Mipe ,;ii Jtr. 238 Des „fliejjfiier flmeiaer“
Vermischtes.
unb i?8M$er Zbstrige große Brand tn der Albrecht'schen Lack-
pnfn't^hi Q^r c? ert ' 10 e & e angestrengte Untersuchung ergeben hat, durch Selbstentzündung von Heu heroorgerufen worden. 0 M * xa) öeu)|1
,, O Ti hefige Kreisamt hat die Bürgermeisterei Kostbeim benachricktiat bafe hLwÄn11? b « G/ohh. Staatsminislertums in Darmstadt die preußische^ Eisen- bahndircctton Frankfurt mit der Anfertigung von Vorarbeiten für eine Babn von ®eaufntta0™kL°ft6dm-$ifltOfS6eim mU U-berbrückung des Maines bei Kostheim
Hochheim a. M., 10. October. Laut Beschluß des Gemcinderaibs ftndei b 7 14m?a18 *£. h-Ä s'°'t und beginn, dir allgemein- Herbst
den 21. d- Mts. Die Qualität der Frühlrauben, bet welchen bereits Edelfäule etn- getreten, ist eine vorzügliche. Die Rteslinge haben eine ganz außergewöhnliche Süß/ nA;U^ ^binhessen, 10. October. Unter dem Vorsitz des Geb Oberscbul- rath Gretm von Darmstadt sinket den 16. d. Mts. in Bingen die dte^ährige orden ' che Generalversammlung des Thierschutzoeretns für das GroßherzogthumHesien statt. hPnhriAHntrhi,r\n9' ?Ct0?eV Ä? Beitrag zu den Kosten der Unfalloerhütungsausstellung beabsichtigt der Vorstand derselben eine Lotterie zu veranstalten, deren Öauotaewinn? von der akademischen Kunstausstellung übernommenen 24 Oelgemälde, 4 Aauarelle 2jSculptuien bilden sollen. Wettere Gewinne bestehen, wie die Vosi 2taa hHbPä^gunh r100?r 6°piCK für bte Ausstellung von Herrn Prell gemalten Kai Urbildes (Wilhelm II. aus der Kommandobrücke der Yzcht Hohenzollern) und einer Anmbl von Kunstblättern mit Erinnerungen an die Ausstellung infertigem AgE D^e fiphm' ®anjen Loose zu 10 JL ausgegeben werden mit 7515 Gewinnen' Die Genehmigung der zuständigen Behörde ist bereits erthetlt. gewinnen.
rnne dem Sauerlande, 8. October. Die Mäuseplage tritt im oberen Sauer- anb£ 5 erschreckender Weise aus. Durch die vorjährig außergewöhnlich reiche Ernte an Bucheckern hatten die Feldmäuse, die sich nach Aberntung der Felder in die Wälder
wahrend des strengen Winters reichliche Nahrung, sodann hat die Dürre des Sommers ihre Vermehrung so sehr begünstigt, daß sie jetzt in einer ungeheuren
*f+n Nahe von Wäldern wohnenden Landleuten bemerkbar ^machen t2m,tcn durfte nach der Lüdenscheider Reform das Dorf Latrop im Amte Schmallenberg mit unter dieser Plage leiden. Die Mäuse bausen, nachdem sie den Sommerfruchten vielen Schaden zugefugt haben, in den Kartoffelstücken derartig daß iek/bdie noch vor acht Tagen schöne unverletzte Kartoffeln bargen, letzt beim Aufgraben bloß noch die ausgehohlten Schalen dieser Früchte zu finden sind
5?b^°bi und Runkeln in den Gärten ergebt es gerate so Es dürste un' glaublich klingen, daß Latroper Bewohner ihre Kartoffeln nach dem fast eine Stunde ^lfernten Fleckenbera gefahren haben, um sie vor den Mäusen zu retten, und daß ein anZ h°b-„ d.?Mäus- °Zicht°7^ einmat eln£n gedroschen Hatz das
betrifft, zu den bedeutendsten, Die man je im Königreich beobachtet hat. Gegen 12 Ubr begann am 2. October dieser gerade 24stündige Landregen in Leipzig, erreichte während der folgenden Nacht seinen Höhepunkt, um am Vormittag des 3. October wieder mehr nnb mehr nachzulassen. Laut Bekanntmachung der König!, meteorologischen Anstalt fielen an jenem Tage in Bautzen 48, in Dresden 68, in Döbeln 63, in Freiberg 64 in Ehemnttz 66, in Zwickau 72, in Plauen 21, in Schneeberg 71, in Annabera 56 unb tn^ Raitzenhain 64 Liter Wasser auf das Quadratmeter. Hiernach ergibt sich für ganz wachsen in d^ser kurzen Zeit 8.881,500,000 Hektoliter Wassermengm. 1 Hektoliter Regen wasser, zu 2 Centnern berechnet, ward in diesen 24 Stunden Sachsen mit einem Exlragewicht von 17,763 Millionen Gentner belastet. Nach statistischen Berechnungen wurde die Wassermenge, die sich vom 2. zum 3. October ds. Js. über Sachsen ergoß ausre chen, ein Flußbett von 1 Meter Tiefe und 20 Meter Breite zu füllen das l.imal um den Aequator der Erde herumreichen würde. Ein Wunder ist es'nur n?m±i^rd) Nasser angerichtete Schaden ein verhältnißmäßig so geringer y vlVv J Cll H**
enthält^^^^^^ 91 Dctobcr' $aä Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Nr. 25)
Oeffentliche Anerkennung einer edlen Thar.
nnn der Großherzog haben dem Arbeiter Eonrad Baßmann
? 8\ nU1lUl™r !n bastel wohnhaft, in Anerkennung der von demselben am
Weth^ Utr- atrCrubrCit unb untcr eigener Lebensgefahr bewirkten
Rettung des 5jährigen Lohnes des Wilhelm Martin von Mainz vom Tode des Ertrinkens eine Geldprämie vom 25 Jt zu bewilligen geruht.
Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums deS Innern und der Justiz die Bezirke der Fabrik-Inspektoren betreffend. — Nachdem das Großhcrioatbum tn itnei tt^l8be8f!rfC*Ctn$?ClbcJIt morden ist, wird dies mit dem Aufügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Aussichtsbezirk I., bestehend aus der Piooinr Starken- d« Aussich^b-iü"ll hbCms®h°6 «^ibritinfmctor Möser ,u ©armftabt unb oer ziuntcpiöDejtri 11, bestehend aus den Provinzen Oberbeffen unb mit
JStÄÄV ■ SJ.Ä
Dienstnachrichten.
5- September wurde dem Schullehrer Jakob Lotz zu Blödesh-im eine Lebrer- ftetle an der eoaiig. schule zu W-sthoseu übertragen; am 19. September wurde dem Wuie1'1U ä3U*of«bdm®e0°m “h§ ®lä6ekim c!ne Lehrerstelle an der Gemeinde-
jgu« zu -Mschofshetm^ am 23. September wurden dem Schullehrer Adam Bera m @rXn^a°77b i£Zn ®eoc« ^“8 zu Mainz, Carl Gerhard aus
schule ,u Malm ® nnb Pft6ofcn Lehrerstellen an der Volks-
nns^nrrnfff ’i o .bemJclben wurde der Schulamt-iaspiranttn Marie Fader aus Darmstadt e ne Lehrerinnenstelle an der Volksschule zu Mainz übertragen.
«’n J* October wurde dem katb. Pfarrer und Dekan Tob. Tbaler »u Sauer- Schwabenheim die kath. Pfarrstelle zu Ober-Mörlen, an demselben Tage würbe dem übemTi™0 tr ®rclf iu ®otn ; Essenheim die katholische $ianfteUe daselbst Ruheftandsversetzungen.
l2;r.@mtC5I1bcI "urde bte Lehrerin an der Volksschule zu Main, Franziska Henrich aus ihr Nachsuchen bis zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit mit Wirkung l6- S-v -mb-r an, - am 5. September wurde der Schullehrer an der eoana ^ehule zu Gimbsheim Philipp Geil auf sein Nachsuchen, unter Anerkennuna feiner Ät 0Cn Dienste, mit Wirkung vom 1. November an, in dm Ruhestand Concurrenzeröffnungen.
ist: Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lebrerstelle an der ift6 ^tJ^P w8U Ober Wegfurt mit einem Gehalte von 900 jl Mit der Stelle Kirchmdienst oerbunden Dem Herrn Grasen pon Schlitz, genannt oon Gör, steht ÄWÄtÄyMS.-.'fe sä:» waitrÄMaä fann s^rnrtniftpnhionft Lrh.inkA,, __einem Gehalte von 900 v4L Mit de/stelle
KÄffiÄSM 'S I
Sterbefälle.
Gestorben sind: Arn 8. Juli der Steueraufseher i. P. Georg ^ofevb Kaiser m • ter r?nrinnfiFhV* i k P' Gonrad zu Rainrod; am 4. August i
ter Hotmusikdirector i. P. Carl Amadeus Mangold zu Darmstadt- am 7 9hinnft hpr I Äammerbiener i. P. Johannes Rolshausen daselbst? am 2? August der Schullebr r !
Hartnagel zu^Ziernheim; am 1. September der Schullebrer Georg Cleer ■ 8U §?lzHausen; am 1L (September der Diftrictsetnnehmer, Rendant Jobannes finster zu Wollstein; am 15. September die Lehrerin Katharina Franz zu Mainz am 19^ Seo KL" der Schullehrer Friedrich August Rühl zu Stornfels; am l9?Se7tembec der Ober-Steuerrevisor Heinrich Sommer zu Darmstadt. moet oer
Peikgekotenes.
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Allgemeiner Anzeiger.
Montag den 14. October, Abends 7 Uhr, beginnt i der biefigen Fortbildungsschule. !
M ?3 rbI6 Volksschulgesetzes sind zum Besuche derselben alle i Knaben verpflichtet, welche während der letzten drei Jahre aus der Volks chule ; entlassen worden sind und sich hier aufhalten:
An oben genanntem Abend haben sich einzufindewc !
a) die im Jahre 1887 aus der Schule Entlassenen im Schulhause ; auf Oswaldsberg, ■
b) die im Jahre 1888 aus der Schule Entlaffenen im Schulhause in der Neustadt und
e] die im Jahre 1889 aus der Schule Entlaffenen im Schulhause ' tn der Schulstraße.
Etwaige Gesuche um Dispensation vom Unterricht sind rechtzeitig bei Großherzogltcher Kreis-Schulkommission Gießen einzureichen.
, k qt 25 genannten Gesetzes haben Lehrherren, Dienstherrschaften unv Arbertgeber ihren Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuche oer rfortvildungsschule nöthige Zeit einzuräumen. Zuwiderhandlungen werden mit einer Polizeistrafe von 2 bis 20 Mark geahndet.
Für Schüler, die am Abend nicht abkommen können, wird Tagesunter- ncht und zwar von 3 bis 5 Uhr Nachmittags eingerichtet.
Gießen, den 10. October 1889.
Für den Schulvorstand Gießen:
Gnauth, Fuhr, Hahn, j
Bürgermeister. Oberlehrer. 8188 '
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Angebote beliebe man an den Unterzeichneten im Laufe dieses MonatS zu richten.
Gießen, 7. October 1889.
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