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zusammen 192 950 Mk.
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24000
42 050
17 500
900
5 000
nossenschaslen.......
c. auf landwirthschastlichen Unterricht d. auf Förderung der Viehzucht. . .
e. aus Förderung der Bienenzucht . .
f. aus Förderung des Obstbaues . .
g. aus Beitrag zur landwirthschastlichen suchsstation........
h. aus Bekämpfung der Reblausgesahr i. aus Förderung der Bodenmelioration k. auf Dispositionsfonds.....
. 10000
. 10 000 . 29400 . 5 000
Wirtschaft in der Brandgassc wieder selbst betreiben will. — Die Rechnung der Vorschule des Gymnasiums für 1889/90, die bereits der Sitzung der Stadtverordneten am 4. September d. I. Vorgelegen und mit einem der Stadtkasse zufließenden Ueberschuß von Mk. 295.50 abschließt, wird genehmigt. — Der Vorstand des Vereins z^ur Förderung der Sonntagsseier hat, da er den Feierabend für Lehrlinge außer Sonntags auch an den Mittwoch-Abenden abzuhalten beabsichtigt, um Ueberlassung des alten Rathhaussaales für diesen Wochentag nachgesucht. Das Gesuch wird unter Anlehnung an den entsprechenden Beschluß vom Jahre 1882, nach welchem dem Feierabend der alte Rathhaussaal für die Sonntage bei freier Heizung und Beleuchtung überlassen wurde, genehmigt. — Bei Vergebung der Arbeiten zur Errichtung eines Schutzbaues für das Liebig-Denkmal hat sich eine kleine Mehrforderung gegen den Voranschlag (Mk. 3.90) ergeben. Die Schreinerarbeiten hat Herr Bernhardt, die Weißbinderarbeiten Herr Ph. Schäfer als Mindestfordernde erhalten. — Infolge früheren Beschlusses des 'Stadtvorstandes, zwischen dem Seltersweg und der Südanlage eine Verbindungs st raße in der Richtung der Löwengassc berzustellen, hat das Stadtbauamt Plan und Kosten-Voranschlag vorgelegt. Danach werden die Kosten des Ausbaues einschl. Auffüllung, Cementrohrleitung, Chausyrung, Anlage gepflasterter Trottoirs und einer .massiven Brücke über den Schoorgraben 16 300 Mk. betragen (der Brückenbau ist allein aus 5000 Mk. veranschlagt). Plan und Kostenvoranschlag werden genehmigt mit der Aenderung, daß die südöstliche Stirnseite der Brücke gekürzt, die südwestliche aber wegen der nach Errichtung einer zweiten evangelischen Kirche vorgesehenen gänzlichen Ueberwölbung des Schoorgrabens in Wegfall kommt. — Das Gesuch des Herrn Ferd. Burk um Belassung einer ca. 10 Ctm. über die genehmigte Bau- fflucbtlinie seines Lagerhauses hinausgehende Verladerampe Ävird genehmigt. — Infolge erhobener Beschwerde über den Zustand des Fußweges zwischen der oberen Ludwigs- straße und Liebig st raße soll dort von der südöstlichen Seite der Oberhessischen Bahn bis zur Liebigstraße erhöhtes Trottoir angelegt werden. Die auf 1442 Mk. veranschlag- ren Kosten, wovon die Hälfte bei späterem Ausbau der Straße den Anliegern zurückzuerstatten ist, werden bewilligt.
— Theater. Trotz der ungünstigen Erfahrungen, die Herrn Director Reiners gerade in dieser Saison beschieden scheinen, har er sich entschlossen, mit dem nächsten Sonntag das Gastspiel eines der namhaftesten Vertreter seines Faches beginnen zu lassen, nämlich des Kaiserlich russischen Hosfchau- spielers Adalbert Brümmer. Der Künstler gehört, wie bei einem bühnenkundigeren Publikum als bekannt vorausgesetzt werden darf, zu den ersten Bonvivants, die die deutsche Bühne im Augenblicke besitzt und hat als solcher überall das denkbar größte Furore erregt. Zur Gewinnung eines solchen Künstlers muß Herr Director Reiners ganz besondere pecuniäre Aufwendungen gemacht haben. Nicht durchgängig hat das Publikum diejenige Erkenntlichkeit den Bemühungen des Herrn Reiners gegenüber an den Tag gelegt, deren nun einmal kein Unternehmen entrathen kann, will es leistungsfähig bleiben. Hoffen wir, daß den zu erwartenden Kunstgenüssen gegenüber der rühmlichst bekannte Kunstsinn der Gießener sich in vollem Umsange bethätigt, um Herrn Reiners nicht auch bei dem neuen Risico bittere Erfahrungen zu lassen.
