genommen.
Ausgaben nicht nach sich ziehen würde, außer mar die Verzinsung des Kapitals l°”1® die Ausgabe für Verstärkung des Bureaudienster unv die Ausgaben für ।
SgL»*’V1” ^bt habe. .
Gründen ab, weitere Detail« zu geben.
Bet der darauf folgenden zweiten
Ä“"8 ne“ ru errichtender Gebäude betreffe. Die neue Armee würde im Frieden nur auf dem Papiere stehen, im Kriege aber Fleisch und Blut "t. ® e Erklärung, daß dies die letzte militärische Forderung sei könne er SÄL™ ÄertJm °bS°g°benen Erklärung zu
Rußland« auf Erzerum als sich selbst widersprechend, mit dem Bemerken, daß die Heraurziehung von Truppen aus dem Kaukasus sich mit einer großen Actwn in Kleinasien gar nicht vereinen taffe. Gleich hinterher kommt aber i Bieber eine befremdliche Nachricht aus Petersburg. Ein Tagesbefehl der Kriegs- 1 miniRcr« 2Bann°rofi!t theilt de» Local-Brigade-Verwaltungen je einen General- stabs.Osficter zu und haben diese auch die Aufgabe, Material zur Borberei- ! tung der Mobilisirung auszuarbetten und di- tactischen Uebungen der i Reserve-Bataillone zu leiten. Aha I
Deutscher Reichstag.
22. Sitzung vom 26. Januar 1888.
tSeJUK« ”«ben bi- einzelnen Paragraphen des Gesetzes mit nur wenigen, nicht sehr erheblichen A-ndcrungen genehmigt. Die Schtubbestimmung ändert Art 59 ?!' ®etf^r,n9 bc^*? daß dis Wehrpflicht für dis Landwehr 2. Aufgebote, & * JUL»®Oient>UI19 bcs 39- Lebensjahres ausgesprochen wird.
,,, , ' 26- Januar. Sie durch das neue Wehrgesetz veranlaßte An
leihe wird, wie der Kriegsminister soeben in der Commission mitiheilte, 280 Mill * f°Q ru Beschaffung von Waffen, Munition, Bekleidung, ^"uzzeug für dar Verpflegung«- uns Sanilättwesen verwendet rocrben Weitere dauernde Ausgaben seien in erheblichem Maße nicht zu erwarten Eine Erhöhung der Osficierö-Etats sei nicht in Aussicht genommen. Wan werde an altgebiente Feldwebel und Unterosficiere zurückgreifen. Er (der Kriegmiln,ster) halte persönlich die Organisation nunmehr für abgeschloffen. bl?n ßuE,ul,ft weitere Forderungen nicht erhoben werden, könne er grundsätzlich nicht abgeben.
„sr. Kaisers Hoheit dem Kronprinzen de« Deutschen Reiche« in San Remo- ®t(°6°ri«nte1 oon 3‘aIien und sämmllicher italienischer Logen bringe ich Ew. Ka serl. Hoheit Gratulation und heiße Wünsche der Genesung ba£- Empfangen Sie den Ausdruck dieser Gefühle der italienischen Freimaurerei, berk5<?She or ^Maurer der ganzen Welt, insbeson- dere mit den mächtigen deutschen Logen, deren Protector Ew. Kaiser!. Hoheit bcr Erhaltung der Friedens unter allen Völkern mitwirkt, dem einzigen Mittel, um den Triumph de» menschlichen Ideals zu erreichen.' ’9 mie me "Nat.-Ztg." berichtet, dem Großmeister der italienischen Logen durch deren Vertreter bei der Großen Landerloge in Berlin Proseffor Schottmüller, nachstehende Antwort zugehen: '
K'-iuw K- Hoheit der Kronprinz des Deutschen Reiche« und von Preußen hat geruht, mich zu beauftragen, Ihnen seinen herzlichen Dank für die SfihS Namen des Großorientes von Italien und fämmt-
^i^or italienischer Logen telegraphisch nach San Remo übermittelten Glück- wünsche rugehen zu lassen, Glückwünsche, welche in klarer Weise aus den Triumph des menschlichen Ideals Hinweisen. Ich beehre mich u. s. w." W
Berlin, 26. Januar. Wehrgesetz-Commission. Der Kriegsminister hrt« v-®*eIlenborff gellte mit, die Gesammtsumme der Ausgaben, welche dar Gesetz verursacht werde, betrage ca. 280 Millionen und bemerkte, e« rV«“ eine einmaige Ausgabe, welche in der Hauptsache dauernde
.„x ca m kann gegenüber den Behauptungen des Vaterland"
daß weder das Ministerium noch ein Tbeil desselben ..,L ttÄsa «Äasftsi
