eine weitere Abtheilung befinde sich auf dem Marsche von Gura nach Aideresco, 49 Kilometer südlich von Sahatt. Von italienischen Kundschaftern werde angezeigt, daß heute in Sabarguma und bei Ailet feindliche Truppen angekommen seien und daß sich zwischen Ambatocan und Jangus feindliche Kavallerie befinde.
— Heber die angebliche Beschießung des italienischen Kauffahrteischiffs „Solferlno" durch das französische Geschwader meldet die „Rtforma", der „Solfertno" sei in den Gewässern von Villafranca dem französischen Geschwader begegnet. Von letzterem sei auf den „Solfertno", weil derselbe ohne Flagge fuhr, ein Schuß abgegeben worden, der über das Vorderthetl des Schiffes hinweggegangen sei. Der „Solfertno" habe darauf seine Flagge gehißt und saluttrt, der Salut sei jedoch nicht erwidert, vielmehr sei ein zweiter Schuß auf den „Solfertno" abgegeben worden, der in der Nähe des Htntertheils des Schiffs vorübergegangen sei. Die „Rtforma" findet den ersten Schuß j gerechtfertigt, den zweiten aber weniger leicht erklärlich, vermuthet indeß, daß wahrscheinlich ein Jrrthum die Ursache des zweiten Schusses sei.
Telegraphische Lepeschm-
Wolff'S telegr. • Brrres«. *
Berlin, 27. März. Se. Majestät der Kaiser nahm Vormittags die Vorträge des Chefs der Admiralität, Eaprivi's, und des Generals Albedylli's entgegen-
— Dem Vernehmen nach vollzog der Kaiser am 15. d. Vits. die Verordnung, betr. das Bergwesen und die Gewinnung von Gold und Edelsteinen in den südwestafrikanischen Schutzgebieten.
Berlin, 27. März. Heute Mittag übergab der Botschafter Graf Schuwaloff dem Staatssecretär Grafen von Bismarck den diesem vom Kaiser von Rußland verliehenen Alexander-Newsky-Orden.
— Der Bundesrath überwies in seiner heutigen Sitzung die Angelegenheit des Denkmals für Seine Majestät weiland Kaiser Wilhelm seinem Vorsitzenden und gab dabei seiner vollen Zustimmung zu dem durch den Beschluß des Reichstages erstrebten Ziele Ausdruck.
Elbing, 27. März. In der Stadt steht das Wasser höher als bei den großen Ueberschwemmungen von 1855 und 1876. Die Häuser in den Vorstädten stehen bis zum zweiten Stock unter Wasser. An der Dommbruchstelle bei Jonasdorf sind drei große Gehöfte völlig weggerissen. In Marienburg sind mehrere Häuser eingestürzt, Verlust an Menschenleben ist jedoch nicht zu beklagen.
— Die Ueberschwemmung in Folge des Nogaldammbruches hat bedeutende Dimensionen angenommen. Fast 8 Quadratmeilen mit vielen Dorsschaften, sowie der westliche Theil von Elbing mit den Fabriken sind überschwemmt. Von Danzig, Königsberg und Thorn sind Pioniere mit 100 Pontons zu Hilfe gerufen, welche mit Extrazügen hierher befördert werden. Da die Bahn zwischen Marienburg und Elbing seit heute früh 6 Uhr unter Wasser steht, so gehen die Transporte von Danzig und Thorn über Allenstein und Güldenboden. Das Wasser steigt noch sortdauernd.
Paris, 27. März. Earnot unterzeichnete heute auf Antrag des Kriegsministers und nach vorgängiger Berathung des Ministerraths das Dekret, durch welches General Boulanger entsprechend dem einstimmigen Gutachten des Untersuchungsraths von Amtswegen mit Pension in den Ruhestand versetzt wird.
