Ausgabe 
31.7.1888
 
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München, 29. Juli. Im Magistratssaale des neuen Rathhauses sand heute Vormittag 11 Uhr die Begrüßung der zur König- Ludwig-Centenarfeier hier ein­getroffenen Ehrengäste durch den Vorstand des CentralcomtlSs, Bürgermeister von Widenmayer, statt. Der griechische Gesandte in Berlin, Angelos Vlachos, ant­wortete aus den herzlichen Willkommen mit einer Rede in deutscher Sprache, welche mit der Versicherung schloß, daß das Andenken König Ludwigs, als eines der größten Wohlthäler Griechenlands, in diesem Lande stets unvergessen bleiben werde. Wettere Ansprachen wurden von dem Oberbürgermeister Becker aus Köln, dem Bürgermeister Phtlimon aus Athen, dem Bürgermeister Marquis Guicciolt aus Rom, dem Hof­advokaten Dr. Richter aus Wien und dem Bürgermeister Back aus Straßburg gehalten, welch letzterer Namens der Geburtsstadt König Ludwigs zugleich mehrere prachtvoll ausgestaltete Urkunden überreichte. Zum Schluß hielt Professor Sepp einen auf die Feier bezüglichen Vortrag. Im Sitzungssaale des Gemeindecollegiums sand hieraus ein von den städtischen Behörden veranstaltetes Gabelsrühstück statt. Die ganze Stadt ist mit Flaggen, Laubgewinde, Kränzen, Wappen und Emblemen aus das Reichste und Prächtigste geschmückt.

Kopenhagen, 29. Juli. Die htesigenMätter heißen in sympathisch gehaltenen Begrützungsarlikeln den Kaiser Wilhelm in Kopenhagen willkommen und knüpfen daran den Wunsch, daß der Besuch des hohen Gastes am dänischen Hofe auch den beiden Ländern und Völkern zum Segen gereichen möge.

Paris, 29. Juli. Im weiteren Verlauf des gestrigen Abends verhielten sich die Strikenben ruhig. Von den im Lause des Tages verhafteten 100 Personen wurden 23 in Hast behalten. Nach einer Anordnung des Polizeipräsecten sollen die verhafteten Ausländer vor Gericht gestellt und dann über die Grenze gebracht werden.

Konstantinopel, 29. Juli. Munir Pascha hat sich gestern in Begleitung Kiagim Bey's und Sadix Bey's in besonderer Mission nach Berlin begeben.

- rares.

Gießen, 30. Juli. Der hiesige Evangel. Kirch en gesangverein, dessen Thätigkeit in diesem Sommer durch die Betheiligung an dem Luihersestsptel, sowie an dem Kirchengesanasseft in Alsfeld in Anspruch genommen war, beabsichtigt gleichwohl, noch vor Ablauf des Semesters der Gemeinde ein musikalisches Geschenk zu bieten. Wie wir hören, veranstaltet der Verein am Montag den 6. d. Mts., Abends, in der Stadtkirche bei freiem Eintritt eine Musikaufführung, und wir glauben, allen Freunden ernster 'Musik einen Gefallen zu thun, wenn wir schon jetzt auf diesen Abend Hinweisen. Zur Aufführung gelangen u. A. Mendelsohn'b Magnificat a capella für Soli und gem. Ehor, sowie eine Motette desselben Meisters für Frauenchor mit Orgelvegleitung. Da­neben sind bewährte hiesige Kräfte gewonnen für Solooorlräge (Gesang und Violoncell) und endlich roirib man Gelegenheit haben, auf unserer schönen, neuen Orgel mehrere Compositionen Seb. Bach's für dieses Instrument zu hören.