« c Hetzen, 25. Januar. Dem „Fr. Journ.' wird von hier geschrieben: Jn früheren Jahren kam es bei der Landes-Universität vor, daß aus dem Dispositionsfonds derselben Zulagen an Docenten bewilligt wurden, ohne daß eme förmliche Berufung vorlag. In letzter Zeit ist dies nicht mehr geschehen und habe» die Stände bei der Beschlußfassung über den Hauptstaatr-Voran- schlag 1885/88 der Bewilligung ausdrücklich die Beschränkung beigefügt, daß aus dem Disposttionsfonds nur Mittel zur Gewinnung ober Erhaltung tüch- Ker Kräfte verwendet werden dürfen. Es muß indessen sls ein dringendes Bedürfniß bezeichnet werden, daß die Regierung in der Lage ist, verdiente Docenten die eme Reihe von Jahren an der Universität segensreich wirken und deren Gehaltsbezüge noch mäßige find, in höhere Gehalte ausrücken zu lassen. E» erscheint dies besonders um deswillen als ein Bedürfnis weil bei Professoren nicht wre bei anderen Beamten Gehaltsklassen bestehen, oder wie dies bet an- der Fall ist, ein Aufsteigen nach Dienstjahren stattfindet. Gestützt auf diese Gefichtspunkte wünscht Großh. Regierung jetzt wieder die Ermächtigung zu erhalten, wobei jedoch keinessalls über einen Gehalt von 6000 JL hinausgegangen werden soll. Man hat dabei insbesondere den Fall im Auge, daß ältere sehr verdiente Docenten wegen vorgerückten Alters eine Berufung nicht mehr zu erwarten haben, und hält es im Interesse der Universität für angezeigt, eine besonders tüchtige Kraft durch Gewährung einer Zulage, auch ohne daß eine förmliche Berufung vorliegt, an die Universität zu fesseln, bezw. zu veranlassen, auf eine Berufung an eine auswärtige Universität nicht zu ^ectiren und etwaige Anfragen in dieser Hinsicht ablehnend zu beant- Worten. Man darf wohl erwarten, daß sich die Stände diesen wohlbearündeten Erwägungen nicht verschließen werden. b
o- 25. Januar, lieber das Leiden des Kronprinzen wird der
^Freis. Ztg. , vermutlich aus Kreisen, die Herrn Professor Virchow nahestehen, Folgendes bemerkt: *
®Uo^?u5 Nicht für ein Krebsleiden sprechen die jüngsten Erscheinungen im örtlichen Leiden des Kronprinzen. Ein Krebs bilder sich nicht derart stoßweise mit solchen Aussonderungen aus; im Geg'ntheil haben auch die neuesten Erschei- nungen nichts Ueberraschendes gerade für öenjenigen, welcher da» Vorhandensein einer Knorpelhaut-Entzündung für wahrscheinlicher hält, als ein Krebsleiden. Allerdings, so schaltet hierzu die „Freis. Ztg." ein, wurden uns von derselben Seite die letzt gemeldeten Erscheinungen unter Der Voraussetzung einer Knorpel- yaut-Ent-ündung schon Er.de November vorausgesagt) Eine Knorpelhaut- Entzündung habe eine» langwierigen, von zeitweisen Aussonderungen begleiteten «erlauf. In drr bisherigen Darstellung der Krankheit von zuständiger Seite ist allerdings nicht ein solcher Verlauf in Betracht gezogen. Desto mehr Bedeutung wurde in diesen Darstellungen den Vernarbungen beigelegt, obgleich solche Er- schernungen auf der Oberfläche keinen sicheren Rückschluß gestatten, und solche stellenweise Vernarbungen ebensowohl mit einem Krebsleiden, wie mit einer Knorpelhaut-Entzündung zu vereinbaren sind. Es hatte vor Kurzem den Anschein als ob die in San Remo behandelnden Aerzte endlich im Begriffe waren, rc ne objective Darstellung der KrankheitS'Erscheinungen zu ver- ^ntlichen, welche auch anderen Sachverständigen ein sicheres Urtheil ermöglicht hätte. Der letzte Zwischenfall scheint die Verwirklichung dieser Absicht zunächst wieder ausgehoben zu haben. Eine operative Entfernung des abgestorbenen Knorpel«, wie sie Dr. Mackenzie für Ende dieser Woche beabsichtigt, gehöre nicht zu den besonders schwierigen und gefährlichen Operationen. Die letzte im November vorgenowmene mikroskopische Untersuchung hat ergeben, daß dasjenige, roa6 »irr weichen Krebs ausgab, in Wirklichkeit nur Ueberreste von genossenem Compot gewesen sind. b "
S)er „©dblef 3tg.z/ zufolge hat der Kronprinz dem Fürstbischos Kopp auf- hp!r®rfarh,5beri4Ö f^n oute« aufitebeti zu bezeugen. Der Kronprinz habe trotz der Erkältung eine kräftige Stimme gehabt.
