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= Hanau, 25. September. Die Theilnehmer an der 19. Jahresoersamm- lung beä ^alksschullehrer-Vereins begaben sich heute Nach
mittag, nachdem die Hauptversammlung in der Aula der Realschule geschlossen worden woselbst"von s'nh’r n h *£6° ‘ bcmina^n' Mächtig gelegenen Wilhelmsbad,
wo elbst von 3 Uhr ab Concert stattsand. Um 5 Uhr nahm das Festessen seinen
400 ®0Pfe t>eteiniBfe und, soweit die Theilnehmer in Betracht famen, einen durchaus befriedigenden schonen Verlauf nahm.
~ . „ immer bei derartigen fröhlichen Mahlen, so wurde auch diesmal mancher Trinkspruch ausgebracht. Der Vorsitzende des Vereins, Herr A. Rabe aus Cassel (Sn*dpCfn aimhUfn crcn T?sa cr Versammlung stimmte begeistert in das
§DdLe!n wb sang alsdann stehend die Kaiserhymne. Anschließend an das Hoch wurde (Snnn.i Ct9 !?^enden Inhalts abgesandt: „Ew. Kaiserlichen Majestät bringt die in
9 Jahresversammlung des hessischen Volksschullehrervereins den Ausdruck' der tiefsten Ehrfurcht.und unwandelbaren Treue unterthänigft dar. Im Namen der ^00 versammelten hessischen Lehrer Der Vorsitzende: A. Rabe." Lehrer Gild-Cassel weiht dem Cultusmincher Herrn von Goßler sein Glas, Schuldirector Junghenn- das Wohl der Königlichen Regierung, Abteilung für Schulangelegen- , feiten, habet nochmals dem Danke dafür Ausdruck gebend, daß die Regierung sich bei dem schonen Feste habe vertreten lassen. Stolz, sagte er, fühlt sich der Lehrer im Be- wußtsein der Liebe ZU ferner vorgesetzten Behörde, stolz in dem Gefühl, daß er eine unwesentliche Stutze zur Erhaltung der Staatsordnung ist. Lehrer Martin- Cassel feierte Hanau, die schöne Matnstadt, welche ebensoviel Sinn für ernste Arbeit t?®hla «r" le^er ?bthätigt habe; Commerzienrath Zimmermann -Hanau trank auf das Blühen und Gedeihen des hessischen Volksschullehrervereins, Lehrer Dreterrch-Casiel auf das Ortscomits, Ruth-Hanau auf Diejenigen, welche aus der ?ÜH9Ir t?Y?f ? das OrtscomitS etngetreten sind, Uhrmacher Elsaß - Hanau auf das »»ÄV «Vaterland, H erget-Hanau auf den Vorsitzenden und die Mitglieder des Haupt- ausMes, Grebe-Cassel auf die Damen u. s. w. Für Tafelmusik sorgte die Hanauer Stadtkapelle unter Direktion von Anton Appunn. Mehrere Tischlieder hatte
Vereins, Kurt Nuhn, gedichtet. In ungezwungener Lust Fröhlichkeit blieben die Theilnehmer bis zur späten Abendstunde vereinigt.
b‘e iCbCm Sinbe benschen) -nh-st-nde Kchän?p^d^?u°lttät ist in der menschlichen Natur begründet, von dem gewollt und gegeben. Sie nicht beachten bezw. sie zerstören weise £^Snung.m ^schennatur, eine Versündigung gegen Gottes stimmten °Gr°E ^ *" ber ®4ule iu b-rücksichiig-n, jedoch nur in be- b°im Unterrichte und bei der Erziehung ststholten und sich khr -nschUchen bm Ausgangspunkt ihrer THStigk-it.
T6 noc6 Aubalt, Motz, Ziel und Methode der JndividualE imh fMa den Anschauungskreis des Kindes sich anschließen
und Welches ^rlougen bffi ' 8 ntd,t DOn aIlen ändern Alles
(Sben^o muß auch die Erziehung auf die Individualität schonende Rücksicht
siässSäg
LokaSes.
Gießen, 26. September. (Schwurgericht.) Die Anklage gegen den 19 ^abre fjc2"€na*s^tr ^^vlf von Klein - Linden wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit befcbafHgte heute den Gerichtshof. Der Angeklagte wurde in eine Gefängnisstrafe nnn °^"6lich 1 Monat Untersuchungshaft, verurtheilt, nachdem die Geschworenen die ihnen vorgelegte Schuldfrage bezüglich der versuchten Nothzucht verneint, ($$176J) "bejaht hatten^^ miIbernber Umstände die auf schuldig gerichtete Hülfsfrage
Handel und Verkehr.
»iS“* W“«■ »Ät
b = Hau au, 26. September. Heute Vormittag 8 Uhr begannen in drei i?!^d?uen Sälen der Realschule die Sectionsoorträge. Da die Vorträge zu gleicher
H a?„eVar fs selbstoerständlich unmöglich, alle anzuhören. Müller-Hanau behandelte em schon viel erörtertes aber immer wieder interessirendes Thema, nämlich die Berücksichtigung der Individualität im Unterricht und in der Erziehung. Redner HAMnnnpn^-n98 ur ?^ucksichtigung der Individualität des Kindes aus, jedoch nicht in allen Fallen; er zieht eine genaue Grenze und setzt auseinander, wie weit die
Vermischtes.