—* Die Banksirma Schulhof u. Comp. zeigt an, daß sie vom 1. Januar a. v. ab eine Niederlassung in Frankfurt a. M. errichtet, die wegen Zutritt weiterer Gesellschafter in Form einer Commanditgesellschast betrieben wird. Die Leitung derselben ist dem seitherigen Theilhaber Humb. Schulhof übertragen. Die Geschäfte der hiesigen Firma werden in unver- üliderter Weise fortbetrieben.
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— Das Reichs-Postamt richtet auch in diesem Jahre an das Publikum das Ersuchen, mit de« WeihrrachtSverserrbungen bald z« beginnen, damit die Packeimassen sich nicht in den letzten Tagen vor dem Feste zu sehr zusammendrängen, wodurch die Pünktlichkeit in der Beförderung leidet. Die Packete sind dauerhaft zu verpacken. Dünne Pappigsten, schwache Schachteln, Ergarrenkiften rc. sind nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muß deutlich, vollständig und haltbar hergestellt sein. Kann die Aufschrift nicht in deutlicher Weise auf das Packet gesetzt werden, so empfiehlt sich die Verwendung eines Blattes weißen Papiers, welches der ganzen Fläche nach fest aufgeklebt werden muß. Am Zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Formulare zu Post-Packet- adressen für Packetaufschriften nicht verwendet werden. Der Name des Bestimmungsorts mutz stets recht groß und kräftig gedruckt oder geschrieben sein. Die Packetaufschrift muß sämmtliche Angaben der Begleit-Adresse enthalten, zutreffendenfalls also den Francooermerk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Vermerk der EUbestellung usw., damit im Falle des Verlustes der Begleitadrefie das flicket auch ohne dieselbe dem Empfänger aus- gehändigt werden kann. Auf Packctrn noch größeren Orten ist die Wohnung des Empfängers, auf Packeten nach Berlin auch der Buchstabe des Postbezirks (.0., W., SO. usw.) anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebes näßt es wesentlich bei, wenn die Packete frankirt aufgeliefert werden. Das Porto für Packete ohne angegebenen Werth nach Orten des Deutschen Reichs-Postgebtets beträgt bis zum Gewicht von 5 Kgr. 25 Pfg. auf Entfernungen bis 10 Meilen, 50 Pfg. auf weitere Entfernungen.
Berlin. 29. November. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat dem Vernehmen nach die Eontrole der Hisenbahnfnhrlarten durch die Schaffner während der Fahrt unterfaßt bezw. sämmtliche preußische Staattzbahndirectionen beauftragt, das fragliche Verfahren thunlichst bald unbedingt zu untersagen. Soweit die Durchführung dieses Verbotes ohne nachtheilige Folgen für die Regelmäßigkeit der Büge und ohne neunenswerthe Vermehrung des Zugpersonals nicht möglich sein sollte, soll die Prüfung und Durchlochung der Fahrkarten an den Ein- und Ausgängen der Bahnhöfe voraenommen. und die FahrkartM'Eontrole am Zuge im Wesentlichen darauf be- ichränkt werden, ob die Reisenden, nicht eine höhere als die bezahlte Wagenklaffe benutzen. Diese Einrichtung soll im Jahre 1892 in I Wirksamkeit treten, bis wohin voraussichtlich die erforderlichen Maß- [ regeln getroffen sein werden.
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Grünberg, 3. December. Wie der „Gr. Anz." meldet, hat weder die Section des in der Gemarkung Stangenrod tobt aufgefundenen Johs. Wagner von Beltershain, noch die weitere gerichtliche Untersuchung einen Anhaltspunkt dafür ergeben, daß der Verunglückte durch fremde Hand seinen Tod gefunden.
