Lokales.
. ~ Gietzen, 28. August. In Darmstädter Blättern befindet sich die Nachricht sn&
Handel unv Berrehr.
««« das Reichspostamt ^ekmm!"mach"t"^votn"l^Sepkmber^ab"cin"^E"b'6?“" Kabel tritt,, «ebühren ein, nachdem infolge der Beschlüsse der b-p Wort-
gesellschastcn die bisherige Gebühr für bkStrlrfm mlwW'k Prioal-Telegraphen- -inerseiis und New-Bork oder de» '5'" zwischen London, Brest oder Annr.
g.,,-®,® daher ein nicht hoch genug zu schätzendes Verdienst des Münchener Professors Soxhlet, einen einfachen Apparat construirt zu haben der es aestattet die dem Kinde darzureichendc Milch einige Tage hindurch pilzsrei zu erhalten t», bis dabin vereinfacht ein solches Verfahren die Kindelernäl rung und die et ein n bis dahin nicht gekannten Schutz von Darmerkrankungen (Durchfall)
Der Apparat besteht aus einem Blechgefäß, in dem eine Anrabl fleint» welche die einzelnen Mahlzeiten in richtiger Mischung (Verdünnuna mit
bas Gefäß dann °om Feuer genommen, so läßt man die Flaschen etwas abkübleu und Snaflthna .kühlen Ort (Keller), wo sie bis zum Gebrauche aufbewahrt bleiben. Soll das Kind trinken, so wird die Milch durch Einsetzen der ftlafrb? in mnrmpa ftopfen abgmommen" und An 7°u^e°"/GumEhpsen ?Üfgesetzt"^ Das°Mn"d ?r°nktÄso ÄrVÄÄSa3* »«-•« L",.L°SL beim Saugen -7 d« Brust der°Fall"ist. W°“‘ Milch pilzsrei, wie dies
Eine besondere Aufmerksamkeit muß dem Reinigen der gebrauchten sslasch-n und Stopfen zugewendet werden. Niemals darf Milch in einer benuten ^tnM,Tn.,k«, bletben. Die Flasche muß entleert und auf das Gründlichste mit re^inem^WMer aus"
ÄmSä ä«?*** “b'’“™"
«scheinen, zur gleichen Zeit, wie das O?ig,nal in^Mlanh"“"^ I" .O.bcr6aufat I einerseits und New-York oder den cänad'isch^n Droni7-^n SJon,bon' Brest oder Havre SS“'1 b”......«Ä .-S s--L SS
Vermischtes.
EZWNEEMS MWM-M'ZLW SJSgBSSJÄHSSgE
Literarische».
setzungen des sp^nmn"d7n Rmn"ns ^Dst^Al^nst!"''^ s‘6Jn ben Sott
krau,es „In der Schutzhülle" von Johannes Proelß .abl^l^ ^ “nb be„s, Novellen- brnen wir anführen: „Ein deutsches Dorfin Atttkn« n»?n-b '»'«essante Artikel, von
letzte Thealcrsalson" von Rudolf von Gottschall ®ngc[' "3U W,
Robert Aßmus, „Geheimes Photographiren" oon’ÄÄ Untergang geweiht» von säss-ääss sie gss«
Gegenstand behandeln, entschieden das beste Ueberrn?*^ Kt w'In mel.cbc bcn gleichen Kaisers, des Königs Mb-rtvonSachsendesPr nzrkaent.n 9- Üd7?P°'SbL"chk-it des Kaiserin mit dem jugendlichen Kronprinzen, SiämS’u [ w P° b ”°" Bayern, der
Wärmegrade der Lahn und der Luft.
nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 U6t Gießen, den 28. August W-ss« 15 Gr.
Rubsamen.
I "°ch Amerika finb bei ben' für Telegramme
JC 1,0®-1,08"wtureie11^ 1 St'5-6 kostete: Butter, pr. Pfd.
eter 0—00 Käse pr. St 4—7 s> 0 29. Enteneier 6—7 a @änfp3
Ä*Ä"i fiÖR &■
per Gentner M. 7,00-7,50, Milch pr Eiter 12-18 / TO^f.’00.-7'00- Zwiebeln «4 Ä'Ä’Ä BHjÄIt ££• Schlachtgewicht S-55^9I516uaI%-4f I- Quall^o Pfund
2. Qual. 45—50 wua1, 4U 45 Hammel 1. Oual. 60-62
' ber"®niäbrtae - g-ben Sle mir bk Tournüre.