, , 7- Frankfurt, 26. September. In unserer Stadt herrscht augenblicklich eine hochgradige Erregung ob des Beginnens einiger neunzig hiesiger Kohlenhändler welche ohne einen Grund anzufuhren, die Preise um 5, 10 und 15 Pfg. steigern. Man satt
TarU?' n’J1If.bur(52ie Verlegung der Abladestelle nach dem linksmaintschen Hafen hie Transportkosten sich vergrößert hätten, ein Grund, der indeß sehr ge mht
9Dai-n man JOrt' ba&. Jxä) durch erwähnte Aenderung der Fuhrlohn um d'^r stellt. In der Bevölkerung wird die Bildung J$arf verurtheilt, ebenso in der Presse, welch letztere namentlich bminprar^^ nn,C ft ba6 ?U ^er Zeit, als die Fracht durch Canalisirung des Mains billiger wurde, man von einer Preisermäßigung nichts hörte
?^d-m Merianplatz errichlcic Brau,-bad wird außerordmllich stark foa bgib tinTmÄol^ *en ist Eig crroic|!n- Dem V-rn-hmkn nach ein unWmÄ Stuhle, Herr -. Schlözer, traf heute hie.
- Durch die Blätter geht heute eine angeblich verbürgte Notiz, wonach die hier gewesenen Beduinen gar keine Beduinen, sondern egyptische Fellahs gewesen seien. 2iptz >^?4richt ist "^hr als zweifelhaft, denn wer die Orientalen bat retten und schießen sehen, wird sich schwerlich der Ansicht anschließen, daß das egyptische Proletarier
Vreisausschreiben für die zwei besten Novellen hat soeben das ^b^^^ Vureau von Paul Kohler in Berlin erlassen. 500 und 250 sind die NE T as Geld ist bet der „Deutschen Bank" deponirt. Termin für die Einsendung ist der 1. November, Entscheidung soll am 15. December erfolgen. Das Nähere findm Interessenten unter den Anzeigen von Nr. 33 der „Deutschen Presse".
... " französische Presse hat auf's Neue eine glänzende Probe ihrer erstaun
lichen - Phantasie abgelegt. Das klerikale Blatt „Le Monde" bringt folgende Meldung: n^*?nffpn9 D01X oErreich hat seinen Besuch in Berlin ohne Erfolg ab;
geschlossen. Der Plan, den Erzherzog mit der ältesten Tochter der Kaiserin Friedrich zu verloben, scheiterte an dem festen Widerstände der Prinzessin, die bekanntlich eine ritterlicke ?uIßa^n ^gt. So geschah es denn, daß die
ritterliche Erscheinung t>eS erst einundzwanzigsährigen Erzherzogs nicht'vettang?m qßr niCfrin' 3U Tübrcn vermochte." - Mehr kann man wirkttch
Briefkasten.
«primtpn \ ®fnßefanM müffeu wir dankend ablehnen. Wir hoffen den gerügten Uebelstand auf privatem Wege an die competente Stelle zu bringen.
- ____________________ Red. d. G. A.
UaiversttätS - Chronik.
Schi ffsnachr ich ten.
x^nn'jsÄ ms ».T&ÄÄr.» war, S
Zmedc/Ä H. H?L, L 30»^' Är"1^ $älHmmanTrOmmTnn ab”tn max' ^£Ute 9 Uhr.Lgms w°hlbehM-n in,
Landwirlhfchaftliche Nachrkchte».
(Nachdruck verboten.)
sä säs» *s S Ss ,ü'Ä«sa
oes Hassers, welches sich in den Furchen sammelt und fortffießt sobald dieselben die ganze Sange des Feldes durchschnetden und von dem höheren zum tieferen Tbeil ÄÄ Nawentltch wenn Frühgemüse gebaut werden, fSE SÄ Upntn' Ja IChC ziehen und besonders dann nicht, wenn der Garten etwas tief
Hegt, da durch die Furchen alles überflüssige Wasser schnell abläuft und der Boden dann weit früher zur Bestellung mit Gemüsen geeignet ist.
- r. ,, rechtzeitige Etnpflanzen von Winterztmmerpflanzen.1 Ein mit Reckt
d Jahreszeit, in welcher draußen Alles abgestorben unter
Fte0 ' ^tnbc.bre farbenprächtigen Hyacinthe» und Tulpen Es muß uns also daraus ankommen, diese möglichst kräftig und zur rechten Zeit w erhalten kV** dem Einpflanzen der Zwiebeln niat,u stSt zu be-
»innen. Am besten geschieht dies im September, damit sich die Zwiebeln reicklick Znti±tin^'b CnT.' bi1 ift für -in krustiges Gedeihen und volles Blühen di^ ?äab!r E ,“ay.men Zimmer zum Treiben gebrach, werden, stellt man sie in den Keller und hält sie dort mäßig feuckt Man prhän h;p Mer^hPi9^1 anVIdTtC^n ®inÖraben der Töpfe in Sand, doch muß man auch hier bei zu großer Trockenheit durch Gießen nachhelfen.
ron?tUICam ^fachtung der Eigenart gehen könne. Daß man nicht von allen Kindern klb^rständ^9^ ^irfe' ^ter - und wohl jeder VernüAtge mit ihm - ü? welche lauten@ n Ausführungen entsprechen die aufgestellten Leitsätze,
Aktgemeiner Anzeiger.
Darmstädter
Herbst-Pferde- und Fohlen-Markt
am 8., 9. und 10. October 1888
mit Verloosuna und Prärniirung auf dem Biebmarkiplah nächst den Babn- Wndlichst dn&bCr $CrCln b c fleebrtcn ^erren Züchter, Verkäufer und «äufcr m ^^^"üerung und Prärniirung von Pferden und Fohlen am 8. October 1888, 9,3d,miUoflS 8 Uhr, wozu namhafte
fta“ am '0' D-iob-r, Nachmittags 4 Uhr, im
Zur Ausgabe kommen 20,000 Loose, per Stück 2 Mark.
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