Denselben. Dem Schaffner Heinrich Roth ein Sohn, Heinrich Wilhelm Karl, geboren den 6. Mai.
Denselben. Dem Schreiner Johannes Bechthold eine Tochter, Auguste Katharine, geboren den 23. Mai.
Denselben. Dem Hilfsbremser Georg Meyfarth ein Sohn, Georg Heinrich, geboren den 22. April.
Denselben. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Petry eine Tochter, Auguste
Apollonia Margarethe, geboren den 28. Mai. i
Denselben. Dem Schreiner Johannes Kinkel ein Sohn, Karl Friedrich Wilhelm ।
Ernst, geboren den 25. Mai. i
Denselben. Dem Schneider Christian Petersen ein Sohn, Hermann Johannes, ; geboren den 8. März.
Denselben- Dem Dienstmann Daniel Weißenstetn ein Sohn, Johann Georg, j geboren den 6. Mai. I
Denselben. Dem Taglöhner Johannes Schäfer eine Tochter, Katharine Auguste, geboren den 3. Mai.
Denselben. Dem Steinbrecher Friedrich Valentin ein Sohn, Gustav Heinrich, geboren den 14. Mat.
Denselben. Dem Schneider Jakob Morgenthaler eine Tochter, Marie, geboren den 1. Mat.
Denselben. Dem Fuhrmann Wilhelm Hahn eine Tochter, Lina, geboren den 9. Mai.
Denselben. Dem Bahnarbeiter August Braun eine Tochter, Frida Lina, geboren den 1. Mat.
Denselben. Dem Hausburschen Philipp Rupp ein Sohn, Wilhelm, geboren den 19. Mai.
Denselben. Dem Geschäftsführer Heinrich Schäfer ein Sohn, Karl Emil Hermann, geboren den 26. Mai.
Denselben. Dem Brauer Heinrich Kraushaar eine Tochter, Anna Wilhelmine, geboren den 12. April.
Beerdigte.
Den 8. Juni. Emil Stadtler, Schreiner dabier, lediger Sohn des verstorbenen Schneiders Karl Stadtler, alt 29 Jahre, gestorben den 6. Juni.
Den 10. Juni. Conrad Schmidt, Bauaufseher t P., alt 67 Jahre, gestorben den 8. Juni.
Den 12. Juni. Karl Abel, Wirth, alt 35 Jahre, gestorben den 10. Juni.
Börseuwocheubericht
von E. Wasser schieben, Bankgeschäft.
Die Baisse hat in dieser Woche weitere Fortschritte gemacht und das Vertrauen auf den Fortbestand günstiger Verhältnisse ist wiederum bedenklich erschüttert worden. Es schien einen Moment, als ob die Haussemetnung gänzlich unterliegen und die Course sich unaufhaltsam schneller als sie je gestiegen abwärts bewegen würden. Das ist in erster Linie einem Artikel der „Nordd. Allg. Ztg." zu verdanken, welcher darauf hinweist, daß die in den letzien Tagen erfolgte Kündigung der 5procenttgen russischen Eisenbahn-Prioritäten ungesetzlich sei und einen Vertragsbruch einschließe. Diese Bemerkung ist nicht neu, sie ist von Fachblättern schon bet Gelegenheit der Conoersion der 5procenttgen ungarischen und russischen Staatsanleihen gemacht worden. Damals hat die „N. A. Z." geschwiegen; daß sie jetzt nach der Verstimmung, welche der Toast des Czaren in Berlin verursacht hat, diese Frage aufwirft, hat die Befürchtung erweckt, daß der Federkrieg gegen Rußland von Neuem ausgenommen werden könnte. Die Verwüstungen, welche derselbe unter den Coursen der Börsenpapiere angertchtet hat, sind aber noch so frisch im Gedächtniß, daß der Eindruck, welchen die Eröffnung dieser Aussicht auf die Course gemacht hat, wohl begreiflich erscheint.
Es kommt hinzu, daß die Börse gegenwärtig schlechter als je darauf vorbereitet ist, einen solchen Kampf aufzunehmen. Die Hausseengagements sind trotz der vorausgegangenen Realisationen immer noch sehr beträchtlich, eine Batssepartet, welche den Fall der Course durch Deckungen aushalten könnte, ist ersi in der Bildung begriffen, und da ferner nicht zu erwarten steht, daß starke Hände den Rückgang aufhalten werden, so würden bei stärkerem Verkaufsandrange die Courseinbußen wahrscheinlich äußerst empfindlich sein. Die Situation ist durch diesen Zwischenfall jedenfalls recht bedenklich geworden. Immerhin kann auch jetzt noch vor Ueberstürzung nicht ernstlich genug gewarnt werden, denn es bleibt abzuwarten, ob wirklich die Absicht besteht, den Zeitungskrieg gegen Rußland zu eröffnen.