Mädchen in der Freude ihres Herrens dellen^M ?^m Wunsche nachkam, vergaß bat 'bre Lippen, den Toiletten egeLd an "neu BLmu^natä brachte die Briefe ar und der tunge Soldat nahm den Humordes ’-ubeltc und lachte
,nb b»s“Ä »s?WfcS*"1 Scharsrichter ftraulS”«i(»«Ito Joseph Gor-cki durch den
Ex-Kaiserin^Eugenie"er'h!elst aks ft'Ä* «reibt aus Turin: Die Geschenken von der Stabt L.dge ein Sniktnttob in ^a'^f D"m&Wt- unter anderen eine Legion Veilchen, die Lieblingsblum-der »2, 1“1 auf kfenhast zartem Grunde Kleid trug die schone Spanierin An efttzla-s Mal ' „-'"gewebt war. Dieses Wege zum Traualtar. Vor eintaen Fr !n J?rcm ^eben, nämlich auf dein
^ancs repräfentlrt, in einer weißen Att^Eass^^^r- dk einen Werth von Prinzessin Läittta. Sk GpÄoUerin len'k £ m 8 ?cypacft' an die Inhalts bei: sie hätte aebofft hna A&mSlk beschenke einige Bellen des
ÄS“6 'br Glück aus festerer Grund,afe
Untverfitäts - Chronik.
°°n Lücken ausznsüllen » “ Da es aber eine Menge
getretenen llebersüllung im Theologie-Studium nnrh Ä ", B-russarten längst ein- preußrschen Universitäten studirten im Wintersemeiter istV 77 K,‘rr.®uJ bc" "Eun femefter 1887-88 59,4 pSt alkr beutf*en ätX. L?876~^L42'5 pEt< 'm Winter- Straßburg, Jena, Heidelberg, Gkßen Rostock' n» la .^br.end der Besuch von die Anziehungskraft von Leipzig, Erlangen und Tüblna^" . ^ ageblieben ist, hat den preußischen Faeultäten hat die Beniner Grellsm^n to™?8 abgenommen. Unter stark an Frequenz zugenommen ®re6Inn '„nh a n b ' Marburger und Königsberger Bonn, Göttingen und Kiest unb 6a[Ie weniger. Gleich geblieben stab
LandwirthfchaftticheNachricht«^. ~---
(Nachdruck verboten.) ma ~ Obst zu confcrotren.] Wie angenebm pa ift
Uaumen rc., bis nach Weihnachten und länger moMffrrif4e§ Obst, wie Jeder wissen, doch auf welche Weise dies am ftrf/prftpn b »«erhalten, das wird Vielen unbekannt sein, sonst würde dieses Verfahren erreichen ist, dürste noch - I bisher geschehen ist, da dasselbe überdies sehr billla werden als dies
löst zu diesem Zwecke einige TropfenCarbolsäure W^s ift Man
I eine Quantität frisch gebrannten Kalkes. Wenn dieses UnfUnb diesem
es mit der Hälfte trockenen Holzkohlenstaubei^ gemischt ’Ä» ist wird man den Boden einer festen Kiste legt eine Schicht in Van 5 °/esem Pulver bedeckt darauf, und wenn die Früchte nur kleine sind roiettfTmbingewickelter Früchte zwei Papierbogen, ohne sie jedoch einreln etn,nniipk-r man sie zwischen
Schicht bieses Pulvers^ so forts^renb^bi/ bk^KEe^aesüllt Et^A^t -'n-"
! ft» bk Früchte über ein Jahr frisch und können ml? Weife halten
Sfflp'11 •’ *“,bM "«“„ÄVliÄK ...»R.1Ä- •»* wascht; doch reicht dieses Mittel nur aus so lanae^die^0>Ä! f?utcr Milch getrockneten und veralteten Flecken muß man (VblorfiüF ,rtJ* ^md. Bei ein-
lost zu diesem Zweck 84 Gramm Chkrkatt In einem St In ""wenden. Man.