Gießen, 30. Juli. (Feld berg fest.) Bet dem gestrigen Wettturnen, welches um 11 Uhr Vormittags begann, beteiligten sich von 300 angemeldeten Wettturnern 226. Durch das Ausfallen des diesjährigen Kreisfestes war der Besuch ein sehr starker und die Zahl der Wettturner auch die größte der bisherigen Feldbcrgfeste. Um 8 Uhr Abends begann die Pretsvertheilung durch den Obmann Schaffner-Frankfurt. Von den 28 zur Ausgabe gelangten und von 162 Turnern erstrittenen Preisen fielen auf den hiesigen Turnverein, welcher durch 4 Wettturner vertreten war, der 16., 20. und 21. Den ersten Preis errang Aug. Körber-Frankfurt (Turn- und Fechtclub). Die hiesigen Preisgekrönten werden heute Abend 71/« Uhr an der Bahn mit Musik abgeholt.

Gießen, 30. Juli. Zum dritten Male in dieser Saison sind wir in der angenehmen Lage, einen hervorragenden Sieg der hiesigen Rudergesellschaft verzeichnen zu können. Auf der gestrigen Kaiserregatta zu Bad Ems siegte im ersten Rennen Herr Krailing im Skiff mit 6 Minuten 50Secunden über seinen 7 Minuten brauchenden Gegner Herrn Brock hoff vom Bonner Ruder-Verein; der gletchzeitig gemeldete Wetzlarer Ruderclub erschien nicht am Start. Herr Krailing erzielte den besten Record der je in Ems im Seist gefahren wurde. Die Mitglieder vereinigen sich heute Abend im Cajö Ebel zur gemeinschaftlichen Feier des errungenen 12. Preises. Der Preis ist in dem Schaufenster des Herrn Cb. Reiber ausgestellt._____________

Vermischtes.

Ems, 29. Juli. Bei der heute hier stattgehabten Kaiserregatta wurde der Kaiserpreis von der FrankfurterGermania" gegen denMairkzer Ruderverein" siegreich verthetdigt.

Darmstadt, 28. Juli. Die Technische Hochschule Hierselbst war im Studien­jahre 188788 von 279 Studirenden und Hospitanten besucht, die höchste bis jetzt erreichte Zahl. Von diesen 279 waren 194 aus dem Großherzogthum Hessen, 58 aus dem Königreich Pteußen, 12 aus anderen deutschen Bundesstaaten und 12 gehörten dem Auslande an.

A Mainz, 29. Juli. Wie denMainzer Nachrichten" von angeblichbest- informtner Seite" versichert wird, beabsichtigten Kaiser Wilhelm und seine Gemahlin unfein Großherzog zu dessen Geburtstag am 12. September zu besuchen und damit gleichzeitig eine Besichtigung der Stadt und Festung Mainz zu verbinden. Das Groß- herzogliche Palais hier soll sofort zum Empfang des Kaiserpaares in geeigneten Zustand versetzt werden. Nach derselben Quelle soll Kaiser Wilhelm von dem Gedanken, der Eröffnung des Frankfurter Centralbahnhofes beizuwohnen, abgekommen sein.

Gestern und heute tobt über die hiesige Gegend fortgesetzt ein äußerst heftiger Sturm, durch welchen Gebäude und Pflanzen sehr Noth litten. Das Toben des Sturmes wurde nur zeitweise von heftigen Regengüssen unterbrochen. Besonders wüthete der Sturm in der Nacht ^vom Samstag auf Sonntag, wo er auf dem Rhein an mehreren Fahrzeugen großen Schaden anrichtete.

Eine interessante Regatta veranstalteten gestern Mittag die Osfiziere des in Kastel garmsonirenden Pionierbataillons in dem jenseitigen Rheinarm längst der Petersaue". Nicht in leichten, schlanken Booten fanden die Wettfahrten statt, sondern in schwerfälligen Pontons zeigten die Offiziere und Unteroffiziere ihre Kunst in der Beherrschung des Wassers. Gleich den sportsmäßigen Regatten sind an die Sieger Preise vertheilt worden, die ^von den Damen des Offiziercorps gestiftet waren. Einer dieser Preise, welchen sich Soldaten des Pionierbataillons zu erringen hatten, war äußerst originell. Derselbe bestand in einem großen Heidelbeerkuchen, welchen die Sieger sofort aufzueffen hatten und bei welchem Derjenige, welcher im Essen die größte Meisterschaft bewies, noch einen Extrapreis, bestehend in einer Mark, erhielt. Für die Damen des Offiziercorps waren Zelte aufgeschlagen, in welchen es, unbeschadet des schlechten WetlerS, bet den Klängen der Pioniermusik dis zum späten Abend heiter zuging.

