Localer rrird Z)eovtnzielles.
Gießen, 28. December.
— Se. Königliche Hoheit der Großherzog haben der Elife Werner, Dienerin in der hiesigen Kleinkinder- Bewahranstalt, in Anbetracht ihres vierzigjährigen ununterbrochenen treuen Dienstes in genannter Anstalt das Allgemeine Ehrenzeichen für Verdienste zu verleihen geruht. Nachdem der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt schon am Sonntag den 22. December d. I. bei der Christ- bescheerungsseier in der städtischen Turnhalle das Jubliäum seiner Dienerin mit gefeiert hatte, auch durch Geschenke an die Jubilarin, wurde dieser das genannte Ehrenzeichen von Herrn Pfarrer Dr. Naumann, dem es durch Herrn Provinzialdirector Freiherr v. Gagern eingehändigt worden war, am 1. Christfeiertag überreicht. Möge die Jubilarin der ihr gewordenen landesväterlichen Auszeichnung noch lange Jahre sich erfreuen.
— Bei dem bevorstehenden Jahreswechsel liegt es im Jnteresie des Publikums, mit der Versendung der Neujahrskarten recht frühzeitig zu beginnen, da es bei der Anhäufung von Briefmassen am 31. December und 1. Januar trotz der alljährlich von der Postverwaltung eingestellten zahlreichen Hülsskräfte nicht immer thunlich ist, die betreffenden Sendungen den Empfängern rechtzeitig zuzustellen. ES empfiehlt sich zu diesem Zwecke, die für Gießen selbst bestimmten Neujahrskarten unter Umschlag mit der Bezeichnung „Hierin Neujahrsbriefe" schon von jetzt ab den Kaiserlichen
Postanstalten in der Schulstraße und an der Bahnhofstraße ] zum einstweiligen Sortiren zu übergeben. Diese Art Brief- I packete, die aber nur an hiesige Einwohner gerichtete Briefe u. s. w. enthalten dürfen, können auch in die Briefkästen gelegt werden, ohne daß es einer besonderen Frankirung der Briefpackete bedarf. Im Weiteren empfiehlt es sich, die Neujahrssendungen mit der näheren Bezeichnung der Wohnung des Empfängers zu versehen, da zu den Aushülssleistungen im Bestelldienste häufig ungeübtes Personal verwendet werden muß, welches im Orte nicht genau bekannt ist.
— In diesen Tagen, wo sich so viel Gelegenheit bietet, Gutes zu thun und Andere an den Freuden theilnehmen zu lassen, die so vielen von uns geworden, soll nicht unterlassen werden, an die Postboten und Landbrieftr'ager zu erinnern und dieselben dem geneigten Wohlwollen unserer geehrten Leserinnen und Leser zu empfehlen. Die wackeren Leute haben sich im ! abgelaufenen Jahr wieder redlich in Ausübung ihres Dienstes I bemüht und verdienen daher eine klingende Anerkennung des I Publikums. Möge auch ihnen durch die Hand aller einsichtigen Briesempfänger das Christkindchen, wenn auch nachträglich, reiche Gaben spenden!
