswerth wäre, wenn Diejenigen, welche noch Gießener Bilder oder Porträts besitzen, dieselben möglichst bald darleihen wollten, damit dieselben noch m geeigneter Weise untergebracht werden können.

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vielen Fällen genöthigt, schon jetzt zur Heusütterung zu greisen, da auch das beständig nasse Futter dem Vieh nichts weniger als dienlich ist. Das geringe Wachsthum der Vegetation trotz der feuchten Witterung wird bedingt durch die sehr niedrige Temperatur, namentlich der Nächte, einerseits, sowie durch die Unfruchtbarkeit des fortwährend mit geringen Inter­vallen herabrieselnden Regens, dem das Befruchtende der Ge­witterregen gänzlich abgeht, anderseits. Die Honigernte bei der Bienenzucht vernichtet dieses Wetter geradezu, indem die Bienen während der besten Trachtzeit des Jahres, die in den Juni fällt, fortwährend in ihre Stöcke gebannt sind. Mit dem überaus fruchtbaren Sommer des vorigen Jahres kann sich der heurige nicht messen, so sehr er auch im Mai die Vorbedingungen hierzu erhielt.

A Ilsdorf, 6. Juli. Eine merkwürdige Naturerscheinung hatten wir Gelegenheit gestern Abend gegen V28 Uhr zu bemerken, nämlich eine Windhose von noch nie gesehener Wirkung und Größe. Dieselbe nahm ihre Entstehung im hiesigen Ort, ging durch einen hiesigen Garten, wo sie an einem starken Birnbaum alle Aeste und Zweige abriß und nahm ihren weiteren Weg querfeldein dem unweiten Burg­wald zu, alles mit sich sortreißend und im wirbelnden Kreise drehend, was ihr in den Weg kam. Krachend fuhr sie zum Walde hinein, die Aeste von den Bäumen umherschleudernd wie Strohhalmen. Dabei erfüllte ein durchdringendes Heulen und Pfeifen die Lust. In der Ferne ging während dieser Zeit ein Gewitter nieder, indem es mehrmals stark donnerte.

E. Elpenrod, 6. Juli. Heute starb der älteste Orts­bürger unserer Gemeinde, Johann Philipp Kömps. Der Verstorbene stand im 100. Lebensjahre.

§ Stockhausen, 6. Juli. Die Ehefrau des hiesigen Land- wirths Jo Hs. Dahm er fiel, als sie sich vom Viehstall aus nach dem Wohnzimmer begeben wollte, in einem Ohnmachts- anfalle so unglücklich die steile Treppe herab, daß sie eme Verrenkung der Rückenader erlitt. Der behandelnde Arzt zweifelt, daß die allgemein geachtete und beliebte Frau mit dem Leben davonkommt.

§ Crainfeld, 7. Juli. Der Vogelsberger Zuchtvieh- Verein hat die Anschaffung eines Bullen reiner Vogelsberger Rasse beschlossen. Der Bulle soll dem hiesigen Ortsbürger Heinrich Oechler VIII. zur Haltung übergeben werden. Da- mit ist auch hier wieder der Anfang zur Zucht und Erhaltung guten Vogelsberger Viehs gemacht worden. Die Landwirthe hier und Umgegend sind über das Vorgehen des Zuchtvieh- Vereins sehr befriedigt.

Friedberg, 6. Juli. Am 26. Juni besuchte Sc. Kgl. Hohen der Großherzog ie hiesige Taubstummenanstalt, nachdem derselbe bereits am 18. Mai der Confirmation der Taubstummen beigewohnt hatte. Aus Anlaß dieses Besuches war die Anstalt mit Föhnen geschmückt- die Zöglinge hatten ihre besten Kleider angelegt, um den Landesherrn festlich zu begrüßen. Um V211 Uhr trafen die Hofchargen bei der An­stalt ein und kurz nachher flogen über die Ltppen der Taub­stummen in freudiger Erregung die Worte:Der Großherzog kommt, die Prinzessinnen kommen!" Nachdem vor dem Portal der Anstalt die Allerhöchsten Herrschaften von Director Wo daeqe ehrfurchtsvoll begrüßt worden waren, traten dieselben in die Anstalt, wo zunächst die Vorstellung der Anstaltslehrer stattsand. Nach dieser Vorstellung überreichten zwei Kinder des Directors den Prinzessinnen Rosenbouquettes. Die sämmt- lichen Zöglinge der Anstalt hatten sich im Anstaltssaale ver­sammelt, in welchen nunmehr die Allerhöchsten Herrschaften ich begaben. Ein frischesGuten Morgen!" riesen die taub-

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Wie aus dem der Ausstellung eri Jntereffanten so 1 M ffnD'chch Drucker oder 'N Ausstellung M 6 Uhr geöffnet.

