Vrrrearrr Schulstraße 7-.
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—5:—-----— ______Königliche» Gericht der 29. Division.
ff : ^'Ud,una 6et «-rechttgung zum emjährig.sre.w.lligenHstHsGrund von Schutzeugntff«.------------
5XÄ9S^ri8en ftCUDen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüst« c' ’! n besch oltenheitrzeugniß, welche» für Zöglinge von böbere» S“ ? (Gymnasien, Realschulen. Progymnasien und höheren Bilger« schulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle Wriaen iunaeu °u»Melle?ist ° Pol'-ei. Obrigkeit oder ihre vorgesetzt- DimstbehW d. da- Schulzeugniß.
Sodann wird noch besonders bemerkt:
Zu pos. b: daß In dem Einwilligungs-Attest die Erklär«^ Vormundes, in der Lage zu fein, den FreiwMig«, na. .enh der einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen
8“J?: fba6„bie Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeug. m,1! mV’6 Un^eLfHaLUmbic derselben gleichgestMen Hochschul«, und Retfezeugnlffe für die Prima der Gymnasien und Realschule» L Och'" /ümmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ord« uung (l. Theil der Wehr-Ordnung vom 28. September 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. "
... m ■ ------ der angesühtten Ersatz-Ord. verwiesen.
Großherzogliche Prüfung».Commission für einjährig Freiwillige
Der Vorsitzende: Or Zeller. 9
***** 278 Dienstag den 27. November
Weßener Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gichn.
eingeleitet^wenden, w?rd beJeS'®^ auS dem Landwehr-Bataillon-.B-zirk Lörrach, der fürmlicheDesertionSproceß
flüchti!^Ett''ünd^^ei??Gell!bA wchrtgenfalls er nach SchM'der Untersuchung in contumaciam für sahnen-
- Freiburg i. B., am 23. November 1883.
Hierdurch auf die"aAgm?m.^bei'Äbringmg der" Gesuch",? ?eachtendeuÄ!sch!iste?mst"de"^A''m ^njährig-sr-iwUtgen Dienst nachsuchen wollen, werde« besuche ohne Weitere« zurllckgegeben werdens ’ 9,tcnben ■““Wrtften mtt dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach SS!
1. Dar Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüsungr.Commission tbumbe,", h.a»3ubrnn9re?1' toenn,$ier l'ch Meldende im Großherzog. b!n«Ä?U^^rPf^tt9 ifl' b' d°uU.
2' ?nerr?nh??9Un0JUo 1'njährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bi« zum Mewmde'doa 9°.^es nachgesucht werden, in welchem de/sich Meldende da» 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der BereL- ^9?^n°""^eig°n Dienst ist bei Verlust dir An- e/b?iJPä Re"S 6,8 ^m 1. April desselben Jahre» zu
31 °°« dem Betreffenden selbst geschrieben sein und
ist hierzu em Bogen in Acteniormat (nicht Briefpapier) zu ver- wenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. ’
4. Dem besuche sind folgende Papiere behufüaen:
a. GeburtSzeugniß;
b‘ ^„k'"u>"liguugr.Attest de- Vater» oder Vormundes mit der Erklärung über Berettwtlligkett ».Fähigkeit, den Freiwilligen ! Im Uebngen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und
Politische Skrrn-fchau.
Gießen, 26. November. oA;r,J^l/rbfceLraf4/n\fVebIi^n unb ausnehmend zuversichtlichen Aeußerungen, welche i£,r £ Sl feiner Thronrede zur Eröffnung des deutschen Reichstages
über dre Weltlage gethan hat, werden m den in- und ausländischen Betrachtungen zur aI§ kCrCnP charakteristischstes Merkmal aufgefaßt. In weiten Kreisen waren T„b‘f ^uerdmgs aufgetauchten Kriegs- und Allarmgerüchte nicht geringe $eforfl;
?, ^^ruhigungen hervorgerufen worden, die bereits drohten, in Handel und
^re Spuren zuruckzulassen und um so freudiger muß es daher berühren, daß diese Gerüchte durch den Überaus friedenszuversichtlichen Ton der deutschen Thronrede eine so energische Zuruckweisung erfahren haben. Ohne jede Verclausulirung, ohne anWtl d>cn Vorbehalt ist es von Kaiser Wilhelm verkündigt worden, daß die Erhaltung des Friedens hoffen dürfe und deutlich ließ der Monarch durchblicken, daß ihn zu dieser Auffassung die Ergebnisse seiner politischen Auslandsreisen vollkommen berechtigen. Das deutsche Volk wie zunächst die ihm verbündeten Nationen haben denn auch die kaiserlichen Friedensworte mit freudigster 8»- Jlin™5 ausgenommen, worüber zahlreiche Kundgebungen vorliegen und die äußere „chkstellung des deutschen Reiches, die ihm innewohnende ungeheure politische wie Elarische Machtfülle und endlich auch sein inniger Bund mit Oesterreich-Ungarn und Italien bilden die Garantien, daß das, was Kaiser Wilhelm als seine feste -Ueberzeugung aller Welt verkündet, sich, soweit menschliche Voraussicht reicht auch erfüllen wird und unter diesem Zeichen können das deutsche Volk und seine Freunde -getrost der wetteren Zukunft entgegenschauen.