Es ist doch kaum glaublich, daß die hohe Politik eine Maßregel für gut befinden sollte, welche dem eigenen Lande sichtlich keinen Vortheil bringen kann, aber unberechenbaren Schaden zufügen muß. Diese Anschauung schien sich auch heute an der Börse Bahn zu brechen, denn der Verkehr gestaltete sich wesentlich fester und ruhiger und die Course der leitenden Speculationspapiere konnten bereits einen bedeutenden Theil ihrer Courseinbußen zurückgewtnnen. Die Besserung hat Freitag Abend noch wettere Fortschritte gemacht.
Unter dem Eindruck des erwähnten Artikels hatten Disconto-Commandit mit am meisten zu leiden, da diese Bank in hervorragender Weise an der Conversion der Prioritäten betheiltgt ist, und man fürchtete, daß die Durchführung des Geschäftes nunmehr bedeutend erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht fei. Der Cours wurde Donnerstag bis 224.30 geworfen, konnte sich aber Freitag wieder um 3% erholen , sodaß der Verlust der Woche noch 4% beträgt. Berliner Handelsgesellschaft haben bis Freitag Mittag 3%, Darmstädter und Deutsche Bank ca. 4o/0 verloren. Credit-Actien, anfänglich unter Hinweis auf die erhöhte Emtssionsthätigkeit des Institutes begünstigt, schließen mit ca. fl. 2 Verlust. Cassabanken blieben dagegen ziemlich gut behauptet.
In gleicher Weise sind auf dem Gebiet der ausländischen Renten starke Coursermäßigungen hervorgerufen worden.
Orient schließen 3%, 1880 er Russen 2% schlechter. Griechen haben 2%, Mext- caner 1%, Ungar. Goldrente 1%%, Stlberrente 2% verloren. Egypter, deren Cours schwankte, je nachdem sich die Aussichten auf Durchführung der Conoersion der privi- legtrten Anleihe änderten, schließen unverändert. Deutsche Fonds haben die Course, da Geld noch etwas theurer geworden ist, um geringe Bruchchetle ermäßigt.
Deutsche Bahnen zeigen oerhältnißmäßtg wenig Veränderung. Marienburger sind auf dem Rückgang der Vorwoche etwas gebessert, Mainzer dagegen weiter abgeschwächt. Auch Pfälzer Bahnen haben die Course nicht behaupten können und zeigen Maxbahn 4%%, Nordbahn 3% Verlust. Von österreichischen Bahnen waren die böhmischen zu Anfang der Woche auf günstige Transportaussichten lebhaft bevorzugt, namentlich Buschtherader und Westbahn, bet Eintreten der flauen Tendenz ist jedoch die — bet ersteren recht bedeutende — Coursavance wieder verloren gegangen. Duxer schließen dagegen zu ungefähr dem höchsten Cours mit 9 fl Gewinn. Galizier, lagen fest, auf den Abschluß eines Tartfkartels mit den russischen Bahnen, Staatsbahn und Lombarden schwankten genau mit der Tagestendenz. Schweizer Bahnen waren besonders gegen Ende der Woche fast durchgängig beträchtlich schwächer.
Jndustriewerthe notiren fast sämmtltch niedriger. Gelsenkirchener 3%, Rtebeck 4%%, Electricttätswerke 7,80%, Siemens 5,80%, Hallberger Verlag 3,50%
Selbst Brauereien sind weiter abgeschwächt.
Prtvatdtscont hat weiter angezogen, 2% %.
Course der Frankfurter Börse.
Staatsanleihen.
Cours vom
Cours vom
7. Juni
14. Juni
7. Juni
14. Juni
4% Hessische Obligation.
106.—
105.95
4%% Portug. v. 88 .
98.70
98.60
„ Bayern ....
106.75
106.60
4%% do. v. 89 .
98.65
98.30
„ Baden .....
104.95
104.85
5% amort. Serb. Gold-
3% Sächsische Rente. .
96.70
97.—
Rente ....
85.60
84.50
3V2% BremerStaatsanl.
102.75
102.70
5o/oSerbtscheEtsenbahn-
„ Hamb.Staatsrente
104.—
103.80
Hyp.-Obl. L. A. .
87.25
86.50
4% Oestr. Goldrente .
94.15
93.50
4o/o Sch wed.Oblig.1880r
103.25
103.—
„ GriechischeMonopol-
1% Türken conv. . . .
16.75
16.40
Anleihe . . .
81.—
79.15
5o/o priv. Egypter. . .
105.50
104.50
5o/v Rumänische Rente .
97.70
96.40
„ Argent. Gold-Anl.
4%% Russische Anl.. .
101.10
99.55
v. 1887 . . .
96.70
96.10
Eisenbahn-Prioritäten.