r’ Kronprinzen ist zum Neujahrsfeste nach- stehendes Glückwunsch-Telegramm des Großmeisters der italienischen Freimaurer zugegangen: ö
zweite Berathung des Etats bei der Verwaltung des .^adettenanstalten, fortgesetzt. (Nef. Abg. Dr. Sattler.)^
9Q7n Cabettencorps soll um 282 Stellen vermehrt und damit der Bestand auf .^bbracht werden. In Verbindung damit sind zum Neubau eines
750 ^ ^ eingestellt!™ ' unb iWaz für Terrainerwerb und «ls erste Baurate, ?• den da ("E) befürwortet die Position unter Hinweis auf die durch die neue Wehrvorlage erforderliche Vermehrung der Offizierstcllen. $
ftnrFitnn h9PS VX *1 6c6en die Forderung. Für eine normale Ver-
Ln 9rrF0r?5 öefcurfe es solcher neuer Bauaufwendungen nicht. Gerade
— 280 ^o^rungen, wie sie die neue Wehrvorlage mit sich bringt,
280 UaUtoiien — gestellt und für unumgänglich nothwendig befunden werden mu^ E nicht unbedingt nöthigen Ausgaben vermeiden. (Beifall links.) c YvPr* ^^0patschek (cons.) tritt für die Erweiterung des Eadettencorvs in
0u™.DSt6r6"reäÄ^en
RL d^e»eÄnaZebbat in den LL
ficfi kein Gegner der Eadettenanstalten im Princip, erklärt
ßcscn beabsichtigte Erweiterung des Cadettencorps. Es KriÄt . Ä" "Ufkomme.., daß nur Zöglinge der Eadettenanstaltln
Ä lSÄSSl? "" "™
, . Krtegsminister Bronsart von Schellendorf: Es könne keinem Zweifel Dressen'^°Jbtl^öJn.ben Cadettenhäusern weitaus der der sogeimnnten Ä ra U f « ket. Die Forderung bezwecke den Offizier-Ersatz auf die Dauer Natur hMte,nCn* ^iC ^denken gegen die Eadettenanstalten feien rein theoretischer gelten vor der Praxis nicht Stand. Dieselben böten einen nothwendiven Regulator für Manquements und erleichterten den Offizieren die Erziehung ihrer ttkannt w^rden."^^""^ fd dne fc&r wot?l ^wogene und die Nothwendigkeit derselben
Xää.« Ä?Oi «W®
^0. Dr 2ßinMb°rJt verwahrt sich gegen diese Unterstellung.
Die beantragte Erweiterung des Cadettencorps wird genehmigt. Demaemäst bewilligt 33600 «AL zur Erweiterung des Unterrichtsgebäudes der Haupt- nihp (nnito K«/> k.,.x an_____, «Ai* füT b^s neue Cadettenhaus in Karls-
Ausgaben “* $trmebrun9 b-dingten M-Hransatze bei den fottdäuernden
Ausgaben werden auch im Uebrigen unverändert genehmigt.
2 417 Hmnpftn^Erden bewilligt zu Garnisonbauten in Elsaß-Lothringen
tja 3 und Ausrüstung von deutschen Festungen auf Grund
Gesetzes vom 30. Mar 1873 3125000 A zu Festungsanlag?n und Etnebnungs- bem Nerchsfestungsbaufonds nicht zur Last fallen, 30983930 AL, oatbeibi^na Eisenbahnnetzes im Interesse der Landes-
Aung ^1000 000' ferner zu Kasernenbauten, und zwar für eine
3(X)000 IC?tC- ?^tC' 51.86^0^ eine Jnfantcrtekaserne in Danzig, 3. Rate,
k^000 eine Jnfanteriekaserne in Bromberg, 5. Rate, 150000 AL, eine Jnfanterte- -^kerne in Greifswald, 1. Baurate, 300000 AL, Erweiterung der Artilleriekaserne in Lettin, 1- Baurate, 300000 ./L, eine Jnfanteriekaserne in Rudolstadt, 3. Rate, 350000 AL fflfww1 ernC ln ^ogau, zur Entwurfsbearbeitung, 10000 ^L, eine Cavallerie- kaserne m Pleschen, zur Entwurfsbearbeitung, 10000 AL, eine jnfanteriekaserne in ^osen, 1. Baurate, 300000eine Jnfanteriekaserne in Gleiwitz, letzte Rate 80955 AL
P^nf-n'mekaserne in Rostock, 2. Rate, 400000 eine Jägerka ernc in Goslar' 3. Rate, 65000 AL und eine Kaserne in Kassel, 3. Rate, 350000 AL '
eingestellten 3M00°0^" ®aUratC fÜr dnc J--jant-rieka!ern- in Rawitsch
?utwurfsbearbeitung für eine Eavalleriekaserne in Hanau sind 33300 AL JÄ WaV?SThe8<nfent JÄün Mühlhausen i. Thür^ nach Hanau Erlegt giebt sich Beschstißmstähigkei//"^^ Streichung der Position. Bei der Abstimmung er- Nächste Sitzung morgen 11 Uhr: Socialistengesetz.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr.
^QkUQrm ®e^ne Majestät der Kaiser hörte Vormittags militärische
Hä Ä'Xtf.ÄiTÄ*1;
fast vollstäEg A Januar. Dem gestrigen Hofballe wohnie das diplomatische Corps
Der Gesetzentwurf bete, den Erlaß der Wittwen- und SBaifenaelh- e'it'u*06 ™n Angehörigen der Reichscioilverwaltung, des Reichsheeres und der aen'omL madne mirb ln iw-it-r Berathung nach kurzer Debatte 7n-e?änd"rt an-


