Ausgabe 
28.3.1888 Erstes Blatt
 
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Die Erhöhung der städtischen Trottoirs.

12.

Kostendecreturen.

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Berlin, 26. März. DieNordd. Allg. Zeitung" vernimmt über das Befinden des Kaisers, vag die letzte Nacht zuwesten durch Husten unterbrochen war. Der Auswurf ist geringer. Die Aerzte erwarten sehnlichst den Eintritt wärmerer Witterung, um dem Kaiser den Genuß frischer Luft zu gewähren, den derselbe sehr entbehrt.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Der Kaiser verlieh den Prinzen Ludwig von Bayern und Friedrich von Hohenzollern den Schwarzen Adlerorden und ernannte den General Winterfeld zum Generaladjutanten.

Die Kaiserin empfing Vormittags im hiesigen Palais die Vorstände der unter ihrem Protektorate stehenden Wohlthätigkeitsvereine.

Dem Vernehmen nach soll Graf Wilhelm Hohenau, ältester Sohn des ver­storbenen Prinzen, zum Fürsten von Liegnitz ernannt fein.

Berlin, 26. März. DerReichs-Anzeiger" publicirt die Gesetze über Ver­längerung des Socialistengesetzes bis zum 30. September 1890, sowie über die Ab­änderung des Reichsoerfassungsartikels 24 (fünfjährige Legislaturperioden).

Berlin, 26. März. DieGermania" schreibt: Der Nuntius Galtmberti, welcher mit dem Reichskanzler und dem Cullusminister v. Goßler lange Besprechungen 'hatte, nahm von hier die Ueberzeugung mit, daß die Beziehungen zwischen dem Papst- $um und Preußen durch den neuen Herrscher fortgesetzt und der kirchenpolitische Frieden weiter ausgedehnt und befestigt werden würde. Wenn derObseroateur Fran-ais" berichtet, daß hinsichtlich der Schulfrage, der religiösen Orden und der kirch­lichen Vermögensverwaltung den Katholiken neue Concessionen gemacht werden würden, so können solche Mittheilungen keinen Anspruch auf Authenticität erheben.

Elbing, 26. März. In Folge eines Dammbruches ergießt sich die Nogat in 'die tiefliegende Niederung, welche zwei Meilen weit schon überschwemmt ist. Die Bewohner flüchten mit ihrer Habe nach Elbing, dessen Vorstädte bereits über­schwemmt sind.

Danzig, 26. März. Bevor der Nogatdammbruch bei Jonasdorf eintrat, fand eine bedeutende Eisstopfung bei Halbstadt statt. Das Wasser in der Weichsel staute so, daß ein großer Tbeil Marienburgs überschwemmt, die Post und das Gerichtsgebäude rmter Wasser gesetzt und Menschen in Lebensgefahr geriethen, insbesondere die Insassen des Gefängnisses, welche durch die Feuerwehr gerettet wurden. An der Nogatmündung find acht Dörfer überschwemmt, mehrere Häuser eingestürzt. Viel Vieh ist ertrunken. Die Eisstopfung der Danziger Weichsel wurde durch Pioniere gesprengt, theils vom Hochwasser beseitigt. Hier nimmt der Eisgang bis jetzt einen glatten Verlauf.

Danzig, 26. März. Heute Nacht gehen die beiden ^letzten Compagnien des hiesigen Pionierbataillons mit dem gesammten Pontonmakerial nach Elbing ad, da dort noch viele Menschenleben durch die Hochfluth gefährdet erscheinen.

Auch die Drausensee-Ntederung ist überschwemmt, 10 Quadratmeilen stehen unter Wasser.

Marienburg, 26. März. In Folge des Durchbruchs des rechten Nogatdeiches ist der kleine Werder überschwemmt.

Bremen, 26. März. Hier hat sich ein Comttö für Errichtung einer Reiter- Iatue Kaiser Wilhelms gebildet, das aus Mitgliedern des Senats, der Kaufmannschaft und der Gewerbetreibenden besteht.

Karlsruhe, 26. März. Ueber das Augenleiden der Großherzogin erfährt die Karlsr. Ztg.", daß demselben die letzte traurige Zett zwar nicht günstig gewesen sei, daß eine Verschlimmerung des Leidens sich aber nicht kundgegeben habe.

Paris, 26. März. In dem Processe gegen Wilson wegen des Ordenshandels hat der Appellhof das Uctheil des Zuchtpolizeigertchts ausgehoben und ein Wilson frei- Lprechendes Erkenntniß gefällt.

