Ausgabe 
29.1.1888 Erstes Blatt
 
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griffe auf Naporra. Die Negierung unterhalte auch in der Schweiz Agenten, um Er­mittelungen anzustellen und sie diene damit dem Lande, wie auch befreundeten Staaten. So habe die deutsche Polizei zuerst Kennlniß von dem geplanten Attentat auf das Winterpalais in Petersburg erhalten. Agents provocateurs unterhalte die Regierung nicht. DieGeständnisse" des Haupt habe dieser unter dem Drucke von Drohungen gemacht. Der Haupt sei von Gesinnungsgenossen der Herren Bebel und Singer in seiner Wohnung überfallen worden. Er könne sich keine rechte Vorstellung von dem Eulturzustande eines Landes machen, wo sich eine Bande von Strolchen an die Stelle gesetzlicher Organe setzen kann. (Bebel: Steht höher als in Deutschland.) Ern ergen- thümlicher Untersuchungsrichter sei es auch, der ein paar ausländischen Abgeordneten, deren Stellung notorisch sei, Miltheilungen über den Gang eurer Untersuchung mache, die noch nicht abgeschlossen sei. Er werde beim Reichskanzler beantragen, daß bei der Schweiz deshalb ernste Vorstellungen erhoben werden. Die Handhabung des Socra- listengesetzes sei eine durchaus loyale. Daß Fehler vorkommen, sei nicht zu vermeiden; aber die damit verknüpften Unzuträgltchkeiten fielen wenig in s Gewicht gegenüber dem Segen, welchen das Gesetz geschafien habe, indem es eine ruhige Entwickelung sicherte. Wenn von Hunger und Elend gesprochen würde, in welche die Ausgemiesenen getrieben werden, so lägen ihm Nachweise vor, die etwas ganz Anderes bekundeten, die bezeug­ten, daß sich die Agitatoren von den Lohngroschen der Arbeiter mästeten. Der aus­gewiesene Keßler habe Alles gethan, die Gewerkvereine in das socialdemokratische Fahr­wasser zu bringen. Der Anarchismus sei eine natürliche Entwickelungsfolge der Socialdemokratie. Das Ergebuiß des St. Gallener Parteitages sei: gewaltsame Aufrich- tung des socialdemokratischen Staates unter Eonfiscation der Besitzenden. Die Social- demokraten dürften doch nicht erwarten, daß wir uns ihren aberwitzigen Planen nut gebundenen Händen überliefern sollen. Zwischen Socialdemokraten und Anmichlsten bestehe allerdings eine Fehde, aber die Socialdemokratie behandle den Anarchismus als einen ungeratenen Bruder, der wegen unbesonnener Streiche getadelt werde. Die Ehicagoer Anarchisten, um deren Begnadigung die deutschen Socialdemokraten beim Gouverneur von Illinois nachsuchten, seien einfach Bestien gewesen, die sich monate­lang auf die abscheulichsten Verbrechen, Mord und Brandstiftung, vorbereiteten. Der Proletarier sage sich: wenn so ehrenhafte Männer, wie Singer und Bebel, die Begna­digung der Anarchisten verlangen, so können deren Thaten doch nicht so schlimm fern. Unwahr sei, daß das Socialistengesetz seine Aufgabe verfehlt habe. Aufgabe des Ge­setzes habe nicht sein können, die Socialdemokratie zu vernichten. Es sollte die revo­lutionäre Strömung eindämmen und ihre ärgsten Auswüchse unter brucfen. Diese Aufgabe habe das Gesetz erfüllt. Die Zahl der socialdemokratischen Stimmen habe sich allerdings vermehrt, aber davon dürften doch bei Weitem nicht alle von zielbewuß­ten Socialdemokraten ausgehen. Es sei ganz natürlich, daß die Socialdemokratie diejenigen Stimmen erhält, die aus irgend welchem Grunde zur Opposition fallen. Früher hatte die freisinnige Partei dieses Privilegium. Er bitte das Hans, die Re­gierung mit sogenannten milderen Uebergangsbestimmungen zu verschonen. Dann möge man lieber das Gesetz überhaupt ablehnen, wodurch die Verantwortlichkeit der Regierung wenigstens zum Theil auf die Parteien des Hauses übertragen wird. Wegen der Unterstellung der Socialdemokraten unter das gemeine Recht erwarte er bestimmte positive Vorschläge. Man werde aber solche nicht machen können. Eine Partei, die eine solche Ausnahmestellung einnimmt, wie die socialdemokratische, könne auch nur eine ausnahmsweise Behandlung erfahren. r, c < 3

Der Mimster begründete sodann die vorgeschlagenen Verschärfungen des Socialistengesetzes. Die Expatriirung sei keineswegs eine so unerhörte Maßregel, als man dies hinstelle. Wer sich bet Ausbruch eines Krieges seiner Wehrpflicht durch Auf­enthalt im Auslande entzieht, wird der Staatsangehörigkeit entkleidet. Die, welche hier getroffen werden sollen, wollten das Vaterland nicht blos nicht vertheidigen, son­dern es sogar vernichten. Wenn man Rücksichten der Humanität anführe, so müsse man doch zuerst fragen, wo die Humanität liege, da wo man zur Vermeidung einiger Härten Maßregeln zur Abwendung allgemeiner Gefahren ablehne, oder auf der anderen Seite. (Beifall rechts.)

