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Universität- - Chrvnik.

* Strafrechts und des Cioilprozeffes an der Züricher

N'^u e Herr Prof. Dr. o Li^enthal, siedelt nach Marburg über. Die Behörde * Dk ^"ook in Berrr zu gewinnen; die Bemühungen sind gescheitert und die stelle wird nun öffentlich zur Bewerbung ausgeiwrreoen.

.. ,, Äebcr Armenpflrgcr-Ersahrungen

schreibt tue Social-Correspondenz:

m0en -in-s amtlichen Pflegern eins und eines ntcht- amllechen Lohllhattgkeelsvereins in Dresden möge hier nur eine kleine Änrabl schlmimer und guter E.fahrungen miigeihcilt werden. Eni Armenpfleger iah gleich dei dem ersten Besuche einer ihm zugciheitte» armen Familie, und zwar Samstags einen

9 cn Weben unt> überraschte eine zweite Familie zu Weihnachten beim anderer Pfleger entdeekle, daß der Sohn einer sorllauseno unter« frusten Wittwe ein ziemlich großes Geschäft betrieb und sich noch dazu oon seiner Mutter dabei mithelfen ließ. Ein dritter Pfleger sand, als er glücklich durch oer- Ichiedene Gemacher einer unterstützten älteren Jungfrau hindurchgedrungen war im letzten Wohnraume nicht weniger als 9 muntere Vögel, die auch mit vom Wochcn- lebte" Em oierter Pfleger würbe durch die Töne eines Pianin°° Über°ascht, fenempfanger für mehrere erwachsene erwerbsfähige Kinder hiert. Be, einer Wittwe, die in eine Krankenanstalt georacht werden mußte, fand man beim Bufammenpatfen beS Hausraths anderthalb Flaschen Rothwetn, eine Halde Flasche Wechwcm, 10 Mtlchkarlen, ferner Anweisungen auf Reis und Mehl, frische Butter und Semmeln und in Tischairszugen und Schränken wohl an 40 Pfund hartgewordene ^sotstucke, auch einen Briefsteller, Jn welchem alle Musterbriefe für Unterstützung^- gesuche angestUchen waren. Die schuld der Brotoerschleuderung lag wohl an drei flei\Ätnbern m U ^^vernachlässigter Erziehung, die viel auf den Bettel aus- EJT -rV Verschiedene Pfleger beklagten sich über die Bettelei von welche btt der Frage nach ihrer Wohnung immer Straßennummern angaden, nnn S? 9« t ejiWrten Viel rafftnirter als oon Kindern wtld die B^eltelel von (^rwachnnen berrkeben. Bet dem Dresdener Verein gegen Armennoth und Bettelei nm^XpneÜUÄ hlte fDOn .^tenJtü^ über allerhand arme Familien angelegt Hal!

fßMChCrH o/o^Äuskunft über Bittsteller geben zu können, findet sich ein Aktenstück über die gewerbsmäßig betriebene Bettelet der Frau eines penfionirten Be- amten mit mehr als loOO «4t Pension, der es gelungen war, eine aante Anrabl nnn Darlehen in der Höhe oon w-15^ zu erschwindeln!' Es lagen b-L L-^lLzchn Falle von solchen Darlehensgesuchen vor. Obwohl der Verein in seinem Jahresbertw! oon 1884 ausdrücklich vor dieser Bettlerin warnte, hat dieselbe thr Geschäft doch auch in den lctz.en Jahetn fortgesttzt und sich sogar brieflich an thr bekannte reiche Leute gewendet, die aus Dresden fortgezogen sind und diese Bettelbriefe dem Verein zur Erörterung sandten. Es ist kaum zu glauben, wre leichtsinnig Gaben an unbekannte, ^- ^ «ss^ndte Bettler verschleudert werden. Die Almosengeber bedürfen ebenso wie bte Almosennehmer der Erziehung. 1

~ - n^en schlimmen Erfahrungen mit Almosenempfängern stehen aber Gott sei Dank auch recht viele erfreultche. L>ehr oft gelingt es, ganzen Famllttn durch Beschäf- Cd Versorgers wieder aufzuhelfen und auch Gebrechlichen nützliche Arbeit zu verschaffen ober in heruntergekommenen Menschen Ehrgesühl und Thatkrcht wieder u erwecken. Besonders lohnend ist die Fürsorge für Kinder. Der Schreiber dieses erhielt im April 1880 eine Wittwe mit 3 Kindern von 13 , 10 und 8 Jahren zur u überwiesen. Obwohl die Wittwe wöchentlich nur 1.10 Erzlehungs?Beimife «btett, hat sie doch alle drei Kinder zu tüchtigen Menschen hcrangezogen. Sämmttiche vor der Conftrmation durch Zeitungstragen und Aufwand