— Die Neujahrskarte beherrscht augenblicklich den Markt. Noch befinden sich die Schaufenster zumeist in der Weihnachtstoilette und schon wieder legen sie diesen neuen Schmuck an, ohne welchen nun einmal kein veritables, waschechtes Neujahrsfest seinen Antritt halten darf. An den Verkaufstischen der Geschäftslocale, die eben erst noch von den Weihnachtseinkäufern dicht umlagert waren, drängt sich nun eine vielköpfige Menge und trifft ihre Auswahl in Neujahrskarten. Da hat Jeder einen guten Freund oder eine geschätzte Freundin, der es eine kleine liebenswürdige Bosheit zu sagen gilt, da befindet sich so Mancher darunter, in dessen Hand die unscheinbare Karte sich zum Sprachrohr still und heimlich genährter Gefühle verwandelt, da sucht so Mancher mit einer wahrhaft klassischen Ausdauer Karte für Karte durch, bis er endlich gefunden hat, was er sucht, und ein befriedigtes Lächeln, das seine Lippen umspielt, uns sagt, daß er sich von der getroffenen Auswahl „Erfolg" versprechen darf. In der That haben denn auch die großen Kartenmagazine wieder eine buntgewürfelte Menge dieser eigenartigen Waare auf den Markt geworfen. Neben manchem Unbedeutenden und Seichten fehlt auch das Wohlgelungene nicht, neben Zartem und De- centem ist auch die „leichtere Waare" vertreten. Verschwiegen soll nicht werden, daß neben manch alten Bekannten auch
। viel hübsche Neuheiten auf der Bildfläche erschienen sind. Der Erfindungsgeist hat auch in dieser Beziehung den zeitlichen Anforderungen Rechnung tragen müssen und dadurch manches Originelle an den Tag gefördert. Schon wandern jetzt täglich Hunderte dieser stummberedten Boten zur Post und so verschieden, wie sie in ihrer Zusammensetzung selbst, so gemischte Gefühle werden sie jedenfalls auch da erwecken, wo sie am Tage der Enscheidung ihren Einzug halten werden. Mögen sich recht Viele ihrer freuen und da, wo sie etwa empfindlich treffen sollten, die Devise lauten: „Mensch ärgere Dich nicht!" Das ist nun einmal das Vorrecht der Neu- I jahrskarte, die Wahrheit unter Spitzen und Blumen zu sagen.
Theater. Der „Herrgottsschnitzer von Ammergau" soll nun doch demnächst aufgeführt werden. Wir müssen der Direction dankbar sein, daß sie sich zu der Aufführung entschlossen hnt, obwohl die Vorbereitung des berühmten Stückes, das zu den Glanznummern des Münchener I Ensembles zählt, besondere Anstrengungen erfordert. Be- I sonders wegen der eigenen reizvollen Musik zu dem Stücke sind sorgfältige Chor- und Soloproben nöthig gewesen. Neue I Costüme hat die Direction Herstellen lassen und auch sonst keine Mühen und Kosten gescheut. Man kann eine treffliche, nach allen Seiten abgerundete Darstellung mit vollem Recht erwarten.
f Gestern Abend zwischen 6 und 7 Uhr jagte ein führerloses Pferd, welches vor einem mit Bierfäffern beladenen Wagen gespannt war, in rasendem Lause durch die Marburgerstraße in die Wallthorstraße hinein. In der Nähe I der Hotels zum Rappen wurde das rasende Thier mit vieler Mühe durch Herrn Gensdarm Heppner zum Stehen gebracht.
— Heute wurde im Schlachthaus ein mit Perlsucht behaftetes Schwein entdeckt. Die Krankheit war so stark entwickelt , daß das Fleisch des Thieres dem Wasenmeister I übergeben werden mußte.
— Das nächste mittelrheinifche Turnfest wird im August nächsten Jahres in Coblenz stattfinden. Der Mittelrhein- I kreis, zu dem auch Gießen gehört, zählt 11 Gaue mit ca. I 32,000 Turnern; er umfaßt die Regierungsbezirke Coblenz und Trier, den Kreis Wetzlar, den Regierungsbezirk Wiesbaden, das Großherzogthum Heffen, Hanau, Birkenfeld und Lothringen. Die ersten vorbereitenden Schritte zum Turnfest sind bereits geschehen. Unter reger Betheiligung aus allen Berufskreisen wurden die Festausschüsse gebildet; den Vorsitz im geschäftsführenden Ausschüsse- Hai Herr Oberbürgermeister Schüler übernommen. Für den Garantiefonds sind in wenigen Tagen 30,000 Mk. gezeichnet worden.
R. Wiefeck, 28. December. Am ersten Weihnachtsfeiertage wurde die irdische Hülle unseres ältesten Mitbürgers Philipp Seibert zur letzten Ruhe getragen. Derselbe, im Jahre 1800 geboren, hegte stets großes Interesse für das Wohl hiesiger Gemeinde. In den vierziger Jahren wurde I er erst Gemeinderath, und dann zum Bürgermeister gewählt. I Fast ein halbes Jahrhundert war er als Feldgeschworener zu [ aller Bürger Zufriedenheit thätig- überall, in jedem Kreise, ein guter Freund, ein treuer Nathgeber und gerngesehener I Mann. Möge ihm die Erde leicht sein!
