die Bundesraths- und Reichstagsmitglieder treffen (Sonntag Abend ein, werden feierlich am Bahnhof empfangen und nehmen darauf an einem Festmahl im Hamburger Hof Theil.
Stuttgart, 27. October. In einem gestern unter dem Vorsitze des Prinzen Wilhelm stattgehabten Mintfterrathe ist beschlossen worden, gegen den hiesigen Verbreiter des Artikels der Münchener „Neuesten Nachrichten", betitelt „Unliebsame Erörterungen", die Anklage wegen Beleidigung des Landesherrn erheben zu lassen. Die Untersuchung ist eingeleitet. — Der Ministerpräsident Frhr. v. Mittnacht ist heute nach Berlin abgeretst. Derselbe wird den Zollanschluß-Feierlichketten in Hamburg beiwohnen.
Arolsen, 27. October. Die Fürstin Helene zu Maldeck-Pyrmont ist heute Vormittag 71/2 Uhr in Pyrmont an Herzlähmung verschieden.
AranKreich.
Pari-, 27. October. Präsident Carnot hat heute ein Decret unterzeichnet, durch welches der den in Frankreich lebenden Fremden durch das Decrei vom 2. d. bewilligte etnmonatltche Aufschub für die Abgabe der Erklärungen betreffend ihr ferneres Verbleiben in Frankreich bis zum 1. Januar 1889 verlängert wird. In der Darlegung der Motive heißt es, die in Frankreich lebenden Fremden seien mit Eifer den Vorschriften des Decrets vom 2. d. M. nachgekommen. Bei Anwendung der Bestimmungen desselben hätten sich keine größeren Schwierigkeiten herausgestellt. Die Beibringung der oorgeschriebenen Schriftstücke zur Unterstützung der abgegebenen Erklärung hätte nur zu einer Prüfung von Fragen über die Auslegung des Decrets geführt. . Ueberall seien diese Fragen durch die Lokalbehörden im Sinne des größten Wohlwollens gelöst worden. Man dürfe daher auf eine vollständige Ausführung des Decrets rechnen; da aber die Zahl der in Frankreich lebenden Fremden eine sehr große sei, so hätten nicht Alle den Vorschriften innerhalb der zuerst festgesetzten Frist von einem Monat nachkommen können. Deshalb schlage der Minister vor, die Frist für die Abgabe der Erklärung bis zum 1. Januar n. I. zu verlängern.
England.
London, 27. October. Die „Times" äußert bei Erörterung der ostafrikanischen Frage ihre Befriedigung darüber, daß Deutschland entschlossen sei, an der Unterdrückung des Sklavenhandels in Afrika theilzunehmen, spricht sich aber gegen eine gemeinsame Aktion zur Erreichung dieses Zweckes aus. Deutschland und England könnten sich wohl über die besten Mittel zur Unterdrückung des Sklavenhandels verständigen, die künftige Cioilisirung Ostafrikas würde aber eine um so stärkere sein, wenn dieselbe durch gleichlaufende oder von einander unabhängige Anstrengungen der beiden Großmächte herbeigeführt würde.
Numänie«.
Bukarest, 27. October. Der Director der rumänischen Eisenbahnen, Douca, hat sich nach Wien begeben, um mit dem österreichischen Handelsminister wegen des taternationalen Dienstes auf der in Sequestration genommenen rumänischen Strecke der Lemberg-Czernowitzer Eisenbahn eine Vereinbarung zu treffen.
Telegraphische Depeschen.
«olsf'S telegr. Corresponden,. Bureau.
Heidelberg, 28. October. Der Gehelmrath Professor Dr. Hermann Johann Friedrich Schulze, als Lehrer des Staatsrechts und durch zahlreiche staatsrechtliche Schriften bekannt, ist gestorben.