Mainz, 29. Juli. Ein Fuhrmann aus Hechtsheim verlor gestern hier auf eine gräßliche Art das Leben. Derselbe stand auf seinem Fuhrwerk, als der Wagen durch ein Unibiegen in eine Seitenstraße eine heftige Erschütterung erhielt, in Folge welcher der Mann heruntergeschleudert wurde und sich das Genick abstürzte. Der Un­glückliche war auf der Stelle tobt.

Aus Rheinhessen, 29. Juli. Das Kreisamt Bingen hat soeben eine Bekanntmachung erlassen, die allseitige Nachahmung verdient. In Folge zahlreicher bei dem Kreisamt in neuerer Zeit eingelaufenen anonymen Mittheilungen, meist Denunciationen. macht dasselbe nämlich bekannt, daß solche Zusendungen von nun an alle dahin wandern, wohin sie gehören in den Papierkorb. Derjenige, der sich in Verwaltungsangelegenheiten zu beschweren oder im öffentlichen Interesse eine Mit- lyeilmig zu machen glaube, möge dies mit seinem Namen thun.

Vom Rhein, 29. Juli. Während die Landwirlhe über das schlechte Wetter allgemein klagen, sind die Schiffer und Flößer wohlgemuth, denn sie haben den ganzen Sommer einen Wasserstand, wie er günstiger um diese Jahreszeit noch selten war. Die Flößerei geht besonders flott und ist es keine Seltenheit, daß man an Tagen drei bis vier große Floße hintereinander fahren sieht. DieWasserleute" haben hierdurch einen guten Verdienst und sind derart gesucht, daß häufig Fcld- und Weinbergsarbeiter zu deren Unterstützung benutzt werden müssen.

Frankfurt, 29. Juli. Die Diebstahlsaffaire, welche einen hiesigen bekannten Zahnarzt betraf, hat einen gegen Erwarten friedlichen Abschluß gefunden. Die durchgegangene Gattin ist nämlich mit der werthvollen Casette heimgekehrt und beide sind von ihrem Herrn und Gebieter freundlich ausgenommen worden.

Ein hiesiger Handlungslehrling verlor Freitag Vormittag einen Werthbrief -von 2000*, Ein redlicher Finder hat sich bisher noch nicht gemeldet.

Im Hafen passirte gestern Vormittag ein entsetzliches Unglück. Dem Arbeiter May, Vater zweier Kinder, wurde vom Fahrstuhl des hydraulischen Aufzugs der rechte Arm förmlich vom Leibe gerissen, so daß der Tod augenblicklich eintrat. Wie der Polizeibericht über den Unfall besagt, wäre May das Opfer eigener Unvorsichtigkeit geworden. Der amtliche Bericht lautet nämlich:

Gestern Vormittag verunglückte im Lagerhaus am Hafen der Führer des hydraulischen Aufzugs Carl May durch eigene Unvorsichtigkeit, indem er die ihm ertheilte Instruktion vollständig außer Acht ließ. Derselbe hatte den ihm angewiesenen Standort, von wo aus er den Aufzug zu leiten hatte, verlassen, war auf den beladenen Aufzug gestiegen und wollte von dort aus denselben etwas herunterlassen. Wahr­scheinlich in Folge zu starken Niederztehens des Leitseiles geriet!? der Fahrstuhl plötzlich in schnelle Bewegung und fuhr mit voller Druckkraft herab. Hierbei wurde May von dem Dache des Fahrstuhls erfaßt und zwischen der zum Schutze angebrachten Barridre- bezw. dem Fußboden und dem Dache des Fahrstuhls derartig gequetscht, daß ihm der lmke Oberarm vollständig abgerissen und fortgeschleudert und die übrigen Gliedmaßen so stark verletzt wurden, daß der Tod sofort eingetreten war."

