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Ä "b?n 6ebCUt£nbin Un'°r!chl°gung°n zu hören, b.e dem D-rhast-I-n zur Last | um aus jeder dieser einzelnen Stunden aus die far.iausenden Monate, n°m Januar - hiesige Polizei ha' gestern einen fremden Arbeiter nach seiner Heimath ! Spinne Flieg"" Made 'das kStge Wette"/"sowie E?n.'ö- "Kr.kas"°Krkn"hU Aus' escortirt, der jungst ewige lautend Mark geerbt und solche hier in wenigen Tagen mit sichten u. s. w im Voraus »u künden - L h'Ä' jSk!8''®t Kellnern, WirtbSmadchen, Kutschern -c. in sinnlosester Weise verschwendet hatte. Bis eine Hauptrolle «vielen unh fnn 7 hi, dem Speise und Trank

auf einige bunderi Mark war die aanre Erbschaft kst-on oeriudel und sogar dieSt Micha lsminne" noch vertreten ist, der

auf einige hundert Mark^war die ganze Erbschaft schon verjubelt.

Die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Polizei-Organisation wird voraussichtlich bereits am 1. Januar 1889 m's Leben treten. Der Bürgermeister ist eben in Gemeinschaft mit den betreffenden Commissionen mit der Erwägung der einzelnen Personalfragen beschäftigt.

mwLr namJ % f^uem Gedächtnisse; doch verschmähen auch die Dänen es nicht, Ä!!! % UI?b Ernle-S udien an diesem Tage zu betreiben. Am Allermeisten aber etert England das Mtchaelsfcst! Dort hat eine Unzahl alter Bräuche ihr Asyl ge- noch Michaels'Kuchen" von besonderer Schutzkraft und darf die berühmteMichae!ls-Gans als Vertreterin und Vorläuferin ihrer deutschen Schwester, der Martini-Gans, mcht fehlen. Auch in Deutschland findet ja viel buntes Treiben 1 ? lUt Michaelis, doch sind diese Michaelisfreuden leider sehr gemischt mit des Dasems Schatten-, Geld- und Wechselseiten undfreudvoll und letdvoll, gedanken­voll sein!" heißt eigentlich des Tages Losung.

Katholische Gemeinde.

. 19. Sonntag nach Pfingsten.

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um Vr8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 7 Uhr Frühmesse; um */rl0 Uhr Traueramt für die Abgestorbenen mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Andacht für die Abgestorbenen.

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Gvangklische Gemeinde.

Gottesdienst.

, .18. Sonntag nach Trinitatis, den 30. September:

rKirchenvrsrtatton durch Herrn Prälaten Dr. Habicht aus Darmstadt.

_ . . r E Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Schlosser.

.,. ^*5 3ahre confirmirten Mädchen werden aufgefordert, im Vor-

m lttagsgottesdrenst sich einzuftnden und die Plätze um den Altar einzunehmen.

Nachmittags 2'/, Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Die lm laufenden Jahre confirmirten Gymnasiasten und Stadtschüler, Realschüler werden aufgefordert, im Nachmittags­gottesdienst sich ernzufinden und die Platze um den Altar einzunehmen.

.. m Kmderkirche fällt aus; dieselbe beginnt wieder am Sonntag, den 7. October; He J8orbereUung dazu findet statt am Freitag, den 5. October, Nachmittags 3 Uhr in der Kirche. ö * *

mc Di- Pfarrgeschäfte in der Woche vom 30. September bis 6. October besorgt Pfarrer Schlosser. b

Frankfurt, 27. September. Aus Kronberg ist die Nachricht nach Wies­baden gelangt, die Villa Reiß sei nunmehr definitiv für die Kaiserin Friedrich an­gekauft worden. Soweit aus hiesigen sonst wohlunterrichteten Kreisen bekannt wird, beruht die Meldung auf Wahrheit.

