dahnregimentern gebildet wird. Die Luftschifferabtheilung tritt innerhalb der Eisenbahnbrigade zu dem Eisenbahnregiment Nr. 1 in dasselbe Dienstverhältniß, in welchem sie bisher zu dem Eisenbahnregimcnt gestanden hat.
Berlin, 4. März. Die Ergebnisse der Reichstagswahlen sind nunmehr aus 392 Wahlkreisen bekannt. Gewählt sind 19 Angehörige der Neichspartei, 67 Deutsch- conservative, 41 Nationalliberale, 105 Ultramontane, 69 Dcutschsreisinnige, 10 Demokraten, 13 Elsässer, 10 Welsen, 1 Däne, 16 Polen, 4 Antisemiten, 1 Wilder, 36 Socialdemokraten. — Doppelt gewählt sind bisher: ü. Vollmar (Soc.), München und Magdeburg, hat in München angenommen; v. Schorlemer-Alst (Ctr.) Bochum und Hamm; v. Forckenbeck (dfr.) Sagan und Arnswalde- Rickert (dsr.) Danzig und Brandenburg- Baumbach (dsr.) Berlin 5 und Meiningen, nimmt für ersteres an- Träger (dfr.) Berlin 1 und Varel - Goldschmidt (dsr.) Liegnitz und Ohlau- Gutfleisch (dsr.) Gießen und Friedberg. Es werden also mindestens 8 Nachwahlen erforderlich sein, die am elften Tage nach Eingang der Annahme-Erklärung bei dem betreffenden Wahlcommiffar anzuberaumen sind.
— Den jüngften Abgeordneten im neugewählten Reichstag kann die freisinnige Partei aufweisen. Es ist der Vertreter von Mecklenburg-Strelitz, Redacteur Adler, welcher in der Stichwahl vor dem conservativen Herrn v. Oertzen die Stimmenmehrheit erlangt hat. Der nunmehrige Reichs- tagsabgeordnete Adler steht erst im neunundzwanzigsten Lebensjahre und stammt aus Berlin, wo noch seine Eltern wohnen.
Neueste Nachrichten.
WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 5. März. Der Kaiser wohnte dem vom brandenburgischen Provinzial-Landtage veranstalteten Diner im Kaiserhose bei und verblieb daselbst von 6 bis 9 Uhr.
Berlin, 5. März. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge ftndet am Freitag Abend 6 Uhr unter dem Protektorat der Kaiserin eine Gedächtnißseier für weiland die Kaiser Wilhelm und Friedrich in der Garnisonkirche zum Besten der Gedächtnißkirche Wilhelms I. unter Mitwirkung des Philharmonischen Orchesters, sowie der ersten Sänger und Sängerinnen statt.
Berlin, 5. März. Der Handelsminister Berlepsch soll nunmehr beauftragt fein, aus der Basis der gutachtlichen Resolutionen des Staatsraths Gesetzentwürfe auszuarbeiten, die als Anträge Preußens an den Bundesrath gelangen und sodann zur Beschlußfassung dem Reichstage unterbreitet werden sollen. Wie das „Berliner Tagebl." erfährt, lehnen sich die Resolutionen des Staatsraths an die Beschlüsse des Reichstags in Sachen der Arbeiterschutzgesetzgebung an, insbesondere werden bis zur Einführung eines erhöhten Arbeiterschutzes mit Rücksicht auf den derzeitigen Stand der Gesetzgebung Übergangsbestimmungen getroffen. Als solches vorbereitendes Stadium darf auch die Errichtung von Arbeiter- Ausschüssen erachtet werden, die vom Staatsrath nicht als obligatorisch begutachtet, sondern der freien Initiative überlassen wurden.
Barmen, 5. März. Die Riemendreher beschlossen, den Strike so lange fortzusetzen, bis die Forderung zehnstündiger Arbeitszeit erfüllt werde. Die Fabrikanten haben die Forderung aus wirthschastlichen Gründen abgelehnt und beschlossen, daß Riemendrehereibesitzer, bei denen nicht gestrikt wicd, während der Dauer des Strikes keine Gesellen annehmen dürfen.
