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; : ~ Der Verein lot E'ch°n Griff d«, em guter Dirigent ?,e8* M Kunst auf denn die Vorttiiqe jearbtitet iu Gehör, die ‘Ottn erzogen, mit »M »8 zeigte srch sm»h, m denen mit Orchester- ö den Melodramen le5/ sehr packend war der Here und kraftvolle Wieder- Bauers Leitung, bewährte :n Dank dem Declamcuor urigen Vortrag hat er srch gemacht. Fräulein Möser welches ihr reichen Beifall leit im ersten Vers? Es n Saale. — Einen ganz
Herren Bauer, Krauße, "e Siebtrqabe des Haydn- tt" i der alte Vater tza^dn zu sprechen. herr Mnfl- calen Theil übernommen, chkeit, selbst Wagner jührte — Außer den genannten mb noch die Uebergabe der e Frauen und Jungfrauen s Banner gestiftet^ aner- nicht in die Ferne geschweift, von Schulze mit bestem äulein Möser, die liebcns- bn gesprochener, gebundener ■ welcher es durch Herrn egennahm. A erspare mu .öchtig« m Schulze d°s B«"
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werden. Kassen wir zunächst die Erde in'ö Auge, so sehen wir auf den ersten Blick, daß dieselbe 20 Millionen Meilen von der Sonne entfernt ist. Da der schnellste Eilzug bekanntlich 3620 Jahre brauchen würde, um von der Sonne zur Erde zu gelangen, so ergiebt sich, daß, wenn wir heute mit einem solchen Zuge auf der Erde ankämen, das zweite Zeichen zur Abfahrt in dem Augenblicke auf der Sonne hätte gegeben werden müssen, als Abraham im Begriffe stand, seinen Sohn Isaak zu opfern. Die Erde ist übrigens ein Stern. Die meisten Sterne haben eigentlich keinen Zweck, nur wurden sie früher zur Sterndeuterei verwendet, und mit ihrer Hülfe hat z. B. Wallenstein die meisten Schlachten verloren. Da der Mensch oft lange warten muß, bis er einen Stern zu sehen bekommt, wie z. B. die Seeondelieutenants, so werden die Punkte, wo dies am längsten dauert, Sternwarten genannt. Zur leichten Orientirung der Schuljugend ist die Erde mit Wendekreisen und Breitegraden überzogen. Der größte Theil der Erde ist mit Wasser bedeckt, welches aber nicht trinkbar ift; will man es dennoch trinken, so nennt man es Sauerbrunnen. Da es viele Menschen gibt, die kaum bis fünf zählen können, so ist das Festland in fünf Welttheile getheilt, deren wichtigster Europa ist. Geographisch setzt sich Europa aus mehreren Ländern zusammen. Da ist z. B. Spanien, in welchem Lande meist schlechtes Wetter ist, da die schönen Tage von Aranjuez vorüber sind. Dann kommt Frankreich, welches mit den Pyrenäen an Spanien und mit Wiederwillen an Deutschland grenzt- ferner England, welches gar nicht grenzt und dessen Einwohnern, den Engländern, man am häufigsten in der Schweiz begegnet- Italien, welches zur Aufbewahrung aller Bauten und Bildergalerien dient- Schweden, die Heimath des Jönkopings. Von den Flüssen ist außer der Donau der größte der Rheinstrom, der in Graubünden entspringt, bei Schaffhausen gegen 2 Franks Entree den berühmten Rheinfall bildet und bei Säckingen aus Furcht vor dem Trompeter seinen Lauf beschleunigt, bis er nach der beliebten Rheinreise zur Nordsee gelangt. Der Rhein wird in Deutschland mit Vorliebe zu Liedern und Quartetten verwendet und zwar derart, daß er bei der Loreley gar nicht mehr weiß, was es bedeuten soll. Um auf die Cultur zurückzukommen, so verdanken wir den Grund derselben« den Griechen. Auch die Römer waren recht gebildet. Nomulus und Nemus erbauten Nom; weil sie keine Architekten besaßen,
steht die Stadt heule noch. Die Germanen waren ein gut- müthiges Volk - wer ihnen aber in den Weg kam, vor dem wichen sie anständig zur Seite. Später kamen die Franken auf die Bildfläche - wenn ihrer 20 beisammen waren, nannte man sie einen Napoleonsdor. Die Angelsachsen verstanden das Angeln so gut, daß immer mehr Länder an ihrer Angel hängen blieben. Eolumbus ruderte den Wendekreis des Krebses entlang und entdeckte Amerika- er wurde mit Orden und Ketten belohnt, welche später an seinen Füßen hängen blieben. Stephenson fuhr einmal mit dem gemischten Zuge 6,39 von Wetzlar nach Lollar. Das brachte ihn auf die Idee: Sollte es nicht möglich sein, schneller vorwärts zu kommen? Und er erfand die „Loeomotive", u. s. w. u. s. w.
Literatur und Kwnft.
— Ein musikalisches Familienbuch allerersten Ranges mit 18 Musikbeilagen unserer beliebtesten Komponisten für eine Mark ist soeben erschienen und zwar unter dem Titel »Bell'- Musikalischer Haus« uud Hamilieukaleuder^ für 1890, herausgcaeden von Franz Huldschinsky. (Verlag von R. Boll, Berlin NW.) Zahlreiche künstlerische Zeichnungen auS dem Griffel bekannter Illustratoren schmücken daS mit einem äußerst originellen Einband versehene Buch. Es ist kein Zweifel, daß der Almanach ein echter Freudenbringer für die langen Winterabende fein wird. Wir täuschen uns nicht, wenn wir uns der Hoffnung bingeben, das Buch binnen Kurzem in allen musiktreibenden Familien zu finden.