Seit vorgestern circulirte hier das Gerücht, Kaiser Wilhelm werde auf seiner Mse nach Stuttgart unsere Stadt passiren und kurze Zeit in den Fürsten­zimmern des neuen Bahnhofs verweikro. Thatsächlich ist es aber anders gekommen. Der Kaiser hat Frankfurt nicht betreten; der Sonderzug fuhr bis Bockenheim und wurde von dort über die Mainstation und Louisa weiterbesördert. Die Ankunft in Bockenheim erfolgte 3 Uhr 50 Minuten, die Abfahrt 3 Uhr 55 Minuten. Das Gefolge des Kaisers war schon heute Vormittag hier eingetroffen und im Frankfurter Hof ab- flefttegen. In demselben befanden sich: Graf Herbert Bismarck, Generallieutenant v. Brauchitsch, Wirklicher Geheimer Rath v. Lucanus, Generallieutenant v. Wittich, Generallieutenant v. Hahnke, Hofmarschall Graf Pückler, Flügeladjutanten v. Pfuel und v. Zitzewitz u. s. w., im Ganzen etwa 30 Personen.

sAm Michaeltstag.j Er wird im Allgemeinen jetzt nicht überall mit Ehrenpforten und Salve's empfangen, der 29. September, denn mit ihm endet eigentlich 'des Jahres gute Zeit, und die theure, rauhe tritt dafür in ihre altverbrtesten, her­kömmlichen Rechte, ein Ereigniß, das ehedem weit freudiger und lustiger begangen ward als heutzutage. Nimmt doch St. Michel als Erzengel, Fahnenträger und Teufels­besieger in der Legende einen besonders hohen Platz ein, die getauften Heiden wählten gerade ihn mit Vorliebe zu ihrem Schutzengel und der Apostel der Deutschen, Bonifacius, Pflegte ihm die Kirchen zu weihen, die sein frommer Eifer stiftete. Einst waren es sogar zwei Gedächtnißtage, welche die Kirche dem heiligen Michael widmete: der 15. März und 8. Mai, bis seit Anno 834 noch ein Dritter htnzukam, der zum Unter­schiededie Engelweihe" genannt wurde und der fortan mehr und mehr das Hauptfest bildete. Besonders im Norden von Europa hält man große Stücke auf dasEngelsfest"; in Schweden zündet man am Vorabend die Michaelisfeuer an, aber die gute alte Sitte, den zur Michaelizett stattfindenden großen Markt zum öffentlichen Kampfplatz für Schlichtung aller Meinungsverschiedenheiten oder gar verkürzter Rauferei zu machen, eine Sitte, die an die einstigen Volks- und Gemeinde-Versammlungen,Herbst- Thing" geheißen, erinnerte, verschwand mit dem Erscheinen unseres Jahrhunderts. Die Norweger schätzen St. Michael besonders als Wetterpropheten! Deshalb beobachten sie gern an seinem Tage von Morgens 6 bis Abends 6 Uhr die Witterung,

Obstverstcigming.

Mittwoch den 3. Oktober,

Nachmittags 1 Uhr,

-soll das Obst der Gemeinde Dorf-Gill, bestehend in einer großen Quantität Zwetschen, meistbietend versteigert werden.

Zusammenkunft im Ort.

Dorf-Gill, den 27. Septbr. 1888.

Großh. Bürgermeisterei DorpGill.

Knopper. 7736

vbstoersteigerun.

Dienstag, den 2. Oktober,

Vormittags von 10 Uhr an, soll das der Gemeinde zustehende Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist beim Teich im oberen Theil des Orts.

Rödgen, am 26. Septbr. 1888.

Großh. Bürgermeisterei Rödgen.

_________Jnderthal. 7702

Gutsverpachtung.

Das Gräfliche Hofgut F l e n s u n g e r Hof, in unmittelbarer Nähe der Bahn­station Mücke gelegen und rund 172 Normal-Morgen haltend, ist von Petri 1889 anfangend zu ver­pachten. Pachtliebhaber wollen sich melden an 7755

Laubach (Oberheffen)

Gräflich Solmstsche Renlkammer.

Dienstag den 2. Moder, Nachmittags 2 Uhr, in dem Hause Franksurterstratze 12 \ dahier, läßt der einzige Bruder u. Erbe des ' verstorbenenLandgerichtsrathsHrn Opper- j mann zu Gießen, die zum Nachlasse des Letzteren gehörige häusliche Einrichtung, namentlich:

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durch den Unterzeichneten öffentlich gegen Baarzahlung versteigern.

Versteigerung bestlmmt.

Gießen, den 28. September 1888.

Engel, 7744 Gr. Gerichtsvollzieher.

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