Ausgabe 
18.7.1889
 
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Nr. 191 Zweites Bla«. Sonntag den 18. August 1889

Kießener Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.

v«rea«r Schulstraß - 7. ' Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. " . Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn.

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Amtlicher Hßeil.

-.ssrsÄtfi^*~

-------- I V: Jost, Regierungsrath.

fsnY tan- -x r , ^0 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 13. d. M., enthält:

Macht im Frieden vom 30. August 1ö87^Reich«.GeseM^S"443)^ Vom^ZM ^^--luhrung der Gesetze über die Raiuralleistungen für die bewaffnete

(S 8iS. K'ÄS »-1». An-Ust

------------------------------------------I- V.: Jost, Regierungsrath.

hat einen Beitrag von Jt 500 aus der Stadtkasse und 200 JL

wendet sich der Bericht zu der Lhätigkeit des Vor-

Schüler,

Mainz Darmstadt Offenbach Worms Friedberg

Unsere Schule von der Sparkasse.

Im Ferneren stand es selbst.

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ajpäj? Anfang des Jahres berieth und erließ derselbe eine Schulordnung die rtu^n0Cn Unb Verpflichtungen, unter welchen die Schüler in die Handwerker- l?nphnf?y»0CnOlümen werden, genau bestimmt, mit der einem dringenden Bedürfnis ?n0h?r^ f§ArorUr^e «un«-xe ben Lehrern die Aufrechthaltung von Ordnung und Disctpltn wefmUM erleichtert. Diese Schulordnung, von der jeder Schüler in Exemplar erhalt und die von dessen Vater zum Zeichen der Zustimmung zu den A»r- nahmebedingungen unterschrieben wird, enthält zugleich ein Zeugnitz?ormular nn£ SÄb Sd,ÜIet 6ei "'m Austritt «ul LwlÄiZ i ixt 7?<!!cr wurde im Laufe des Winters einem, namentlich für einen neuen Vai-stand Acht fühlbaren Mangel dadurch abgeholfen, daß für den Loca^Gew^b^in Satzungen berathen wurden, die in der Generalversammlung vom 29 Februar

°»^ftgestellt und angenommen wurden. - So sehr es ein Beweis'der aMen und gleichmäßigen Leitung des Vereins war, daß er fo lange Jahre °t7ne ein Sla m abgesehen von den allgemeinen Bestimmungen in den Statuten des Laudesaewerb- Vereins - bestand und blühte, so ist es doch nöthig, daß jedes einem Verein be'ittetmdö

Lehrerpersonal ttat eine Aenderung nicht ein; unsere, zum größten 8 C1? ^nge an der Schule thätigen Lehrer midmeten ihr mit dem gleichen Eifer und dem gleichen erfreulichen Erfolge, wie früher, ihre Kräfte.

ber b *ndschule hat sich das Bedürfniß herausgestellt, daß wir in ihr & h?p ~ einer jüngeren und einer älteren - unterrichtet wird,

hb h"r ^JeiUn0en unterrichten lassen, entsprechend den 3 Jahrgängen

die für die Fortbildungsschule vorgesehen sind, deren Schüler ja bekanntlich theilweise 9ipnh^6rer S^nle statt in b^r städtischen Fortbildungsschule unterrichtet werden, welche Aenderung voraussichtlich die Anstellung eines weiteren Lehrers nöthig machen wird $ nXAftJ5! mut außerdem einem Wunsche der Centralstelle entsprechend vom nächsten Semester ab der Unterricht in der erweiterten Handwerkerschule in der Richtung eine Erweiterung erfahren, daß Physik und Mechanik als gesonderter Lehrgegenstand estigefugt und daß die bisher in den Zeichnen- und Conftructionsunterricht einae- schobene Festigkeits- und Baumaterialienlehre als Lehrgegenstand für sich in bestimmten vorgetragen werden. Auch dadurch wird eine Vermehrung der werlfen. te ^^rmehrung der Unterrichtsstunden der jetzigen Lehrer erforderlich