Zwickau, 5. März. In hiesigen Bergarbeiter- kreisen wird angeregt, zu Ostern einen allgemeinen sächs. Bergarbeiter-Congreß abzuhalten, um zu berathen, ob und wann ein deutscher Bergarbeitertag, wie im vorigen Jahre in Dorstfeld, abzuhalten sei.
Paris, 5. März. Der „Temps" meldet aus Rio de Janeiro: Die Regierung werde von einer Einberufung der Constituante abfehen und den Verfassungsentwurf pub- liciren- hierauf sollen die Wahlen zur Kammer und gleichzeitig das Plebiscit über den Versassungs-Entwurf stattfinden.
Paris, 5. März. In sonst gut unterrichteten Kreisen verlautet, daß Tirard nach der morgigen Kammersitzung aus Gesundheitsrücksichten einen Urlaub nehmen und im Verlause desselben Herrn Carnot brieflich seine Demission einreichen werde.
London, 5. März. Der amerikanische Gesandte in London, Robert T. Lincoln, ältester Sohn des ehemaligen Präsidenten Abraham Lincoln, ist gestorben.
London, 5. März. Bei der Ab geordnet en Wahl im Stadtviertel von Nord St. Pancras ist an Stelle Cochranes, welcher Mitglied des Oberhauses geworden, der Gladstoneaner Bolton mit 2657 Stimmen gewählt worden. Der conservative Gegencandidat Graham erhielt 2549 Stimmen. Die Gladstoneaner haben damit einen Sitz gewonnen.
London, 5. März. Nach einer Meldung von Reuters Bureau aus Johannesburg (Transvaal) ist Präsident Krüger gestern dort eingetroffen. In seiner Ansprache an die Bewohner wurde er häufig von der feindlich gesinnten Volksmenge unterbrochen. Abends sanden Demonstrationen gegen die Regierung statt, wobei die Transvaalflagge von dem Regierungsgebäude heruntergerissen und vernichtet wurde.
— Eine Reuter'sche Meldung aus Kanea besagt: Der Gouverneur ordnete in Folge des schlechten Eindrucks, den der Unheilsspruch des Kriegsgerichts über drei Mitglieder des Verwaltungsraths in Rethymo hervorries, einen neuen Proceß vor dem hiesigen Oberkriegsgerichte an. Der Führer der Conservativen, Jssikakl, welcher für den Hauptanstifter fcer Unruhen angesehen worden und geflohen war, wurde vom Kriegsgericht freigesprochen. Viele andere Flüchtlinge kehrten in Folge dessen zurück, müssen jedoch vorher bei der türkischen Gesandtschaft in Athen ihre Unterwerfung erklären.
Rom, 5. März. Wad) officictlcr Feststellung überstiegen die Steuereinnahmen vom 1. Juli 1889 bis 28. Februar 1890 die Einnahmen der gleichen Periode des Vorjahres um 38^4 Millionen.
Amsterdam, 5. März. Snyder van Wissenkerke, Rath im Justizministerium, wird voraussichtlich zum Vertreter Hollands aus der Berliner Conserenz ernannt werden.
Zanzibar, 5. März. (Rcutcr-Meldung.) Emin Pascha verbleibt einige Tage hier und erwartet die Befehle des Khedive - alsdann wird er nach Bagamoyo zurückkehren. Ende dieses Monats gedenkt Emin nach Europa abzusegeln. Sein Gesundheitszustand ist noch schwach. Während seines hiesigen Aufenthalts war Emin der Gast des Sultans.
Locales und provinzielles. .
Gießen, 6. März.
— Die öffentlichen Prüfungen am hiesigen Realgymnasium finden Freitag den 21. März, von 8—12 und 2—5 Uhr, sowie Samstags von 8—12 Uhr statt.