Wien, 28. October. Der Kaiser machte Mittag dem Erbgroßherzog von Sachsen-Weimar, welcher zum Besuch seines Schwagers, des Botschafters Prinzen Reutz, hier eingetroffen und im deutschen Botschaftspalais abgestiegen ist, einen Besuch. Die Abreise des Kaisers nach Gödöllö ist auf morgen Abend festgesetzt.
Paris, 28. October. Bei einem gestern Boulanger zu Ehren nerapftalteten Banket, an welchem gegen 800 Personen theilnahmen, hielt Boulanger eine Rede, in welcher er hervorhob, das Land wolle heute durchgreifende und ernsthafte Reformen. Eine Revision werde sich vollziehen, der Regierungsentwurf sei indessen ein lächerlicher, er sei eine Beschimpfung der öffentlichen Meinung und zeige Mißtrauen gegen dieselbe. Die Revision, welche das Land wolle, bestehe darin, dem Volke die Ausübung seiner Souveränetät wieder zu geben, eine Revision könne nur eine solche im republikanischen Sinne sein und müsse eine nationale Republik gründen, welche alle gutgesinnten Männer der früheren Parteien vereinige und Frankreich auf friedlichem Wege seinen Platz und seine glorreiche Mission unter den Nationen zurückgebe.
Rom, 28. October. Dem amtlichen Blatte zufolge wird die Kammer auf t)en 8. November einberufen.
Rom, 28. Oclober. Die „Riforma" schreibt: Die Kundgebungen der Souveräne und Staatsmänner zu Ehren des Ministers des Auswärtigen v. Giers, namentlich diejenigen von Berlin, Rom und Wien haben die Bedeutung, welche nach der Reise Sr. Maj. des Kaisers Wilhelm Niemandem entgehen wird, und bestätigen den absolut friedlichen Charakter und die gleichen Tendenzen des Friedensbundes. Indem man Giers in Berlin, Wien und Rom ehrte, wollte man nicht nur den Beamten für seine langen und treuen Dienste ehren, sondern auch sein trotz mancher im Innern und von Außen gegenteiligen Strömungen, zu Gunsten des Friedens vollzogenes fruchtbares Werk anerkennen. Die Ausführungen des Journals „Paris" erwidernd, erklärt die „Jlalie" in unbedingter Weise, Italien intriguire weder für eigene, noch albanesische Rechnung. In Albanien existire keinerlei albanesisches Comito, weder in Rom noch in Skutari sei ein Italiener mit oder ohne Proklamation verhaftet worden.
Athen, 28. October. Das deutsche und das italienische Geschwader, welche die deutsche bezüglich italienische Flagge bei den Festlichkeiten zur Regierungsjubelfeier des Königs vertreten werden, sind gestern im Piräus angekommen. Morgen empfängt der König die außerordentlichen Abgesandten der fremden Mächte, welche ihm die Glückwünsche der betreffenden Regierungen überbringen.
Lokales.
Gießen, 29. October. Die am 20. August zu zehnwöchentlicher Uebung einberufenen Ersatzreserviften wurden gestern wieder in ihre Heimath entlassen. — Die zu dreijähriger Dienstzeit bestimmten Rekruten treten in den letzten Tagen der laufenden und den ersten Tagen der nächsten Woche ein.
— Der auf Samstag in Aussicht genommene dritte und letzte V 0 r t r a g des Fraulein Dr. Mensch über „George Sand und ihre Stellungen der Weltliteratur" hat auf Mittwoch den 7. November verlegt werden müssen, um eine Kollision mit anderen für den erstgenannten Tag getroffenen Veranstaltungen zu vermeiden.
Gießen, 28. October. Der heutige Abend versammelte — wie Sonntags nicht anders zu erwarten — ein zahlreiches Publikum zu Moser's Schwank „Reif-Reiflingen". Diese Fortsetzung des Lustspiels „Krieg im Frieden" — das wir ebenfalls nächstens bfcr begrüßen zu können hoffen — ist bei aller Dürftigkeit der Handlung doch in hohem Grade erheiternd und unterhaltend, was ja bei dieser Literaturgattung die Hauptsache ist. Den Inhalt dürfen wir als bekannt vorausfetzen. Daß die Aufführung im allgemeinen gut verlief, versteht sich nach den bisherigen Leistungen des „Neuen Theaters" schon mehr von selbst.