— Der Eommandant des französischen Mittelmeer-Geschwaders erklärt in seinem Berichte, von seinem Geschwader sei kein Schuß nach der Richtung des italienischen Schiffes „Solfertno" abgegeben worden.
— Die Versammlung der Einzelgruppen der Linken berieth über eine eventuelle Interpellation des Cabinets über die allgemeine Politik, doch schien kein Mitglied geneigt, die Initiative zu ergreifen. Die äußerste Linke beauftragte ihr Bureau mit der Abfassung eines Gesetzentwurfs, betreffend die Revision der Verfassung, welcher noch vor den Osterferien eingebracht werden soll.
London, 27. März. Reuter's Bureau meldet aus Zanzibar vom 27. März: Der Sultan von Zanzibar, welcher gestern aus Mascat zurückkehrte, ist gestern Abend gestorben.
Bukarest, 27. März. Bei dem gestrigen Bankette im Nationaltheater zu Ehren Bratianu's wurde der Familie Bratianu, als dieselbe die Loge betrat, wo die Gemahlinnen der anderen Minister sich befanden, Ovationen dargebracht. Nach dem Bankette wurde Bratianu unter Zurufen nach Hause geleitet.
— Anläßlich der tumulluarischen Scenen bei dem gestrigen Meeting der Oppositionellen wollte die Menge den Gensdarmenkordon, welcher um das königliche Palais gezogen war, durchbrechen, wobei einige Verwundungen vorkamen.
Darmstadt, 28. März, 12 Uhr Mittags. [Privatdepesche.) Die Konfirmation der Prinzessin Alix erfolgte soeben in Gegenwart des Großhcrzogs, der gelammten Großherzoglichen Familie, des Prinzen Heinrich von Preußen, der Landgräfin von Hessen und der Erbprinzessin von Anhalt. Heute Nachmittag ist im neuen Palais Familientafel, im Schloß Marschalltafel.
L o k a i e S.
Gießen, 28. März. Seit dem Abend des 24. d. M. wird eine Dtenstmagd von hier vermißt und liegt die Vermuthung nahe, daß das Mädchen sich aus Liebeskummer das Leben genommen hat.
Verwischtes.
△ Mainz, 27. März. Hochwasser und kein Ende! Kaum hatte der Rhein wieder eine annähernd normale Höhe erreicht, so ist derselbe seit heute abermals derart in das Steigen gekommen, daß große Gefahr einer nochmaligen Ueberschwemmung vorhanden. Während der verflossenen Nacht stieg das Wasser nur etwa 12 Zentimeter, aber seit heute Morgen wird ein Wachsen von 5 Zentimeter per Stunde beobachtet. Gleich ungünstig lauten die Nachrichten von auswärts. Der Main und Neckar wachsen stark, ebenso der Oberrhein. Von Bingen wird rasches Wachsen der Nahe und von Zoblenz das Hebertreten der Mosel gemeldet. Die ganzen umliegenden Gebirge sind in Folge der heftigen Niederschläge der letzten Tage plötzlich von ihrer Schneedecke befreit und führen Den Bächen und Flüssen gewaltige Wassermassen zu. Die Gefahr einer Ueberschwemmung wird dadurch noch erhöht, daß bei der vorgerückten Jahreszeit die Schneemassen aus dem Hochgebirge theilweise in's Schmelzen kommen. Hier hn Hafen sind bereits alle Vorkehrungen gegen das Hochwasser getroffen und arbeitet die städtische Pumpstation bereits ununterbrochen.
Saarbrücken, 25.März. Das jüngste Grubenunglück, welches 42 Bergleuten das Leben kostete, hat 40 Frauen und 161 Kinder der Ernährer beraubt. Drei der verunglückten Männer hatten zusammen 30 Kinder.
Göttingen, 24. März. Heute vergiftete sich hier ein Studirender der Phar- macie aus Hannover mit Blausäure. Die Hrsache des Selbstmords ist nicht bekannt geworden Es ist dies hier innerhalb der letzten acht Tage der zweite Selbstmord eines Studirenden.