Möge das schreckliche Unglück Anderen als Warnung dienen.

. , Dom Silberdieb Bergmann wird erzählt, er sei in Gesellschaft gern gesehen worden und habe stets weidlich auf die gottlosen Silberdiebe geschimpft, wenn von einem neuen Einbruch erzählt wurde. Er habe sich sogar so weit verstiegen, daß er ein Geschenk an die Armen zu geben versprochen, wenn man die verwegenen Ein­brecher erwische. Sofern er etwas sein Eigenthum nennt, hat er zu diesem wohl­tätigen Werke ja jetzt Gelegenheit und Veranlassung. Fest soll stehen, daß Bergmann mit Langner in Verbindung stand, man soll ferner wissen, daß Langner hier am Platze feine Einbruchsdiebstähle verübt habe, sondern in den Nachbarstädten, eine Behauptung^ die noch nicht ohne Weiteres als richtig betrachtet werden kann. Neu ist auch die Meldung, daß Bergmann ein starker Trinker gewesen und mit außerordentlicher Frech­heit auftrete. Die letztere wird ihm wohl, wenn die Angabe wirklich richtig ist, allgemach vergehen.

Heute Nachmittag 6 Uhr stieg im Zoologischen Garten vor einem nach vielen Tausenden zählenden Publikum der Aeronaut H. Lattemann in seinem BallonRolateur" auf. Die Zuschauermenge begleitete den Ausstieg mit brausenden Hurrahs. Der Ballon wurde gen Bornheim davongetrieben. Neu an dieser Ballon-- fahrt war die Form des Ballons (eine länglich runde), sowie das Fehlen der Gondel. Herr Lattemann stand in Ringen oder Steigbügeln, schien sich aber darin so sicher zn fühlen, wie nur irgend einer seiner Concurrenten in der- Gondel. Das Wetter war trübe und windig, gegen Abend legte sich der Sturm, Regen fiel nicht.

Berlin, 28. Juli. DasDeutsche Tageblatt" schreibt: Kaiserin Friedrich weilt täglich im stillen Gebete am Sarge ihres Gemahls. Wenn die Nacht hernieder­sinkt, tritt die hohe Frau an die Leiche des entschlafenen Gatten und verweilt saft eine Stunde bei der irdischen Hülle. Oft nimmt Prinzessin Sophie an dieser Andacht Theil. Kaiser Wilhelm, der die Stunde des Zusammenseins der Kaiserin-Mutter mit t)er Leiche des dahingeschiedenen Vaters besonders ehrt, hat Vorkehrungen getroffen,, welche jede Verhinderung oder Storung von seiner kaiserlichen Mutter fernzuhalten geeignet sind. Stets wenn der Gedanke der Trennung von der Leiche des heißgeliebten Gemahls die Kaiserin überkommt, bricht die hohe Frau in lauten Schmerz aus und immer wieder werden dann die schritte zur Abreise gehemmt.

Die Zahl der am Todestage Kaiser Friedrich's (15. Juni) beim Berliner Haupltelegraphenamt aufgegebenen Telegramme betrug 36,695 mit 1,000,315 Worten,, ausschließlich 41,100 Worten auf Miethsleitungen der Zeitungs-Corresondenz. Am folgenden Tage wurden 29,091 Telegramme befördert. Von diesen Telegrammen waren 9297 für Deutschland, 400 für Oesterreich, 288 für Rußland, 249 für Frankreich,. 209 für Großbritannien, 177 für Italien bestimmt. Nach der L>cheiz gingen 89, Belgien 69, Amerika 58, Dänemark 57, den Niederlanden 54, Spanien 38, Asien 29,. Schweden 25, Portugal 14, Türkei 14, Afrika 13, Norwegen 11, Rumänien 9, Griechen­land 6, Serbien 4, Bulgarien 3, Australien 3, Luxemburg 2. In Thätigkeit waren 218 Apparate und 270 Beamte.