Abg. Dr. Reichensperger (Centr.) erklärt, gegen die Verlängerung zu stimmen. Bisher habe er der Verlängerung immer zugestimmt, aber nur in der Voraussetzung, daß das Gesetz eine dauernde Institution nicht werden dürfe, daß vielmehr ein Ueber- gang zum gemeinen Recht stattfinden müsse. Nachdem' die Regierung einen solchen Uebergang abgelehnt habe, bleibe nichts anders übrig als die Ablehnung, ^temier wendet sich dann gegen die vorgeschlagerre Expatriirungsmahregel. Es sei kein £>taat verpflichtet, die Ausgewiesenen aufzunehmen; wohl aber gebe die Geburt ein Recht auf die Heimath. Der Staat habe die Socialdemokratie erst hervorgeruferr. Dieselbe sei ein Produkt des Materialismus und der modernen Schulbildung, welche Halb­bildung erzeuge.

Die Weiterberathung wird auf morgen Vormittag 11 Uhr vertagt.

Telegraphische Depesche«.

Wolff s telegr. EonAsdr-ndem-Bureau

Berliu, 27. Januar. Seine Majestät der Kaiser empfing Vormittags den Prinzen Wilhelm, welcher sich als Generalmajor meldete, und hörte alsdann andere militärische Meldungen. Mittags arbeitete er mit Albedyll und dem Kriegsminister, spater mit Wilrnowski und machte Nachmittags 2 Uhr eine Spazierfahrt.

Dr. Paulus Kassel erklärt in einer Zuschrift an denBörsencourier", sein Name sei ohne sein Wissen in die Diskussion über die Leitung der Stadtmission gezogen worden. Es sei ihm von einem Antrag wegen Uebernahme Der Leitung nichts bekannt. Neuerdings wird der Name des Pastors v. Bodelschwingh genannt

f 27. Januar. Prinz Wilhelm wurde anläßlich seines heutigen Geburtstags zum Generalmajor und Commandeur der 2, Garde-Infanterie-Brigade ernannt. Ferner wurde der Oberst und Flügeladjutant v. Plessen zum Commandeur des 1. Garde-Regiments zu Fuß, Major v. Lippe desselben Regiments zum Flügel- adjutanten, Major v. Brun zum Commandeur des 2. Bataillons ernannt

Ptsth, 27. Januar. Unterhaus. Der Ministerpräsident Tisza theilte mit, er werde morgen am Schluß der Sitzung die Interpellation betreffs der auswärtigen Politik der Regierung beantworten.

Paris, 27. Januar. (Havas"-Meldung.) Der italienische Gesandte in Paris, General Menabrea, sprach Flourens gegenüber den Wunsch der italienischen Regierung aus, auf die weiteren Handelsvertrags - Verhandlungen zu verzichten. Die fran­zösische und englische Regierung unterzeichneten die Vollmachten für die gemischte Schiff­fahrts-Commission für die Neuen Hebriden.

London, 27. Januar. O'Brien ist wegen aufrührerischer Reden zu einer vier- monatlichen Gefängnißstrase verurtheilt worden.

Lissabon, 27. Januar. Gestern fand auf See ein Zusammenstoß zwischen dem DampferSuez" und-dem deutschen DampferDithmarschen" statt. DerSuez" fuhr Morgens 5 Uhr mit brennenden Lichtern, als er von demDithmarschen", welcher von Messina kam, einen so heftigen Stoß erhielt, daß er fast sofort unterging. Der Dithmarschen" blieb noch einige Zeit nach dem Zusammenstoß an der Stelle desselben. Die von dem uiHtergegangenen Dampfer Geretteten wurden von der portugiesischen BriggAdelaine" ausgenommen. DerDithmarschen" ist mit Havarie am Vordcrtheil in den hiesigen Hafen eingelaufen. _____________________________