Wassers, schüttelt dasselbe tüchtig und läßt es 24 Stnn^ mit einem Liter weichen gießt man die klare Flüssigkeit tn einen andern stehen. Dann
X »?»“«"£’£e*Kn~b;"„-J“2:?®Ä“S S?“ •■ü”b,w ................ .-Äj'i» X |S‘”Ä,S
B>oHe, Zucker, Reis, Salz, Salpeter, Wein und viele andere Maaren. Sechs Personen smd umgekommen zwei wurden verkohlt aufgesunden, eine starb auf dem Transport "°L dem Krankenhause, drei wurden unter den TtÜmmerhausen begraben und sind nicht nutftnbbar, zwei wurden schwer verletzt in das Krankenhaus gebracht Der -ngerlchtete Gesammt chaden wird auf mehrere Millionen geschätzt. Die Schisfswlrst von Blohm u. Voß ist zwar In großer Gesahr, Indessen wenig beschädigt. ”a,,n9lper,t
Warum sterben im Sommer so viele Rindet, besonders Säualinae an Brechdurchfall? 9 9 '
lieber dieses Thema wird von Herrn Prof. Dr. Ahlseld in Marburgfolaendes zu Nutz und Frommen besorgter Mütter mitgetheilt: 9 [ 9
Die Zahl der in den Sommermonaten an Durchfall und Breckdnrebsall erkrankenden Kinder ist eine enorm große und leider enden diese Krankheiten so bäusta bas zarte Leben. Besonders das erste Lebensjahr Ist gesährdet und hier sind wiederum vor den anderen btejenfgen Kinder der Gesahr ausgesetzt, welche nicht mit Muttermilch aufgezogen werden. -^uunuHuy
Es ist eine vollständig sicher dastehende Thatsache, daß an dieser Krankbeit Ersetzung der den Kindern dargereichten Milch die Hauptschuld trägt. In der Sommer- KÄä'Ä.™' welchen die Milch I» AM«
Diese Veränderungen in der Milch werden hervoraebrackt durck eine nni^r Jeinfter Pilze, welche theilweise in der Luft enthalten MW tse in dm Schmutz tbe“e"; w° _°tche dem Innern der Gesäße anhasten, sich entwickeln. Würde man nun auch die Gesäße, welche die Mtlch ausnehmen sollen, aus das Gründlichste säuern und vollständig pilzsrei halten so genügte immer allein der Zutritt von Lus , um dft Mich »ur Gährung zu bringen (sie wird sauer, sie gerinnt) und sie dadurch ür ein kle nes Kind, einen Lauglmg, unbrauchbar zu machen. «eines
Würde man jedesmal wenn das Kind Milch bekommen soll, die Milch gründlich aus kochen und auch sonst alle Borstchtsmaßregeln gebrauchen, um die ftersetznna her Müch »u hindern, so wurde eine Erkrankung der Kinder selbst in den Sommermonaten nicht leicht eintreten. Em derartiges Verfahren ist aber selbst in wohlsttuirten Familien mt°h M-rTt?,cl ro,e"l9cr *n Säufern, in denen die Mutter Tags über an" «estrengt beschäftigt Ist, dem einzelnen Kinde nicht viel Zeit zuwenden kann =trt, njl N°ch-r°" bl-ibt das gründliche Kochen immer eine sehr mißliche Sache stört Le Zuß, E«rL if‘ *" b£r 3if0d' b° Sp'r»us oder Petroleu,? beL^t Ä j
Grenadier X?6u«n0 °°" ci"™ in der Gegend von Reinickendorfs’beiBerlinVÄ***" bif Ausgabe zufiel, Rückwege zur Feldwache fti"^ b r Sri^er mit bern ^L ,nnC°8in°3ci.rCkn- 3Iuf b™ ft->nd, den er ausnahm und welchen s n Paftouillenfübrkr ^.ncS *ebcr"en ®e0en= für eine Tournüre erklärte, näherer x Einjahrig-Freiwilliger,
Toilettenstück eine Anzahl rosafarbener Brieicken d/p ^s^-^ *I!an- " diesem intimen Verfasser hatten und an etne i^ e,n"n Studenten zum
waren. Der Finder überließ geaen eine ^rlins wohnende Dame gerichtet
die sonderbare Brieftasche und^ Q% man wieder f ncm Patrouillenführer
her Einjährige die „Dame" auf,^um b«fe?bm^ibrffia roar' suchte
sie auch glücklich allein an aber es mnr ^tgenthum auszuhandigen. Er traf Backfischalter. Unter diesen Umständen zögerte ^r^natürli^ im 3artcfien
deutete an, daß er seinen Fund lieber den Eltern übprnXn^m^1 x ^^H^?usgabe und so inbrünstig dies nicht zu tbun hob firh übergeben wurde, aber die Kleine bat „Papa und Mama haben ja keine Idee ?on Benno's ErMenr ^Rtt!^ erweichen liefe, wem Cul wieder oder — Sie treiben mick in hpn Tnh „ s ß'a§c&en wir j Hab-Mr B-nno's Li-b°sbri-s- k-ln-nsich7r^n Platz as'nm.n,?^ ^ckfisch „Ich am/etzten Sonntag bei einem Spaziergang mit meinen ffitP^n Cr ^"urnure, die ich ? »ich., welche Angst ich bei dem Gedanken »usgestande"n"hgik daß°"n'ehrlkche?S"