In dem vom Appellhof im Procesie Wilson gefällten Erkenntniß wird die Handlungsweise Wilson's, sowie der anderen Mitbeschuldigten auf das Schärfste getadelt, jedoch gleichzeitig heroorgehoben, daß die Freisprechung erfolgte, weil auf die betreffenden Vergehen keine Bestimmung des Strafgesetzbuchs Anwendung finde.

{ deuern, 27. Dtärz. Wie seit Jahren bereits, so findet auch Heuer wieder anr Charfreitag in der Pfarrkirche zu Beuern eine liturgische Andacht statt. Die Gesänge werden durch den hiesigen Kirchengesangverein, der unter der Leitung seines Dirigentm, des Herrn Lehrer Musch dahier, auch in diesem Jahre wieder die sonntäg­lichen Festandachten zu erbaulichen Gottesdiensten gestalten half, ausgeführt und besteben m Vh T°nsätzen von Heßler, Crüger :c. Doch wird auch das geistliche Lied und die Motette nicht unvertreten sein. Gedruckte Programme sind im Pfarrhaus zu haben. Wir machen die Freunde der geistlichen Musik, sowie die Lieb- $a$*cr der liturgischen Andachten auf den Gottesdienst mit dem Bemerken aufmerksam daß er Nachmittags um 2 Uhr beginnen wird. 1 ,am'

A ?^/nz, .24. März. Vom frühen Morgen an wüthet über der hiesigen Gegend heute ein heftiger Sturm, der verschiedentlich beträchtlichen Schaden verursachte Umzaumungen, Dächer, Schornsteine litten stark Roth. Am stärksten zeigten sich die ^-^ungen des Sturmes an dem Rhein und in der Neustadt, wo der Sturm in den ersten Morgenstunden einen solch orkanartigen Charakter annaüm, daß er alles nieder- zureißen schien. Bei dem Sturme wechselte während des Tages ständig Heller Sonnen­schein mit Regenschauern ab.

."Aonkf. Alg^und dasFranks. Journal." haben letzter Tage von hier aus die gleichlautende Miltheilung gebracht, das Mainzer Stadttheater stände wiederum vor einem Krach und müßte wahrscheinlich noch vor Ostern geschlossen werden. Beide Blätter, die sich immer rühmen, über Mainzer Verhältnisft sehr gut unterrichtet zu sein, sind mit dieser Nachricht mystificirt worden. Theoterdirector Prey- marer dementirt die Mittheilung in den hiesigen Blättern auf das Entschiedenste und zeigt an, daß vor Schluß der Saison noch eine Reihe heroorragenver Künstler bter gastiren würde. *

Aus Rheinhessen, 26.März. Der praktische Arzt Dr. Daub in Bingen eine allgemein geschätzte und beliebte Persönlichkeit, wurde am Samstag Abend als er sich eben in einem Wirthshause mit Kartenspiel vergnügte, von einem Schlag­anfalle betroffen und war sofort eine Leiche. Der Verstorbene war erst vierria Jahre alt. 9 *

Das bekannte Gasthaus zumWeißen Roß" in Bingen ist um die Summe von 200,000 «X, einschließlich des Inventars, an Herrn I. Httzel, Besitzer des Pariser Hofes" in Bingen, verkauft worden.

Am verflossenen Freitag ist aus dem Gesängniß in Ober-Ingelheim ein alter Verbrecher ausgebrochen. Nach langer Jagd hat man denselben gestern in Ober- hilbersheim wieder erwischt.

Frankfurt, 26. März. Gestern fand im Saale der Polytechnischen Gesell- Miast dahier eine Versammlung statt, deren einziger Zweck Besprechung und eoent Beschlußfassung über die Errichtung eines Denkmals für unfern Heim­gegangenen Kaiser Wilhelm war. Da Herr Oberbürgermeister Dr. Miquel noch nicht von Berlin zurückgekehrt war, kam man über eine allgemeine Besprechung nicht hinaus. Es wurde indeß ein engeres Comitü gebildet, bestehend aus den Herren Baer-Goldschmidt, Dr. Ebster und v. Mumm, welches sich bezüglich der weiteren Schritte mit dem Herrn Oberbürgermeister in Verbindung setzen soll.

11. Verkauf städtischen Geländes an der neuen Caserne. Die Straßenreinigung betr.

Gasbeleuchtung in der Mühlgaffe. Ueberbrückung der Wieseck in der Bleichstraße. Ausbau der Steinstraße.

Gießen, 27. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung a» IvoimerStag den 29. MLrz 1888, Nachmittags 4 Uhr.