— sHeberschwemmungen im Dömitzer Gebiets An der Brandenburg-Mecklenburger Grenze, in der Dömitzer Hmgegend, sind jetzt vierzig Dörfer überschwemmt. Viele Menschen sind ertrunken. Der Schaden wird auf viele Millionen geschätzt. Der Magistrat zu Dömitz hat dem mecklenburgischen Ministerium unter dem 24. d. M. folgende Depesche gesandt: Noth sehr groß, alle Bewohner hier auf fast zwei Straßen zusammengeflüchtet. Kein Entweichen möglich, Leben Aller in Gefahr, wenn Wasser noch steigt. Häuser schon mehrfach eingestürzt. Thorbrücke in Gefahr. Hilfe in jeder Beziehung von auswärts dringend nothwendig, namentlich Herstellung einer Verbindung nach Malliß. — Das Ministerium hatte schon vor Eingang dieser Depesche die Hilfe der Pioniere aus Rendsburg erbeten und ein Kommando von 2 Offizieren und 60 Mann ist am Freitag Morgen in Ludwigslust eingetroffen, um von dort durch Vorspann weiter befördert zu werden. Es sind sodann die Städte Ludwigslust und Grabow, das Amt Grabow und der Ortsvorstand zu Malliß telegraphisch aufgefordert worden, Alles aufzubieten, um eine Verbindung mit Dömitz herzustellen. Der Oberbaudirector Mensch ist seit dem 21. d. M. in Dömitz und außerdem ein Ministerialrath beauftragt worben, an Ort und Stelle wirksam zu werden. Durch das Hochwasser sind zugleich mehrere um Dömitz belesene Domanialortschaften in die äußerste Noth versetzt worden.
Wie der „Voss. Ztg." aus Dömitz gemeldet wird, gelang es den Rendsburger Pionieren am Samstag Mittag, auf Pontons in die bisher von allem Verkehr abgeschlossene Stadt zu gelangen. Die Lebensgefahr und Fouragetroth ist damit beseitigt, die Hmgegend dagegen ist noch hart bedrängt. Bei Lenzen verunglückten, der „Mecklenb. Ztg." zufolge, 15 Pioniere beim Eissprengen. — Aus Wittenberge, 25. März, wirb berichtet: Die Verheerungen, welche die Heberschwemmung in Lenzen und dem fruchtbaren Marschland am rechten Elbufer angerichtet haben, sind ungeheuer. Das Jnun- dationsgebiet wird auf zwei Quadratmetlen geschätzt. Lenzen, ein Städtchen von 3000 Seelen, ist zu einer Hälfte überschwemmt, die auf den Höhen gelegene andere Hälfte blieb unversehrt. Die umliegenden Dörfer find vollständig unter Wasser gesetzt und haben furchtbar gelitten, namentlich Wootz, wo der erste Deichbruch erfolgte, ferner Rosendorf und Kietz. Zwischen Kietz und Unbcfenben erfolgte ein zweiter Dammbruch. Die unterhalb liegenden Dörfer Befanden, Baartz und Gaartz sind vollständig von. Eis- und Schneemassen eingepackt und schwer erreichbar. Gestern versuchten Pioniere mittelst Planken die bedrängten, von Nahrung entblößten Bewohner der drei Dörfer zu erreichen. Einige Personen wurden gerettet. Die ärmeren Leute haben Alles verloren. Große Mengen von Vieh sind umgekommen. Die Noth ist um so entsetzlicher, als voraussichtlich Wochen vergehen werden, bis das Wasser sich verlausen hat. Ausgiebige Hilfe durch milde Spenden ist dringend geboten.