., .Die Titelrolle spielte Herr Reiners, was uns etwas unerwartet kam, da der „fchnerdige Offizier" unseres Erachtens in das Rollenfach des Herrn Hildebrandt schlagt. Doch wir konnten mit dem Tausche gar wohl zufrieden sein, denn wenn auch Herr Reiners an „Schneidigkeit" bedeutend zu wünschen übrig lief?, uns schien dies kein Fehler. Im Gegentheil! In dieser uns neuen Auffassung erweckt die Rolle fast noch mehr die Sympathie des Zuschauers, der dem gutmütigen, treuherzigen Kerl ebensowentg böse fein kann, wie die blonde Ungarin, der „Engel" Priska. Diese vom Verfasser höchst stiefmütterlich behandelte Rolle spielte Frau Reiners ganz allerliebst Unnachahmlich war die verschämte Glückseligkeit, die in der letzten Scene aus ihren Mienen hervorleuchtete. Herr Hildebrandt zeichnete sich als Provisor Blum aus. Sein Spiel war, besonders in der Eifersuchtsscene, eine gelungene Karrikatur auf das falsche kränkliche Pathos, das heute so mancher Mime in der Tragödie zur Schau zu tragen beliebt. Bei Herrn Göhler (Hoffmeister) können wir nur beklagen, daß ihm die Routine des Herrn Hildebrandt abgeht. Bei feiner wohldurchdachten, fchönen Sprache könnte
er wohl Tüchtiges leistem aber fein Spiel ist häufig recht steif und unbeholfen, und W° *ur ^°lle in grellem Widerspruch steht. Der Förster des H«rn Hentichel war eine wackere Leistung. Die übrigen Rollen sind völlig untergeordnet» meist in guten Händen. Hervorheben möchten wir nur noch Fr?
(Sybille) und Frl. Reichest (Tony), weil sie so gut „hergesagt" haben; denn ihre Darstellung klang wie alles Andere eher, als wie natürlich und ungezwungm *rl. v. Fels (Bertha) entzückte in ihren beiden Liedern durch eine frische jugendliche Sopranstimme. Auch ihr Spiel war heute sehr graziös. Bei Frl. Müller müssen wfr wiederum die warme und innige Wiedergabe tiefen Seelenschmerzes anerkennen.
. r- 29- October. Der rege Besuch, dessen sich das vor einigeren hier
befindliche Vypodrvm erfreute, hat den Besitzer desselben veranlaßt, an den Mark^ tagen dieser Woche fein Reit-Institut nochmals dem Publikum zu öffnen
Weiß ganzseid. Satin mervellieux v. Mk. 1.85 bi§ Mk. 10-25 per Met. (20 Qual.) — versendet roben- und stückweise Porto- u. zollfrei das Fabrtk-Döpöt G. Henneberg (K. u. K. Host ) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto. ö741
Kirchliche Anzeigen der ronnftlischen Gemeinde.
Heute Montag Abend8 Uhr: Bibelstunde in der Kleinkinderschule, 1. MM Kap. 7, von Vers 14 an, das erste Evangelium; Gottes Strafgericht. Pfatter d r- R aumann-
Vermischtes.