1. Vacanzrechnung erledigter Lehrerstellen an den städtischen Schulen pro 1887/88.

2. Ausstellung eines Dampfkessels in dem Bahnhof der Main-Weser-Bahn.

3. Gesuch des Georg Kraft um Erlaubniß zum Wirthschaftsbelrieb.

4. Die Holzversteigerung vom 19. März betr.

5. Die Friedhofswcge.

6. Gesuch der Jacob Noll Wwe. wegen vorläufiger Belassung ihres Treib­hauses auf dem Friedhof.

7. Gesuch der Firma Andreas Euler um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes.

Verwerthung des Schlachthausdüngers.

10. Gesuch des Maurermeisters Balthasar Strauch um Erlaubniß zur An­legung eines Canals.

Handel ßuid Berketzr.

, ^ra- Aiff dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund

JL 0.95100, Hühnereier pr. St. 5-6 H, Gänseeier St. 1011 Käse vr. St. 584, Ä5fcmatte 3 H, Erbsen pr- Ltter 17 H, Linsen 31 H, Tauben per Paar 85 bi- 100 L^M"br per Stück X 0.90-1.30, Hahnen pr. Stück X 1.50-2 00, Enten per Stück X 2.002.40, Gänse per Pfund 00-00 Ochsenfleisch per Pfund 58 bis 60 Kuh- und Rindfleisch 45-50 4, Schweinefleisch 54-60 4, Hammelfleisch 54 bis 64 Kalbfleisch 4046 Kartoffeln per 100 Kilo X 5.005.50, Milch per Liter 1218 4, Weißkraut Stück 000 4, Zwiebeln per Centner X 12.0014.00.

.^ÄrunkEurt, 26. März. (Getreide-Vreise.) Weizen eff. hiestger u. Wetterauer fremder x 17,75-20,50, Roggen eff. hies. X 13,75-14,00, fremder ** 00/00*00,00 Gerste effectio hiesige und Wetterauer X 15.5017,50, fremde X 00,00-00,00, Hafer eff. hies. X 14,00-14,50, fremder X 00,00-00,00.

Gießen, 27. März. Durch freundliche Vermittelung des Herrn Dr. Adolf Mettenheimer dahier empfing die Direction des hiesigen Realgymnasiums heute von jetzt m Amerika lebenden ehemaligen hiesigen Realschülern die Summe von 745 X 35 4 alä nachträgliche Festgabe zu der heute vor einem Jahr begangenen Feier des 50iahrigen Bestehens der Anstalt. Die von rühmlichster Pietät zeugende, d,e Geber wie die empfangende Schule in gleichem Maße ehrende Gabe war von folgendem sreundlichen Schreiben begleitet:

An wohllöbliches Directorium :c.

Als vor Jahresfrist das 50jährige Jubiläum des Bestehens Ihrer Anstalt gefeiert wurde überreichten Ihnen einige der jetzt in Chicago lebenden früheren Summe mit _ der Bestimmung, dieselbe nach eigenem Ermessen für ßtc ^ule oder deren Schuler zu verwenden. Unterzeichnete brauchen wohl nicht tc^ gerne den Chicagoern angeschlossen hätten, aber sie erfuhren leib er erst dann von dem löblichen Unternehmen, als es schon zu spät - Doch reifte in uns sofort der Gedanke, in ähnlicher Weise wie die West- lichen unserer treuen Anhänglichkeit an die liebe und verehrte Schule, der wir FMnJ.Ausdruck zu geben. Betrachten Sie deshalb beifolgende kleine Summe, die wir in ähnlicher Weise wie die vor Jahresfrist von Chicago übermittelte zu verwenden bitten, als einen Beweis, daß weder Zeit noch Raum in uns das treue Angedenken an Ihre Anstalt, in der wir die schönsten Jahre unserer Schulzeit verlebten, hat auslöschen können. V

Wenn unsere Gabe auch erst ein Jahr post feetum eintrifft, so dürfen wir doch überzeugt sem, daß sie ür gleichem Geiste ausgenommen werden wird wie die erste amerikanische, namentlich da durch dieselbe der ursprüngliche Fonds in einer Werst vermehrt werden wird, daß durch denselben ein bleibender Nutzen erzielt werden rann. v 0

M't der Versicherung unserer höchsten Achtung zeichnen in alter Treue New-Nork, im März 1888.