— [(Sin edler Mann.) Geheimrath Prof, vom Rath in Bonn schenkte der Stadt Köln zur bleibenden Erinnerung an seinen verstorbenen Vater 450 000 «X zur Errichtung von 87 einstöckigen Häusern für Kölner Arbeiter auf feinem 15 Morgen großen, dreiviertel Stunde von Köln entfernten Grundstücke. Die aus den Häusern gewonnenen Miethserträge sollen ebenfalls zum Wohl der Arbeiter verwendet werden. Die Kolonie, zu welcher die Grundsteinlegung am 14. März erfolgt ist, soll Wilhelmsruh heißen.
Paris, 25. März. In Bordeaux brannte heute Nacht die große Steingut-- waarcn-Fabrik von Vicillard ab. Die zerstörten Gebäude bedeckten eine Oberfläche von 1500 Meter. Der Schaden wird auf eine Million geschätzt.
— Heber den Theaterbrand in Oporto wird dem Reuter'schen Bureau von. dort unterm 22. ds. gemeldet: „Die Leichen der Opfer der Katastrophe im Baquet- Theater, 66 an Zahl, wurden heute behufs der Jdentificirung auf dem Friedhöfe uus- gestellt. Außerdem sind 53 Haufen unerkennbarer menschlicher Heberreste vorhanden. Die Agnoscirung war von herzzerreißenden Menen begleitet. In einigen Fällen sind ganze Familien zusammen umgekommen.
— Heber den Theaterbrand in Oporto wird noch weiter geschrieben: Von der Straße sah man es deutlich, wie an den durch Helle Lohe erleuchteten Fenstern Leute kämpften, um nur herabspringen zu können von der schwindelnden Höhe, um den 2^od durch den Sturz vorzieben zu können dem Tode durch Verbrennung. Ein Wehgeschrei erhob sich stets unter den Tausenden, welche den Platz erfüllten, so oft ein Körper herabfiel, und fürchterlich war es anzusehen, als ein brennendes Mädchen, eine lebende Fackel, herabfiel. Ein Körper fiel auf den andern und erst die letzten fanden in den früher Herabgesprungenen eine Unterlage, die sie vor dem sofortigen Tode schützte. Mehrere der hervorragendsten Familien sind fast vollständig zu Grunde gegangen. In einer Loge erstickten ein Gatte, die Gattin, die Tochter, deren Bräutigam und ein kleiner Sohn von 12 Jahren, in der Nebenloge fanden vier Personen ihren Tod. — Vom 22. März wird über Paris gemeldet: Die Zahl der bisher zu Tage geförderten Leichen beträgt schon 140. Es sind viele zertretene Personen darunter und Menschen, die am Halse tiefe Strangulirungswunden tragen. Die Einsätze der Fingernägel sind deutlich wahrnehmbar. Diese Personen wurden bei dem Kampfe an den verschlossenen Thüren erdrosselt. Die Trauerkunde hat einen tiefen Eindruck in Lissabon gemacht, wo sofort auf königliche Verordnung sämmtltche Theater gesperrt wurden.
Landwirthschaftliche Nachrichten.
(Nachdruck verboten.)