Lauterbach, 28. December. Eine gewiß sehr zeitgemäße I Bekanntmachung ist von der hiesigen Bürgermeisterei in nach- I stehender Form erlassen worden; sie kautet: Wir bitten, Den- I jenigen, die den Bettel in Form von Neujahrs-Glückwünschen betreiben und dadurch die Einwohnerschaft sehr I belästigen, nichts zu verabfolgen.
— Zwecks Gründung eines ZuchtvereinS zur Be
Wien, 27. December. Der ehemalige Handelsminister v. Kremer ist gestorben.
Prag, 27. December. Die Influenza ist hier bereits in über hundert Fällen aufgetreten.
Triest, 27. December. Der Lloyddampfer „Medusa" ist . auf seiner Fahrt nach Bombay bei Suakin gestrandet. I Man hofft, denselben wieder flott machen zu können.
London, 27. December. Gras Hatzfeld ist besser, hütet jedoch noch das Zimmer.
Rom, 27. December. Die amtliche Zeitung veröffentlicht ein königliches Decret vom 20. ds. Mts., welches den I Gemeinderath von Terni auf löst. Dem Decret geht ein
Bericht Crispis an den König voraus, wonach die Maßregel dadurch veranlaßt wurde, daß der Gemcinderath zum Zeichen feiner Trauer am 20. December anläßlich des Jahrestages der Hinrichtung Oberdanks seine Sitzung aufhob und dadurch eine politische und ungesetzliche Demonstration beging.
— Der König verlieh den Prinzen Ludwig und Humbert, Söhnen des Herzogs von Aosta, den Titel Herzog der Abruzzen und Gras von Sallmi.
Nom, 27. December. Im Consistorium am 30. ds. werden dem Vernehmen nach mehrere Bischöfe in Russisch- Polen präconisirt werden.
Stockholm, 27. December. Der ehemalige Vicepräsident der zweiten Kammer und Führer der Landmannpartei, Hof- | bescher Karl Jvarsson, ist heute gestorben.
Bukarest, 27. December. Officiell wird mitgetherlt, die Königin leide seit zwei Tagen an der Influenza. Ihr Zustand ist nicht besorgnißerregend, macht jedoch eine mehrtägige Ruhe nothwendig.
Bukarest, 27. December. Der Senat wählte Urlehm mit 55, Budickans mit 53 und Janow mit 34 Stimmen zum Vicepräsidenten. Dann nahm er den Gesetzentwurf, betr. den Bau einer Eisenbahn Jassy-Dorchoi an.
Bukarest, 27. December. Der König empfing heute das Bureau des Senats, welches eine Adresse überbrachte. Der König dankte für die in der Adresse ausgedrückten Gesinnungen und bemerkte, er erinnere sich mit Genugtuung des warmen Empfangs des Thronfolgers bei seinem Erschei- nen im Senate, wo er lernen werde, von wahren allgemeinen Interessen dictirte Gesetze zu schaffen. Er, der König, habe sein Leben den Interessen des Vaterlands geweiht, dessen Festigung und Zukunft der Thronfolger sichere, und zweifle er nicht, daß der Senat bereitwilligst der Regierung seine Hilfe leihen w-cde durch wohlerwogene Gesetze und weise Rathschläge zum Wohl und ferneren Gedeihen Rumäniens.
Sofia, 27. December. Die Sobranje genehmigte das Kriegsbudget und erhöhte aus eigener Initiative die Monatsbezüge der Soldaten von einem auf zwei Frcs., der Unteroffiziere von zwei auf drei Frcs.
— Die Influenza tritt hier milde auf und verläuft günftig.
Sofia, 27. December. Die Sobranje beendigte die Budgetbcrathung und genehmigte das Budget. Die Session wird durch ein Decret des Fürsten noch bis Sonntag verlagert. — Die Influenza ist in Rustschuk und Tirnowo cmtartig aufgetreten, doch mußte in Rustschuk wegen zahlreicher Erkrankungen unter den Schülern das Gymnasium geschlossen werden.
Catania, 27. December. Gestern fanden hier abermals Erdbeben statt.