— Bctriebsergebniß der Oberhesfischen Staatsbahnen. Im December 1889 beförderten die Hauptbahnen 56370 Personen (+ 2291 gegen 1888) und 20324 Tonnen Güter (— 3052 gegen 1888) mit einer Einnahme von 35752 Mk. (— 209 gegen 1888) aus dem Personen- und Gepäckverkehr, 47594 (+ 1253 gegen 1888) aus dem Güterverkehr, und aus sonstigen Quellen 26245 Mk. (-s- 886 gegen 1888). Gesammt- einnahme 109591 Mk. (-j- 1930 gegen 1888). Die Nebenbahnen Nidda—Schotten und Stockheim—Gedern beförderten im gleichen Zeitraum 4596 bezw. 7060 Personen und 1090 bezw. 1355 Tonnen Güter, die erstere Linie verzeichnet gegen 1888 im Personenverkehr -j- 361 Personen, im Güterverkehr + 196 Tonnen- die letztere dagegen — 506 Personen und — 29 Tonnen. Die beiden Linien vereinnahmten aus Personen und Gepäckverkehr Schotten 1360 Mk. (-j- 55 gegen 1888) Gedern 1936 (— 23), aus Güterverkehr 1338 (+ 275) bezw. 1665 (— 100), aus sonstigen Quellen 46 (+ 21) bezw. 64 (+ 30), zusammen 2744 (-s- 351) bezw. 3665 (— 93).
— Wer als Dreijährig-Freiwilliger im das stehende Heer einzutreten gesonnen ist, möge die Zeit bis zum 31. März hierzu benutzen. Sie ist insofern die günstigste, als allen bis dahin eingestellten Mannschaften später ihre Dienstzeit schon vom 1. October v. I. angerechnet wird. Bei allen vom 1. April als Dreijährig-Freiwillige Eintretenden zählt die Dienstzeit erst vom 1. October d. I. ab. Wer eintreten will, hat die Erlaubniß zur Meldung bei einem Truppentheil bei dem Civilvorsitzenden nachzusuchen. Derselbe giebt seine Erlaubniß durch Ertheilung eines Meldescheines, welcher von der Einwilligung des Vaters oder Vormundes und von der obrigkeitlichen Bescheinigung, daß der zum freiwilligen Dienst sich Meldende durch Civilverhältnisse nicht gebunden ist und sich untadelhaft geführt hat, abhängig gemacht wird. Die ertheilten Meldescheine haben nur bis nächsten 1. April Gültigkeit. Außerdem sei noch bemerkt, daß den mit Meldeschein versehenen jungen Leuten die Wahl des Truppentheiles, bei dem sie dienen wollen, frei steht.
Laubach, 4. März. Das hiesige Gymnasium geht mit dem 1. April auf den Staat über. — Mit Eintritt des Sommerfahrplanes wird auch die Nebenbahn Hungen-Laubach eröffnet, so daß der Verkehr hierher sehr erleichert ist. Eine Zunahme des Besuches des hiesigen Gymnasiums ist jetzt umsomehr zu hoffen, als auch die Lage Laubachs unmittelbar vor dem Gebirge und vor ausgedehnten Laubwaldungen eine äußerst gesunde ist. Frankfurt schickt wegen des gesunden Klimas schon seit Jahren zwei Feriencolonien hierher. Gute Pensionen, auch für Schüler aus höheren Ständen, sind zu angemessenen Preisen hier zu haben.
Alsfeld, 2. März. Unsere Realschule hat schon wieder den Verlust einer Lehrkraft zu beklagen, indem gestern nach kurzem Krankenlager der Großh. Realschuldirector Götz dahier verstarb. Die Anstalt verliert in ihm eine altbewährte Lehrkraft und einen ebenso gerechten als umsichtigen Leiter, die Schüler verlieren einen väterlichen, stets auf ihr wahres Wohl bedachten Freund und Erzieher, seine Mitarbeiter und Untergebenen einen guten Collegen und wohlwollenden Vorgesetzten. Leicht sei ihm die Erde!
Büdingen, 3. März. Bei der heute unter dem Vorsitze des Herrn Oberschulraths Soldan stattgehabten Prüfung der Abiturienten des Gymnasiums haben sämmtliche 13 Abiturienten das Zeugniß der Reise erhalten.
Oermi^ks.
V Aus Starkenburg, 3. März, wird uns geschrieben:
Wie die Zeitungen mittheilen, hat unlängst der Landtagsabgeordnete Dr. Schröder bezüglich der Erhöhung des Staatsbeitrags zur Unterstützung von bedürftigen Gemeinden bei Schulhausbauten einen Antrag gestellt, welcher namentlich von der Landbevölkerung qiit großer Freude begrüßt worden ist.