^le bilden Tochter gingen nach der Eonfirmalion in den Dienst als Hausmädchen und erwarben sich durch ihre Erspam.sse die Mittel, um das Schneidern £-nP Luchluhr unb eng^sch zu lernen; die eine ist eine tüchtige

ÄrtV!^rbehn und bte zweite bat eine gute Stelle in einem kaufmännischen (SelcbaU. Der Knabe wurde zu einem Tischler in bie Lehre gegeben unb der Verein und Veit ei et gab dazu drei Jahre hindurch eine Unterstützung von Fb lid) 35 JL Nach 3iahriger Lehrzeit ging der Sohn auf bte Wanderung nach Stuttgart unb München unb schickte schon vor Ablauf des vierten Jahres als achtzchm lahrtger Titchlergeh.lfe feiner Matter 50 JL als Weihnachtsgeschenk Mit Hllfe der

^..Frankfurt a M., 10 October. Die Vitriolattentate nehmen trotz der ? " ?>en Verhattung eines muthmaßttchen Thäters kein Ende. So wirb dem Ge. eral- ^n-etger amtlich genulbet, daß gellem Abend zwischen 71/2 und 73/4 Uhr abermals ein Vitriol-Attentat verübt wurde. Die Kleidung einer Frau aus der Bletbenstraße wurde, als diese von der Großen Eichenheimerstraße bis zur Finkhosstraße ging mit Vlt> tol begossen, so ^ der Regenmantel unbrauchbar geworben ist. '

Aus der Sakristei der Liebfrauenkrche wurden währenb ber letzten acht Xage aus einem unommloffenen Schranke ein Meßgewand von Heller Seide eine Utola nut goldener Borde, eine Kelchbecke rc. im Werthe von ca. 120 JL gestohlen

®rfurt. (£1° biefiger Geschäftsmann war auf basArbetterbillet" seines )UtP ttnfalloerhutungs-Ausstellung nach Berlin gefahren, jedoch unterwegs von Bahnbeamten erkannt und zur Anzeige gebracht worben. Der Betreffende mußte sofort nodi9nm6 hPmU^9priAte Strecke und bte gesetzliche Strafe bezahlen und wird sich auch noch vor dem Gericht wegen Betrugs zu verantworten haben.

Eisbahnen.) Da es tn San Francisco nicht friert und Iäu?ertnhiähpDrC nnf&hn<?®^;®port fennt, i° mußten bie dortigen Schlittschuh- La i ?u/ Vergnügen, aus gefrorenem Wasser dahinzugleiten, oeizichten. ?a?-C »sseu letzt anders werden, denn wie aus der Stadt amGoldenen bcd^tet mirb, haben bie bortigen Liebhaber bes Ets-Sports beschlossen ein ©ebaube ju errldjten und in demselben eine Eisbahn von 70 zu 225 Fuß herzustellen.

äd?e<r?On 90-)u 275 büß etnnehmen und mit allen B.quem- lichkeiten versehen weiden. Das ersorderttche Eis wird auf künstlichem Weae durch

Wtrb£n- fast fch°n in bm »WS toÖ

«andwirthschaftUch, Nachricht«».

V(~ , (Nachdruck verboten.)

Herbste in W9ffe""da"ß^man RÄdÄ.i Spargelbeete düngt man am besten im säet s*

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thut man besser, aus einer Baumschule drei- Adp^n? ®c?Sen heranztehen, doch

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NährEel"uns7r-r , ««

des Erdkreises die Vorzüge aurmeift haü c5r a^en ähnlichen Nahrmnieln dem adgeschwäcktesten Magen ueraniafer Bnnn Einerlei Verdauungsstörungen selbst bei

UiSBSR «iss

Carl 6tomb«V *f< ,n ®c6cn b« Emil Fischbach unb

6657

auf 'br Almofm. ausdrücklicher, Ächen b7grÄch°7Hausha7m DÄfr

Frankfurter Stadttheater.

wSäÄiF'« WSW*»

königlich belgischer Honorar-General-Consul und

roeiben. b ble 8lfie ber gütigen Spender seiner Zeit veröffentlicht

Mildthätige Gaben itmmt ebenfalls bereitwilligst entgegen

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a 2 ^mr: Kandidat Schwabe aus Friedberg

Gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.' °U § 3 ' 3)anf unb Hoffnung für bie ®eii?Ä«Ä#k bC§ b£iIi0Cn Abendmahls;

Scbloner.® Orr8C|CbSftc in ber W°ch° °°m 13. bis 19. October besorg. Pfarrer

Kgtysljfchk Gemkiodt.

18. Sonntag nach Pfingsten, 13. October.

hl. Beicht"" Nachmittags um 4 Uhr unb Abends um >48 Uhr Gelegenheit zur der h? C°mmn°ni^°'°^8 UH^F^ühS" W Ä F Uhr Ans.hettnng

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