Der Reichstag nahm am Freitag die Wahl seines Präsidiums vor. Es wurden Sie beiden bisherigen Vicepräsidenten Dr. Buhl (nationalliberal) und v. Unruhe-Bomft ^terchspartei) wiedergewählt, als Präsident Herr v. Levetzow (Deutschkonseroativ) an Stelle des zum königlichen Hausmtnister ernannten bisherigen Präsidenten v. Wedell- Piesdorf neugewählt. Aber auch Herr v. Levetzow hat schon in früheren Sessionen Ses Reichstages als dessen erster Präsident die Verhandlungen wiederholt geleitet und tn dieser seiner schwierigen Stellung außerordentliche Umsicht und feinen Tact ent- man dem Reichstage zu dieser Entscheidung! nur Glück wünschen kann, «seine Wahl erfolgte mit 271 von 281 abgegebenen Stimmen, dagegen wurde Dr. Buhl vnd v. Unruhe-Bomst nur mit 169, resp. 150 Stimmen wtedergewählt, da sich das Zentrum der Abstimmung enthielt. Auf Antrag des Abg. Dr. Windthorst wurden die Schriftführer der vorigen Session wiedergewählt; an diesem Dienstag beginnt der Reichstag die Generaldebatte über den Etat.
Im ungarischen Abgeordnetenhanse bat in voriger Woche die leidige Nationalitätenfrage wieder einmal ihre Rolle gespielt. Der der Opposition angehörende Abgeordnete Steinacker brachte diese alte Frage auf's Tapet und machte der genannte Abgeordnete, der Führer der siebenbürger Sachsen, der ungarischen Regierung den Vor-
b»aLftC m,U bJr Unterdrückung der Nationalitäten fortfahre. Der Ministerr- " e"tese scharfe Anklage entschieden zurück und bemerkte er hierbei gegen (Lteinacker persönlich, daß derselbe nur immer bemüht sei, auswärts Haß geaen baü Legierung und den ungarischen Staat zu erregen und es sei bedauerUch
bm * V° ü 4d ?Uße^ben ausgestattete sächsische Nation einer solchen Führung htngebe. Auch leugnete der Ministerpräsident, daß die siebenbürger Sachsen seitens den hiRnr !tCn ^ner Verfolgung ausgesetzt gewesen seien, was rellich
den historischen Thatsachen widerspricht, und drückte Tisza am Schlüsse feiner 2lu6-
16 ®rro°rt“n0 ^s daß das sächsische Volk künftig nicht mehr auf seine „falschen Propheten Horen werde. Die unerguickliche Debatte wurde schließlich durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. w B oura>
.... Der Handelsvertrag zwischen Oesterreich• Ungarn und der Schweb
L ^ebr“ar 1892* ift am Freitag in Wien von den beiderseitt^n Bevollmächtigten unterzeichnet worden.
3n Paris gehen angesichts des herangenahtcn 2. Dezember Staatsstreichs- Ö £ um Monarchistische und boulangistische Preßorgane beschnLL Li ba:6 65 bcm Plane eines politischen Gewaltstreiches trage
V Eonflict durch Vorspiegelung eines angeblich gegen die bc.nb1£i?ti0ten Komplotts heroorzurufen. Die Führer der monar- chistischen und boulangistischen Parteien würden bet dieser Gelegenheit verhaftet und nb»nt^sc?b"^^lung vor den Senat gestellt werden. — Das Ganze klingt ziemlich phantastisch und gerade das gegenwärtige ultra-republikanische Ministerium in Frankreich durfte am allerwenigsten das Zeug haben, sich seiner Gegner durch einen derartigen Energ e und Rücksichtslosigkeit erfordernden Act zu entledigen, eher wäre es möglich riSHden.600 CrüQt °en ®CW<n mU bcn ^oulangisten einen kleinen Staatsstreich
Vor einiger Zeit war das abenteuerliche Gerücht aufgetaucht, der mürd, Falle eines Krieges Italiens mit einer andern Macht Rom v-rlas fen^ unb WnJ Residenz außerhalb Italiens aufschlagen. Der päpstlich-officielle „Osservatore Romano" meint nun zu dieser Meldung, man könne sie weder bestätigen, noch aber auch demen- aber es könne wohl einmal der Tag kommen, an welchem der Papst wiewohl mit Bedauern, Rom verlassen würde. Dies würde geschehen, wenn sich die' Lage des k°^sialten sollte, daß demselben feine Freiheit zu Acten und Communicationen mit der katholischen Welt mehr bleiben sollte. — Die Auslassung des Diiticanifrhpn
‘ebl0lit6 *’ic®ebeutun8 cin-r n-u-n Pression de» Vaticans auf^bie ttaltenische Regierung zu haben.
. . ®}' Sensationsnachricht von einem geheimen koreanisch-russischen Bertraae. durch welchen daS Königreich Korea in Ostasien unter russischm Schutz gestellt wm ocn stin sollte, wird jetzt vom „Journ. d- St. Petcrsb." dahin berichtigt, daß zwischen Rußland und Korea lediglich ein Handelsvertrag abgeschlossen worden sei, durch ivelchen