Münzenberg, 4. December. Die Volkszählung am 1. December ergab hier folgendes Resultat: Wohnhäuser: 180 bewohnte, 4 unbewohnte; Haushaltungen: von 2 und mehr Personen 170, von einer Person 17; anwesende Bevölkerung : 393 männliche, 399 weibliche, in Summa 792 Personen: vorübergehend abwesend: 6 männliche, 10 weibliche, Zusammen 16 Personen- gegen die Volkszählung im Jahre 1885 ergab sich: mehr 1 männliche, weniger 12 weibliche, zusammen weniger 11 Personen.
Hambach (Kreis Alsfeld), 2. December. Das Ergebniß der gestern stattgehabten Volkszählung dahier war ein Plus von 3 Seelen gegenüber der vorhergehenden. Die Einwohnerzahl beträgt '267 und zwar 130 männliche und 137 weibliche.
Schottten, 4. December. Wie man hört, soll die hiesige Handwerkerschule, welche vor einiger Zeit in Folge der geringen Schülerzahl geschlossen werden mußte, zu Anfang des neuen Jahres unter der Leitung des Heern Kreisstraßen- meisters Förster aus Nidda wieder eröffnet werden.
• Alsfeld, 3. December. Die Generalversammlung der hiesigen Spar- und Leihkasse hat auch in diesem Ja'.>re be- schloffen, einen Theil der Ueberschiisfe des Rechnungsjahres 1888 für Belohnungen an sparsame Dienstboten und Tag- löhuer zu vertheilen. Bei der Vertheilung werden vorzugsweise solche Personen berücksichtigt, welche wiederholt Ersparnisse in die Kaffe eingelegt, längere Zeit bei einer Herrschaft gedient und in den letzten drei Jahren keine Prämie erhalten haben.
§ Heimertshausen (Kr. Alsfeld), 4. December. Ein kleines Abenteuer mit einem Wildschwein, welches leicht verhängnißvolle Folgen haben konnte, bestand dieser Tage ein hiesiger Förster. Derselbe befand sich mit seinem „Dächsel" (Dachshündchen), und der Doppelflinte unter dem Arm, im
Lingesandt.
Gieße«, 5. December.
(Unlieb verspätet.)
Mit einer gewissen Erwartung in beteiligten Kreisen sah man der ersten Abendunterhaltung des Gesangvereins r®&«6tttt<«3* unter seiner neuen Directton, des MusiklehrerS Herrn Franz Bauer, entgegen. Der Verein, welcher unter der Leitung des nach einem größeren Wirkungskreis berufenen Herrn Dr. H. Hoym so rasch wieder emporblühte, zeigte auch btt der Aufführung cm Som.tag Abend, daß er in dem neuen Dirigenten ebenfalls eine lehr gute Wahl getroffen hat. Sämmtliche Stücke des schönen Programms: Männerchore, gemischte Quartette und Solls, wurden mit großer P'.äcision und schöner Nüancirung und genau nach dem Stade des Dirigenten ausgeführt. In dankenswerther Weise hatte Herr Bauer selbst das Programm durch einige Violin-Solis, Eompositionen berühmter Meister, bereichert und gab dadurch auch seinem neuen Wirkungskreise die besten Beweise seines virtuosen Könnens; die Elavierbegleitung hierzu wurde in bekannter Liebenswürdigkeit von einem langjährigen Freunde des Vereins übernommen.
Walde. Plötzlich sah er sich einem starken Wildschweine in schußgerechter Entfernung gegenüber. Obwohl keine Kugel- patrone geladen, brannte der Förster mit schwerem 0-Schrot auf den Keiler ab. Getroffen, stürzte derselbe zusammen, erhob sich aber bald wieder und rannte seinem Gegner zu. Da warf sich ihm der Dächsel entgegen, aber ein einziger Biß und Wurf gegen den nächsten Baum töbtete ihn. Mittlerweile hatte der Förster Zeit, einen zweiten Schuß aus nächster Nähe auf den Eber abzugeben, der aber durch die aufregende Situation jedenfalls sehlging. Rasch entschlossen, erkletterte der Förster einen nahestehenden Baum und hatte gerade noch Zeit genug, dem wuthschnaubenden und waidwunden heranstürzenden Wildschweine zu entkommen. Trotz eifrigster Suche am darauffolgenden Tage konnte der Keiler nicht gefunden werden.