Nach Artikel 3 des Volksschulgesetzes darf die Schülerzahl einer Klasse 80 nicht übersteigen und nur unter besonderen Umständen können einem Lehrer bis zu 100 Kinder zum Unterricht zugewiesen werden. - Wenn auch seit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes die große Zahl der überfüllten Schulklassen wesentlich vermindert worden ist, so bestehen doch wohl noch in allen Kreisen Schulklassen mit mehr als 80 resp. 100 Schulkindern. •
Es übersteigt die physische Kraft auch des gesündesten Lehrers bei den heutigen Anforderungen, welche von den Schulbehörden, in erfreulicher Weise aber auch von den Eltern der Kinder an die Leistungen der Volksschulen gestellt werden, eine so große Zahl von Schulkindern gemeinsam zu unterrichten und dem gesteckten Ziele zuzuführen. Wenn dies auch noch in ungenügenden Räumlichkeiten, in dumpfen Localen geschehen muß, so darf man sich nicht wundern, wenn viele
junge Lehrer schon in den ersten Jahren ihrer Verwenduna an solchen Schulklassen den ungünstigen Verhältnissen erliegen" dienstunfähig werden oder gar ihr Leben früh einbühen müssen. Die Zahl derselben mehrt sich von Jahr zu Jahr in erschreckender Weise.
Wenn dies hie und da in Abrede gestellt und darauf hingewiesen wird, daß früher die Schulklassen noch überfüllter, die Schulfäle meist noch ungenügender gewesen seien, und die Lehrer hätten es doch ausgehalten, so übersieht man dabei entweder absichtlich oder aus Unkenntniß der Verhältnisse, daß damals Kinder und Lehrer nur ungefähr die Hälfte der Zeit mit einander in den Schulsälen zusammenlebten, als dies jetzt der Fall ist, und übersieht, daß die Anforderungen an die Leistungen bei Weitem nicht so hod) gestellt waren, sowie daß bei der damaligen Beaufsichtigung der Volksschulen nicht so genau festgestellt werden konnte, ob der Fleiß der Lehrer auch allen Schülern und allen Unterrichtsgegenständen gleichmäßig zugewendet war.
Dies einsehend, sind die meisten Gemeindevorstände auch gern bereit, bet überfüllten Schulklassen neue Lehrerstellen zu errichten. Was sie sehr häufig daran hindert, ist die dann oft damit verbundene Nothwendigkeit der Erbauung eines neuen Schulhauses. Hierzu können die Kosten von vielen Gemeinden ohne empfindlichen Druck absolut nicht aufgebracht werden. So dankbar man dafür ist, daß vielen ärmeren Gemeinden schon seither bei Schulhausbauten Staatshülse geleistet werden konnte, wodurch der Neubau von Schulhäusern vielfach allein ermöglicht wurde, so muß man doch im Hinblick auf das wirkliche Bedürfniß im Interesse der ärmeren Gemeinden, denen oft das Wohl ihrer Kinder mehr am Herzen liegt, als vielfach angenommen wird, es für sehr wünschenswert!) halten, wenn dies noch in erhöhtem Maße geschehen kann.
Das Schulgesetz ist bereits 16 Jahre in Kraft. Unterdessen wurden auch Bestimmungen über die Größe der Schulsäle getroffen. Wenn die Fabrikanten gesetzlich angehalten werden, den Arbeitern den nötigen Luftraum zu gewähren, wenn in Gefängnissen ebenfalls dafür Sorge getragen wird, so muß jeder Menschenfreund bereit sein, auch unsere Kinder dieser Wohlthat theilhastig werden zu lassen.
Man begebe sich einmal in eine kleine Schulstube, in der 80 oder mehr Kinder mit ihrem Lehrer nur eine Stunde lang verbracht haben und man wird überzeugt sein, daß wir nicht übertreiben. Ventilation zum Fortschaffen der verdorbenen Lust ist oft gar nicht anzubringen und Fenster können häufig auch nicht geöffnet werden, weil die Kinder wegen Raummangel zu nahe an denselben sitzen müssen. In hygieinischer Beziehung ist also dringend Abhülfe nothig. Hier zu helfen sind zunächst unsere Landstände berufen und unsere hohe Staatsregierung, die stets ein warmes Herz für das Wohl der Jugend und der Lehrer an den Tag legt, wird gewiß auch hier die hülfreiche Hand bieten.