Dr. W. Mettenheimer, New-York. Dr. W. Simon SRartimm-p 5- ei6ncr- Ne--N°rk"H°»Kämm°7-7:

Laut eines anliegenden Verzeichnisses haben sich an der Schenkuna auberbem nachsolgende Herren beiheiligt: H. Lips, New-York: Kämmerer g. und SU. L-chi-sfer, Brooklyn; A. W. Bramm, Brooklyn; A. L Scharm an n Brooklyn; H.Goldmann, New-Nork; Or.W.Dickorö Cincinnati vr A Philadelphia: G-br. Kreuder, New-Äork; W. Iughard Brooklpn M

Ehre untz Dank den wackeren Männern, die ihrer Heimath und der Stätte ihrer Jugendbildung auch in weiter Ferne und nach Jahrzehnte langer Trennung eine io treue Erinnerung bewahrt haben. '

Gießen, 27. März. Ein gewisser Meinberg aus Braunschweig, welcher voraab concessionirler Kammerjager mehrerer Königlicher Anstalten zu sein, trieb hier vor einigen Tagen sein sauberes Handwerk in der Weise, daß er kleine Schächtelchen mit Anisen Gramm Inhalt, angeblich Gift zum Vertreiben von Ungeziefer, für 1 x an hiesige Einwohner verkaufte. Während der Begleiter Meinbergs mit seinem Giftkasten DOncm Schutzmann angehalten und zur Wache gebracht wurde, hat sich der :c. Memberg aus dem Staube gemacht und sich hier nicht wieder sehen lassen Anr Aufklärung bezw. zur Beruhigung der Käufer sei bemerkt, daß der Inhalt der mit einem Giftzeichen versehenen Schächtelchen ganz ungefährlich, nur Borax ist und einen reellen Werth von 5 $ repräsentirt. & * 1 2 3 4 5 6 7 lCTl

«rx.., T Die in der Lahn am Samstag geländete Leiche ist als die des Maurers Wilhelm Hofmann von Dutenhofen festgestellt worden. Der Verstorbene ist m Weihnachten von Dutenhofen nach Wismar gegangen, um dort Geld in Empfang L nehmen Mid ist auf dem Heimweg jedenfalls in der Dunkelheit in die Lahn geratben und vom Strom an eine ruhige Stelle im Lahnbett hinter dem Felsen hingeschwemmt worden. Dort hat ihn eine Schicht Sand zugedeckt, welche letztere von der Bagger- maschme weggenommen wurde, so daß der Leichnam an die Oberfläche des WasierS kam.

- Verkauft wurde heute das A. Kcller'sche Haus, Seltcrswea 71, für dir Summe von 65000 X an Herrn Friedr. Leo. 0 1 otc

Literarisches.

, 8u den am meisten gekauften Büchern gehört mit Recht der Allerwelts- berather ^Meyer's Hand-Lexikon^, und wer diesen getreuen und schier allwissenden Mentor noch nicht zur Seite hat, der ihm in allen Fällen Bescheid, auf jede Frage kurze, aber klare und vor Allem richtige Antwort gibt, dem sei die Subscriptton auf die neue, vollständig umgearbeitete 4. Auflage angelegentlichst empfohlen. In 40 Dreißig­pfennigheften großen Formats erscheinend, wird sie gegen früher eine Bereicherung von nahezu 20,000 Artikeln erhalten, dazu einen ganz neuen Apparat von 14 Karten der Geographie und Geschichte, sowie, zum Theil in prächtigen Farbendrucken, eine große Anzahl von naturwissenschaftlichen, technologischen, statistischen und politischen Tafeln. Karten und Beilagen 2c.; seine jetzt schon nach Hunderitausenden zählende Verbreitung wird also sicherlich eine noch viel allgemeinere werden. (Höllische Zeitung.)

^Wiener Mode^. Das Heft vom 15. März (das letzte des ersten Quartals zeigt ganz erstaunlich viel Schönes und Nützliches und rechtfertigt den guten Ruf den dieWiener Mode" in überraschend kurzer Zeit erworben hat. Als besonders gelungen bezeichnen wir den farbigen Umschlag (ein reizender Frühjahrshut), die Ansicht »on Abbazia, sowie die Mehrzahl der geschmackvollen und anschaulichen Modebilder, die allen Richtungen der Mode entsprechen. Auch der Wäsche- und Handarbeitstheil sicht durchaus auf der Höhe der besten Erscheinungen dieser Art. Aus dem Inhalte des BeiblattesIm Boudoir" heben wir die Beiträge von Emil Ritterhaus, Emst Eckstein und Gräfin Ballestrem, sowie den interessanten und schön iöuftrirten Aufsatz: Beethoven in Hetzendorf" besonders hervor. Wir müssen unser Erstaunen darüber aussprechen, daß eine solche Fülle in Bild und Wort für den Preis von 1 fl. 50 fr. (2Vz X) vierteljährlich geboten werden kann, was wohl nur durch eine sehr starke Auflage erklärt werden kann. Im vorliegenden Hefte zählen wir z. B. mehr als 80 Illustrationen!

Gchtff-uacdrtchten.

Bremen, 24. März. sPer transatlanttschen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Capt. H. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am a Murz von Bremen und am 16. März von Southampton angegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.