Der einzige wirkliche, aber auch sehr empfindliche Mangel unserer ia fnnfi i7nL7pr%;0A r e^en Schule ist der ungenügende Raum und mangelhafte Zustand unserer Lchulraume und in dieser Hinsicht muß unser eifrißeS lk!?reben^Vn Ter nacöften Zeitdarauf gerichtet sein, daß hier Abhilfe geschaffen wird. Es ist uns »ur Mbringem m°öl d?' unfcre foftbare Mbliothek und unsere Lehrmittel genügend unter- . » Es wird vor Allem erforderlich sein, in weitesten Kreisen namentlick t»

hrtfe hh»e en Vertretung, die Ueberzeugung mehr und mehr zu Derbreiten

Bedingung, daß die so segensreich wirkende Schule bestehen und stck ^Entwickeln kann, ist - nachdem der Staat Opferwillig uns Änen jährlichen E n?u letzt 5700 JL gewahrt die, daß wir genügende und vollkommen gesickerte Staates"??! aemifc n"* Mön?-ert$t8f ber bereitwillig erhöhten Unterstützung seitens des Dcler für biefE Erwartung berechtigt, daß auch die Stadt etwas größere

k * Wesentlich nur ihren Einwohnern dienende Schule bringen werde ^l^?urch die völlig gesicherte Stellung genügender Schulräume. Wir dürfen ^obl h?ffen, baß nach Erbauung der neuen Knabenschule unserem Raumbedrängnik geholfen werde - bedingt doch der Umstand, daß so sehr zahlreiche Fortbilduna^ Mdtischen Säcke7. unterrichtet werden, eine beträchtliche E^parung für den

eine Anführung der Mittel, die den Handwerkerschulen der hSnn?nLS9i% von deren Verwaltungen oder von von denstlben ab'

Hangenden Anstalten gewährt werden, nicht ohne Interesse sein:

&ÄS .7» Är* r- »'» *"5*Ä-Ä; g°wähttv°kd°r°SM" fÜ,b;ben Ra6f0t6Cni,en Schulen außer den Staatsbeiträger»

*2000 (n,DÖOn 6000 nus dem sogen. Universitätsfonds),

15500 (von der städtischen Sparkasse), 1000 lwovon 500 jl von der Kreiskasse) 950 (aus dem Mathildenstift).

ss Äk w" »ä as.'Ä

Es betrug die Schülerzahl: .

5mä,rjri889")ta08toUle in ber 3dt 00m H-rbst 1887 bis b- tn ber Abenbschule im Wintersemester 1888/89*

v Tagesschule im Sommersernefter 1888

d* " » 1/ i, Wintersemester 1888/89

Jahresbericht des Local - Gewerbvereins Gießen.

Ctf, bcr diesjährigen orbentlichen Generalversammlung.

r Nachstehend bringen wir verspätet einen Auszug aus dem in der (SeneraP die Thät gkeit ^des Ve^ei^s des Vorsitzenden erstatteten Bericht über

non S^e sein wird ^rflossenen Vereinsiahre, der auch für weitere Kreise -^.i^Er Bericht erwähnt in feinem geschichtlichen und statistischen Rückblick ÄbbcaM £r§r?.a^1^?ulDebtbi^^f'D LS "L ÄfiÄ äs^VaLeL, AML.kSd ÄÄ He" Archiiekt Hug, zu diesen A-mt-rn wieder g-wähli wurden «-chrittsührcr,

*««"**<. Wn .««,

,.Die Zahl der Mitglieder des Vereins beträgt gegenwärtig 103 Es ist beabsichtigt, in der nächsten Zeit eine eindringliche Mahnung an die Gewerbtreiblnd n unserer Stadt, namentlich die jüngeren derselben exaehon ni in«»« rDIrCU)enDcn SÄÄWW oMtfd numC fbcr ibÜnaeCto ^"^eibenden unfm? ©"tabf^b"« Verein^'fft b'de^,ehr

, - ma U0J^ ber* Vereins in dem abgelaufenen Jahre die stck

bekanntlich in zwei Richtungen betätigt, einmal in berffihffamfeit hJa p« f r gewerbaer-ins als solchen, und dann in der^^Wirksamketi der m Ü Ä Handwerkerschule, enthält der ausführliche Bericht hauvtsäcklick das <

I. Die Wirksamkeit des Gewerbvereins als wlcher b-W MYttils,',- »'

» i L«j«S,'LLnLL>-L WäS: Br. Sonne aus Darmstadtüber Eisen und Stahl". sunsten Herr

e Vorträge waren im Allgemeinen recht befriedigend besucht, wenigstens nack dem Maßstab, den man hier an dergleichen anlegen kann bei

Veranstaltung solcher allgemeiner Vorträge darf allerdings nicht vergessen werden0 bnl M-LMWLAWZD