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Gießen, 28. Januar. Die zweite Hälfte des Winters ist angebrochen und mit ihr kommt die Zeit der Tanzvergnügungen und des tollen Faschingsspukes. Abgesehen von den üblichen Concerten, kleineren Festlichkeiten und Eisvergnügungen, verlaufen die ersten Wintermonate in ziemlicher Stille und selbst bis in die Hälfte des Januar ist noch kein Platz für rauschende Lustbarkeiten. Mit einem Male aber ändert sich die Situation; der Ballsaal bildet nun fast ausschließlich den Mittelpunkt des gesellschaft­lichen Lebens, Prinz Earneval mit seinem lustigen Gefolge hält seinen Einzug und von den jetzt folgenden Wochen vergeht wohl keine einzige, in der nicht wenigstens einmal irgendwo getanzt wird. Die Vereinsvorstände haben die Hände voll zu thun, um die verschiedenen Arrangements zu treffen, und die tanzlustige Jugend sieht erwartungsvoll den kommenden schönen Tagen entgegen. Der Gedanke an die in Aus­sicht stehenden Bälle läßt die jugendlichen Herzen höher schlagen und manches junge Dämchen kann kaum den Abend erwarten, an welchem es sich, vielleicht zum ersten

Male, in glänzender Toilette oder in anmuthigem Maskenkostüm auf einem Balle zeigt. So viel fröhliche Stunden die kommende Ballsaison der erwachsenen Jugend bringt, so viel Tage der Arbeit und Mühe verursacht sie den Ballmüttern, und bei all' diesen mitunter recht kostspieligen Vorbereitungen blicken am wenigsten heiter die Ballväter. Jedoch die Eltern wissen, daß es das Recht der Jugend ist, fröhlich zu fein, und deß- halb verschließen sie ihr nicht diese unerschöpfliche Quelle der Freude, die ja auch noch für sie gar viel des Amüsanten und Abwechselnden bietet und manche liebe Erinnerung an längst vergangene Tage weckt.

Gießen, 28. Januar. Mehrere Studien einer strebsamen Künstlerin, welche durch flotte Manier und glückliche Farbengebung, die begabte Schülerin Gussow's er­kennen lassen, sind in dem Schaufenster des Herrn Ferber ausgestellt, und erregen all­gemein das lebhafteste Interesse. Wie wir vernehmen, beabsichtigt die junge Dame in unserer Stadt im Zeichnen und Malen Unterricht zu ertheilen.

Gießen, 28. Januar. Gestern wurde eine Dienftmagd dahier verhaftet, weil sie ihrer Dienstherrschaft einen goldenen Ring entwendet hatte. Dieselbe hat außer diesem Ringdiebstahl, bei ein und derselben Dienstherrschaft, wo sie seit Weihnachten v. Js. in Diensten steht, bereits sechs kleinere Diebstähle ausgeführt, trotzdem sie jedes­mal von ihrer Dienstherrschaft auf die strafbare Handlung aufmerksam gemacht und zur Besserung verwiesen wurde.

[Sächsische Vieh-Versicherungsbank in Dresden.) Diese größte und beftsundirte aller Deutschen Vieh - Versicherungs - Gesellschaften hat auch im verflossenen 15. Ge­schäftsjahre trotz der bezahlten Massen-Schäden einen glänzenden Erfolg zu verzeichnen gehabt. Der Zugang an neuen Versicherungen und Prämien war wieder bedeutend größer als im Vorjahre und wurde die vermehrte Prämien-Reseroe durch beträchtlichen Ankauf von deutschen Staatspapieren mehr wie gedeckt. Sämmtliche Schädengelder sind wie seither prompt und in voller statutarischer Höhe den Versicherten direct durch die Post ausgezahlt worden. Durch die festen, billigen Prämien (ohne jeden Nach­oder Zuschuß), welche in Raten ohne Zins-Zuschlag gezahlt werden können , durch die vorzügliche Finanzlage der Bank, sowie durch die schnelle und loyale Erledigung aller Geschäfts - Angelegenheiten hat sich das segensreich wirkende Institut auch der fort­gesetzten Anerkennungen und Sympathien von Behörden, Großgrundbesitzern rc. zu erfreuen. Versichert waren bis ultimo 1887 132,636,787 Jt, sowie 2,669,146.30 «X an Schäden gezahlt. (Siehe heutiges Agenten-Gesuch.)

Handel und Berkehe.

Gießen, 28. Januar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.80-0.85, Hühnereier pr. St. 7-8 Gänseeier St. 1011 H, Käse vr. St. 4-8 Käsematte 30 H, Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen 30 H, Tauben per Paar 60 bis 80 Hühner per Stück X 1.001.40, Hahnen pr. Stück JL 0.901.50, Enten per Stück X 1.702.50, Gänse per Pfund 5060 H, Ochsenfleisch per Pfund 58 bis 60 Kuh- und Rindfleisch 4550 H, Schweinefleisch 5460 H, Hammelfleisch 40 bis 60 H, Kalbfleisch 4048 4, Kartoffeln per 100 Kilo X 4 005.00, Milch per Liter 1218 H, Weißkraut Stück 510 H, Zwiebeln per Gentner X 8-0010.00.

n Special-Arzt für Geschlechts- u. Frauen-

g* Krankh.,Frankfurta/M.,Stiftftr.22 I.

