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I?7? $-flh ro^an\ ?c Hoheit der Großherzog ihm den Ludwtgsorden zweiter Classe überreichen lassen, und im Jahre 1879 war es Se. Kgl. Hoheit der Großherzog Ludwig IV., welcher Dr. Levi mit dem Phtlippsorden erster Elasse decortrte.

H,mnrh^U%r?rC^,Cnl ??ßener Universität sind dem Jubilar große Ehren zu Theil geworden. Anläßlich des fünfzigjährigen Doctor-JubtläumS hat die Landes-Universität das Doctor-Diplom erneuert. Reclor, Senat und Professoren erschienen persönlich zur Gratulation. Am 7 November 1888 überreichte der Decan der philosophischen Facultät Namens der Universität eine ehrenvolle, künstlerisch schöne Adresse.

Politisch gehörte der Jubilar der nationalen Richtung an, und es darf nicht x«CrH?lnt ? ^ben, daß er 1848 Ausschreitungen der anderen Richtung wiederholt öffentlich entgegentrat. v

za Dr ,ßcDt ^on seit 1845 Wittwer, nachdem er nach kurzer Ehe seine zweite WSnri?lrlore? Ktne "sie Ehe ging er mit einem überaus gebildeten und besonders musikalisch außerordentlich beanlagten Mädchen ein. Dasselbe entstammte einer ange­sehenen Mannheimer Familie. Sie starb schon 1842 und hinterließ drei Kinder Auf eines derselben, Hermann Levi, hat sich offenbar die musikalische Veranlagung vererbt, und der Name des Bayreuther Dirigenten, des Generaldirectors Lear, ist - man darf es wohl sagen von internationaler Berühmtheit besonders für alle Jene welche den Schöpfungen Richard Wagners huldigen. Der ältere Sohn, Wilhelm, ,st Procunst k Bankhauses in Mannheim. Eine Tochter, die Wtttwe des Colonel I. Mack,

lebt in Parts. Die Tochter aus zweiter Ehe ist in Karlsruhe gestorben . c. In kurzen Zugen haben wir so das Leben des Jubilars scizzui; wer ihm noch in diesen Tagen in das lebhafte Auge geschaut, wer noch, wie Schreiber dieser Heilen, den redegewandten und humorvollen Mann gehört und gesprochen, der muß sich wundern daß dieser schon an der Schwelle des 84. Jahres steht^ Beliebt bet seiner b^t Andersgläubigen, waltet er in fast jugendlicher Frische und Rüstigkeit seines Amtes, das rhm der Pflichten viele auferlegt. Wie viele Menschen mHfpn Kunden, wie vielen er Trost gespendet, wie viele er endlich zu Grabe geleitet, wissen wir nicht; aber es war gewiß eine erkleckliche Zahl' nrtFmhArl; «!? £Cr religiösen Richtung an, und so sind ihm von

orlhodoxer «Seite Awetndungen nicht erlpart fleblteben. @c hat dabei indessen - un-

7 das Sprüchwoit:«eben ist Silber, Schweigen tft Gold beherzigt und seine Toleranz ebensowohl Andersgläubigen als auch den Israeliten gegenüber bewiesen, welche aus irgend welchen Beweggründen das Banner ?llzu hoch halten und sich zu der immer größer werdenden Ge­meinde der Freidenker bekennen.

b. , Kber das literarische Wirken des Jubilars möchlen wir zur Vervollständigung n-? fcine ausgedehnte Amtsthätigkeit hierzu nur wenig Zett '

^he geistvoller Predigten sind mehrere Abhandlungen, u. A. über

x>te Zulässigkeit der Orgelbegleitung tn der Synagoge erschienen. * *

GpGp vor, w as die Erwartung und die Hoffnung unberechtigt erscheinen

ließe, daß dies nicht bas letzte Jubiläum sei und Herrn Dr. Leot in körperlicher und ' fnt%nn?pr &AAhCt) als eines in Aussicht stehe. Wir wollen daher eine Reihe : anter Angaben, welche wir gesammelt, in dem Gedanken und mit dem Wunsche zurucklegen, daß wir jenen Blättern im Laufe der Jahre noch recht viele beifügen i

Lebensversicherung.

flpfpkt tnArftlptihp . f i , .. f _ i ... . u t ich land eine fort-

Lb'ktzt wachsende Betheiligung, so wurden z. B. bei der Lebensversicherunas- und

Stuttgart im ersten Jahrzehnt lyrer Willsamkei! vou 1854/64 F K/' dagegen ^"^en von 1865/74 81,3, im dritten von 1875/84 177,1 uno tn ben letzten vier Jahr en von 188d/88 88,7 Millionen Maik auf Todesfall versichert- im die Versicherungsnahme von 1855/88 372,3 Millionen Mark. Der 5) ?1 MabrUi Qöänbc 37' ftieß bi§ ^nde 1874 auf 17,2, bis Ende 1884 auf i

18 a,uf 73J un? im Laufe dieses Jahres Hal sich solcher bereits au ) ca. 76 ^'^onen Maik erhöht, dabei wurden von 1855/88 für fällig gewordene Ver- ?? 43 ?,arf ausgezahlt und über 22 Millionen als Dividende an

Inehpn"vd weitere 12 Millionen Mark werden in diesem und mitbhpJ Ä /S »ur Rückvergütung gelangen. Diese Ergebnisse wurden mit^dem^geringen Verwaliungsaufwand von durchschnitlttch 5,4pCt. von 1855/88 erzielt.