Büdingen, 2. December. Ein Ausschreiben des Großh. Kreisamts Büdingen an die Großh. Bürgermeistereien dieses Kreises sagt u. A.: „Da die Pflege und Ausbildung des Genossenschaftswesens eines der wichtigsten Mittel zur Förderung des landwirthschastlichen Fortschritts, sowie zur Wohlhabenheit der landwirthschastlichen Bevölkerung ist, so empfiehlt es sich, die auf Einrichtung landwirthschastUcher Genossenschaften abzielenden Bestrebungen thatkrästig zu unterstützen und zu fördern." Dann erklärt sich das Kreisamt bereit, bei Neueinrichtung von Spar- und Darlehnskyssen, landw. Consumvereinen, Maschinengenossenschaften, Molkereigenossenschaften 2C. die nöthigcn Statutenentwürse, Protocoll- sormulare, Gründungsverhandlungen, die Formulare für den Verkehr mit den Gerichten, sowie für die Buch- und Geschäftsführung 20. zur Verfügung zu stellen, auch für sachverständigen Rath zur Unterstützung der Betheiligten bei Errichtung neuer Genossenschaften, bei Einführung der Geschäfts- und Buchführung 2C. zu sorgen.
Aus dem Staatsbudget. Für die Landwirthschast und die Förderung der Bodenmelioration werden für ein Jahr der Finanzperiode 1891/94 angesordert 192 950 Mk., gegen den vorigen Hauptvoranschlag mehr 36600 Mk.
Von den Ansorderungen entsallen:
a. aus die obere, landwirthschastliche Behörde . 49 100 Mk. b. aus landwirthschastliche Vereine und Ge-
Bremen, 3. December. [$er transatlantischen Telegraph) Der Schnelldampfer Werra, Cavt. E Pohle, vom NorddeuL.aei^ Lloyd in Bremen, welcher am 23. No «emher von Bremen und am 24. Nev mber von Southampton abgegangen war, ist gefkrn 11 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
geführten Fleischwaaren, Biere und Spirituosen einer Ver- I brauchsabgab e unterliegen, so hat die Stadt zur besseren I Controlle der mit der Post eingehenden steuerpflichtigen Gegen- I stände mit der Postverwaltung einen Vertrag dahin abge- I schlossen, daß es den städtischen Steuerbeamten gestattet wird, I sämmtliche eingehende Packete vor ihrer Zustellung an die I Empfänger aus ihren versteuerbaren Inhalt zu prüfen. Es I geschieht dies in der Weise, daß jede Sendung, welche ihrem Inhalte nach zwecks Entrichtung der Verbrauchsabgabe beim I städtischen Steueramte angemeldet werden muß, von dem con- I trollirenden Steuerbeamten mit einem rothen Verwarnungs- I zettel versehen wird, der den Ernpsänger an die gesetzliche I Anmeldung zur Versteuerung erinnern soll. Gleichzeitig wer- I den die Empfänger notirt und im Falle der Zuwiderhandlung I gegen die Anmeldepflicht in Strafe genommen. Heute Vor- I mittag sand die erste Revision dieser Art statt.
* Tod durch zu starkes Schnüren. Abermals hat über- I mäßiges Schnüren ein blühendes Menschenleben zu Grunde I gerichtet. Wie dem „Fr. Gen.-Anz." aus Offenbach gemeldet wird, wurde Sonntag srüh 5 Uhr die bildschöne 19jährige ! Tochter des Beamten Sch. aus dem landwirthschastlichen Balle l im „Grünen Baum" während des Tanzes vom Schlage gerührt und war auf der Stelle eine Leiche. Der Tod ist jedenfalls infolge allzu starken Schnürens und Ueberanstreng- ung erfolgt. Der Schmerz der Angehörigen, denen man ihre beklagenswerthe Tochter als Leiche aus dem Tanzsaal brachte, ist nicht zu schildern. Möge das traurige Vorkommniß ein i neuer Fall zur Warnung fein!
* Wien. Die Wirkung eines Fluches. In der ungarischen Gemeinde NagyKosztolan kamen in den letzten Monaten zahlreiche verheerende Brände vor, welche sämmtlich angelegt waren und fast den ganzen Ort einäscherten. Da aber der Thäter nicht zu entdecken war, baten*bie Bauern in ihrer Verzweiflung den Pfarrer, von der Kanzel herab den Fluch der Kirche auf die Brandstifter ausznfprechen. Bald darauf meldete sich, von Schreck über die Folgen des Fluches ergriffen, der Brandstifter in Gestalt des 16jährigen Schuhmachers Michael Blasik, welcher erklärte, die Brandstiftungen aus Vergnügen über die rothgelben Flammen verübt zu haben. Er wurde dem Gerichte übergeben.