40/0 Pfälz. Ludwigsbahn
5°/o Südbahn Lombarden
102.30
102.20
(Bexbach) . . .
104.55
—.—
4% do. do.
99.15
98.40
„ Hessische Ludwigsb.
3o/o do. do.
63.50
63.15
68/69 getränt. .
103.70
103.70
4% Prag-Duxer Gold .
102.—
101.95
„ Elisabethb. steuerfrei
„ Rudolf Gold (Salzk.)
101.75
101.30
Gold . . . .
101.95
101.70
„ Franz-Josef Silber
84.40
83.95
5% Oestr. Staatsbahn.
108.60
108.70
3% staatl. garant. Jtal.
4o/o do. do.
102.25
101.80
Eisenbahn . .
60.25
59.70
3% do. do.
3% Ltvorneser . . .
66.05
65.80
I.—VIII.Emiss..
84.50
84.50
4% Russische Südwest-
3% do. Ergänzungsnetz
81.60
81.70
Eisenbahn . .
91.70
90.—
5o/o Nordwestbahn Gold
108.85
108.30
40/0 Wladikawkas garnt.
90.25
88.75
Ludwigshafen-Bexbach.
Sisenbahn-Actien.
239.90
238.50
Lübeck-Büchner . . .
190.-
184.50
Hessische Ludwigsbahn.
125.90
123.40
Mecklenburger . . .
167.—
167.35
Pfälzische Nordbahn .
127.40
124.80
Gotthardt.....
151.—
149.10
Marienburger-Mlawka.
64.20
65.10
Jtal. Mtttelmeer . .
120.70
119.50
Bank-Actien.
Deutsche Reichsbank .
132.20
132.35
Dresdener Bank. . .
152.20
146.40
Berlin. Handelsgesellsch.
170.50
167.—
Mitteldeutsche Credttb. .
111.10
109.50
Deutsche Bank . . .
170.—
165.70
Wiener Bank-Verein .
94.50
90.25
DeutscheGenossenschftsb.
v.Soergel,ParrisiusLCo.
139.—
137.90
Württemb. Veretnsbank
126.—
125.45
Btnding-Brauerei . .
Industrie-Papiere.
182.80
182.50
Deutsche Verlagsanstalt
294.—
290.50
Stern- do. (Oberrad)
144.60
143.50
Farbwerke,oorm.Meister,
Bad. Anilin- u. Soda-
Lucius & Brüning.
266.80
265.—
fabrtk ....
272.—
270.80
Riebeck'scheMontanwerke
179.80
175.-
Pfandbriefe.
4o/o Franks. Hyp.-Pfdbr.
4o/oDeutscheGrundschld.-
v. 86 ab . . .
—.—
— --
Bk.-Pfandbr. .
103.—
103.—
3%o/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr.
100 —
100.—
3%% do......
99.60
99.60
4%Preuß.Hyp.-Act.-Bk.-
3 %% Rhein. Hyp.-Bank-
Pfandbr. . . .
103.30
103.—
Pfandbr. . . .
99.90
99.90
3%% do......
4% Preuß. Centr.-Bod.-
99.80
99.80
4% Meininger Pfandbr.
103.50
103.50
Cred.-Pfandbr. bis
1885 .....
102.—
101.90
Oestr. 1860rfl.500-Loose
125.60
Lo
124.—
ose.
Braunschweig. 20 Thlr.-
„ 1854rfl.25O- „
119.40
119.50
Loose ....
109.20
108.90
4% Meininger Prämien-
3% Oldenburger Loose .
—
__
Pfandbr. . . .
137.—
134.80
3%%Köln-MtndnLoose
143.55
143.50
6%Chic.Milw.f.St.Paul
Amerikanische Eisenbahn-BorrdS.
4% Chicago Burlington
Prt., rückzahlb. 1910 .
118.—
118.20
Nebraska 1927 . .
91.90
92.30
5o/oChtc.Mllw.f.St.Paul
4%o/o California Pacif.
Prt., rückzahlb. 1921 .
104.—
104.55
I. M., rückzahlb. 1912
107.30
107.40
6% Centr. Pacif. I.Mrtg.
6%Pactf.ofMtssouri con-
rückzahlb. 1895/98 .
112.10
112.—
solidated I. M. r. 1920
—.—
110.75
5o/o Buderus-Obligat. .
Diverse Obligationen.
105.05 I 104.80 I 4V-o/oGrafHenkelv.Don-
|
nersmark, rückz. L105
| 106.40
| 106.40
Allgemeiner Anzeiger.
W Mineralquellen bei
Romerbrunn en™”**
\ Mineralwasser.
4291 Hauptniederlage für Giessen und Umgegend bei Milchhändler Heinrich Roth, Löwengasse 28.