Die Bedeutung einer rationellen Ernährung wird täglich mehr anerkanm. Man weiß jetzt sehr wohl, daß eine große Anzahl Leiden durch schlechtes, nicht gebenig zusammengesetztes Blut hervorgerufcn wird, z. B Blut- Bleichsucht, Scropheln, Hautausschläge etc. Hätte man in all diesen Fällen Gerichte aus I" rank 8 ^.venaeia, das durch seine Letchtoerdaultchkeit, durch seinen nnrnp^tV?' Haltbarkeit (auch bei größter Sommerhitze) als das erste und

vornehmste 9tahrmittel her Neuzeit anerkannt und ärztlich als solches anaelegenlltchtt empfohlen wird, qIS tägliche Speise ermaßt, Tausenden würden^ihre Leiden pait ßcbl^br t^'ank's Äoenac.a ist zu JL 1.20 die Büchse erhältlich in Gießen bei Emil Fischbach und Earl Krombach. 6657

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fanV!^ ßenug wiederholt werden, und ist auch darüber schon Vieles von Autoritäten geschrieben worden, daß Dele und Pomaden die Hauiporen nur verstopfen in Folge Zuttitts des Staubes sich eine Schichte bildet, welche die Hautausdünstuna verhindert, die Haarwurzeln erstickt und dadurch Kopfleiden und kahle Stellen erzeugt Und dennoch gibt es noch eine Unzahl Leute, die im olinden Vertrauen aus schwindel­hafte Reclame unbedacht, ob das Versprochene zu erfüllen möglich sei Hundert­tausende ur ichadlrche yaarmittel ausgeben und in dem Wahne leben, neue Haare auf Wn Stellen zu erzeugen wahrend sie damit doch nur ben Charlatanismus unter­stützen und ihrer Gesundheit schaden. Ware es denn nicht viel vernünftiger bei Heilen von dem unnatürlichen Dressiren der Kopfhaare abzulasftn und dafür ein wirklich gutes conserotrendes Haarmittel statt der insgesammt schädlichen Oele und Pomaden zu gebrauchen? Als ein solch verläßliches und unschädliches Mittel kann das

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Handel uno Verkehr.

h. a ^?Eeßen, 25 September. Aufbewahrung des Reisegepäcks.j Neuer- d ngs habe.l dce Smatsoaoneu für sämmtllchr L.nten übereinstimmende Anordnungen für die Aufbewahrung des Relseg-pucks bezw. Handgepäcks getioffen. Hiernach erfolgt auf den ßtoBeien äiattonen Die Aufbewahrung oeS Gcpäcks unter Haftpflicht der Eifen- bahnoerwmtung durch befonders dafür bestimmte Beamte, während auf den kleineren ^ortters, Gepäckträgern ober anbeien geeigneten Personen über- M"?st- An Gebührm für d,e Aufbewahrung werden für jedes Gepäckstück und jeden Tag, den Tag der Abgabe und Zurücknahme voll gerecbner, 10 erhoben. Die Auf- bewahrungsfrist ist auf 8 Tage festgesetzt, doch kann dieselbe auf Wunsch des Reisenden "h^drese Zeit verlängert werden. Nach Ablauf Der Frist werden bie znrückge- ,tu^e b^onbdt. Al^ Entschädigung für den Vertust

Don bintirle0trn @cbacfdürfen wird der von den Reifenden nachzuweisende Handels­werth, im Hochstbetrage jedoch Ji. 50 für baS Siück, gezahlt. V

tiMF" Unregelmäßigkeiten in der Zustellung des Anzeigers bitten wir sofort zu unserer Kenntniß zu bringen, damit wir in der Lage find, Abhülse schaffen zu können.

Expedition desGießener Anzeiger."

Bekanntmachung.

Für das Gr. akademische Hospital soll pro 188%o die Lieferung von

12 Ctr. Aepfel,

500 Kartoffeln, und

10 Kornstroh

auf dem Wege der Submission ver­geben werden.

Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau an den Wochen­tagen, Nachmittags von 35 Uhr, Lingesehen werden. [7767

Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 3. October d. I., Mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben.

Gießen, 24. September 1889.

Großh. Direktion des akad. Hospitals.

Donnrrslsg den 17. Moder,

Nachmittags L'/r Uhr, sollen aus dem hiesigen Ortsgericht die zur Concursmasse des Äarl Keiner in Gießen gehörigen Immobilien:

Flur 34 Nr. 596,6 206 Meter Grab- flarten zwischen dem Wäldchen und dem Schießhaus,

Flur 34 Nr. 596,9 - 240 Meter Hof- raithe daselbst,

Flur 34 Nr. 581a,9 - 619 Meter Grab­garten am Schießhaus,

Flur 34 Nr. 581a/10 - 25 Meter Hof­raum daselbst

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, 26. September 1889

Großh. Ortsgericht Gießen I- >2L:

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