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* Mainz, 3. December. Der am 14. December dahier stattfindende hessische Katholikentag wird sich, nach den Anmeldungen zu urtheilen, eines überaus zahlreichen Besuches aus allen Theilen des Großherzogthums erfreuen. Bis jetzt haben sich bereits 36 hessische Gemeinden angemeldet. Aus den Strecken der hessischen Ludwigs-Eisenbahn ist für den Tag der Katholikenversammlung die Einlegung von Extrazügen in Aussicht genommen.
* Marburg, 3. December. Da die nach Marburg ein-
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Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen, tzvaageliftze Gemeiude.
Gottesdienst.
2. Adventssonntag, 7. December:
Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Schlosser.
Nachmittags d Uhr: Sandtdat Ludwig Naumann < Friedberg.
Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Bibelstunde am Montag den 8. December, AbendS 8ULr. in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief tap 4, von VerS 1 an: die Wurzel des HaderS; der Welt Freundschaft, Gottes Feindschaft- Pfarrer Dr. Naumann.
Adventsabendgottesdienst am Donnerstag den 11. December, Abends 8 Uhr, in der Kirche. Pfarrer Schlosser.
Am 3. AoaentSsonntag, den 14. December, Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgottesdienst.
Dü Pzarrgetchäfre in der Woche vom 7. bis 13. December besorgt Pfarrer Schlosser-
Katholische Gemeinde.
2. Adventssonntag, 7. December:
Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um ‘/«B Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte; um 4/?7 Uhr Austheilung der hl Communion; um V-8 Uhr Frühen.sie; um 8/<10 Uhr Hochamt mit Predigt Nachmittags um Ve3 Uhr Christenlehre und darauf Adventsar dacht.
Gottesdienst in der Synagoge.
Samstag, 6 Dezember.
Freitag Abend 400 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3«o Uhr, Samstag Abend 4»8 Uhr.
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Frankfurt a. M., 4 December. Am gestrigen Jungschwein e-Markt im Bebraer Bahnhof waren zugefahren 25 Läufer 15 bis 20 Wochen alt, und 110 Ferkel, 12 bis 15 Wochen alt. Die Umsatzpreise bewegten sich je nach Alter und Güte bet Läufern von 36—60 Mk., bei Ferkeln 25—32 Mk. pro Stück.
Hervor« (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 4. December. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 266 Ochsen,. Kühe und Rinder, und 280 Schweine. Der nächste Markt ist am 26. Januar 1891.
Marktpreise in Verli«, am 3. December, nach Ermittelungen des Königlichen Polizei-Präsidiums. Wetzen per 100 kg guter von 19 60—19,20 Mk., müderer von 19,00—18,80 Mk., geringer von 18 70—18,50 Mk. Roggen per IGO kg guter von 18,50—18,20 Mk., mittlerer von 18,10—17,90 Mk., geiinger von 17,80—17,60 Mk. Gerste per 100 kg gute von 20,00—17,20 Mk., mittlere von 17,00 bis 15,80 Mk., geringe von 15,60—13,60 Mk. Hafer per 100 kg guter von 15,80—15,20 Mk., mittlerer von 15,00—14,40 Mk., geringer von 14,30—14,00 Mk. Stroh, Richt- per 100 kg von 4,60—3,80 Mk. Heu per 100 kg von 6,20—4,50 Mk. Erbsen per 100 kg von 40,00 vis 22,00 Mk. Speisebohnen, weiße per 100 kg von 40,00—22,00 Mk., Linsen per 100 kg von 56,00—26,00 Mk. Kartoffeln per 100 kg von 7,50—5,00 Mk. Rindfleisch von der Keule per 1 kg von 1,60 iiis 1,20 Mk. Bauchfleisch per 1 kg von 1,40—1,10 Mk. Schweinefleisch per 1 kg von 1,60—1,20 Mk. Kalbfleisch per 1 kg von 1,80- vis 1,10 Mk. Hammelfleisch per 1 kg von 1,60—1,20 Mk. Butter per 1 kg von 3,20—2,00 Mk. Eier per 60 Stück von 5,00—3,00 Mk.
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