Der Verband der Thierschutzvereine des Deutschen Reiches, welcher 90 Vereine mit etwa 50 000 Mitgliedern umfaßt, erläßt ein Preisausschreiben für die besten Ab- handlungen über das Thema:Das Recht der Thiere oder Beleuchtung des richtigen Verhältnisses zwischen Thier und Mensch in sittlicher und rechtlicher Beziehung", und setzt hierfür Preise von 600 JL und 300 JL aus. Die Bewerbungsschriften, welche in deutscher Sprache verfaßt sein und einen Mindestumfang von drei Druckbogen haben müssen, find mit einem Merkwort versehen bis zum 1. Februar 1889 an den Verbands- vorsitzenden Otto Hartmann in Köln einzusenden._______________________________

Universität- - Ghroni?.

Der Prioatdocent Dr. Georg Pick ist zum außerordentlichen Professor der Mathematik an der Universität mit deutscher Vortragsprache in Prag ernannt worden.

Leipzig. Der Professor der Gesundheitslehre, Dr. Hofmann, ist zum Rector der Universität für das neue Studienjahr geroMIt worden.

Dem akademischen Musikdirector Philipp. Wolfrum an der Universität Heidelberg ist der Charakter als außerordentlicher Professor verließen worden.

An der Universität Würzburg hadilitirt sich Dr. med. Oskar Schultze aus Bonn.

Handel und Verkehr.

Grünberg, 28. Juli 1888. (Fruchtpreise). Weizen 17,50, fiorn Jt 15,20,. Gerste 14,20, Hafer JL 14,90, Erbsen JL 00,00, Samen JL 22,00, Wicken JL 00,00r Kartoffeln JL 4,90.

_ Frankfurt 28. Juli. Erbsen ganze pr. Pfd. 1216 H, do. geschälte 1418 £infen 18-28 weiße Bohnen 2022 H, Kartoffeln 100 Ko. JL 58,00, do. pr. Pfd.

Pfd- 0,90-1,10, Eier das Stück 5-6 Kohlraben per (StücT d6 H Weißkrau t per Stück 2540 Rotherüben per Portion 5060 Kirschen pr- Pfd. 615

Kemmerichs

COnd. Bouillon ist eingedickter reiner Fleischsaft ohne Zusatz von billigen Suppen- kräntern. Bequem. Gebrauch, Mn.Geschmack.

Repertoir der vereinigten Stadtthcater zu Frankfurt a. M.

Opernhaus.

Dienstag den 31. Juli: Die Meistersinger. Große Preise.

Mittwoch den 1. August: Wegen der Hauptprobe zuDie Reise um die Erde in 80 Tagen" geschlossen.

Donnerstag den 2. August: Troubadour. Große Preise.

Freitag den 3. August: Zum ersten Male: Die Reise um die Erde in 80 Tagen, nebst einem VorspielDie Wette um eine Million". Schauspiel mit Gesang, Tanz, Evolutionen und Aufzügen in 5 Abheilungen von d'Ennery und Jules Verne. Außer Abonnement. Große Preise.

Samstag den 4. August: Die Zauberflöte. Große Preise.

Sonntag den 5. August: Der Ctd. Große Preise.

Montag den 6. August: Zum ersten Male wiederholt: Die Reise um die Erde in 80 Tagen. Außer Abonnement. Große Preise.

DihausplelhauO.

Dienstag den 31. Juli: Mit fremden Federn. Vorher: Diana. Große Preise.

Mittwoch den 1. August: Bettelstudent. Große Preise.

Donnerstag den 2. August: Zum 25. Male: Alt-Frankfurt. Außer Abonnement. Kleine Preise.

Freitag den 3. August: Fedora. Große Preise.

Samstag den 4. August: Ein Tropfen Gift. Große Preise.

Sonntag den 5.August: Neu einftudirt: Die Journalisten. Große Preise.

Wärmegrade der Lahn und der Luft,

nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr.

Luft 14, Wasser 13 Gr.

Gießen, dm 30. Juli 1888. Rübsamen.