Petersburg, 27. December. In der Gesetzsammlung wird ein vom Kaiser genehmigter Reichsraths-Beschluß veröffentlicht, wonach in Abänderung und Ergänzung der Statuten der Dorpater Universität der Rector künftig vom Minister der Volksaufklärung aus den ordentlichen Professoren der Universität gewählt und durch kaiserlichen Erlaß auf vier Jahre ernannt wird. Der Prorector und die Dccane werden von dem Curator des Lehrbezirks gewählt und durch den Minister bestätigt. Endlich werden dem Minister bei der Besetzung vacanter Professuren umfassendere Machtbcsugniffe eingeräumt. — Der diesseitige interimistische Geschäftsträger in Teheran, Poggio, ist gestorben.
Zanzibar, 27. December. (Meldung des Reuter'schen Bureaus.) Die britisch-ostasrikanische Gesellschaft zalflt, gemäß einem Wortlaut der britischen Concession, dem Sultan von Zanzibar einen jährlichen Tribut, wogegen letzterer verspricht, sich jeder Einmischung innerhalb de§ Gebiets der Gesellschaft zu enthalten.
treibung der Zucht und Haltung Simmenthaler Rindviehs findet am Sonntag, den 29. December, in Lauterbach eine Versammlung von Landwirthen aus dem Kreise Lauterbach statt. Die Versammlung beginnt um 2 Uhr im Locale des Burgwirths Mirus. Die Einbernfer dieser Versammlung hoffen auf die Unterstützung der Großh. Regierung, welche 15,000 Mk. zur Förderung landwirtschaftlicher Zwecke vorgesehen hat.
Treis a. d. Lda., 24. December. Gestern Abend verunglückte dahier ein älterer Einwohner. Derselbe ging beim Ort dem Ufer der Lumda entlang und fiel hierbei in das Wasser und ertrank.
vermischtes.
Darmstadt, 27. December. Ernannt wurde am 21. December der Gefangenwärter Georg Hamel zum Gefangenaufseher am Landeszuchthaus Marienschloß mit Wirkung vom 17. Januar 1890.
△ Mainz, 26. December. Ein höherer Offizier der hiesigen Garnison hat ein probates Mittel gegen die „Influenza" entdeckt. Vor den Feiertagen begab sich derselbe in das Lazareth zu den Kranken seines Regiments und theilte den an der Influenza Darniederliegenden mit, daß Jeder Urlaub bekommen könne, der sich bis zum anderen Tage wieder wohl befinde. Und siehe da, — dieses Recept bewirkte Wunder. Den andern Tag war keiner der Soldaten des betreffenden Regiments an der Influenza mehr krank. Das vorzügliche Mittel hat in einem größeren kaufmännischen Geschäft hiermit dem gleich günstigen Erfolg Nachahmung gefunden, jedoch war die Wirkung insofern theilweise eine andere, als der versprochene Feiertagsurlaub den Collegen der vorher Erkrankten ertheilt wurde.
— Ein eben erst nach Verbüßung einer 13jährigen Freiheitsstrafe aus dem Zuchthause entlassener Verbrecher ist am Sonntag der hiesigen Polizei in dem Augenblick in die Hände gerathen, als er einen ganzen Koffer voll werthvoller Schmucksachen, als Ketten, Ringe, Medaillons, Broche, Armringe rc. bei einem hiesigen Juwelier versilbern wollte. Wie der Gauner in den Besitz der Werthgegenstünde gekommen, ist bis jetzt noch nicht ermittelt; derselbe gibt an, die Sachen von einem Unbekannten in Usingen gekauft zu haben.
— Laut Aufforderung der Staatsanwaltschaft sind nicht weniger wie 42 Personen wegen Entziehung der Wehrpflicht vor die Strafkammer geladen.
△ Wiesbaden, 26. December. Als am Christabend um 8 Uhr ein Zug von Kastel in dem hiesigen Bahnhof einfuhr, gewahrte das Zugpersonal auf dem rechtseitigen Geleise einen Mann liegen. Beim näheren Hinzutreten fand man die Leiche einer gutgekleideten Person mit eingefallenem Schädel. Man vermuthet, daß die Person aus dem Wagen gesprungen und durch einen Fehltritt zu dem tödtlichen Sturz kam. Der Verunglückte ist ein Weincommissionär aus dem Rheingau.
verkehr, £an6< unb volkrwirthschast.