V Sprechft.tägl.v.10-1 u. 3-5 Uhr. [17

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen-

Aufgebote.

Januar: 24. Robert Bernhard Moritz von Medewihsch, Schlosser dahier, mit Friederike Justine Misker Hierselbst. 26. Peter Hofmann, Erster Diener der Großh. l'anbe^uniuerfität dahier, mit Elisabeth Graf, Lehrerin zu Leipzig. 27. Johannes Häuser, Drechsler dahier, mit Christine Gerhard von Eudorf.

Bheschtteßrrnge«.

Januar: 21. Carl Friedrich Kliffmüller, schreiner von hier, mit Katharine Christine Elise Rusag Hierselbst.

Geborene.

Januar: 19. Dem Handschuhmacher Jacob Hengst ein Sohn. 19. Dem Schuh­macher Johann Karl Kühl ein Sohn, Johann Karl. 19. Dem Postassistenten Wilhelm Kammer eine Tochter. 21. Dem Kaufmann Jacob Kaan eine Tochter, Ottilie. 21. Dem Hülfslademeister bei der Main-Wesec-Bahn Heinrich Christ ein Sohn, Friedrich Karl. 23. Dem Taglöhner Johannes Gilbert eine Tochter. 24. Dem Schlosser Ludwig Heinrich Debus ein Sohn. 26. Dem Tapezier Louis Stroh ein Sohn.

Gewordene.

Januar: 20. Karl Georg Eduard von Kreß, 57 Jahre alt, Großh. Land­gerichtsrath dahier. 21. Andreas Dolp, 61 Jahre alt, Privatier dahier. 22. Hedwig Friedberger, 4 Jahre eit, Tochter von Kaufmann Max Friedberger dahier. 24. Gesrg Hugo Geisel, 8 Jahre alt, Sohn von Zugführer Morttz Geisel dahier. 25. Georg Blöder, 68 Jahre alt, Ackersmann von Uebernthal, Amt Herborn. 25. August Eickemeyer, 69 Jahre alt, Großh. Geheimer Baurath i. P. dahier. 26. Elisabethe Schleenbecker, 73 Jahre alt, ledig, Wäscherin dahier.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 21. Januar. Karl Friedrich Kliffmüller, Schreiner in Gießen, und Rusag, Katharine Christine Elise, ledige Tochter des Weichenstellers Heinrich Rusag in Gießen.

Getaufte.

Den 22. Januar. Dem Fabrikant Adolf Zurbuch ein Sohn, Adolf Wilhelm, geboren den 17. October 1887.

Denselben. Dem Fuhrmann Georg Lich ein Sohn, Wilhelm Philipp, geboren den 6. December 1887.

Denselben. Dem Kaufmann Hermann August Müller ein Sohn, Hans Jacob Friedrich, geboren den 17. December 1887.

Denselben. Dem Sattler Karl Bender ein Sohn, Karl Adolf Hermann, geboren den 30. November 1887.

Denselben. Ein unehelicher Sohn, Friedrich, geboren den 10. Januar.

Denselben. Dem Schreiner Ludwig Becker ein Sohn, Wilhelm Ludwig Heinrich, geboren den 31. December 1887.

Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Lepper eine Tochter, Mathilde Anna Margarethe Elise, geboren den 4. Januar.

Beerdigte.

Den 22. Januar. Emanuel Weigel, Rentner aus San Franzisco, ledig, alt 60 Jahre, gestorben den 20. Januar.

Den 24. Januar. Andreas Volp, Schreinermeister, verheirathet, alt 61 Jahre, gestorben den 21. Januar.

Den 26. Januar. Hugo Geisel, Sohn des Zugführers Moritz Geisel, alt 9 Jahre, gestorben den 24. Januar.

Zur Berichtigung wiederholt:

Den 6. Januar. Anna Katharine Kraft, geb. Kraft, Wittwe des zu Griste ver­storbenen Bahnwärters Conrad Kraft, alt 71 Jahre, gestorben den 4. Januar.

An unsere geehrten Abonnenten.

Wiederholte Beschwerden, welche in den letzten Tagen uns kund wurden, veranlassen uns, die geehrten Abonnenten unseres Blattes zu bitten, jede Unregelmäßigkeit der Austräger uns mit kurzer Notiz gefl. direct zu melden. Nur dadurch sind wir in Stand gesetzt, Abhilfe zu schaffen. Die Austräger sind angewiesen, den Anzeiger in die Wohnung der Abonnenten zu bringen und nicht, wie vielfach zu geschehen scheint, auf Treppen und Fluren abzulegen.

Die Expedition de»Gießener Anzeiger".