— [Das Naßfüttern der Pferde.) Der Pferdehaltung schadet kein anderes Hebel so sehr, als die so weit verbreitete Unsitte des Naßfütterns. Es wird, wie gesagt, allgemein betrieben und die Gründe, die dafür angeführt werden, sind oft feltfamer Art. Die Einen meinen, den Thieren schmecke das nasse Futter beffer, die Anderen führen die Zeitersparniß an, weil ein Pferd mit einer naffen Mahlzeit viel schneller fertig werde als mit einer trockenen, in den meisten Fällen denkt man sich bet dem Naßfüttern gar nichts und füttert naß, weil es immer so gemacht ist. Richtig ist indeß nur, daß die Thicre weniger Zeit brauchen, um eine nasse Nahrung zu sich zu nehmen,, als sie zu einer trockenen gebrauchen. Dar irr liegt aber gerade der Hauptnachtheil des Naßfütterns. Wenn das Futter trocken gereicht wird, so muß eS langsam gekaut und im Maule umgewandt werden, um es gehörig mit Speichel zu befeuchten. Ist das Futter an und für sich schon feucht, so fällt diese Ausgabe weg und das Futter kommt nun ohne mit Speichel vermischt zu sein in den Magen. Dieser aber kann mit dem nicht mit Speichel vermischten Futter nicht viel anfangen, es ist für ihn unverdaulich und gebt auch zum großen Theil unverdaut mit dem Miste ab. Es ist durch vielfache Versuche sestgestellt worden, daß die Pferde von trockenem Futter sechs- bis achtmal, mehr verdauen als von nassem Futter. Die Pferde, die naß gefüttert werden, sehen meist sehr wohlgenährt aus, aber sie sind nur durch die übermäßige Wasseraufnahme aufgeschwemmt. Sie schwitzen und ermatten leicht und sind deshalb zu anstrengenden Arbeiten sehr schlecht verwendbar. Auch treten Magenschwäche und Kolik sehr häufig als eine Folge des Naßfütterns auf.
Sehr ins Gewicht fällt auch die furchtbare Futterverschwendung, die beim Naßfüttern getrieben wird. Denn es ist klar, daß alle die Haferkörner, dre sich unverdaut im Miste finden, nichts zur Ernährung und Kräftigung des Pferdes beigetragen haben^ daß sie ihm vollkommen nutzlos gereicht wurden, während sie dem Besitzer doch Geld kosteten. Es kann darum gar nicht dringend genug vor der Anwendung des Naßfütterns gewarnt werden. Wer seine Thiere pflegen und schonen will, gebe ihnen nur trockenes Fatter und dazu reines, klares Wasser zum Saufen. Wer nur einige Zeit den Versuch mit dem Trockenfüttern gemacht hat, wird gewiß nicht wieder zum Naß- füttern zurückkehren.
— Das Sauerwerden der Erde in Blumentöpfen ist in sehr vielen Fällen der Grund für das Kränkeln und schließliches Eingehen der Pflanzen. Es kommt am häufigsten Ende Winter vor und hat seine Hrsache meist in der verkehrten Behandlung der Pflanzen und namentlich in zu vielem Begießen der Töpfe. Die Erde, die im Winter immer und immer wieder begoffen wird, ehe sie genügend getrocknet ist, muß schließlich versauern, zumal wenn die Töpfe, was gewöhnlich hinzukommt, keinen genügenden Abfluß haben. Daß die Erde bei Topfpflanzen von vornherein sauer ist, kommt gewiß nicht vor, denn in humussaure Moorerde setzt kein Gärtner Topfpflanzen ein. Mit den angeführten Gründen der Versauerung sind auch die Mittel zur Beseitigung angegeben. Man nimmt die Pflanzen heraus, forgt^ durch Unterlegen vorr Scherben und Holzkohlenstückchen auf den Boden des Topfes für einen stetigen Wasserabfluß, mischt die Erde des Ballens zu demselben Zweck mit etwas groben Sand und seht dann die Pflanze wieder ein. Ein mehrmaliges Begießen mit ziemlich warmem Wasser ist ferner von Vortheil. Nach solcher Behandlung wird sich die Pflanze bald erholen.
Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in der Statt Gießen.
12. Woche. Vom 18. März bis 24. März 1888.
Einwohnerzahl: 19 001 (tncl. 1600 Mann Militär). Sterbltchkeitsziffer: 27,3°/«.
Kinder
Es starben an: Zusammen:
Erwachsene:
im
1. Lebensjahr:
vom
2.-15. Jahr:
Entzündung der Bronchien
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Organischer Herzkrankheit
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Krebs
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Bright'scher Nierenentzündung
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Altersschwäche
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Verunglückt in der Lahn
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Lebensschwäche
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Summa: 10 6 4 —
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreff enben Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen»