Gießen, 28. December. (Marktbericht.) Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Psd. X 0,95—1,05, Hühnereier 1 St, 7-9, 2 St. —. H, Enteneier 1 St. 0— 4, 2 St. — 4, Gänseeier — 4, Käse pr. St. 4—7 4, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsen pr. Liter 18 4, Linsen vr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar X 0,50—0,60, Hühner pr. Stück X 0,85—1,00, Hahnen pr. St. X 0,60—1,20, Enten pr. Stück X 1,70—2,00, Ganse pr. Psd. 60—70 4, Ochsenfleisch pr. Psd. 66—72 4, Kuh- und Rindfleisch 56—60 4, Schweinefleisch 60—70 4, Hammelfleisch 50—66 4, Kalbfleisch 56—60 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 4,00—4,50, Weißkraut pr. St. 6—8 4, Zwiebeln per Centner X 8,00—9,00, Milch pr. Liter 12-18 4
Limburg, 27. December. (Fruchtmarkt). Rother Weizen X 16.70, weißer Weizen X 00.00, Korn X 13 50, Gerste X 12.25, Hafer X 7.45, Erbsen X 00.00, Kartoffeln X 0.00.
’Ruwähvi aI$ das vorzüglichste und beliebteste Mittel zur DüWdlll l Lösung des Schleimes gelten FAYs ächte Sodener Mineral-Pastillen, gewonnen aus den Salzen der zur Kur gebrauchten berühmten Gemeinde-Quellen Nr. III. und XVIII. Selbst in den veraltetsten Fällen werden durch eine Pastillenkur noch Resultate erzielt, die jede Erwartung übertreffen. Erhältlich in allen Apotheken und Droguenhandlungen i 85 Pig. die Schachtel. 8000
Auszug aus den Stan-esarntsregiftern
der Stadt Gießen.
Aufgebote.
December: 24. Karl Volz von Streithain, Weißbinder und Lackirer dahier, mit Anna Eva Sippel von Schlitz. 24. Heinrich Gebauer, Eisendreher dahier, mit Auguste Schön hterselbst.
Eheschließungen.
December: 24. Rudolph Friedrich Conrad Kullmann, pract. Arzt zu Oberaula, mit Maria Sicpmann dahier. 27. Andreas Ferdinand Löffler von Ilbeshausen, Wagner dahier, mit Lina Elisabeths Maria Emma Weber von Ettingshausen. 27. Michael Heid- mann von Wingersheim, Fuhrmann dahier, mit Karoltne Jost von Stangenrod, wohnhaft dahier, 27. Wilhelm Franz Spuck von Laubach, Schlosser dahier, mit Margaretha Eifert, wohnhaft dahier.
Geborene.
December: 15. Dem Schuhmacher Kaspar Wilhelm Backhaus eine Tochter. 17. Dem Taglöhner Wilhelm Maus eine Tochter, Anna Lina Julie. 19. Dem Gastwtrth Karl Kratz ein Sohn, Karl Wilhelm. 20. Dem Zahlmeister Hermann Piltz eine Tochter. 20. Dem Schlosser Ludwig Kreuter Zwillinge, ein Sohn und eine Tochter. 20. Dem Schneider Jacob Müller ein Sohn, Adolf. 22. Dem Lehrer Ludwig Schaaf ein Sohn. 26. Dem Schneidermeister Jacob Kahn ein Sohn, Leopold.
Gestorbene. , , ,,
December: 22. Friedrich Klemm, 85 Jahre alt, Canzleirath i. P. dahier. 23. Anna Jacobi, 14 Jahre alt, dahier. 25. Lina Kahn, 6 Monate alt, Tochter von Fabrikarbeiter Karl Kahn dahier.
aus den Kirchenbüchern
der Stadt ©irfctn.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 26. December. Rudolf Friedrich Konrad Kullmann, Arzt zu Oberaula, und Maria Stepmann, Tochter des verstorbenm Eisenbahnbauunternehmers Wilhelm Siepmann zu Gießen.
Den 27. December. Andreas Ferdinand Löffler, Wagner, ein Wittwer, und Lina Weber von Ettingshausen.
Denselben. Michael Hetdmann, Fuhrmann, und Karoltne Jost, Tochter des verstorbenen Taglöhners Johannes Jost von Stangenrod.