Am nächsten Donnerstag den 10. Juli findet in demCais Leib" hier eine Versammlung von Wirthen und Weinverkäufern aus der Provinz Oberhessen statt. Die Ver­sammlung wird über die hessische Weinsteuer, resp. über dte Mittel und Wege zu deren Abschaffung berathen. Es tst somit allen Interessenten Gelegenheit geboten, sich über diese Frage zu äußern. Das Nähere ist ans dem Inserat in vor­liegender Nummer ersichtlich.

__ In voriger Woche entwendete ein 10 Jahre alter ...... irv , . . _ Junge in einem Geschäft am Seilersweg ein dort zur Repa- bie^er Besichtigung fand im Teichhaus ein durch Reden und tur übergebenes Taschenmesser und schenkte es seinem erwachsenen Unterhaltung gewürztes Mittagsmahl statt, später wohnten Bruder- dieser brachte nun zufällig das Messer wieder in ^ie Teilnehmer dem Concert im Kursaal bei.

dasselbe Geschäft, um es ebenfalls repariren zu lassen, wo- BadNauheim, 7. Juli. In der vergangenen Woche

durch der Dieb dann polizeilich ermittelt werden konnte. famen 473 Kurgäste hier an, im Ganzen jetzt 4103.

In der Nascht vom vergangenen Samstag zum N. Schotten, 7. Juli. Vogelsberger Höhen-

Sonntag sind dem Stenthauermeister I. Atzbach auf seinem Club. &ie Betheiligung an dem Hauptausflug aus dem

an der Grünbergerstraße gelegenen Lagerplatz 6 Stuck ange- Hoherodskopf war des schlechten Wetters wegen eme sehr

fertigte Kreuze, 'darunter 2 ans Marmor, von roher Hand geringe- nur etwa 100 Personen hatten sich daselbst etn-

demolirt und demselben ein Schaden von über 100 Mk. zu- I gefunden und konnte deshalb eine programmmäßige Feier des

gefügt worden. Hoherodskopffestes nicht stattfinden. Die Musik war schon

Am Sonntag entwendete ein Former seinem Stuben- vorher abbestellt worden. Wie nun verlautet, sollen die aenossen am Schiffe.'bergerweg das Portemonnaie mit 17 Mk. Mitglieder des Zweigvereins Schotten gebeten werden, sich ^nbalt Der Thäter wurde gestern trotz seines Leugnens an dem nächsten Samstag stattfindenden Ausflug auf den verbaitet und fand man später an feinem Arbeitsplätze in der Hoherodskopf recht zahlreich zu betheiligen.

Fabrik im Sand verneckt das Portemonnaie mit dem größten -r. Vtlltngen, 6. Juli. Hter find aus längere Zett f \ J qZlbQ(t* uur Pioniere einquartirt worden, welche unter Leitung eines

N Dutzend Gar.-udi-be. welche die Gärten um Offiziers den Aussichtsthnrm auf demDrei-Herren-Stem" sogen. Mchweg sch-n,"9're ^llern"mr Besr^di7ung°d"r ^T' Ruppertsburg. 6. Juli. Dahier hat sich eine schon SÄÄ ÄU zur Anzeig, gebracht L° K°u, welche^ an^äche^ in der in hiesigem toorben- ... mif Muoen welcke K. Ober-Mockstadt, 6. Juli. Heute beging der hiesige

Eme größere Anzahl Zigeuner mit Illagen, welche * Fahnenweihe und der

sich seit mehreren Tugen unterhalb der Hardt aa*beriStew ^sverband Nidda feierte dabei sein diesjähriges Be-

brüchcn niek>e>gelupeu hatten, mußten gestern Morgen von .°Esfest. Trotz des unbeständigen Wetters waren 2t Vereine Seilen der Schutzmannschalt entkernt werden. 1 ^schienen. Ein imposanter Festzug zog unter dem Jubel der

Bevölkerung durch den festlich geschmückten Ort nach dem Festplatz, woselbst sich nach verschiedenen Ansprachen, Ueber- gabe der Fahne und Gesangsvorträgen ein fröhliches Leben