Wir nehmen an, daß die desfallsigen Wünsche der Gemeinden allgemein befriedigt werden können, wenn in den drei nächsten Finanzperioden in 'jeder 240—250 000 Mk. in den Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und -Ausgaben zur Unterstützung bedürftiger Gemeinden bei Schulhausbauten eingestellt werden. In den weiteren Finanzperioden wird alsdann, wie auch Dr. Schröder in seinem Anträge ausführt, in dieser Ausgabe wieder zurück und sogar unter den seither bewilligten Betrag gegangen werden können. Ein Aufschub würde deshalb für die Hauptstaatskasse feinen Vortheil bieten, wohl aber für die ländliche Jugend einen Nachtheil. •
Ein solcher Act der Fürsorge wird auf die Bevölkerung des Landes einen äußerst günstigen Eindruck machen, und die Staatsregierung und die Stände werden sich dadurch den Dank vieler Gemeinden in hohem Grade erwerben.
Wir aber freuen uns der Heben Jugend wegen.
* Weißenfels, 5. März. Durch eine Feuersbrunst ist gestern eine Familie von 6 Mitgliedern umgekommen.
verkehr, Land« tinS L>olkswirthschaft.
Köln, 3. März. Wettstreit zur Verbesserung der Lage der Ardener. Die vorbereitenden Arbeiten auf dem etwa 15 Morgen großen Ausstellungsfelde haben begonnen. Der Mittelraum, ein Grundstück von 12000 Qu.-Meter, wird das Haupt-AusstellungS- gebäude aufnehmen, welches im Stile der bereits bestehenden, genannten Platz einschlietzenden Gebäude und Hallen errichtet werden soll. Die Bestimmung dirses Gebäudes ist, alle die Gegenstände, Einrichtungen und Arbeiten zu beherbergen, welche auf das Arbeiter- leben Bezug haben und die Wohlfahrt der Arbeiter im Familienleben und während der Arbeit zu fördern bestimmt sind. In den längs der Villenstraße sich hinziehenden weiten geräumigen Hallen sollen Arbeilsräume für die verschiedenen Hausindustrien eingerichtet werden, so u. a. für Korb, Flecht- und Matten-Arbetien, für Schnitzereien und Holzarbeiten, für die Herstellung von künstlichen Blumen, für Stickereien, Strick-. Klöppel- und Häkel-Arbeiten, für die Fertigstellung von Passementerten, Achat-, Bernstein-, Meerschaum- und Schmuckwaaren, Spielzeug, Stahlwaaren, Handschuhen, Shlipfen. Schu^waaren, Töpfen, Brillen, Filigrane, Bürsten-, Druck- und Lithographischen Arbeiten, für Glasbläserei und Schleiferei, Cartonnage-Arbetten. An Erfrischungs-Räumen sind eine Volksküche, eine Kölner und eine Münchener Bier-Restauration, eine Flschhalle und eine Wetn-Restauratton vorgesehen. Auch für geeignete Volke belustigungen und Schaustellungen wird Sorge getragen werden, — Der Eiöffnungstag ist aus Pfingst-Sonntag, den 25. Mai d. A. festgesetzt. Die Generalbedingungen und Pretsaufgaben sind von der Geschäftsstelle, 94 Hobenzollernring, Köln, zu beziehen.
Unser bestes Hausmittel Hhei “
Catarrhen und Verschleimung sind unstreitig Fays ächte Sodeier Mineralpastillen. Bet nm leichter Elkiankung rc. genügt es, wenn man Diekiben einfach im Munde -ergeben läßt, in veralteten Fällen ist ihre Wirkung eine außerordentliche, wenn man 3—5 Stück in heißer Mltch auflost uno letztere von den Erkrankten warm tu wiederholten Gaoen trinken läßt. Diese Methode ist allen Bonbons, Hustenstillern, Honigfäftchen u. bergt vorzuziehen. Magenverstimmung durch Fays Pustill n, die in allen Apotheken und Droguen ä 85 Pstt- erhältlich sind, ist undenkbar. 6o
Gottesdienst der israrlittschen Keligionsgesellschast.
Freitag Abend 580 Ubr, Samstag Vormittag 8W Uhr, SamStag Nachmittag 330 Uhr, Samstag Abend 680 Uhr