— Kämmel, Deutsche Geschichte, Heft 5—8, ä 1 Mark. Verlag von Earl Höckner, Köntgl. Hofbuchhändler, Dresden.
Einer der Hauptvorzüge der Deutschen Geschichte von Otto Kämmet ist die ganz neue auS dem Rückblick von der Gegenwart aus gewonnene Abgrenzung der Perioden. Kämmel findet mit Recht, daß der ganze Zeitraum von 1273-1871 eine einzige große Periode umfaßt: „Die Auflösung des römisch-deutschen KaiserthumeS und die Entstehung des deutschen Bundesreiches." Innerhalb dieser Periode bezeichnet der westfälische Frieden (1648) einen Wendepunkt, der die Periode wieder in zwei Hauptabschnitte gliedert. Der erstere von beiden: „Die Zerstörung des alten Reiches durch die ständischen und kirchlichen Gegensätze" wird in den Heften 5—8 mit derselben feinen Gliederung, lebendigen Anschauung, deutsch-nationalen Empfindung und plastischen Sprache zur Darstellung gebracht, die wir an den früheren Heften rühmend hervorhcben konnten. Mit ganz besonderer Liebe und Meisterschaft ist die Geschichte der deutschen Reformation behandelt. Luther erfchetnt weder blos als der von seiner Zett und seinen Volksgenossen losgelöste Gottesmann, noch auch blos als das Product seiner Zett, sondern zwischen beiden einander gegenüber- stehenden Anschauungen hat Kämmel die richtige Mitte eingehalten.
Luthers Auftreten wird vorbereitet durch eine umfaffende Ueber- sicht der wirthschaftlichen Verhältntsie und Eultur in den deutschen Landen, wobei Kämmel mit dem Adle TrithemiuS zu dem Urthetle kommt: -Unsere Zustände sind friedlos geworden." Nachdem auf der breitesten Grundlage die Nothwendigkeit einer gewaltsamen Re- 'ormatton (gegen Jansien und Genosien) nachgewtefen worden ist, ergibt sich der Satz: „Die kirchliche Neugestaltung war nur möglich, wenn sich die innerste Lebenskraft, das tiefe sittlich-religiöse Bewußtsein des Volkes verkörperte In einem großen Manne, das war Martin Luther. Aus LutherS innerstem Wesen, aus dem Geheimniß seines religiösen GeniuS heraus ift der Protestantismus geboren worden und sein empörtes Gewissen war eS, daS in der entscheidenden Stunde den Schleier zerriß, welcher den unversöhnlichen Gegensatz zwischen der herrschenden Kirche und bim Wesen dev EhrtstenlhumS verhüllte." Die folgende innerliche Verflechtung des Lebens und Wirkens LutherS mit der gleichzeitigen Geschichte des deutschen Volkes, die eben zum Theil in LutherS Wirken besteht, ist kaum anderSwo so knapp und formvollendet und so reich an eigenen Gedanken deS DerfafferS ge- geben worden. Besonders diese Darstellung der Reformation erfüllt ganz und gar die hohen Erwartungen, die man nach der Ankündigung deS Werkes an dasielbe zu stellen berechtigt war: hier liegt in der Thal die deutsche Geschichte vor, die wir den gebildeten Deutschen seit langer Zeit wünschen.
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Limburg, 20. November. (Fruchtmarkt). RotherWeizen X 16.20, weißer Weizen 00 00 Korn X 13.20, Gerste A 1190, Hafer X 7.20, Erbsen X 00.00, Kartoffeln X 0.00.
Frankfurt, 20. November. Erbsen ganze per Psd. 12—18 4, do. geschälte 14—18 4, Linsen 18—28 4, weiße Bohnen 16—18 4, gelbe Kartoffeln per Gescheid 14—16 4, rothe Kartoffeln per Gescheid 12—14 4, Butter per Pfd. X 1,00—1,10 4, Eier das Stück 6—7 4, Blumenkohl 30-70 4, Weißkraut das Stück 8—15 4, Rothkraut 12—25 4, Wirsing 12—15 4-
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Um irrigen Gerüchten vorzubeugen, erkläre ich hiermit, daß durch den Verkauf meines Hauses mein Geschäft keine Unterbrechung erleiden, sondern genau in derselben Weise wie seither von mir sortgeführt werden wird.
Am 1. April 1890 werde ich Wohnung und Geschäftsräume m den 1. Stock (eine Treppe hoch) niemes seitherigen Hauses verlegen.
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Er wirb hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Spar- und Vorschuß-Verein Großen-Buseck, E G, in seiner am 29. September L I abaehaltenen Generalversammlung den einstimmigen Beschluß gefaßt hat, es solle die Genoffenschaft aufgelöst werden und in Liquidation treten. Gemäß § 80 des Gesetzes vom 1. Mai 1889 wollen sich hiernach die Gläubiger der Genoffenschaft bei letzterer anmelden.
Großen-Buseck, den 15. November 1889.
Der Spar, und «orfchutz Verein Großen-Buseck, G. G., in Liquidation:
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