af J 2£ctl6er* Steueraufseher Johann Georg Röder zu Gießm wurde auf fein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner treugeletftelen Dienste am 23. d. M. mit Wirkung vom 1. November l. I. an in den Ruhestand verseht. M a;ni! 28. October. Gelegentlich des Wegzugs eines Rentners von hier
"2r^ra^Ur^ c ilt der hiesigen Lokalpresse Beschwerde über die Art der hier üblichen Steuer-Einschatzung und die sich in der Regel daran knüpfenden für bm Steuerzahler unerquicklichen Erörterungen erhoben. Es wird hierbei behauptet, bafc man bei dem von hier verzogenen Rentner gegenüber seiner Einschätzung so schar! ver- faEjren fei, daß man denselben wegen angeblicher Steuerhinterziehung der Staals- anwastschaft denuncirt habe, von welch' letzteren hierauf eine erfolglose Untersuchuna etngeleitet roörben. Dieses Vorgehen wird von dem Organ des Kreisamtes, dem „M. Tagbl. , mit Recht als in einem seltsamen Contrast zu den Bestrebungen sichend dez-lchnct, die man neuerdings zur „Hebung beS Fremdenverkehrs non Malm' betätige. 6
— Nack Beschluß des Vorstandes wird von den zu dem Bau eines Concert- Hauses der Mainzer Liedertafel eingelaufenenConcurrenzplänen das mit dem zweiten Preis ausgezeichnete Project des Architecten Karl Hecker von Düsseldorf, tk- ches den Forderungen des Vereins an fein Heim am meisten entsprach, zur Ausführung gebracht Mit Rücksicht darauf, daß das Project die vorgesehenen Bausummen weit überschreitet, wird von demselben indeß nur die Grundidee benutzt und mancherlei Änderungen in den Dispositionen getroffen. Ohne Terrain werden sich die Kosten des Baues auf annähernd ’/< Million Mark belaufen.
Hi Frankfurt 28. October. Der Wahltag steht vor der Thür, die Erregung ist, wenn auch nicht mit jener bei den Reichslagswahlen vergleichbar, eine sehr ßroRe Von beiden Seiten ist mit Aufgebot aller Kräfte gearbeitet worden. Freisinn und Demokratie haben sechs öffentliche Wählerversammlungen abgehalten, die Nationalliberalen und Confervativen begnügten sich mit drei. Gestern Abend fanden noch zwei solcher Versammlungen statt, die den Abschluß der Agitation, soweit sich solche auf die 5ßor.' bereitung zur Wahl erstreckt, bildeten. Die 9ZationalIibcralen waren in Bornheim, hie Freifmnigen im Zoologischen Garten. Die sonst mehr als ruhig verlaufenden Laoö- tagswahlen weisen diesmal ein so lebhaftes Bild aus dem doppelten Grunde aus, haß nicht nur auf 5 Jahre, sondern auch zum ersten Male nach dem staltgehabten Thronwechsel gewählt wird, lieber den Ausfall der Wahl lassen sich selbstredend nur Dtt- muthmigen anstellen.
= Sjanffurt, 28. October. Der gestrige Anwalistag des Oberlandes- gerichtsbezirks Frankfurt war von ca. 60 Rechtsanwälten besucht. Aus dem Jahresbericht ist erwähnenswerth, daß im abgelaufenen Berichtsjahr nicht ein Fall vorkam,, bei bem gegen ein Mitglied in ehrengerichtlicher Weise hätte vorgegangen werden müssen. An die geschäftlichen Verhandlungen schloß sich ein gemeinsames Mittagsmahl.
