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2n hat man letzter Tage begonnen, eine Anzahl von Einzel,
grabern auf dem Schlachtfelde zu offnen und die Ueberreste der Gefallenen auf einem Jnm SEKgelegmen Maffenktrchhofe zu vereinigen. Angeblich soll nach und nach mit ? Ä übergegangenen Grabftättm auf den umliegenden Schlacht, seloern tn ähnlicher Weise verfahren werden.
— lDte Ziegenmutter.s Im Gemeinde-Amt eines Wiener Vororts war erstaunt, als am Mittwoch in der Frühe in der Gemetndecanzlei ein Weib in Begleitung von sechs Stuck großen Ziegen erschien. Die Frau sagte, sie habe eine achttägige Arreststrafe abzubüßen und bringe die Ziegen in die Verpflegung der Gemeinde, da ihr beim Bezirksgerichte gesagt wurde, die Gemeinde müsse diese während ihrer Has verpflegen. Das Weib wollte sich durchaus nicht abweisen lassen und verharrte auf der UebernAme der sechs Ziegen. Behufs Aufschluß wurde ein Gemeinde-
’n geschickt und brachte folgende Aufklärung: Das Weib sagte bet G-richt sie sei !Wtttwe und habe für sechs lebende Wesen zu sorgen. Der Richter glaubte selbstverständlich, eS handle sich um sechs Kinder, weshalb er ihr erklärte, die Gemeinde muffe während ihrer Haft die Verpflegung derselben übernehmen. Nun verlangte die Frau für ihre sechs Pfleglinge Unterkunft! H
— .Mne Bürgermeisterwahl wegen Betrunkenheit der Wähler ^ür ungiltig erklärt.) Daß ein solches Vorkommniß möglich ist, wirft auf den Btldungsgrnd und das Ehrgefühl der betreffenden Stadt wahrlich kein gutes Licht. Eine badische Stadt hat sich vom Verwaltungsgericht in Karlsruhe die Lektion erthetlen * aussen, daß die „Trunkenheit htnreicht, die Sttmmsähtgkett eines Bürgers auS- zuschließen; da nun viele Wähler bet der fraglichen Wahl im betrunkenen Zustande sich ^unden haben, so konnte dem Ergebnisse derselben eine Rechtsgiltigkeit im Sinne des Gesetzes nicht zugestanden werden".
. _ ~ Ein heiteres Vorkommniß aus den letzten bayerischen Manöver» wird in Offizterskrei en erzählt. Ein bayerischer Prinz, der als schneidiger Offizier bekannt ist, trug nach einem heißen „Gefechtstag" das Verlangen nach einem Bad im fließenden 2Ba,^er-.. Nachdem er in der ländlichen Badeanstalt diesem Verlangen Befriedigung verschafft, erkun^gte er sich beim Weggehen nach der „Schuldigkeit". „Wann's Dei Fall, zehn Pfennig, sonst'n zahlst fünfzehn!" lautete der Bescheid
0 snb Bademeisterin, welche den hohen Herrn nicht kannte. Lachend ver- sicherte der Prinz, er werde das nächste Mal nicht versäumen, die Badehose mttzubringen, ^LM'-kme»- ^och soll er auch für diesmal die „Schuldigkeit" nicht tn ^cicrern verrcyltgr haben.
Bau einer festen Brücke zwischen Frankreich und England über den Canal wird sei einiger Zert Seitens einer englischen Actiengesellschaft, der 6b»nnsl Lriägs *nd Rai]way Company“, projecttrt. Im Auftrage dieser Gesellschaft haben das Schneider sche Eisenwerk im Crensot und der vom Bau des Panama-Canals ^^kan"te Unternehmer^Hersent gemeinschaftlich ein technisches Project ausgearbeitet, bcr £ar*fer Ausstellung zu sehen ist und dessen Einzelheiten durch eine im Verlage von Chaix unter dem Titel „Pont eur la Manche, avant- projeots de M. Schneider u. Comp. et H. Hersent“ erschienene Studie, weiteren Kreisen zugänglich gemacht werden sollen. Die Brücke, die bet Cap Gris Netz beginnend in
Folkestone endigen soll, würde nach dem Projecte eine Länge von mehr uls 38 Kllometer besitzen und aus Mauer- und Eisenwerk hergestellt sein. Dieselbe
DSL2° ^fter aufgeführt soll lediglich dem Eisenbahnverkehr dienen;
So fi^b I P?ienXn T2 Meter über dem Meeresspiegel bei Ebbe liegen, so
6 “brt die Brücke nicht gehindert wären; im Interesse
der Schifffahrt beabsichtigt man, die einzelnen Pfeiler electrisch zu beleuchten. Um ^Xnfpn 1D?ahpekinbpUfIInC b!I ^?"^soertheidigung gegen den Brückenbau zu erhebenden Bedenken zu begegnen, sollen die beiden Endstücke der Brücke drehbar hergestellt werden Die^ost^ s>"^^1?E"bltck der Verkehr nach dem eigenen Lande unterbrechen ließe' Die Kosten für Fundamenttrung und Mauerwerk werden veranschlagt auf 320 Millionen, ÄmL auf 5h° Millionen und die Gelets-, Verbindungs- und sonst gen Anlagen franw°fi^e§ ^innnih n°tt fU*tmhmCuÄuf J80 Millionen Franken. Ein unbedeutendes nan >b at /uchl bereits durch reclamenhafte Anpreisungen und phantastische Sberiicbe? ffiShea französischen Publikum für die Aufbringung des
b™9db vorzubereiten. In technischen Kreisen Frankreichs bringt ^oM als^solchem zwar Interesse entgegen, verschließt sich indessen nicht der hprQh b* MllUUbr^nk abgesehen von manchen anderen Schwierigkeiten, bhC bcf Schifffahrt erwachsenden Störungen, aller Voraussicht rta^^scheiterr^werd^ In England ist das Interesse gerade das entgegengesetzte. |
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