* Frankfurt a. M. 27. October. In der am 25. October stattgehabten Ver- sammlung von Vertretern der Naturalverpflegungsstationen des Großherzogthums Hessen und der Provinz Hessen-Nassau berichtete zunächst Herr Landrath v. Drewitz aus Nudesheim über den Fortgang des Stationswesens innerhalb des V.'reinsgebiets. In Hessen-Nassau und Großheizogthum Hessen bestehen zur Zeit 49 Stationen, die allerdings nicht fammt und sonders den beregten Anforderungen entsprechen, weil auch nicht in allen eine Arbeitsleistung der Wanderer als unerläßlich betrachtet werde. Namentlich sei es nöthig, daß an größeren Plätzen ober Bezirken Arbeitsplätze zu längerem Verweilen einzurichien seien. Ein Verbot des Almosengebens an Unbekannte mürbe nach Ansicht bes Berichterstatters als zu weit gehenb betrachtet. Fetner tpurde es als besonders werthvoll für die Wanderer in gewerblicher und sittlicher Hinsicht bezeichnet, wenn öfter Handwerksmeister die Naturalveipflegungsstationen besuchten und den Wandernden mit Rath und That an die Hand gingen. Mit diesen und noch mehreren Vorschlägen, u. A. auch Mitwirkung der Geistlichkeit in den Stationen, fachgemäße Prüfung der Legitimationspapiere seitens der Polizeibeamten u. s. ro., erklärte srck die Versammlung einverstanden, und wurde hierauf beschlossen, in UebereinstimmM mit den Grundsätzen des Deutschen Herbergsvereins dahin zu wirken, daß künftig die von den Stationen Gebrauch machenden Wanderer am Vormittag auf denselben arbeiten und nach eingenommenem Mittagessen am Nachmittag weiterwandern. Die Sonntagsruhe solle allgemein eingehalten werden unter Verpflegung der Wandernden vo« Samstag Abend bis Montag Mittag und dementsprechende Arbeitsleistung am Montaz u ?ri££ Verhältniß der Verpflegungsstationen zu den Herbergen zur Heimat
betreffend, wurde empfohlen, beide Veranstaltungen, als dem Boden der Nächstenliebe entsprungen, zu vereinigen ober kleinere Verpflegungsstationen zu Herbergen zur Heimath zu erweitern. Schließlich erklärte sich die Versammlung damit einverstanden, im sammenhang mit der Arbeitercolonie Neu - Ulrichstein die in bereit Bezirk liegend« Herbergen zur Heimath und Verpflegungsstationen zu einem Verband für bas Gro Herzogtum Heften und der Provinz Hessen-Naffau nebst Waldeck zusammenzufassen.
WL bekannt, wurde kürzlich aus Anlaß des Kaiserbefuches ii ^sitafel fnt„königlichen Schlosse, deutscher Schaumwein, Mark «ereicht Majestät der Kaiser sprach sich über den Wein sehr lobd SS? k sich in Folge dessen Se. Maj. der König von Württemberg veranlag Sr. Maj. dem deuffchen Kaiser dieser Tage nach Berlin eine Sendung dieses 2Betad Z/ßier & Cie. in Eßlingen (älteste deutsche Schaumweinfabr: gegründet 1826) zum Willkommgruß nach der Romsahrt zugehen zu lassen.
Als ein weiterer Beweis, welcher Beliebtheit sich der Keßler'sche Schaumw- ?r,^rLa9rCra0(?Iten Kreisen erfreut, sei ferner die Thalsache erwähnt, daß sich an ß früheren Auszeichnungen obiger Firma neuerdings auch die Verleihung des Tüi „Lieferant Ihrer Kaiserlichen Hoheit her Herzogin Wera, Großfürstin von Rußlant' angeretht hat. _______________________ gj
„ o NM Laien, sondern medicinische Autoritäten, bereit Ausspruch ßfc x Sweiiel erhaben, betonen nachbrücklichst, daß bie Sodener Mineral-Pastillen, ivelcd
Ap?iheken, Droguerien unb Miner.-Wasserhandl- ä82^ pro Schachtel eM
k k » £ „Heilmitteln ber Gegenwart gegen Erkrankungen der Lungen, der Bris und des Halses aus schließlich die erste Stellung einnehmen. Selbst das Auslaß steht nicht an, diese Wahrheit anzuerkennen; freimüthig, als wäre es einheimischer Product, preist man ihre lösende Kraft zur Secretion des Schleimes, ihren wohl- thuenden Emfluß, und ihre belebende Wirkung gibt dem Kranken neue Hoffnung, neue* Leben. Weiß man doch auch, daß bie ©ebener Mineral-Pastillen das wirkliche Product der Sodener Heilquellen sind, dessen Herstellung unter ärztlicher Controle, unter ärzb "r rUeberwachung geschieht, und das somit auch dieselben trefflichen EigenschaM wie die Quellen selbst birgt go57


